Jahresrückblick 2019

Auch wenn das Jahr 2019 sich streckenweise recht zickig gab: Letztendlich entwickelte es sich doch noch zu einem relativ guten Motorrad-Jahr!

/** RÜCKBLICK **/

// Shopping-Fieber:
>> Mopped-Klamotten // >> Motorrad-Zubehör // >> Reise-Zubehör & Co //

// Touren:
>> Motorradurlaub // >> (Mehr-)Tagestouren // >> Pudding-Touren // >> Sonstige Events //

// Kaputt!
Defekte-Liste // Werkstatt-Ersatz-Moppeds //

// >> Und sonst? //

/** AUSBLICK **/
// >> Anschaffungen // >> Motorradreise- und Tour-Pläne //

 

/** RÜCKBLICK **/

 

// Shopping-Fieber: Mopped-Klamotten

Selbst beschenken macht glücklich, oder?

Rukka-Funktionsjacke

Pünktlich zum Jahresbeginn trudelt mein Weihnachts-Geschenk ein: die Funktionsjacke „Alanna“ von „Rukka“.
Dass es sich um einen Fehlkauf handelt, kann ich zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Fakt ist jedenfalls, dass andere Klamotten zum Motorradfahren wesentlich besser funktionierten.


Die „Rukka Alanna“ gibt’s beispielsweise bei
>> FC-Moto (www.fc-moto.de)

 

Neuer Moppedhelm und so…

Mitte Februar: Zeit, nach einem neuen Motorradhelm Ausschau zu halten, also auf zu Louis.

Hmmm… Entweder dehnt sich so ein Dickschädel mit der Zeit aus oder die Hersteller haben ihre Maße geändert; jedenfalls krieg ich die meisten Helme auch nicht annähernd über meine Rübe. Nee, am Kopfschmuck kann’s nicht liegen: dort thront nach wie vor diese „Helmet-Hair-I-don’t-care-Frisur statt formvollendeter Lockenpracht.

Letztendlich lande ich erneut bei einem „Shark Skwal“.
>> Zum Beitrag „Motorrad-Helm-Test: Der blinkende Shark SKWAL 2“

Zusätzlich wandert eine kuschelige Fleece-Jacke in den Einkaufskorb.
Eigentlich ist sie ja für’s Mannvolk gedacht, aber was willste machen? Für Frauleuts gibt’s ja wieder mal nix ähnlich Schönes.


Den Helm gibt’s in vielen verschiedenen Dekors, u.a. bei
„Louis“ oder >> Polo-Motorrad

 

Tipp: Falls Ihr Euch für den „Skwal“ von Shark entscheidet, kauft ihn möglichst in Eurer Nähe:
Meinen ersten „Skwal“ musste ich wegen einer blöden Sollbruchstelle am Visier mehrfach einschicken. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch unnötig Zeit und Nerven!
>> Zum Defekte-Protokoll des ersten Skwal (Beitrag „Motorrad-Helm-Test: Der blinkende Shark SKWAL“)

Rückenprotektor Alpinestars „Nucleon KR-1“

Ok, streng genommen huschte die „Kröte“ schon im letzten Jahr in meine Mopped-Kleiderkammer.
Dort fristete sie ihr Rühr-mich-nicht-an-Dasein, bis sie am letzten Februar-Wochenende auf Jungfernfahrt gehen darf.


Kaufen könnt Ihr den Rückenprotektor u.a. bei
„Louis“ oder >> Polo-Motorrad

 

Eindruck nach einer Saison:
Die Kröte ist angenehm leicht und weniger sperrig, als meine Alte („Forcefield B1“ aus dem Jahr 2006).
Belüftungstechnisch funktioniert sie ähnlich gut und man Frau läuft auch bei großer Hitze nicht aus.
Anders als beim Vorgänger ist der vordere Haltegurt aber so schmal, dass er nicht als Nierengurt taugt. Folglich zieht es bei der Fahrt mehr als gewohnt.
Zudem tut man gut daran, mit dem Klettverschluss aufzupassen. Habe mir blöderweise unschöne Fäden am meiner Merinojacke gezogen… ;-(

Messe-Ausbeute

Kaum zu glauben, dass ich auf der Motorradmesse in Dortmund endlich mal fündig werde:
Diesmal schlöre ich gleich zwei paar Handschuhe und eine neue Lederjacke aus den Messehallen und frohlocke!

Passende Handschuhe für meine kurzen Finger zu finden ist immer wieder ein Krimi für sich…


Die Handschuhe gibt’s u.a. bei FC-Moto:
>> IXS (Modell „Sumba“)
>> Held (Modell „Race-Tex“)

 

Die IXS-Regenhandschuhe konnte ich bislang nur während eines Platzregens antesten, dem sie problemlos standhielten. Stundenlange Fahrten durch Mistwetter blieben uns 2019 zum Glück erspart, daher bleibt abzuwarten, ob sie tatsächlich dicht sind.

Auch die stylischen weißen Held-Handschuhe kamen nur zweimal bei trockenem Wetter zum Einsatz. Noch sind sie nicht so wirklich eingefahren und sehr steif.
Erster Eindruck: Die langen Stulpen unter die Jacke zu friemeln ist schon etwas nervig!

Besonders freue ich mich, eeendlich eine Lederjacke zu haben!
Sie zwei Nummern größer zu nehmen, war eine gute Idee, denn so lässt sich’s auch mit untergezogener Sommer-Fleecejacke und Kröte noch atmen.


Lederjacke „Joyce“ von „Rusty Stitches“

 

Wenngleich ich die Lederjacke sehr liebe, durfte sie nur selten mit auf Tour:
Bei 22 Grad (mit viel Wind) fand ich’s selbst mit eingezipptem Steppfutter und zusätzlicher Windjacke sehr frisch.
Für längere Touren taugt die Jacke offenbar nicht…?

