Tour-Tipps Pyrenäen

„Einmal mit dem Motorrad durch die Pyrenäen touren“, steht schon lange ganz oben auf unserer Bucket List. Hier unsere gesammelten tourvorbereitenden Tipps.

// Wissenswertes
** Was, wo, wie ** Landschaft ** Klima ** Feiertage ** Essen + Trinken **
// Verkehr
** Straßentypen und Tempolimits ** Parken ** Bußgelder ** Polizei **
// Pässe, Pässe, Pässe!
** Grenzpässe ** Pässe Frankreich ** Pässe Spanien **
// Sehenswertes
** Wasserspaß in den Bergen ** Burgen, Klöster und Co ** Nationalparks + Sierras ** Naturwunder: Schluchten, Höhlen und Erdpyramiden ** Touri-Züge ** Nice2See **
// Und sonst?
** Motorrad-Shopping ** Kurioses **
// Surf-Tipps & Apps
** Allgemeines ** Tourplanung ** Unterkunfts-Suche ** Reisen trotz Corona **
// Tourkarten & Co
** Pyrenäen-Bücher ** Tourkarten ** Sprachführer **

 

Wissenswertes

Was, wo, wie?

Die Pyrenäen erstrecken sich über 430 Kilometer Luftlinie vom Atlantik bis zum Mittelmeer und bilden die natürliche Grenze zwischen Frankreich und Spanien, nur unterbrochen durch den Zwergstaat Andorra.

Französische Seite

Region
(von West nach Ost)
Aquitaine *) Midi-Pyrenees *) Languedoc *)
Departements Pyrenees Atlantique Hautes Pyrenees, Haut Garonne und Ariege Aude (Nord) und Pyrenees Orientales (Süd)

Spanische Seite

Region
(von West nach Ost)
Navarra Aragonien Katalonien
Provinzen Navarra Saragossa und Huesca Lleida und Girona

*) 2016 reduzierte die französische Regierung die einst 22 Regionen auf 13. Unter anderem benannte man „Aquitaine“ in „Novelle Aquitaine“ um und „Midi-Pyrenees“ und „Languedoc“ wurden zusammengefasst zu „Occitanie“ (Okzitanien).

Die Landschaft

Die höchsten Berge finden sich im mittleren Bereich der Gebirgskette, in den Hochpyrenäen. Spitzenreiter ist der Pic d’Aneto im Maladeta-Massiv, der es auf stolze 3.404 Höhenmeter bringt. Während auf französischer Seite meist schroffe Felsen dominieren, fällt das Gebirge in Spanien eher sanft in die Sierra-Gebiete Kataloniens, Aragoniens und des Baskenlands ab.

Angeblich lässt sich’s aber nicht nur im hohen Gebirge erstklassig touren: Am nordöstlichen Rand ist das Weinanbaugebiet Corbieres angesiedelt. Jenes erstreckt sich von Aude bis in die Pyrenees-Orientales und lockt ebenfalls mit engen Schluchten und kurvenreichem Terrain.

Zwergstaat Andorra

Das Fürstentum Andorra liegt in einem Hochtal zwischen Frankreich und Spanien. Über neunzig Prozent des Landes besteht aus Bergen, Weiden, Seen und Flüsse und von den umliegenden Gipfeln knacken gleich 65 Gipfel die 2.000-Meter-Grenze. Höchster Berg ist der „Coma Pedrosa“ mit 2.942 Metern.

Bevölkerungstechnisch ist Andorra mit seinen zirka 77.000 Einwohnern etwa so groß wie Landshut oder Castrop-Rauxel, geologisch gesehen ist es jedoch der Größte der sechs europäischen Zwergstaaten.

Theoretisch ist das Land ratzfatz durchquert, denn von der französischen Grenze im Nord-Osten bis zur Spanischen im Südwesten sind es gerade mal 42.5 Kilometer. Nichtsdestotrotz kann man hier nett lang im Stau rumstehen, weil sich häufig lange Autoschlangen die Berge rauf- und runterquälen, um in der Hauptstadt Andorra la Vella zollfrei zu tanken und zu shoppen.

Offroad-Fans kommen in dem Mini-Land übrigens voll auf ihre Kosten, denn viele der zahlreichen (Neben-)Gebirgsstraßen sind nicht geteert.

Zwar gehört Andorra nicht zum „vereinigten Europa“, hat sich aber der Europäischen Währungsunion angeschlossen, so dass Ihr im steuerfreien Einkaufsparadies mit Euros zahlen könnt.

