Egal ob Motorradtour oder lange Motorradreise: je handlicher das Motorradgepäck, desto besser. Hier findest Du 24 nützliche Kleinigkeiten, mit denen Du Dein Reisegepäck optimieren kannst.
Inhaltsverzeichnis
- Wie jetzt, “Motorradgepäck optimieren”?
- 1. Kultur- bzw. Waschbeutel
- 2. Flaschen und Dosen in Reisegröße
- 3. Reiseseife
- 4. Reise-Seifenbox
- 5. Reisezahnbürste
- 6. Klappbare Haarbürste
- 7. Desinfektionkrams
- 8. Ohrstöpsel
- 9. Nackenhörnchen und aufblasbare Kissen
- 10. Vakuum- bzw. Kompressionsbeutel
- 11. Handtücher und Strandlaken
- 12. Erste-Hilfe-Tasche/Verbandstasche
- 13. ROK-Straps Spanngurte
- 14. Reiseführer/Tourkarten
- 15. Mobiler WLAN-Router
- 16. Multi-USB-Ladegerät
- 17. Seitenständer-Unterlage
- 18. Trinkrucksack
- 19. Beintasche
- 20. Einweg-Regencape
- 21. Reisetagebuch
- 22. Kühltasche
- 23. Kabeltaschen & Co
- 24. Powerbank
- About me
Wie jetzt, “Motorradgepäck optimieren”?
Dass es Sinn macht, das Motorradgepäck zu optimieren, muss man als unerfahrener Motorrad-Frischling offenbar erst einmal lernen.
Allerdings ereilt einen die Erkenntnis im Laufe einer mehrtägigen Tour mit wechselnden Unterkünften automatisch.
Spätestens dann, wenn man in Verdrückung kommt, die (viel zu schwere) Gepäckrolle über eine enge Treppe in die aufzuglose, dritte Etage eines Hotels schlören zu müssen, macht man sich freiwillig Gedanken und kommt (vielleicht) irgendwann an den Punkt, weder zu viel, noch zu wenig Krams dabei zu haben.
Im Folgenden findest Du 24 Tipps, die Dir helfen, Dein Gepäck-Optimum zu finden.
Da es sich mehr oder weniger um Kleinigkeiten handelt, eignet sich das ein oder andere Teil auch, um einen selbst gebastelten Adventskalender für einen motorradverrückten Lieblingsmenschen zu füllen oder aber als nettes Mitbringsel für liebe Motorradfreunde. 😉
1. Kultur- bzw. Waschbeutel
Je kleiner und kompakter, desto besser!
Wenger-Kulturtasche
Meine Kulturtasche von Wenger ist ein absoluter Glücksgriff:
Das Teil ist ein kleines Raumwunder und lässt sich aufhängen, ohne den Inhalt unfreiwillig auf dem Boden zu verstreuen.
Brisbane-Waschbeutel
Auch der Waschbeutel mit Aufhänge-Vorrichtung von “Brisbane” scheint für Motorradtouren zu taugen:
Neben einem großen Hauptfach mit Spiegel hat er vier Netz-Innenfächer und ein Weiteres auf der Außenseite.
Erhältlich ist das Teil bei >> Polo-Motorrad (www.polo-motorrad.de)
2. Flaschen und Dosen in Reisegröße
In allen gängigen Drogeriemärkten gibt es mittlerweile ein Extra-Regal mit diversen Körperhygiene-Artikel im Mini-Format.
Schon praktisch, aber auch eine teure Angelegenheit.
Wesentlich günstiger fahrt Ihr, wenn Ihr Cremes, Shampoo und Co in kleine Plastik-Flaschen bzw. -Dosen umfüllt.
Die Mini-Behälter bekommt Ihr sowohl einzeln als auch als Reiseset in Drogeriemärkten.
Letztgenannte sind insofern top, weil sie ganz nebenbei auch für’s Flug-Handgepäck taugen.
Reiseflaschen-Set
Natürlich sind die Sets auch bei Amazon erhältlich. Hier ein recht nett designtes Beispiel:
3. Reiseseife
Übernachtest Du ausschließlich in Hotels mit vier Sternen aufwärts, kannst Du diesen Punkt getrost überspringen.
Ansonsten tust Du gut daran, Dir Gedanken über Seife zu machen, denn blöderweise sprengen diese normalen Waschstücke den begrenzten Platz einer Kulturtasche.
Folglich begab ich mich auf die Suche nach Mini- bzw. Hotel-Seifen, was sich aber als gar nicht so leicht herausstellte:
Entweder sind sie nur in utopisch großer Stückmenge erhältlich oder zu groß, um sie an einem Tag aufzubrauchen.
Seifenblättchen
Zunächst orderte ich folgende Seifenblättchen, und zwar direkt beim Hersteller: >> “Münchner Waschkultur (waschkultur.shop)
Alternativ gibt es sie auch bei Amazon:

>> Seifenblättchen von Münchner Waschkultur (www.amazon.de)
Ein weiteres Mal würde ich sie nicht kaufen:
Zwar lässt sich das kleine Döschen dicht verschließen und gut verstauen und (zumindest) die Schafsmilchseife riecht recht angenehm.
Aber abgesehen von dem horrendem Preis reicht EINS dieser Blättchen gerade mal aus, um sich EINmal die Hände zu waschen, und auch nur dann, wenn man keine Riesenpranken hat.
Somit maximal brauchbar für den Rastplatz unterwegs oder als nettes Mitbringsel für liebe Freunde.
Gästeseife
Anlässlich unserer Sardinien-Tour mit wechselnden Unterkünften 2023 bestellte ich über den Provence-Shop einige Exemplare der “Gästeseife” von “Maison de Marseille”.
>> Zum Provence-Shop (shop.provence.de)
Ok, mit 30 Gramm sind sie nicht mit normalen Hotel-Seifen zu vergleichen und natürlich viiiel zu groß für eine Übernachtung.
Allerdings duften sie gut und der Shop hat tatsächlich ratz-fatz geliefert.
4. Reise-Seifenbox

>> Nuodwell Reise-Seifenbox Duo-Pack (www.amazon.de)
Zunächst war ich skeptisch:
Leider war die Box größer als gedacht, so dass sich das 30-Gramm-Seifenstück förmlich darin verlor. Obendrein hatte ich Zweifel, ob der pisselige Verschluss den bevorstehenden Motorradurlaub überhaupt überleben würde.
Im örtlichen Drogeriemarkt ergatterte ich schließlich ein etwas größeres, quadratisches Seifenwaschstück, das sich optimal in das Teil einfügte.
Da die Box jedem noch so festen Duschstrahl stand hielt, überlebte die Seife den zweiwöchigen Sardinien-Urlaub problemlos (und hätte schätzungsweise noch weitere anderthalb Wochen durchgehalten). Obendrein erwies sich die Seifenbox beim Transport als absolut dicht.
Wer die Farbe nicht mag, findet weitere Varianten bei Amazon, beispielsweise diese hier:
>> Mini-Seifendose (www.amazon.de)
5. Reisezahnbürste
Ein weiterer Platzfresser im Reisegepäck sind definitiv Zahnbürste und Zahnpasta.
Zahnpasta im Mini- bzw. Reiseformat findet man in den einschlägigen Drogeriemärkten natürlich auch.
Alternativ haltet in der Drogerie einfach Ausschau nach dem Zahnpflege-Taschenset von Elmex: >> www.elmex.de
Dank des mitgelieferten Behälters kommt Ihr unterwegs nicht in Verdrückung, Eure Zahnbürste auf dem Spülsteinrand ablegen zu müssen.
Auch in Outdoor-Läden wird man fündig. Dort gibt’s beispielsweise Reise-Zahnputz-Sets von Vaude:
Das Reise-Set von “Curaprox” enthält neben einer Zahnbürste und Zahnpasta auch zwei Interdentalbürsten in verschiedenen Größen und ist in sechs poppigen Farben erhältlich:
>> Curaprox-Reise-Set (www.amazon.de)
6. Klappbare Haarbürste
Was für Männer mittleren Alters aufwärts mit drei Rest-Haaren überflüssig ist, ist für Langmähnen elementar: das Mitführen einer Haarbürste!
Praktischerweise gibt es kleine, zusammenklappbare Bürsten, die man normalerweise in jedem gut sortierten Drogeriemarkt findet.
Beispielsweise diese hier: Klapp-Bürste “For Your Beauty” (www.rossmann.de)
Taugt übrigens selbst bei schulterlangem, dicken Haar, das sich während der Fahrt unterm Helm gern mal hübsch verknotet.
7. Desinfektionkrams