WRWR-Shirt


Kaum zur WRWR-Tour angemeldet, schon flattern T-Shirt, Aufkleber, Aufnäher und Urkunde ins Haus.

 

Ein weiterer Helm und warme Klamotten

Zum Moppedklamotten-Shoppen fahren wir gerne nach Hamm, wo sich „Louis“ und „Polo-Motorrad“ praktischerweise gegenüber liegen.
So geht’s selten mit leeren Händen heim und auch diesmal kann sich die Ausbeute sehen lassen.

Norby bekommt einen neuen Helm (einen „Nolan N87“ in blau-weiß) und meinereiner deckt sich mit warmen Funktionsklamotten ein.
(Muss sein, nachdem wir letzte Tage bei einstelligen Temperaturen gar nicht so schnell mit den Zähnen klappern konnten, wie wir schnatterten.)


Warme Funktionskleidung

 

Norby ist mit seinem Motorradhelm sehr glücklich und die Vanucci-Jacke entpuppte sich als Lieblings-Teil: weich, warm und kuschelig!
Die anderen Funktionsklamotten bleiben ungetestet, da es in der Folgezeit zu warm ist. Typisch!

Airbrush-Comic-Shirt

Nachdem ich die Airbrush-Künste von Götz von „Zapata Shirts“ auf der Motorradmesse in Dortmund bewundert hatte, orderte ich im Nachhinein ein Shirt.

>
Werft mal einen Blick in die Galerie des Künstlers: >> www.zapatashirts.de

Die Lieferung erfolgte prompt und das Ergebnis gefällt mir mega: der Mann hat’s echt drauf!

Outdoor-Klamotten

Natürlich bastel ich auch 2019 an der Optimierung meiner Motorradklamotten.
Was Wanderer oder Skifahrer glücklich macht, taugt doch auch (oder gerade?) zum Motorradfahren, oder? – Yepp, definitiv!

So gibt’s ein Salewa- und ein Scott-Shirt, ein Longsleeve von Meru, einen Merino-Midlayer von Pally’Hi, eine dünne Merinojacke von Schöffel und Merinosocken.
Die Klamotten trocknen megafix und vor allem die Merino-Teile machen echt glücklich!

Neue Mopped-Hose

Schon länger liebäugel ich mit einer neuen Lederhose. Ob ich aber in diesem Leben noch eine finden werde, die genauso weich ist wie meine Stiefelhose, steht wohl in den Sternen.
Auch die Textilhose gehört mal ausgetauscht, aber eine Neue zu finden, gestaltet sich ähnlich schwierig.

Als Louis meine bisherige Büse „Open Road Evo“ zum halben Preis anbietet, kann ich nicht umhin, sofort zuzugreifen.
Sch… was auf die Abwechslung, da weiß ich immerhin, dass sie taugt.

 

// Shopping-Fieber: Motorrad-Zubehör

Gepäcklösung für die Streety

Zack vor knirsch brauche ich eine Gepäcklösung für die Streety, da ich möglicherweise solo auf Tour gehen muss.
Also fix eine Hecktasche besorgt, die „Drypack US30“ von „Kriega“.
Um sie vernünftig befestigen zu können, bestelle ich das passende Montage-Kit für das Sozius-Sitzbrötchen der Streety gleich mit.


Die Tasche gibt’s beispielsweise bei
>> Amazon (www.amazon.de) oder >> FC-Moto (www.fc-moto.de)

(Tipp: Preise vergleichen lohnt sich!)


Die Gegenstücke der Tasche werden einfach unter der Sozius-Sitzbank angeschraubt.

Hilfe, Kratzer-Alarm?
Die massiven Halte-Haken der Kriega-Tasche machen mir Angst, drum ordere ich zusätzlich einen Satz >> Lackschutzfolie von „Detecto“ (www.motorrad-lackschutz.de).
Jene ist allerdings bis heute nicht verklebt, da ich mein Gepäck wider Erwarten doch nicht selbst transportieren musste.

Die 30-Liter-Variante ist für die Streety doch etwas überdimensioniert, aber Material und Verarbeitung der Gepäcktaschen gefallen mir sehr gut.
So spendiere ich meinem Mopped nachträglich eine 20- und eine 5-Liter-Variante für kleinere Ausflüge ums Eck.
Praktischerweise kann man die Taschen bei Bedarf an- beziehungsweise übereinanderstapeln.

Windschild

Dank Streety-Forum komme ich günstig an eine nur einmal gefahrene Flyscreenscheibe.
Anders, als die Fotos im Triumph-Shop suggerieren, gibt’s das Teil leider nicht in klar, sondern nur getönt, macht aber nix.


Streety mit neuem Flyscreen:
Geht wohl, oder?

Ist das Teil der Heilsbringer?
Bemerkt habe ich dahingehend nichts, kam aber auch nicht in Verdrückung, längere Zeit auf der Autobahn abhängen zu müssen.
Egal: Letztendlich stört die Scheibe nicht und bleibt dran, basta!

Neuer kleiner Mann im Ohr

Beschallung auf dem Motorrad? – Nein danke!
Navi-Ansagen möchte ich aber schon gerne hören. So nutzte ich bislang das „Cardo Qz“ und es gab nix zu meckern.
Naja ok, dieses überflüssige Schwanenhals-Mikro ist irgendwie über, aber jenes lässt sich schließlich recht einfach im Helm-Innenfutter verstecken.

