Motorradtour nur für Frauen: Zickenkrieg und Gezeter? #WRWR2019

Eine Motorradtour ausschließlich für und mit Frauen: von der Anfängerin bis hin zur Weltgereisten. Kann das gutgehen?

Offen gestanden bin ich nicht uneingeschränkt frauen-kompatibel: Unter hundert Frauleuts ist – mit viel Glück – eine dabei, mit der ich mich annähernd gut verstehe.

Spezielle „Frauen-Motorrad-Seiten“ finde ich eigentlich über und überhaupt…

Braucht es tatsächlich spezielle FRAUEN-Motorradtouren und -trainings?

Offenbar gibt es Geschlechtsgenossinnen, die es vorziehen, ausschließlich mit anderen Frauen zu touren oder zu trainieren. Bislang hatte ich mir bislang noch nie Gedanken darum gemacht und reine „Frauen-Biker-Plattformen“ geflissentlich ignoriert:
„Biker“ ist doch „Biker“? Ist es da nicht völlig wurscht, ob Männlein oder Weiblein auf dem mittourenden Bock hockt?

Nie wäre ich auch nur auf die Idee gekommen, eine reine Frauen-Motorradtour (oder gar ein spezielles Lady-Training) zu buchen. Bis…
… ich von der Women Riders World Relay“ hörte!

Was ist an der Motorrad-Staffel-Fahrt für Frauen so besonders?

Die Idee, einen Staffelstab rund um die Welt zu transportieren, um die Motorradindustrie wachzurütteln, gefiel mir auf Anhieb.

Immerhin ärgere ich mich – genau wie WRWR-Gründerin Hayley – mit wachsender Begeisterung darüber, dass es in diversen Motorradklamotten-Läden massig Zeugs für’s Mannsvolk gibt, dem winzigen Eckchen für Frauleuts aber nur ein Bruchteil der Gesamt-Quadratmeter gegönnt wird.

Darüber hinaus finde ich es ein Unding, dass der motorradproduzierende Mann den häufig gehegten Frauen-Wunsch nach „leichten“ Maschinen in der Regel mit mit „wenig PS“ übersetzt und wenn „Frau“ schonmal die Chance hat, aufzubegehren, bin ich doch gerne dabei!

Prompt buchte ich mich als „Guardian“ der weltweiten Motorrad-Staffelfahrt ein, konkret für die die Tour Nummer 60, den „Leg“ von Dierdorf im Westerwald nach Bollendorf an der Grenze zu Luxemburg.

Nur wenige Tage nach nach Zahlung der Unkostenpauschale halte ich ein Päckchen aus England in der Hand: bestehend aus einem T-Shirt, einem Aufnäher, einem Aufkleber und einer Urkunde.


WRWR2019-Paket

Jetzt gibt es kein Entrinnen mehr, oder?

Leg 60: Dierdorf – Bollendorf

Klar, dass die blöde Wetter-App eine Woche vorher strahlenden Sonnenschein bei 23 Grad verspricht, um sich dann, im letzten Moment stimmungskillend zu korrigieren und eine Menge Regen und Kälte zu orakeln.

Während der Anfahrt nach Dierdorf gibt’s kaum Grund zu meckern:
Zwar ist’s wesentlich kälter als versprochen, aber bei zirka 15 bis 17 sonnig-bewölkten Grad tourt es sich sehr angenehm.

Erste Station: Waldhotel Dierdorf

Eingebucht haben wir uns im Waldhotel in Dierdorf, etwas außerhalb des knapp sechstausend Einwohner zählenden Städtchens im Vorderen Westerwald.

Waldhotel in Dierdorf
Garagenplatz für’s Mopped und hurra, es gibt einen (durchgehenden) Balkon mit Blick ins Grüne.
Swimmingpool (natürlich aktuell noch nicht nutzbar)
Nette Wirtsleute (telefoniert mit einem netten Herrn mit französischen Akzent, vor Ort: die Inhaberin: ebenfalls sehr nett)
Recht großes Doppelzimmer mit kurioser Aufteilung:
Im Eingangsbereich die Toilette mit (abgeschlossener) Tür nach außen zum Flur. Auch das Bad (vorgelagertes Waschbecken und Raum mit Duschwanne) ist nur durch eine Tür vom Außengang getrennt. (Einzig an der Klospülung sollte das Hotel arbeiten: der Druck reicht gerade mal aus, EIN einzelnes Toilettenpapierblatt durchzuspülen!)