Und welche Sprache spricht man im Land?
Andorra ist das einzige Land mit Amtssprache Katalanisch. Darüber hinaus lernen die andorranischen Kids aber auch Französisch und Spanisch.

Vorsicht, Smartphone-Falle!

Da Andorra nicht zur EU gehört, führen die meisten Handy-Provider das Land in der teuren Roaming-Länderzone 2. Wer keine Lust auf eine deftige Handy-Rechnung hat, sollte die mobile Datenübertragung während der Durchfahrt durchs Land besser deaktivieren.
Bleibt Ihr länger vor Ort, lohnt sich die Anschaffung einer SIM-Karte. Jene ist im Supermarkt erhältlich und lässt sich dort sofort aktivieren.

Klima

Auf der atlantischen Seite im Westen herrscht ein eher feucht-kühles Klima und auch im Val d’Aran regnet es häufig.

Zwischen Mittelmeer und Hochgebirgslandschaft kann es enorme Temperaturunterschiede geben, so dass es keine so doofe Idee ist, einen Pulli einzupacken.

Feiertage

Bei der Tourplanung sollte man die örtlichen Feiertage im Blick haben, denn dann kann es selbst in den sonst einsamen Pyrenäen recht voll werden.

  • Nach Fronleichnam wird in Berga drei Tage lang die „Festa de Partum“ gefeiert.
  • In der Nacht auf den 24. Juni feiern die Katalanen das Johannisfest und tragen das Johannisfeuer ins Tal.
  • Anfang Juli findet in Pamplona der große Stierkampf statt.

Bereist Ihr die Pyrenäen im Juli und wollt nicht blöde vor einem gesperrten Pass rumdümpeln, erkundigt Euch lieber vorab über Zeitplan und Route der >> Tour de France (www.letour.fr).

 

Essen + Trinken

Frankreich

Spanien

Bar: Art Café
Fermes = Auberges: Bauernhof mit Bewirtung

Petit Dejeuner: Frühstück
Dejeuner: Mittagessen
Diner: Abendessen
Bar: Kneipe, de auch Snacks (Tapas und Bocadillos) serviert.
Bodega: einfaches Lokal mit Weinausschank

Desayuno: Frühstück
Comida: Mittagessen (13.30 – 16 Uhr)
Merienda: Nachmittagshappen (ab ca. 18 Uhr werden in Bars Tapas serviert)
Cena: Abendessen (frühestens ab 21 Uhr)

Spezialitäten

Keine Ahnung…
(Als bekennende „Nicht-Gourments“ haben wir’s nicht so mit der französischen Küche…)
Tapas sind kleine Snacks, die in den Bars normalerweise kostenlos zum Getränk gereicht werden. (In den Zentralpyrenäen nennt man sie übrigens „Pinchos“ und im Baskenland „Pintxos“).
Man kann jedoch auch eine größere Menge bestellen, eine „Media ración“ oder gleich eine komplette Mahlzeit, eine „ración“. Wer von allem mal etwas probieren möchte, wird mit der „plato combinado“ glücklich.

Permil = Katalonischer Schinken

Ensalada Aragon: Tomaten, Zwiebeln, Oliven, Schinken
Sopa Roya: Gemüsesuppe mit Chorizo

Spaniens Küche bietet auch viele vegetarische Gerichte, unter anderem Linseneintopf, Gemüsepfanne, fleischlose Tapas wie „Pimientos de Padron“, Tortillas oder Aioli.

Kaffee

 

Frankreich

Spanien

Kaffee (schwarz) un café café solo (Espresso)
Kaffee mit Milch café au lait oder café creme (petit creme oder grand creme)
une noisette une noisette (Kaffee im Espresso-Format, aber mit Kännchen warmer Milch)
café cortado (Espresso mit etwas Milch)
café con leche (größere Tasse, Hälfte Milch)
café manchado oder leche manchada (heiße Milch mit einem „Flecken“ Kaffee, ähnlich Latte Macciato)
Filterkaffee un allongé oder americain (gestreckter Espresso)
(Mit etwas Glück gibt es auch einen echten Filterkaffee (café filtre)
café americano
Eiskaffee un café glace oder café frappé café con hielo oder café del tiempo (Achtung: Eiswürfel statt Speiseeis!)
(Nur) in Eisdielen: café granizado
Entkoffeinierter Kaffee un deca café descafeinado de maquina
(oder: de sobre = im Beutel zum Selbstzubereiten)
mit Zucker du sucre con azúcar
mit Süßstoff avec édulcorant bzw. avec des sucrettes (Süßstoffmarke) con edulcorante

Haust Ihr in einer Ferienwohnung mit Kaffeemaschine?
In spanischen Supermärkten erkennt Ihr Filterkaffee am Symbol „filtre“. Dabei sind die Packungen mit Ziffern von 1 bis 5 gekennzeichnet. Je niedriger die Ziffer, desto stark; „3“ ist angeblich genießbar. Filtertüten bringt man hingegen lieber von zu Hause mit, zumindest, wenn man an der spanischen Küste weilt, denn in den dortigen Supermärkten sind sie oft Mangelware.