Da der neue Shark-Helm strammer sitzt als der Alte, muss das Mikro ab! – Drücken, ziehen, schieben, zerren:
Egal, was ich auch anstelle, es bewegt sich nicht EINEN Millimeter. Also auf zu Louis und die Technik-Abteilung um Rat gefragt.
Ende vom Lied: Nach etwas Fummelei lässt sich das Teil tatsächlich abdengeln, allerdings klafft jetzt ein Loch in der Einheit, was bei Regen vermutlich gar nicht gut kommt? *Doof-jetzt*

So verlasse ich mit einem neuen „Sena SMH5“ den Laden und verbringe den Abend damit, es an den Helm zu friemeln.
Nee, übertrieben: Das Anbringen klappt auf Anhieb ohne irgendwelche Knoten in den Armen. Leider will das Teil angeklebt werden, da der neue Helm nicht genug Platz zum Anklemmen hat.


Der überdimensionale Lautstärke-Drehknopf des Sena taugt auch für Grob-Motoriker!

Insgesamt bin ich megazufrieden:
Zwar kippe ich bei der ersten Fahrt mit dem „Sena“ fast vom Mopped, als die Navi-Tante mir urplötzlich ins Ohr brüllt. Aber zum Glück lässt sich die Lautstärke dank riesigem Drehschalter auch mit Motorradhandschuhen einfach und schnell regulieren. Zudem verbindet sich das Dings ohne Zickerei sowohl mit dem Navi als auch mit dem Smartphone.

Tattoo für die Streety

Egal ob Bandit, die alte Streety, die GSR750 oder die F800R:
Bis auf die Erste, eine CB500, fuhren meine Motorräder stets mit einem Glücksbringer spazieren, einem Gecko.

Umso dramatischer, dass es diese Aufkleber plötzlich nicht mehr gab und die Streety zunächst ohne auskommen musste.
Bis dann… eines Tages die liebe Britta mit einer Überraschung um die Ecke kam! JUCHHUUUUU! – DAAAAAAANKEEEE!!! 🙂



Ein Gecko für die Streety: #HeyLasstDasKopfschütteln
Und… JA, das muss so! 🙂

Neue Schlappen für die Mädels

Dank Vortour-Stress bekam die Explorer ihre neuen Schluffen erst während unseres Urlaubs in Kärnten.

Die Streety durfte sich dann im August über ein Paar CRA3 freuen.
Taugen für mich – als Nicht-Rennsemmel-Freak – ganz hervorragend: sind extrem langlebig und haften auch bei Nässe zuverlässig gut.


(www.reifendirekt.de)

GoPro Hero 7 Black

Schon lange ist klar, dass wir unbedingt eine Action-Cam brauchen:
Die Video-Funktion ist uns eigentlich latte, aber unterwegs ohne ständiges Anhalten Fotos schießen zu können, ist ein reizvoller Gedanke.

Am berühmt-berüchtigten „Black-Friday“ passt endlich der Preis und so wandert die „GoPro Hero 7 Black“ als Bundle in den Warenkorb.
Mit dabei: ein Zusatzakku, eine Speicherkarte und irgendso ein Prengel, der beim Motorradfahren vermutlich über ist.


Der Nikolaus bringt die GoPro ins Haus 🙂
(www.amazon.de)

Übrigens: Wer sich ähnlich erfolglos damit abquält, die GoPro von ihrer Verpackungs-Halterung zu lösen, wie meinereiner, ergötze sich einfach an folgendem Video:
>> youtu.be/vQKlxFoaKYg
(*Hüstel-und-rot-anlauf*)

 

// Shopping-Fieber: Reise-Zubehör & Co

Kühltasche

Für unsere Frankreich-Urlaubs-Anfahrt mit der Dose suchte ich eine annähernd „intelligente“ Kühltasche und fand folgendes Exemplar:

Funktioniert astrein: die „Pack-it“-Kühltasche „Social Cooler“
(www.amazon.de)

Die Tasche kommt völlig ohne sperrige Kühlakkus aus. Stattdessen legt man sie einfach für mindestens 14 Stunden ins Gefrierfach.

Ohne Eisfach geht’s übrigens auch:
Eine Nacht im Kühlschrank und die morgens eingefüllten Getränke sind auch abends noch wohltemperiert.
(Erprobt bei 23 Grad Außentemperatur)

Wenger-Kulturbeutel

Auch das Motorradgepäck möchte weiter optimiert werden.
Den Anfang macht ein neuer Kulturbeutel:



>> Wenger Kulturtasche (www.amazon.de)

 

Das Dingen ist echt ein echtes Raumwunder:
kleines Packmaß, praktische Einteilung und es lässt sich aufhängen, ohne dass der Inhalt auf den Boden purzelt.

Vakuum-Beutel

Wieder einmal müssen wir erkennen, dass das Sprichwort stimmt:
„Wer billig kauft, kauft meist zweimal!“

So erweisen sich die bei FC-Moto bestellten >> „Booster-Vakuum-Beutel als der reinste Müll:
Das fladderige Plastik-Tüchs knittert wie Hulle und das Zuzippen wird zur reinsten Geduldsprobe.

Im Gegensatz dazu funktionierten die Outdoor-Panda-Packstaschen 1a.

>> Outdoor-Panda-Packtaschen
(www.amazon.de)

Das Set ist wirklich klasse:
Per Reißverschluss lässt sich das Packmaß enorm verkleinern und man hat seinen Krams jederzeit geordnet zur Hand, ohne den verdammten Packsack von links auf rechts krempeln zu müssen.

Um Versandkosten zu sparen, bestelle ich zusätzlich einen
>> Mini-Beutel „Dodger“ von „Tatonka“ (www.amazon.de)

Kann man haben, muss man aber nicht:
Letztendlich macht sich der Beutel recht gut im Tankrucksack, speziell, um Kleinkrams wie beispielsweise Ladekabel&Co vor Nässe zu schützen.

Mobiler WLAN-Router

Da von vornherein klar ist, dass es in unserem Ferienhaus in Frankreich kein WLAN gibt, machen wir uns auf die Suche nach einem Router für unterwegs.