Das Städtchen (Dierdorf) ist fußläufig zu erreichen. Im Dunkeln sollte man sich an der vielbefahrenen Straße aber rechtzeitig in Sicherheit bringen!

Das Frühstück ist ebenfalls in Ordnung bis gut:
Gereicht wird ein Kännchen Kaffee, ein Teller mit verschiedenen Marmeladen-Päckchen, Butter, ein (Oster-)Ei und ein Teller mit Wurst und Käse. Dazu zwei Brötchen und eine Scheibe (dunkles) Brot.


Waldhotel in Dierdorf

Leg 60: Dierdorf – Bollendorf (Samstag, 27. April 2019)

Wer beim WRWR mittouren möchte, sollte gewillt sein, auch am Wochenende vor dem Wecken aufzustehen: „Frau“ trifft sich um 8 Uhr an der Tankstelle in Dierdorf. Abfahrt: 8:30 Uhr.

Die Wettervorhersage ist mieser als vorhergesagt.

21 eingeschriebene Teilnehmerinnen: Wie viele kommen tatsächlich?

Sicher hat doch heute die ein oder andere spontan Migräne oder der Goldfisch ist krank?

Mit allem hätte ich gerechnet. Nicht aber, dass – trotz der miesen Aussichten – tatsächlich ALLE angemeldeten Teilnehmerinnen pünktlich an der Tankstelle eintrudeln!

Wenngleich es um 8 Uhr noch trocken ist, empfiehlt Tourguide Mandy (eifelguide.de)), direkt den Regenkombi überzuwerfen.
Gut so, denn pünktlich mit dem Tourstart beginnt es zu meimeln.

Geplant ist eine Motorradtour in lustigem Zickzack: quer durch die Eifel, weiter an der Mosel entlang bis hin zur luxemburgischen Grenze.
Das Wetter gibt alles und wir bekommen die volle Dröhnung: Regen, Wolken, (zwischendurch mal etwas) Sonne bis hin zu Hagel, bei durchschnittlich 8 Grad. *BIBBER*

Anders als bei den anderen Etappen sind heute keine besonderen Stopps geplant. Dennoch schafft es Tourguide Mandy, alle zufriedenzustellen:
Nach der wettertechnisch angepassten landen wir nach einem Tankstopp (mit Abenteuer „Mindestens zehn Ladies müssen zeitgleich auf EIN Klo!“) in einem urigen Café in Bad Münstereifel. Das Innere ist echt sehenswert und glänzt mit einer Unmenge an heimeligem Kitsch auf wenig Quadratmetern.
>> Café T (www.cafe-t.de)

Als wir auf der Terrasse hocken, gut speisen (von Suppe über Rührei bis hin zu Eis) und uns am einwandfreien Service erfreuen, regnet es ich (leider) ein.

Entgegen der voneinander unabhängigen, netten Warnungen zweier Einheimischer hat man unseren Moppeds nach Rückkehr kein Ticket verpasst, weil wir sie – statt auf den mit riesigen Mülltonnen bestückten Motorradparkplätzen – in den Autoparkbuchten abgestellt hatten. Sicher lacht das Ordnungsamt noch heute über den unplanmäßig eingenommen Geldregen: Wann sonst verkauft man pro Parkbucht schonmal VIER Parktickets?

Außerdem fahren wir Fähre…

Und kommen in den Genuss eines zünftigen Hagelschauers, vor dem wir uns unter eine Brücke flüchten, weil die dicken Eiskugeln unsere Fingerknöchel zu zerfetzen drohen…

 
Halt mit genialem Blick auf die >> Niederburg in Manderscheid

Baton-Übergabe in Bollendorf

In Bollendorf warten bereits die Motorrad-Ladies aus Luxemburg und Belgien auf den heißbegehrten Staffelstab. Ein großer Tam-Tam-Empfang bleibt jedoch aus.