Ja ja, das böse Wort mit “C” am Anfang…
Desinfektionstücher haben wir schon seit eh und je im Gepäck, beispielsweise
- >> Sagrotan-Desinfektionstücher (www.rossmann.de) und
- auslaufsicheres >> Handgel im Reiseformat (www.rossmann.de).
In Corona-Zeiten setzten wir zusätzlich auf >> Sterillium Protect & Care Desinfektionsgel in der kleinen 35-Milliliter-Reisegröße (www.amazon.de).
(Tipp: Preisvergleiche lohnen sich unbedingt!)
8. Ohrstöpsel
Jene gibt’s für schmales Geld in Drogeriemärkten, sogar hübsch eingefärbt:
>> Ohropax Reisegröße (www.rossmann.de)
Darüber hinaus gab Jens (in den Kommentaren) den hilfreichen Tipp, dass er mit den Nonoise-Produkten aus den Niederlanden sehr zufrieden ist:
Die Stöpsel sind in verschiedenen Farben erhältlich, haben eine Zulassung für den Straßenverkehr und kommen in einem kleinen Metalldöschen mit Öse und Ring daher, so dass sich das Teil am Schlüsselbund (oder wo auch immer) befestigen lässt:
>> nonoise-earplugs.com
Erstaunlicherweis nutzen viele Mopped-Kollegen diese Ohrstöpsel auch während der Fahrt.
(Hey, habt Ihr etwa eine Brülltüte verbaut?)
Wer einen geeigneten Gehörschutz sucht, kann sich Tipps bei der Zeitschrift “Motorrad” holen, die einst einen Ohrstöpsel-Testbericht veröffentlichte:
www.motorradonline.de/zubehoer/12-ohrstoepsel-im-test-ohrstoepsel-fuer-motorradfahrer/
9. Nackenhörnchen und aufblasbare Kissen
Transportiert Ihr Eure Motorräder mit Auto und Anhänger zum Zielort?
Dann freut sich der schläfrige Beifahrer vermutlich über ein Nackenhörnchen. (Übrigens auch hilfreich bei längeren Flugreisen.)
Dunlopillo-Reise-Set
Einen guten Eindruck macht das Dunlopillo-Set mit Doppelfunktion, das sich sowohl als Nackenhörnchen, als auch als gemütliches Kopfkissen nutzen lässt. Selbstredend ist es ultraleicht, geruchsneutral und waschbar. Wird es gerade nicht benötigt, lässt es sich dank des Druckknopf-Verschlusses ganz einfach am Rucksack (oder wo auch immer) befestigen.
Aufblasbares Reisekissen
Camping-Fans oder Menschen, die auf die Gepäckgröße achten müssen, jubeln möglicherweise über ein aufblasbares Reisekissen.
Diese Luftkissen gibt es äußerst preiswert bei >> Jysk (jysk.de).
Hochpreisigere findet Ihr in gängigen Outdoor-Shops oder bei >> Amazon.
10. Vakuum- bzw. Kompressionsbeutel
Gerade beim Kauf von Kompressionsbeuteln bewahrheitet sich definitiv das Sprichtwort: “Wer billig kauft, kauft zweimal!”
Günstige Vakuum-Beutel
Die günstigen Vakuum-Beutel von FC-Moto überzeugten uns nicht wirklich, denn das fladderige Plastik-Tüchs knisterste wie Hulle und das Zuzippen wurde zur reinsten Geduldsprobe:
>> “Booster-Vakuum-Beutel (www.fc-moto.de)
Eagle-Creek: Pack-it
Wesentlich dankbarer finde ich das Vakuum-Beutel-Set von Eagle-Creek, das uns mittlerweile seit mehreren Jahren auf Touren begleitet:
>> Vakuum-Beutel Set “Pack it” von Eagle Creek (www.amazon.de).
Packwürfel-Sets
Angeblich top sind die Packwürfel-Sets von Eagle-Creek, jedoch war ich dafür bislang zu geizig:
Stattdessen versuchte ich es erst einmal mit einem alternativen 4-teiligen Set von Outdoor-Panda:

>> Outdoor-Panda-Packtaschen (www.amazon.de).
Die Taschen sind echt klasse: Per Reißverschluss lässt sich das Packmaß enorm verkleinern und man hat seinen Krams jederzeit geordnet zur Hand, ohne den verdammten Packsack von links auf rechts krempeln zu müssen.
Schrie eigentlich nach mehr, aber da sich das Set vorübergehend leider nicht mehr bestellen ließ, orderte ich zusätzlich ein vierteiliges Set von “Gonex”:

>> Gonex Compression Packing Cubes (www.amazon.de).
Ebenfalls ein recht praktisches Packwürfel-Set. Leider lassen sich die Taschen nicht komplett aufziehen, was das Befüllen etwas erschwert, aber für DEN Preis ist’s durchaus hinnehmbar.
Kompressions-Säcke
Relativ neu in unserem Reisegepäck-Sortiment ist ein Kompressions-Sack von Vanucci:
Er ist bei Louis in drei verschiedenen Größen erhältlich (5, 10 und 25 Liter) und lässt sich mit Hilfe eines Dreh-Ventils komprimieren.
>> www.louis.de
(Klickt den Link ruhig an, er funktioniert!)
Wir entschieden uns für die 10-Liter-Variante und finden sie sehr nützlich.
11. Handtücher und Strandlaken
Auch Hand- und/oder Strandtücher sprengen recht schnell die Gepäck-Kapazitäten.
Eine gute, platzsparende Alternative sind schnelltrocknende Mikrofaser-Handtücher.
Meine Ersten waren ein absoluter Reinfall:
Die Teile verzogen sich nach der ersten Wäsche, waren ständig “aufgeladen” und das Gefühl beim Abtrocknen törnte mehr als ab.
Mittlerweile führen wir ausschließlich Strandtücher mit. Dabei haben sich folgende bewährt:
- Das >> XXL-Mikrofaser-Badetuch von Pearl (180 x 90 Zentimeter) und
- ein Badetuch namens “PackTowl Personal XL” (64 x 127 Zentimeter), das heute nicht mehr erhältlich ist.
(Ein Ähnliches gibt es hier: >> www.amazon.de).

Oben auf dem Bild: Das Pearl-Badetuch
Unten zu sehen: Das kleinere PackTowl-Handtuch.
(Wir ergatterten beide als Schnäppchen-Angebote für 9,90 (Pearl) und 17,95 (PackTowl))
In Sachen Qualität ließ sich kein Unterschied feststellen:
Beide erinnern zwar keinesfalls an flauschige Badetücher und sich damit abzutrocknen bedarf einer gewissen Gewöhnung, jedoch MACHEN sie ihren Job und einmal nass geworden, sind sie tatsächlich ratzfatz wieder trocken. Obendrein lässt sich einmal eingefangener Sand – anders als bei herkömmlichen Strandlaken – problemlos abklopfen.
Für den Strand ist uns das PackTowl-Badetuch übrigens zu klein und wir würden uns beim nächsten Mal für die XL-Variante (91x150cm) entscheiden.
Beide Strandlaken werden klein zusammengefaltet in einer Packtasche geliefert.

Während die PackTowl-Tasche (rechts im Bild) geschlossen ist,
ist die Pearl-Hülle (links im Bild) einseitig mit einem Netzfutter bestückt:
Vorteilhaft, wenn man mal nicht umhin kann, das Strandlaken feucht einzutüten.
Geht’s auf Tour Richtung Meer habe ich neuerdings auch ein – ähnlich schnell trocknendes – Hamamtuch dabei, das ich während unseres Pyrenäen-Urlaubs 2022 in Frankreich ergatterte.
Im Sommer 2023 zog zudem das riesige, grau-gelbe UQUIP Strandtuch Softy in XL Strandtuch bei uns ein, das wir bei Louis shoppten.
Es ist weich, schnelltrocknend und wird in einer dreieckigen Tragetasche geliefert.
Das Eintüten will allerdings zunächst geübt werden.
Leider roch es anfänglich schwer nach Chemie. Der Geruch verflüchtigte sich aber nach der dritten Wäsche.
12. Erste-Hilfe-Tasche/Verbandstasche
Benötigt man für eine Motorradreise eine spezielle Motorrad-Verbandstasche?
Wer sich unbedingt ein Täschchen mit Motorrad-Aufdruck wünscht, wird beispielsweise bei Louis, >> Polo oder >> Amazonfündig.
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>> Krafrad-Verband-Tasche von QBag (www.polo-motorrad.de)