Nach ausgiebiger Erfahrungsbericht-Recherche entscheiden wir uns für diesen hier:

>> TP-Link M7350 (www.amazon.de)

Aus den Rezensionen geht hervor, dass der kleine Reise-Router sehr anfällig für Fingerabdrücke ist. Interessiert uns allerdings eher wenig bis null:
Das Teil ist ratzfatz eingerichtet und funktioniert (mit Congstar-Karte) einwandfrei!

Alkohol-Tester

Weil’s wohl so so sein muss (oder niemand es wirklich weiß), besorgen wir uns speziell für die Frankreich-Tour ein Doppelpack Alkohol-Tester (www.amazon.de).
Keine Ahnung, ob die Teile halten, was sie versprechen: Glücklicherweise mussten wir sie nicht antesten.

Motorradanhänger

Kurz vor Weihnachten ergibt sich die Gelegenheit, den Motorradanhänger zu kaufen, den wir bis dato mehrfach ausgeliehen hatten.

Das einfache Teil von TPV (Böckmann) ist natürlich nicht unbedingt „der Mercedes unter den Anhängern“ und auf Dauer benötigen wir sicherlich einen „Absenkbaren“, aber immerhin läuft das Teil ohne jegliche Tänzeleien hinter der Dose her.


>> Beitrag „Fuhrpark-Zuwachs: ein Motorradanhänger!“ (www.motorrado.de)

Kalender

Ende letzten Jahres bestellte ich für’s Büro einen großen Wandkalender der „Transalp-Freunde“ und habe dies nicht bereut.
Nee, natürlich fahre ich keine Transalp, aber im Forum ließ sich der Kalender aus allen Foto-Einsendungen zusammenklicken.
Unter anderem hatte dort der liebe Björn („Mr. Transalp“) diverse CRF-Sonnenuntergangs-Fotos eingestellt, die ich schon lange bewundert hatte. (>> mrtransalp.blogspot.com!)

Unsere Küche schmückte hingegen ein klassischer Küchenkalender mit Fotos unserer vergangenen Touren.
Auch diesmal konnte die Fertigdruck-Lösung nicht hundertpro überzeugen, denn irgendwie ist die Fotofläche einfach zu mickrig.

Wer noch auf der Suche ist, schaue hier:
>> Kalender 2020 (www.motorrado.de/motorrad-kalender-2020)

 

// Touren: Motorradurlaub

Motorradurlaub in Kärnten

[Freitag, 31. Mai bis Freitag, 7. Juni 2019]

Ende Mai geht’s in den Mopped-Urlaub mit Anja und „den Jungs“.

Nachdem wir uns zu zweit mit geliehenem Motorradanhänger weit genug Richtung Süden geschraubt haben, lassen wir das Gespann stehen und reisen mit den Moppeds weiter.
Unser Ziel: das winzige Örtchen Treffen am Ossiacher See, wo wir uns mit dem Rest der Truppe treffen.


>> Zum Tour-Bericht „Motorradurlaub 2019 – Teil 1: Kärnten“

Kurz zusammengefasst war es wieder mal eine gelungene Woche mit fantastischer Landschaft und einem kaum zu toppenden Biker-Wohlfühl-Hotel (Kuchler-Wirt).
Am Straßenbelag sollte die Region Kärnten aber dringend mal arbeiten!

Anschluss-Urlaub in Bayern

[Freitag, 07.06. bis Freitag 14.06.]

Wenn wir schonmal im Mopped-Paradies weilen, gehört das gnadenlos ausgenutzt, also hängen wir (zwei beide) eine Verlängerungswoche in Bayern dran.


>> Zum Tour-Bericht „Motorradurlaub 2019 – Teil 2: Bayern“

Fazit: Mit dem Mopped über Pfingsten in Bayern? – Nie wieder, kannste knicken!

Lesenswertes am Rande:

Motorradurlaub in der Provence

Von Freitag, dem 6. bis Samstag, den 21. September 2019 rocken wir die wunderschöne Provence!


Sorry, der Tour-Bericht ist noch in der Mache…

 

// Touren: (Mehr-)Tagestouren

Women Riders World Relay (WRWR): Tour in die Eifel

[Freitag, 26. bis Sonntag 28. April 2019]:

Nach einer schönen Hintour bei bestem Wetter übernachten Norby und meinereiner in Dierdorf.
Am Samstag geht’s für meinereiner auf zum „WRWR-Leg 60 von Dierdorf nach Bollendorf“.
Den Rückweg am Sonntag bestreiten wir beide schließlich bei Regen und einstelligen Temperaturen. *Nicht-lustig!*


>> Zum Tour-Bericht: „Motorradtour nur für Frauen: Zickenkrieg und Gezeter?“

Netti-Tour ins Ederbergland

[Freitag, 02.08. bis Sonntag, 04.08.2019]

Nach zehn Jahren Pause findet erstmals wieder ein offizielles Netbiker-Treffen in Dodenau statt.
Also nix wie hin und die liebe Britta mitgeschlört, damit ihre Rebel endlich mal artgerecht ausgeführt wird.
>> Zum Tour-Bericht „Motorradtour im Ederbergland“


XT, Rebel und eine PS-technisch überforderte Streety. *Ironie-Modus-off*

Tour-Fazit:
Das „Hotel Sassor“ ist echt mega: saugeiles Buffet, ein tolles Drumherum und in der Umgebung viele schöne Kurven!

Externsteine-Tour

An einem wettertechnisch traumhaft schönen Samstag Ende August geht’s zu den Extersteinen, die schon seit Ewigkeiten auf unserer „Must-have-seen“-Liste standen.

Herz für Motorradfahrer an den Externsteinen

Auf dem großen Parkplatz wurden spezielle Parkflächen für Motorräder eingerichtet, nur wenige hundert Meter von den Externsteinen entfernt.
(Das schafft man locker auch mit Motorradstiefeln!)