Der „heilige Baton“…


Bild Belgien-WRWR-Flagge-Balkon

Die belgischen „Mädels“ scheinen echt gut drauf zu sein!

Remmi-Demmi gibt’s erst abends im >> Hotel Hauer bei der offiziellen Baton-Übergabe an das Team Luxemburg. Was/wo/wie/wann los war, könnt Ihr Euch in den Facebook-Gruppen anschauen (Links s.u.)

Wir übernachten >> Fabrys Appartmenthof, wo wir – mit etwas Glück – trotz holländischer Schulferien ein Appartment für eine Nacht buchen konnten.

Das 1-Raum-Appartment ist leider ausgebucht, aber die nette Wirtin überlässt uns das 2-Raum-Appartment ohne Aufpreis. Wer sich nicht selbst verpflegen möchte, kann Frühstück dazubuchen und hat die Wahl zwischen drei Varianten. Lohnt sich und ist das Geld jeden Cent wert!

Im Innenhof des Appartmenthof liegt ein blickgeschützter Parkplatz, aber wir haben’s besser, denn unsere Motorräder dürfen in der (Fahrrad-)Garage parken.

Die Lage: ideal! In wenigen Schritten ist man an der Sauer.
Gleich über die Brücke liegt eine Tankstelle und ein Café, in dem man auch am Sonntag Brötchen kaufen kann.

Rückfahrt

Die Rückfahrt am Folgetag toppt tatsächlich alles:
Nach unserem Start bei 7 tröpfelnden Grad Außentemperatur, regnet es sich lustig ein und wir kämpfen uns bei 5 – 6 Grad und Dauerregen bis kurz vor Köln. Welch Wohltat, als der Regen dort endlich nachlässt und sogar dem ein oder anderen Sonnenstrahl eine Chance gibt!
Aber wer will schon klagen? Im Gegensatz zu den taffen WRWR-Ladies, die heute durch Luxemburg nach Belgien touren, haben wir alle Zeit der Welt und können uns sooft und so lange aufwärmen, wie wir wollen. Naja, zumindest theoretisch…

Nach einem kleinen Navi-Missverständnis dank Baustelle bei Hürth, beschließen wir kurzfristig, die südliche Route um Köln herum zu nehmen und vertrauen den Qualitäten des Navis, wohlgespannt, wo wir herauskommen mögen.

Jenes leitet uns – trotz Einstellung „Fähren vermeiden“ – direkt nach Zons (Nie zuvor gehört!) auf die Rheinfähre. Okeeee! *sfg* -Ich liiiebe Schiffe!

   
Auf der Fähre „Zons – Urdenbach“

Als wir von der Fähre rollen, werden wir über eine Fahrrad-Straße durch ein Naturschutzgebiet geleitet. Das ist derart schön, dass wir möglichst sachte Gas geben, um die Natur nicht zu stören… Yippiiie, hier gibt es sogar „Püschelbäume“! (Sobald ich einen solchen welchen mal auf ein Foto gebannt kriege, gibt’s werde ich berichten!)

Mangels mitgeführtem Kartenwerk bin ich noch immer im Glauben, gleich – irgendwann – am Niederrhein zu landen und über Xanten oder Wesel aus westlicher Richtung die Heimfahrt anzutreten.

Umso blöde schaue ich aus der Wäsche, ein Schild nach Düsseldorf zu sichten! Häää?

Nach einer weiteren kräftigen Dusche nehmen wir ein-zwei-drei Kurven aus dem Navi raus, um möglichst fix ins Warme zu gelangen Mit Touren hat das nix mehr gemein.

Fazit

  • NIE hätte ich geglaubt, freiwillig „mitten in der Nacht“ für eine Motorradtour aufzustehen.
  • Trotz der Tatsache „Frauen-only“ gab es nicht EINEN Grund, die Krallen ausfahren zu müssen.
  • Motorradfahrende Frauen ticken offenbar SOOOviel anders als andere:
    Trotz widriger Umstände gab es nicht EIN böses Wert, nichtmal ein Hauch von ätzendem Gezicke und keine Spur von nervigem Prinzesschen-Gehabe oder unnötigen Rumtrödeleien!

Alles in allem eine rundum gelungene Aktion mit nachhaltigem Erinnerungswert – hoffentlich auch bei der Motorradbranche!