Hübsch und sogar günstiger ist das Täschchen aus dem >> ADAC-Shop (www.adac-shop.de).
Tipp:
In der Regel sind die Täschchen groß genug, um sie noch ein wenig aufzustocken.
So fügen wir beispielsweise mindestens Wunddesinfektionssprach und Wundgel hinzu und quetschen zusätzlich soviel Reiseapotheken-Tüchs hinein, wie möglich.
13. ROK-Straps Spanngurte
Mit normalen Spanngurten stehe ich ehrlich gesagt auf Kriegsfuß.
Umso mehr haben mich die ROK Straps überzeugt, weshalb ich nicht umhin kam, in einem Blog-Beitrag ein Loblieb drauf zu singen:
>> www.motorrado.de/gepaecktransport-auf-dem-motorrad-rokstraps

ROK-Straps: die kinderleichte Variante, um Gepäck auf dem Motorrad zu befestigen!
Bei Louis sind sie übrigens häufig günstiger: >> Louis (www.louis.de)
(Nö, der Link ist nicht tot…)
14. Reiseführer/Tourkarten
Echte Leseratten freuen sich auch im digitalen Zeitalter vielleicht über einen klassischen Reiseführer.
Jene sind allerdings so schwergewichtig und dick, dass man sie besser VOR der Tour liest und letztendlich daheim lässt.
Speziell für Motorradfaher eignen sich auch unbedingt die Hefte aus der Reihe >> “RIDE – Motorrad unterwegs” (www.amazon.de).
Trotz Navi habe ich immer mindestens eine Tourkarte des jeweiligen Zielgebiets im Gepäck:
>> Motorradkarten (www.amazon.de)
Bei den Landkarten überzeugen die Straßenkarten von >> Michelin (www.amazon.de) (die man besser bzw. günstiger direkt vor Ort in Frankreich kauft) und >> Kümmerly & Frey (www.amazon.de)
15. Mobiler WLAN-Router
In Europa geizt eigentlich kein Hotel mehr mit WLAN. Aber falls doch, schlagen gewöhnliche Datenverbindungen dank Wegfall der Roaming-Gebühren kein gähnendes Loch mehr in die Reisekasse.
Für den Fall, dass das WLAN-Signal oder die Datenverbindung zu wünschen übrig lässt, hast Du mit Hilfe eines Mini-Routers die Möglichkeit, Dein Smartphone und all die anderen mitgeschlörte Gerätschaften zu verbinden und so sorgenfrei zu surfen.
Nach ausgiebiger Recherche entschieden wir uns für folgendes handliches, leicht zu handelndes Gerät:
16. Multi-USB-Ladegerät
Wenn Hotels an EINS sparen, dann sind es Steckdosen: Mit etwas Glück findet sich eine einzige im Schlafraum und eine im Bad, direkt überm Waschbecken.
Aber wer will seine Elektronik schon im Feuchtraum laden?
Es macht, was es soll und hat 2 Schnellladeports, so dass sich alle Gerätschaften (Motorradhelm bzw. kleiner Sena-Mann im Ohr, Smartphones, GoPro-Akkus) gleichzeitig aufladen lassen. Das Teil hat nur einen Nachteil: es ist relativ schwer und das mitgelieferte Netzkabel selbst zusammengerollt sehr sperrig.