Fotolüge… (!)

 
… und die Realität!


Motorradhelme, Jacken und Kröten lassen sich problemlos in den kostenlosen Schließfächern verstauen.
(Den Schlüssel für’s Schließfach gibt’s kostenlos – gegen Pfand – in der Info am Parkeingang.)

Weitere Infos unter:
>> www.externsteine-info.de

 

 
Das rockt!

Zum Abschluss gönnen wir uns Salat und Schnitzel beim >> „Felsenwirt“ (www.felsenwirt.de) (lecker!)

 

// Touren: Pudding-Touren

Saisonstart

Die Motorradsaison beginnt diesmal sehr früh:
Am letzten Februar-Sonntag – und somit noch vor der Motorradmesse in Dortmund – geht’s zum ersten „Equipement-Test-Ausflug“.
Und das bei – für diese Jahreszeit ungewöhnlichen – knatschwarmen 16 Grad!

Angasen?

Auch in diesem Jahr leider Fehlanzeige:
Wie im Jahr davor, findet sich auch 2019 kein geeigneter Termin für unser traditionelles „Angasen mit Angrillen“.

Teuto-Tour

Am erstem April-Samstag knattern wir mit Udo, Richy und Harley-Jörg durch den Teutoburger Wald.


Ungleicher geht’s nicht…?

Wenn wir schonmal in der Nähe sind, schauen wir kurz beim „Tag der offenen Tür“ bei „Schriewer“ in Bissendorf vorbei.


Ist die nicht niedlich?


Könnte mir – bis auf die Farbe – auch gut gefallen!

Allein-allein…

… allein-allein… *träller*

 
Das Münsterland:
fahrtechnisch PFUI – landschaftlich aber doch hier und da HUI!

 
Reifen-Einfahr-Tour in den Sonnenuntergang Ende August:
(Bei Rückkehr um 20:30 hat’s immer noch fantastische 23 Grad!)

Bikertreff-Touren

Eigentlich hasse ich dieses – von vielen anderen vergötterte – Biker-Treff-Hopping wie die Pest:
Welchen Sinn macht’s, ein Mopped für eine unspektakuläre Null-acht-fuffzehn-Strecke ums Eck aus dem Stall schieben?
Und was bringt es, spätestens nach zehn bis zwanzig Fahrkilometern erneut anzuhalten? Davon ab will ich eigentlich fahren, nicht quatschen?

Einmal über den eigenen Schatten gesprungen, stand das Jahr 2019 unter dem Stern vieler kleiner „Pudding-Touren“.

„Schuld“ sind diverse WhatsApp-Gruppen:
Während die reinen Frauen-Gruppen irgendwie nicht richtig in die Gänge kommen, geht’s in einer gemischten Gruppe zum Glück deutlich reger zu.
Schüttet es nicht gerade wie aus Eimern, hat mindestens ein-zwei-drei Mal die Woche irgendwer Lust auf ’ne kleine Tour, auch innerhalb der Woche. 😉

Zwei Langmähnen auf Jück


Kleine Feierabend-Runde Mitte April mit Ausklang am >> Bikertreff Nordkirchen.

Wochenend-Einläut-Tour


Kleine, aber feine Tour vom >> „Lakeside Inn“ zum >> „Longinus-Turm“ und zurück.

Ruhrpott-Halden-Tour

 
Auf in den Pott: Zunächst geht’s zum >> Bikertreff Grafenmühle bzw. ins >> Woodpeckers Roadhous direkt gegenüber.
Bevor es endgültig dunkel wird, schaffen wir’s noch fix auf die Halde.
(Einen nassen Hintern gibt’s gratis dazu, aber der warme Wind pustet die Klamotten ruckzuck wieder trocken.)

Von Bikertreff zu Bikertreff


Biker-Treff-Hopping:
Vom >> Bikertreff Noki zum „Lakeside Inn“ zum >> „Drügen Pütt“

Longinusturm-Sonnenuntergangs-Tour

  
Klasse Sonnenuntergang am >> „Longinus-Turm“
(Ende Oktober)

Kreuz und quer durch den Pott

 
>> Mutter Vogel in Marl:
Hier gibt’s sauleckere Frikadellen und man munkelt, auch der Kuchen sei der Hit!

 

// Touren: Sonstige Events

Motorradmesse Dortmund

[Donnerstag, 28.02.2019]
Endlich mal eine Motorradmesse mit Shopping-Ausbeute:
>> Zum Nachlesen: Beitrag „Motorradmesse Dortmund 2019“ (www.motorrado.de)

Krad-Vagabunden-Vortrag „Winterflucht“ in Bremen

[22. – 24.03.2019]
Winterflucht? – Genau unser Ding: Immerhin können wir mit dieser Jahreszeit auch absolut gar nicht um.

Auf nach Bremen, zum Vortrag der Krad-Vagabunden!


>> www.krad-vagabunden.de

Da wir eventuell mit den Moppeds anreisen wollen, buchen wir vorsorglich ein zentral gelegenens Hotel mit geschütztem Innenhof in Bremen.
In Anbetracht der vorhergesagten Schauer reisen wir letztendlich doch ganz Weichei-like per Dose an…

Erste Station:
„Lohrig & Kölle“, ein sehr sympathischer Motorradladen in Schnepke, einem Vorort des Städtchens Syke, südlich von Bremen.
>> www.berndlohrig.de
>> www.triumph-bremen-sued.de

  
Fantic Caballero: zum Knutschen schön!

Zweite Station:


Die Bremer Innenstadt: netter als erwartet!