 

Verkehr

Straßentypen Spanien

Bezeichnung Abkürzung Typ Bemerkung
Autopista AP Autobahn Mautpflichtig
Weniger Ausfahrten und besser ausgebaut als Autovias. *)
Autovia A Schnellstraße Kostenlos nutzbar.
Sonstige Autobahnen C Fernstraße Autobahnähnlich mit zwei Fahrspuren pro Richtung.
C17 Barcelona – Vic
C16 Barcelona – Berga/Ripoll
C25 Cassa de la Selva – Cervera
C31 Figueres – El Vendrell
C32 Blanes – El Vendrell
Nationalstraßen N Nationalstraße
Nebenstrecken Beispiel: GI-524
GIV-5247
Landstraße Nebenstrecken beginnen mit dem Provinz-Kürzel und einer Ziffernfolge. Dabei weisen die ERSTEN BEIDEN Stellen auf die nächstgrößere Landstraße hin. Ergo: Je mehr Ziffern, desto abenteuerlich! 🙂

*) Autopistas werden nach und nach mautfrei, so zum Beispiel die AP7 (Grenzübergang La Jonquera – Tarragona) oder die AP2 (El Vendrell bei Barcelona nach Zaragoza)

Tempo-Limits

  Frankreich Spanien
Landstraße 80 *) 90
Autobahn (Motorrad) 130 120
Autobahn (Gespann) 90/130 80/90
Innerorts 50 50/30/20 **)

*) Seit dem 01.07.2018 darf man in Frankreich nur noch auf Landstraßen mit Mitteltrennung 90 Stundenkilometer fahren.
**) Seit Mai 2021 sind in spanischen Städten nur noch dann 50 Stundenkilometer erlaubt, wenn es zwei oder mehr Fahrspuren pro Richtung gibt. Ansonsten gilt generell ein Tempolimit von 30 km/h. Gibt es nur EINE Fahrspur für beide Richtungen, keine Fahrbahnmarkierungen und schließt ein Fußgängerweg ohne Bordstein an, sinkt die erlaubte Geschwindigkeit auf 20.

Luxemburg

Viele von uns durchfahren auf dem Weg in die Pyrenäen Luxemburg:

Dort gilt auf Landstraßen ein Limit von 90 Stundenkilometern, Autos mit Anhänger dürfen allerdings nur 75 fahren.
Auf Autobahnen sind 130 beziehungsweise mit Anhänger 90 km/h erlaubt.

Kreisverkehre
Wer in einen spanischen Kreisverkehr einfahren will, muss grundsätzlich warten, bis er ein freies Plätzchen findet. Ist das Gekreisel zweispurig, hat offenbar derjenige Vorfahrt, der auf der äußeren Spur fährt. Dort hat man aber nur dann was verloren, wenn man plant, die Kreiserei unmittelbar bei der nächsten Ausfahrt zu beenden. Ansonsten bleibt man hübsch auf der inneren Spur und blinkt lediglich beim Spurwechsel.

Parken

 

Frankreich

Spanien

Unterbrochene gelbe Linie Parkverbot (oder Zickzack-Linie): Parkverbot
Durchgezogene gelbe Linie Absolutes Halte- und Parkverbot Absolutes Halte- und Parkverbot
Blaue Linie „Zones Bleues“: Meist kostenloses Parken mit Parkscheibe Gebührenpflichtiges Parken (Zusatzschilder beachten!)

Auch wenn Spanier vieles lockerer sehen: Beim Parken verstehen sie keinen Spaß und lassen sich Parkverstöße mit mindestens 200 Euro aufwärts bezahlen. Parkt man auf einer gelb markierten Fläche, erhöht sich der Mindestbetrag angeblich sogar auf 250 Euro!
Allerdings besteht dazu auch kein Grund, denn – im Gegensatz zu D’land – findet man fast überall in Spanien Motorradparkplätze.

Bußgelder

Zu schnell gewesen?
Rasantes Fahren ist in Spanien günstiger als in Frankreich.
Während sich die Franzosen – laut ADAC – zwanzig überhöhte Stundenkilometer mit 135 Euro aufwärts bezahlen lassen, muss man in Spanien „nur“ mit 100 Euro aufwärts rechnen.