Anker PowerPort 5-Port-USB-Gerät
Das Gerät gibt es offenbar nicht mehr, jedoch einen Nachfolger:
>> Anker PowerPort 6-Port-USB-Ladegerät (www.amazon.de)
Vermutlich gibt es mittlerweile wesentlich handlichere Ladegeräte.
Gerne her mit Euren guten Tipps!
17. Seitenständer-Unterlage
Man kennt sie als “Ständerplatte”, “Seitenständerplatte” oder “Seitenständer-Unterlage”, die hilfreichen kleinen Teile, die die kleine Auflagefläche des Seitenständers vergrößern.
Unnütz? – Keinesfalls. Im Gegenteil:
Parkt man auf weichem Untergrund (beispielsweise auf einer Wiese, auf Kies oder auf heißem Asphalt) platziert man sie einfach unter dem Seitenständer und verhindert so, dass das Motorrad einsinkt (und letztendlich umkippt).
Früher gab es mal günstige, formschöne Teile, zum Beispiel in Motorradform und noch heute ziert ein solches meinen Tankrucksack.
Leider sind die Zeiten vorbei und man bekommt durchweg lediglich sonstige funktionelle Varianten.
Zwei außergewöhnliche haben wir aber dennoch erspäht:
Die Seitenständer-Unterlage “BIKE FOOT” aus ABS Hartplastik, vertrieben von der “Rocket Motors GmbH” aus Duisburg.
>> Canvas-Schuh-Seitenständer-Unterlage (www.amazon.de)
Witzige Geschenkidee, jedoch könnte ich mir vorstellen, dass es in der Praxis zu mühselig sein wird, den Seitenständer in den Schuh zu friemeln…
18. Trinkrucksack
Ja, wir hören ebenfalls zu den Kandidaten, die unterwegs eigentlich viiiel zu wenig trinken.
Und nein: Noch haben wir kein Exemplar.
- >> Camelbak Classic Light Trinkrucksack (www.amazon.de)
- >> Hydrapack Reservoir Trinkeinsatz 3 Liter von Kriega (www.polo-motorrad.de)
(DAS Exemplar fällt allerdings nicht mehr unbedingt unter “Kleinigkeit”)
19. Beintasche
Spätestens seit meine Street Twin im Stall weilt, weiß ich eine Beintasche zu schätzen.
Immerhin hatte ich zunächst noch keinen Tankrucksack für meine “Kleine”…
Mit der Modeka-Daypack-Tasche bin ich extrem zufrieden, denn sie bietet ausreichend Platz für Portemonnaie, Smartphone, Lesebrille und Haustürschlüssel. Wasserdicht ist sie nicht, jedoch wird ein Regenüberzug mitgeliefert.
Gekauft habe ich sie (glaube ich) bei Louis, aber dort ist sie aktuell nicht mehr erhältlich. Es gibt sie jedoch auch bei >> (www.amazon.de).

>> Modeka Daypack Beintasche (www.amazon.de)
Wer eine wasserdichte Variante sucht, kann beispielsweise auf das Modell von Acerbis zurückgreifen: >> www.louis.de
20. Einweg-Regencape
Usprünglich hatten wir die Einweg-Ponchos mal für ein Open-Air-Festival im Sommer besorgt.
Da wir vom Regen verschont blieben, schlören wir sie seitdem in unserem Reisegepäck mit.
Auch sehr praktisch, wenn man sich tagsüber mit dem Mopped durch Dauerregen gekämpft hat, das Regenzeugs klitschnass im Hotelbad hängt, man abends aber noch durch den Regen zum Essen raus will. Anders als Motorradregenjacken haben die Einweg-Capes praktischerweise auch Kapuzen.
Ihr bekommt sie in Billig-Läden wie beispielsweise Tedi, aber natürlich auch im Multipack bei >> Amazon
21. Reisetagebuch
Manch reisefreudiger Mensch kann ja die Finger von Papier und Stift nicht lassen.
Somit ein idealer Kandidat für ein Reisetagebuch!