Dritte Station:
Samstag Nachmittag laufen wir rüber ins Hafenviertel zum Schuppen Eins (Event-Location für den Krad-Vagabunden-Vortrag).
Vorab speisen wir sehr lecker im „El Mundo“ just ums Eck: >> „ElMundo“ (www.elmundo-bremen.de)

Pannys Vortrag ist mal wieder weltklasse und lässt nicht nur staunen, sondern auch träumen.
(Tipp für Leseratten: Auch die Krad-Vagabunden-Bücher machen echt Laune – Werft doch mal einen Blick in den >> Krad-Vagabunden-Shop!)

  


Ultranette Location:
Bei einem Hallenrundgang vor/nach dem Event lassen sich viele Oldtimer bestaunen.

Vierte Station:
Bevor es uns Richtung Heimat zieht, machen wir selbstredend einen kleinen Abstecher zur Nordsee.


Meer geht immer!

Hotel-Tipp

Untergekommen sind wir im >> Select-Hotel City Bremen (www.booking.com).

Unser geräumige Zimmer liegt nach hinten heraus, ist stylisch-bunt eingerichtet und hat einen großen Balkon.
Zusätzlich lässt sich ein Stellplatz im geschützten Innenhof buchen und das Frühstück ist echt ordentlich.

Das Hotel liegt wenige Meter vom Bahnhof entfernt und wer einigermaßen gut zu Fuß ist, schafft’s in zehn Minuten in die Innenstadt.

Krad-Vagabunden-Vortrag „Abenteuer Kaukasus“ in Köln

[Samstag, 30.11.2019]
Eben kurz das Hotel bezogen und auf geht’s mit der Bahn nach Köln-Ehrenfeld.

Auf der Suche nach Futter landen wir im „Bunte Burger“.
Erst als wir die Burger kosten, schwant uns was: Hey, da sind wir doch glattweg in einem veganen Restaurant gelandet? (Schmeckt aber wohl…)


Heimspiel für Panny im „Em Drügge Pitter (EDP)“ in Ehrenfeld,
wo er wieder mal zur Hochform aufläuft!

Hotel-Tipp:

Eingebucht haben wir uns im „Hotel Landhaus Gut Keuchhof“ (www.hotel-keuchhof.de) in Köln-Lövenich.
(Ja ok, ein verdammter Vorort, aber die Bahn-Anbindung ist recht ordentlich!)

Immerhin gibt’s hier keinerlei Park-Probleme:
Wer im Innenhof keinen Parkplatz findet, stellt sein Fahrzeug einfach VOR dem Anwesen ab.

Unser Zimmer hat was von Tanzpalast:
Neben einem Kamin gibts einen Vorraum und einen Ausgang zu einer bestuhlten, uneinsehbaren Terrasse! *TOP!*

Aus Panik, den letzten Zug zu verpassen, fahren wir nach dem Vortrag direkt zurück.

Vorort-Geklüngel hin oder her:
Hier ist man nicht völlig spaßbefreit und so verleben wir einen sehr netten Abend >> „Im Höfchen“ mit Innenhof-Biergarten , gemauerten Nischen, nettem Publikum und aufmerksamen Personal.


„Im Höfchen“ in Lövenich

Schrauber-Kurs

[Donnerstag, 21.11.2019]

Selbst schrauben können? – Kann ja nicht schaden!
Also auf zum Schrauber-Basis-Workshop im Louis-Gigastore in Dortmund.


Gleich geht’s der Suzi ans Gestell…?

Letztendlich ist der „Workshop“ nix zum Selbst-Anpacken, sondern eher eine Demo und die Zeit reicht gerade mal für Basics wie Ölwechsel und Reifenkunde.
Dennoch ist er sehr lehrreich und die reinste Freude, den Ausführungen von „Schraubergott Felix“ zu lauschen!

Nebenbei hat sich das Louis-Team vor Ort mächtig ins Zeug gelegt und kredenzt Essen und Getränke.
Obendrein erhält jeder Teilnehmer einen 15-Euro-Louis-Gutschein und das große „Louis-Schrauber-Handbuch“.

Fazit: Lohnenswertes Event, aber (themen- und zeittechnisch) ausbaufähig!

 

// Kaputt: Defekte-Liste

Im Frühjahr geht’s auf zur Werkstatt.


Ende März hat die Streety ihre Jahresinspektion erfolgreich durch.
Einen Monat später ist auch die Großkatze an der Reihe…

Eigentlich sind wir’s gewohnt, damit vor weiteren Ausfällen und Defekten gefeit zu sein. Aber *DENKSTE!*, nicht so in diesem Jahr!

Hilfe, die Explorer schwächelt!

Den Anfang der Pannenserie macht Norbys Großkatze im Bayern-Urlaub, als ihr plötzlich einfällt, am Kardan eine Ölpfütze hinterlassen zu müssen.

Zurück daheim geht’s gleich zur Werkstatt:
Simmering und Bremsbeläge wollen bestellt werden und einen Werkstatt-Termin gibt’s wegen Auslastung erst Wochen später.
Am Austausch-Tag stellt sich heraus, dass ein Teil fehlt. So ziehen weitere Tage ins Land und die Explorer wird mit Hängen und Würgen Samstag Mittag fertig.

Zunächst ist alles gut. Bis der Kardan im Provence-Urlaub erneut leckt!
Leider kann die Triumph-Werkstatt im Nachhinein nix feststellen und vertröstet auf das nächste Mal. Somit bleibt abzuwarten, ob und wann das Problem erneut auftritt. 🙁

Little-Streety hasst Katzenaugen!

Weiter geht’s Mitte Juni mit der Street Triple.


Offenbar findet Little-Streety ihr rechtes Katzenauge von jetzt auf gleich abstoßend.
(Auf zu Triumph. die kleben das wieder an!)

Dasselbe wiederholt sie dann gleich nochmal im Herbst. Böses Mädchen!

Rost-Schleuder?

Wenn ich schonmal bei Triumph bin, kann ich auch gleich die rostende Hupe reklamieren.