Auf folgender Seite sind Fest installierte Blitzer in Frankreich gelistet: >> radars.securite-routiere.gouv.fr/#/

Teures Überholen
Wer ein Überholverbot missachtet, berappt in Frankreich 135 Euro, in Spanien hingegen ab 200 Euro aufwärts.
Dort ist es übrigens auch verboten, vor Bergkuppen und Straßen, die sich nicht mindestens 200 Meter einsehen lassen, zu überholen.

Tipp: Rabatt für Verkehrssünder

Sowohl in Frankreich als auch in Spanien bekommt man Rabatt, wen man das fällige Bußgeld überpünktlich bezahlt.
In Frankreich könnt Ihr das Geld überweisen, per Kreditkarte oder in zugelassenen Tabakläden latzen.
(Quelle: >> Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e.V. (www.cec-zev.eu)

Polizei ist nicht gleich Polizei, zumindest in Spanien

Polizei in Spanien

In Spanien sind die Zuständigkeiten der Polizei nicht immer ganz klar. Verstanden haben wir es folgendermaßen:

Die grün uniformierte Guardia Civil ist eine Art Militär-Polizei, die dem Innenministerium untersteht. Sie überwacht den Straßenverkehr außerhalb geschlossener Ortschaften und kümmert sich um den Grenz- und Küstenschutz.

Auch die CNP (Cuerpo Nacional de Policia oder Policia Nacional), erkennbar an der dunkelblauen Uniform und den Maschinenpistolen, hört auf das Innenministerium. Sie kümmert sich exklusiv um das Ausstellen von Personalausweisen und Reisepässen, überwachet die Ein- und Ausreise und kommt bei Drogenkriminalität ins Spiel. Obendrein soll sie die städtische Sicherheit gewährleisten und ist unter anderem zuständig für Diebstähle, Raubüberfälle und Sachbeschädigung.

In den autonomen Gemeinschaften wie Katalonien, dem Baskenland, Navarra und auf den Kanaren, übernimmt eine eigenständige Polizei die Aufgaben der „Policia Nacional“. In Katalonien sind das die „Mossos d’Èsquadra“ (umgangssprachlich auch „Mossos“ = „Jungs“) genannt.

Auf Gemeindeebene gibt es häufig zusätzlich eine Gemeinde- bzw. Stadtpolizei: „Guardia Urbana„, „Policia local“ oder „Policia municipal„. Sie tragen blau-weiße Uniformen, unterstehen dem jeweiligen Bürgermeister und kümmern sich um örtliche Angelegenheiten.

Polizei in Frankreich

In Frankreich ist es etwas einfacher. Dort gibt es lediglich die „Police Nationale“, die „Gendarmerie Nationale“ und – auf Gemeindeebene – die „Police Municipale“.

Notruf

Europäische Notrufnummer: 112

Internationales alpines Notsignal:
6 Signale pro Minute (zum Beispiel per Taschenlampe oder Trillerpfeife)
Antwort: 3 Signale

Alternativ kann man sich natürlich S.O.S. morsen: 3 x kurz – 3 x lang – 3 x kurz

Bodenluft-Sichtzeichen
Jene legt man entweder mit Gegenständen auf dem Boden aus oder gibt entsprechende Handzeichen.
V = Hilfe benötigt (Beide Hände als V in die Luft strecken)
X = Medizinische Hilfe benötigt

 

Pässe, Pässe, Pässe!

 

// GRENZPÄSSE

Col du Pourtalet

56km – 1794m
Nord: Laruns (Frankreich – D924)
Süd: Biescas (Spanien – A136)
Während die Südrampe breit und gut ausgebaut ist, ist die Nordrampe eher eng.
Auf der Passhöhe gibt es vier Supermärkte und ein Café. Pause macht man aber besser auf französischer Seite, denn dort ist die Aussicht auf die Dents du Midi besser.
Darüber hinaus lohnen sich Stopps an den drei panoramareichen Seen des Passes: Auf französischer Seite liegt der „Lac de Fabreges“, auf Spanischer der „Embalse de Lanuza“ und der „Embalse de Bubal“.

Col bzw. Puerto de Somport

(62km, 1632m)
Nord: Bedous (Frankreich)
Süd: Jaca (Spanien)
Es handelt sich um den ältesten Grenzpass, der bereits von den Römern genutzt wurde. Der Belag auf spanischer Seite ist bestens. In Frankreich führt die Route durch Wälder. Vor der Grenze befindet sich ein Café in einer Berghütte.
Foto-Stopp-Tipp: Stillgelegter Bahnhof von Canfranc-Estacion

Col de la Pierre St. Martin

(52 km)
Nord: Frankreich: Larrau und Arette
Süd: Spanien: Isaba
Der Pass erfordert Wachsamkeit.