>> “Mein Reisetagebuch” (www.amazon.de)
Zum Mitnehmen finde ich’s etwas zu sperrig, aber daheim macht’s umso mehr Freude!
Ähnliches gilt für das >> “ROADBOOX Motorrad: PLANEN-ERLEBEN-BEWERTEN-ERINNERN” von Jörg Edgar (www.amazon.de).
Jenes kommt allerdings im Großformat daher und taugt daher definitiv nicht, um es auf die Motorradtour mitzunehmen.
22. Kühltasche
Absolutes Lieblingsteil ist schon seit mehreren Jahren unsere faltbare Kühltasche, die ganz ohne Akkus funktioniert.
Bestenfalls legt man sie über Nacht ins Gefrierfach oder notfalls in den Kühlschrank. Fortan hält sie den Inhalt selbst bei großer Hitze mindestens einen halben Tag lang kühl.
Hat man gerade nichts zu kühlen, faltet man sie einfach zusammen. Für den Tankrucksack wäre sie in dem Zustand zwar etwas zu groß, ist jedoch in einer Gepäck-Kiste oder einem Topcase sehr gut aufgehoben.
Leider ist sie nicht mehr erhältlich, aber möglicherweise funktionieren folgende Varianten:
- >> Packit Einfrierbare Lunch-Tasche (www.amazon.de)
- oder aber die wesentlich günstigere >> kleine Lunch-Tasche von “Mier” (www.amazon.de):
23. Kabeltaschen & Co
Je mehr Technik-Krams dazu kommt, desto unübersichtlicher wird das Gepäck.
Um etwas Ordnung in das wirre Kabel-Leben zu bringen, habe ich mir einige Kabeltaschen gegönnt, aber noch ist das Optimum noch nicht erreicht.
- Die “Wicket-Chili Anti-Schock-Tasche” ist eigentlich zum Transport des TomTom Rider gedacht, bewährt sich aber als Kabel- und Stecker-Tasche, wenn das Navi in Gebrauch ist.
- Für die GoPro nebst Duo-Ladegerät nutze ich eine Aufbewahrungstasche mit dem klangvollen Namen “SP53031“.
Beide stammen von Amazon, sind dort allerdings nicht mehr erhältlich.
- Multi-USB-Ladegerät (s.o.) und Co verweilen derweil in der >> “Skycase Kabeltasche” (www.amazon.de)
- und die Speicherkarten in einer >> Box von JJC (www.amazon.de).

Oben: Skycase Kabeltasche
Unten links: SP53031-Tasche
Unten rechts: Wicket-Chili-Tasche
24. Powerbank
Wer kennnt das nicht? – Da navigierst Du unterwegs mit Deinem Smartphone und ruckzuck ist der Akku leer!
Wenn Du jetzt an Deinem Motorrad keine Bordsteckdose verbaut hast, sieht’s böse aus.
Abhilfe schafft hier eine >> Powerbank (www.amazon.de).
Seit Jahren nutze ich die Mini-PowerBank von EasyAcc (mit damals sensationellen 6.700 mAh).
Heute ein Witz, aber immerhin reicht’s locker aus, das Smartphone einmal aufzuladen.
Das Ding ist relativ schwer, aber dennoch handlich klein und einmal aufgeladen, behält es – ungenutzt – monatelang seine Power.
Mittlerweile ist die Leistung natürlich überholt und der Standard für die Reise liegt zwischen 10.000 und 20.000 mAh.
Hast Du eine mit mindestens 10.000 Milliamperstunden (mAh) zur Hand, kannst Du Dein Smartphone auch unterwegs ungefähr anderthalb bis zwei Mal vollständig aufladen. (Mit 20.000 mAh etwa drei- bis viermal)
Obendrein gibt es auch Powerbanks mit Schnellladefunktion, so dass Dir die elendige Warterei erspart bleibt.
Praktisch sind auch integrierte Solarpanel, so dass man notfalls auch ohne Steckdose auskommt.
[Der Beitrag entstand im November 2024 und wurde Anfang Dezember 2025 überarbeitet.]










Hey Ho! Schöne Adventszeit!
Ich möchte eure kleine Affiliate-Link-Liste (räusper….) im Bereich OHRSTÖPSEL um einen wirklich guten und ZUGELASSENEN Ohrstöpsel erweitern. Schaut doch mal auf die Produkte von “Nonoise” aus Holland. Sehr bequem, in verschiedenen Farben, für verschiedene Anwendungszwecke -> u.a. Motorradfahren und auch noch im Straßenverkehr zugelassen. Was ich besonders praktisch finde, ist das kleine verschraubbare Metalldöschen mit Öse und Ring zur Befestigung am Schlüsselbund. Nutze ich seit 10 Jahren und bin TOP zufrieden.
Hi Jens,
ups – erwischt! 😉
Nee, aber mal ernsthaft: Als “Affiliate-Link-Liste” sollte der Beitrag eigentlich nicht rüber kommen, denn nach wie vor ist uns eher dran gelegen zu informieren, statt auf Deibel komm raus Klicks zu generieren. (Aber selbstredend würden wir – die Nicht-Rockefellers – lügen, wenn uns Letztgenannte völlig egal wären 😉 )
Vielen lieben Dank jedenfalls für Deinen Tipp, den wir gleich mal in den Beitrag eingearbeitet haben!
LG
Susy