Triumph-Qualität vom Feinsten…
Aber kein Problem: der Austausch erfolgt kostenlos auf Garantie.

El Blindo

Da wir auf unserer Externstein-Tour erst spät loskommen und viel Zeit beim Felsenwirt vertrödeln, gibt’s auf der Rückfahrt eine Premiere: erstmals mit der Streety im Dunkeln unterwegs.
Aber was ist das? Hat sie echt sooo mieses Licht? Oder bin ich einfach nur nachtblind?

Spätestens beim Check an der Tanke ist klar:
Das Abblendlicht der Streety bleibt zappenduster und sie ist ausschließlich mit Tagfahrlicht unterwegs.
Hey, und das bereits nach etwas über 10.000 Kilometern?

Also auf zu Triumph zum Leuchtmittel-Tausch.
Auch dort findet man den gleichzeitigen Ausfall recht ungewöhnlich, kann aber auch nix dran machen…


Ende August: Geglückte Augen-OP – hurra!

PS:
Beim ausgiebigen Sichten der Urlaubsbilder im Winter wird klar, dass bereits im Kärnten-Urlaub eine Scheinwerfer-Birne fratze war!

Finde den Fehler!
 
Links: Anfahrt nach Kärnten mit strahlenden Augen.
Rechts: Nur wenige Tage später ist die Streety einäugig unterwegs.

Und niemand sagt Bescheid? – Seeehr aufmerksam, liebe Mitfahrer! *grumph*

PS 2: Hat jemand einen Tipp für blaustichige 12Volt-H4-Halogon-Typ2-Leuchtmittel mit langer Lebensdauer?

Und wieder zickt das Helmvisier

[Freitag, 19.07.2019]
Das Wetter ist cool, drum kurven Norby und meinereiner ein wenig herum…
Kurz vorm Tour-Ende zieht’s irgendwie im Gesicht.

Beim nächsten Stop wird auch klar, warum: das Shark-Visier ist mal wieder defekt!


Da ist sie mal wieder dahin, diese verflixte Visiernase!

Anders als bisher, gestaltet sich die Reklamation diesmal extrem schwierig und ich ärgere mich, was das Zeug hält:
>> Update zum Beitrag „Motorrad-Helm-Test: Der blinkende „Shark SKWAL““

 

// Kaputt: Werkstatt-Ersatz-Moppeds

Neues Mopped? – Nö!
2019 kommt Norby gleich dreimal in den Genuss, ein Werkstatt-Ersatz-Mopped zu testen.


Kleine Scrambler anlässlich der Jahres-Inspektion


Große Scrambler während der ersten Explorer-Reparatur.

 
Beim dritten Defekt ordert Norby eine Speed Triple RS:
Hui, ich glaube, er hat sich ein bisschen verliebt! 🙂

 

Und sonst?

Katzenjammer statt Kurventraining!

Der 19. April 2019 (Karfreitag) wird wohl als traurigster Oster-Start in meine persönliche Geschichte eingehen:

Eigentlich bin ich mit Britta zum Kurventraining in Recklinghausen verabredet.
Wird leider nix draus, denn unserem Hausboss, „Jimmy“, geht’s grottenschlecht, so dass wir stattdessen die überfüllte Tierklinik besuchen.

Nach 18 schönen, gemeinsamen Jahren verstirbt unser Löwchen schließlich noch am selben Tag in meinen Armen. 🙁


Unsere „Glücksfee“ hinterlässt eine unfüllbare Lücke!
(Selbst jetzt, am Jahresende, will die Trauer noch immer kein Ende nehmen!:-) )

 

Weltbild korrigiert: Je mehr Mopped, desto weniger ZICK

Merkwürdigerweise musste ich 2019 glatt mein Weltbild korrigieren: Nicht alles, was Frau ist, zickt!

Mag sein, dass es an der „WRWR-Aktion“ lag. Jedenfalls stellte ich fest, dass die Chance, einigermaßen kompatible Geschlechtsgenossinnen zu treffen, im Kreis der moppedfahrenden Welt enorm steigt! Tatsächlich lernte ich viele nette weibliche Wesen ohne Prinzesschen-Allüren kennen, mit denen es sich nicht nur schleichend durch die Gegend eiern, sondern tatsächlich MotorradFAHREN(!) lässt.

Routenplanung

MyRouteApp
Beste Anschaffung der letzten Jahre ist und bleibt wohl die „Gold-Version“ von >> „MyRouteApp“.

Das Tool funtioniert nicht nur grandios bei der Vorab-Tourplanung am PC, sondern auch bei der spontanen Tourplanung unterwegs per Smartphone.
Und wenn das TomTom-Bluetooth nicht gerade mal wieder spinnt, klappt’s auch problemlos mit der anschließenden Übertragung der Route aufs Navi.

Calimoto
Darüber hinaus bin ich – spätestens seit dieser Saison – bekennender Fan der Smartphone-App „>> Calimoto„!
Die App hat sich erneut extrem gemausert und so kann man neuerdings auch Routen im- beziehungsweise exportieren!

Einziges Manko bleibt die Tatsache, dass offline keine Zieleingabe möglich ist. Stehst Du also wieder mal inmitten eines Funklochs in der Münsterland-Walachei, bleibt Dir nix übrig, als blöde aus der Wäsche zu schauen.

Zudem kann ich nur raten, VOR einer Tour nachzuschauen, ob möglicherweise ein Software-Update bereit steht, denn ohne das Einspielen versagt die App ihren Dienst. (Mach das mal unterwegs bei maximaler Edge-Verbindung…?)

 

//* Ausblick *//

 

Anschaffungen

// Motorräder

Nach wie vor bin ich mit meiner Streety glücklich, drum gibt’s aktuell keinen Grund, fremdzugehen.