Luxemburg: Spritpreise zum Neidischwerden!

Macht mit!

Weitere Infos zu den geplanten Motorradtouren gibt’s hier:

>> Offizielle Facebook-Gruppe „Women Riders World Relay“ (www.facebook.com/groups/WomenRidersWorldRelay)

>> Facebook-Gruppe WRWR Germany 2019 (www.facebook.com/groups/835665913438077/)

>> Youtube-Videos vom WRWR2019 (www.youtube.com/results?search_query=wrwr2019)

Mitfahrt verpasst?
Kein Problem: Neben dem offiziellen „Relay“ finden sogenannte „Ripple Relays“ statt: Die WRWR German Ripple Relay rund um Deutschland ist für September 2019 geplant.

Fahrt mit!

Anmelden könnt Ihr Euch hier:

>> Facebook-Gruppe „WRWR German Ripple Relay 2019“ (www.facebook.com/groups/306008310088002/)

 

Susy
Susy
Geboren "Anno Pief", im zarten Alter von vierzehn mit dem Mopped-Fieber infiziert und eine gefühlte Ewigkeit um den Moppedschein gekämpft. Mit sechzehn zunächst an der unendlichen Macht ihrer Ernährer gescheitert, mit achtzehn aber (endlich!) erfolgreich. *YEAH!* Danach leider nie aktiv gefahren und den Virus eine halbe Ewigkeit erfolgreich verdrängt - Bis er 2004 umso heftiger wieder ausbrach. Seitdem irgendwie unheilbar krank dem Moppedwahn verfallen... :-)
http://www.motorrado.de

11 thoughts on “Motorradtour nur für Frauen: Zickenkrieg und Gezeter? #WRWR2019

  1. »Darüber hinaus finde ich es ein Unding, dass der motorradproduzierende Mann den häufig gehegten Frauen-Wunsch nach „leichten“ Maschinen in der Regel mit mit „wenig PS“ übersetzt und wenn „Frau“ schonmal die Chance hat, aufzubegehren, bin ich doch gerne dabei!«

    Das betrifft nicht nur Frauen – und hat mutmaßlich auch ein wenig mit den technischen Möglichkeiten zu tun. Ich finde im aktuellen Angebot keine Maschine welche meine total exotischen »männlichen Wünsche« erfüllen kann: Nicht viel mehr als 200 kg, Hauptständer (zur Not nachrüstbar), Verzurrmöglichkeit am Heck (oder zumindest die Möglichkeit eine gute Gepäckbrücke nachzurüsten). unter 750 mm Sitzhöhe und – völlig unverschämt von mir – das ganze auch noch mit aufrechter Sitzposition. Um die 50 kW wären nett. Nur bitte nicht aus einem Einzylinder.

    Also suche ich im Prinzip einen »Allrounder« wie er in den 1990ern zu finden war – beziehungsweise eine »Allrounderin«. Nur in neu. Mit ABS und keinen 25 Jahre lang gezüchteten Gammel. 😀

    Ich sehe es also eher als generelles Problem. Stummelheck ist gerade total angesagt (Husqvarna 401, 701 Irgendwaspilen oder Honda CB in Neo-Retro). Wenn es dann eine Enduro ist, ist das Heck aus Plaste und Elaste und der Tankdeckel würde unter dem Gepäck liegen (welches sich aber sowieso nicht verzurren lässt weil es keine Aufnahme dafür gibt – Husqvarna 701 Enduro). Aber Enduro scheidet sowieso aus… Über 900 mm Sitzhöhe… Da brauche dann ich ein kleines Schemelchen auf das ich mich draufstellen darf. Ansonsten will das Bein nicht über das Heck mit der Gepäckrolle (wenn sie sich denn dort befestigen ließe). 😀

    Ich glaube das Frauenprivileg-Klischee »ich habe nichts anzuziehen« lässt sich auch auf Männer übertragen: »Es gibt keine Motorräder für Männer – ich finde nichts passendes!«. Also doch eine Versys kaufen? 😉

    Only human after all.