Bei Norby bin ich mir allerdings nicht so sicher:
Dass er sich von seiner Großkatze trennt, halte ich für unwahrscheinlich. Allerdings munkelt die Gerüchteküche, dass eine Reise-Enduro „über“ ist, wenn wir eh transportieren lassen und ihm die kleine, quirlige „Speedy“ einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen mag…

// Motorrad-Zubehör

Bereits jetzt bin ich sehr auf dieses neue „Connection-Modul“ gespannt, das das Triumph-Display angeblich zum Navi und GroPro-Steuer-Gerät umfunktioniert.
Ob ich es mir einspielen lasse, wird sich zeigen, wenn ich gesehen habe, was es kann.

Möglicherweise gibt’s auch endlich eine Bordsteckdose.
Eine versteckt sich ja unter der Sozius-Sitzbank. Ist aber irgendwie unpraktisch, sein Handy da hinten zu parken.

// Sonstiges

Dank der neuen GoPro steht der Winter im Zeichen weiterer Anschaffungen:
Immerhin bedarf es irgendwelcher Halterungen, um die Action-Cam vernünftig anbringen zu können?

Zudem ist’s an der Zeit, uns ein Multi-USB-Ladegerät zuzulegen.
Wie sonst lassen sich in EINEM Hotelzimmer über Nacht mindestens drei Smartphones, eine Kamera, ein Helm-Sprech-Gedöhnse und die Action-Cam-Akkus aufladen?

Da sich das Christkind keinen Bruch heben wollte, steht auch weiterhin ein Mini-Kompressor auf der Wunschliste:
Mann, was bin ich’s leid, mich von diesem digitalen Reifendruckregler an der örtlichen Tanke vorführen zu lassen, der auf Kriegsfuß mit dem Hinterreifen steht! *GRRR*

 

Motorradreise- und Tour-Pläne

// Motorradurlaub im Frühsommer

2020 geht’s (eeendlich!) in die Pyrenäen! *HURRA!*

Unterkunft, Flüge und Motorradtransport sind längst gebucht und ich freue mich bereits jetzt wie jeck!

Um auch den letzten Skeptiker (nö, Norby?) zu überzeugen, rocken wir mit unserem Trupp eine Woche lang die Aragonesischen Pyrenäen.

Leider bestreikt knapp die Hälfte unseres Trupps das geniale Touren-Ziel:

  • „Huch, die Anfahrt ist ja 300 Kilometer länger als gedacht?“
  • „Hilfe, ich spreche weder Castellano noch Catalan: Wir werden dort alle elendig verhungern! *MiMiMiiii*

Immerhin stieß der Vorschlag bei einem Ex-Mitfahrer auf Anklang, der mittlerweile gar kein wieder ein Mopped mehr hat.
Scheint so, als habe ihn die Aussicht auf Schotter-Touren überzeugt? *Freut-uns-wie-jeck!*

Die Streikenden werden sich voraussichtlich im Black-Forest vergnügen.
(Ganz sicher auch nett, aber: Dort können wir auch noch nach dem Abhaken unserer „MUST-HAVE-BEEN-Liste“ hin, beispielsweise mit der Senioren-Gruppe der Caritas… *sfg*)

Nachdem wir die Aragonesische Pyrenäen gerockt haben, hängen Norby und meinereiner noch zwei Wochen Urlaub hintendran:

  • Zunächst geht’s eine Woche an die Küste.
    (Statt nach Nordspanien diesmal nach Süd-Frankreich, in der Hoffnung, neben dem Strand-Spaß noch ein-zwei-drei Touren im Katharerland mitnehmen zu können.)

  • Woche drei führt uns dann langsam aber stetig, völlig frei nach Schnauze zurück gen Norden und somit Richtung Heimat.

Könnte top werden, so uns das Wetter denn hold ist…?

// Motorrad-Urlaub im Herbst

Wohin es uns dann im Herbst verschlägt, müssen wir sehen. Noch gibt es keine großen Pläne.
Möglicherweise vergnügen wir uns einfach mal in Thüringen oder an der Ostsee oder oder oder…? #SehenWirDann

// Motorrad-Training

Irgendwie ist mal wieder ein Kurventraining fällig…

Wo? Wann? Wie? – Noch völlig ungewiss.
Fakt ist, dass ich keinen Nerv mehr auf diese Ganztags-Veranstaltungen habe und am liebsten „auf der Straße“ trainiere. Schauen-wir-mal!

 

DAAANKE!

Zuguterletzt heißt es mal wieder, Euch allen DANKE zu sagen: für’s treue Lesen, Kommentieren und Teilen unserer Beiträge!
Ein ganz besonderer DANK gilt denjenigen, die uns mit einer „Kaffee-Spende“ bedacht oder über unsere Affiliate-Links zu Amazon & Co geshoppt haben (macht uns nicht reich, aber der Mensch freut sich 😉 )


… und bleibt gesund!

 

Susy
Susy
Geboren "Anno Pief", im zarten Alter von vierzehn mit dem Mopped-Fieber infiziert und eine gefühlte Ewigkeit um den Moppedschein gekämpft. Mit sechzehn zunächst an der unendlichen Macht ihrer Ernährer gescheitert, mit achtzehn aber (endlich!) erfolgreich. *YEAH!* Danach leider nie aktiv gefahren und den Virus eine halbe Ewigkeit erfolgreich verdrängt - Bis er 2004 umso heftiger wieder ausbrach. Seitdem irgendwie unheilbar krank dem Moppedwahn verfallen... :-)
http://www.motorrado.de

4 thoughts on “Jahresrückblick 2019

  1. wow – WAS für ein Werk! Danke für die coole Lektüre – ich wünsche Euch ein redliches 2020 mit ganz ganz viel schrägen Erlebnissen!!

    Viele Grüsse aus den verschneiten Bergen,
    Jürgen

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