    1. Hi X_Fish,
      Du sprichst mir aus der Seele: genau SO eine Maschine suche ich auch, vermute aber, dass das in diesem Leben nix mehr wird…
      (Aber meinst Du tatsächlich unter 750mm? Mir würde es aller Voraussicht nach reichen, wenn sie 800 Millimeter hoch und schmal gebaut wäre)
      LG
      Susy

  2. 750 mm + auf dem Hauptständer + Gepäckrolle… Wird dann schon schwer elegant das Bein darüberzuschwingen wenn man selbst nicht mehr ganz so elegant und gelenkig ist. 😉

    Guzzi V7 III: 790 mm, Hauptständer nachrüstbar und die Sitzposition – bis auf den Lenker – fast wie auf meiner GS. Danach suche ich gerade…. Bislang erfolglos da die Gebrauchtwunschpreise fast so hoch sind wie Aktionsneupreise der Händler (Haldenfahrzeuge von 2017 und 2018). So wird das nix.

      1. Jupp, habe mehrere „automatische Suchresultatemelder“ im Einsatz und bekomme pro Tag teilweise bis zu 5x die Info das es neue Angebote gibt. Leider i.d.R. V7 II (weil die Suchmaschine nicht unterscheiden kann) oder eben zu teure V7 III.
        Beispiel: Wenn man in .at ein Haldenmotorrad beim Händler kauft (sofern noch verfügbar): 6’100 Euro netto. In .de dann 19% drauf -> 7’260 Euro versteuert. Dazu noch Zugfahrkarte, etc. also runden wir mal auf 7’500 Euro auf. Beispielsweise wäre das dann eine V7 III Special von 2018. Gebraucht in .de soll sie bei Privatpersonen noch immer 8’600 Euro kosten (und ich bräuchte auch die Kohle für die Zugfahrkarte). Geht nicht zusammen…. Also warten bis alle die Guzzi V85 TT unbedingt haben wollen und mir ihre V7 III günstiger verkaufen wollen?
        Na, mal sehen. Komme gerade heim, 2°C auf der Alb… War zum Glück zweispurig mit Dach und Heizung unterwegs.

        1. Die Gebrauchtpreise sind echt wahnwitzig! Hatte mich letztens mal nach ’ner kleinen KTM umgeschaut: Da wollte jemand tatsächlich mehrere hundert Euro über dem damaligen Neupreis, ohne, dass die Maschine besonderes Zubehör gehabt hätte. Verrückt! –
          Viele daumendrückende Grüße, dass Du fündig wirst

  3. Hallo Susy,
    ich war für die WRWR Etappen in Ö zuständig und wir hatten Gott sei dank Glück mit dem Wetter, ansonsten hätten wir ein paar Alpenpässe absagen müssen.
    So wurde es ebenfalls eine gelungene Frauenveranstaltung! -> Siehe Bericht https://wima-austria.org/2019/04/28/frauen-motorrad-stafette-um-die-welt/

    Ich bin gross und fahre eine Versys, aber beim Gewand kann ich nur reine Männerbekleidung kaufen. Passform: uurggss… es wird wirklich Ziet, dass sich da etwas ändert.

    1. Hallo Versya,
      was ein schöner Bericht, vielen Dank für den Link! 🙂
      Abseits der Norm (zu groß/zu klein) ist es leider nicht so einfach: Soweit ich weiß, wurde eine große Mitstreiterin hosenmäßig bei Büse fündig. Ansonsten bin ich (als kurzbeiniger Mensch) froh, dass es hier (am Rande des Ruhrpotts) „Joy“ gibt, denn dort findet man u.a. kurze, lange und Übergrößen (http://joy-leathers.de/).
      LG
      Susy

  4. Ah, coole Aktion! Ich hatte irgendwo nur ein Bild des Stocks gesehen und irgendwas mit Staffelübergabe gelesen und innerlich schon die Augen verdreht, weil das in meiner Fantasie die Aktion irgendeines lokalen Moppedclubs von alten Herren war. Von daher danke für die Beschreibung, so ergibt das Sinn und ist ein schönes Symbol!

    1. Thx! Ja… Leider hat die Aktion es in Dland offenbar nicht zur gewünschten Öffentlichkeit geschafft und war im Ausland wesentlich erfolgreicher. (Dort berichteten sogar Fernsehsender!) 🙂

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