Port de bzw. Col du Portillon

(1.293 m – SG 1)
Ost: Bossost (Spanien)
West: Bagneres-du-Luchon (Frankreich)
Die spanische Seite beglückt mit zahlreichen schöne Kurven und Kehren und einem Top Straßenbelag. Dahingegen verläuft die Westrampe größtenteils durch den Wald und lässt sich weniger flüssig fahren.
Nachdem der französische Staatspräsident den Pass Anfang Januar 2021 von jetzt auf gleich zur „Bekämpfung des Terrorismus und der illegalen Einwanderung“ geschlossen hatte, wurde er nach zahlreichen Protesten der Anwohner am 1. Februar 2022 wieder geöffnet.

Col de Perthus

Östlichster Grenzübergang von Frankreich nach Spanien.
Fahrtechnisch nicht weiter nennenswert.

Col de Puymorens (= Col Pimorent)

(1.915 Meter – SG 1)
Nord: Pas de la Casa (Andorra)
Söd-Ost: Latour-de-Carol bzw. Porta

 

// PÄSSE FRANKREICH

Viele Pässe auf französischer Seite sind besonders schroff und steil und eignen sich weniger für Leute mit Höhenangst. Letztere sollten unter anderem die Folgenden besser meiden:

  • Col d’Aubisque: Die Westrampe ist fast kehrenfrei, aber die Ostrampe führt über eine enge Straße, die an einem Steilhang klebt und nur spärlich gesichert ist.
  • Cirque de Gavarnie
  • Col de Labays: enge steile Spitzkehren
  • Port Larrau: steil und ruppig

Route des Cols (Route der Pässe)

Die Bergstraße führt auf französischer Seite 911 Kilometer über 34 Pässe einmal quer durch die Pyrenäen.
Ost: Cerbere am Mittelmeer
West: Hendaye am Atlantik
www.laroutedescols.com (>> www.lespyrenees.net/route_des_cols)

Col de Tourmalet

(35km, 2.115m)
Ost: Sainte Marie de Campan
West: Luz St. Sauveur
Die lange Ostrampe ist bewaldet und wird erst vor der Passhöhe kurviger. Hinter der Galerie wird die Straße einspurig und der Belag ruppiger. Auf der Westrampe finden sich enge Kehren und Schutzplanken sucht man an vielen Stellen vergeblich.

Col de Peyresourde

(33km, 1.569m – SG 2)
Süd-Ost: Bagneres de Luchon (D618)
Nord-West: Arreau
Die stark befahrene Straße ist nur leicht kurvig. Auf der Passhöhe lockt jedoch eine Creperie, die von 10 bis 18 Uhr leckere und günstige Crepes verkauft.

Col d’Aspin

(25 km D918 – 1.489m)
West: Ste. Marie-de-Campan
Ost: Arreau
Während die Ostrampe steil, holprig und kurvenreich ist, ist die Westrampe einfach zu befahren.

Col (Puerto) de la Perche

(SG 1 – N116)
Ost: Prades
West: Bourg-Madame
Stark befahrene Passstraße, dessen Scheitelpunkt sich im Örtchen La Perche tummelt.
Der Col lässt sich alternativ von Nord-Ost (Mont Louis) anfahren.

Cirque de Gavarnie

Zirka zwei Kilometer langer Felsenkessel an der Grenze zu Spanien.
Hier findet sich Europas höchster Wasserfall, der es auf 400 Meter bringt.
Während der Hauptsaison ist die Route für motorisierte Fahrzeuge gesperrt.
>> www.gavarnie.com

Cirque de Tromouse

(36km – 2.103m)
Der Abzweig befindet sich am oberen Ortsende von Gedre (D22).
Die Straße ist schmal, aber übersichtlich und mautpflichtig. (2 Euro für Motorradfahrer, zahlbar am Mauthäuschen in Heas). Nette Alternative zur meist überbevölkerten Gavarnie.

Col (Port) de Pailheres

(2.100m – 32,5km)
Ost: Mijanes
West: Ascou (kurz vor Ax-les-Thermes)
Anfangs ist die Straße der Ostrampe normal breit, wird jedoch ab der Schutzhütte von Mirjanes schmal, steil und kehrenreich. Dort oben finden sich Sommerweiden, viele Kühe und natürlich Viehgitter.
Achtung: Der Parkplatz ist mit gelb-schwarz gummierten Metallstangen gespickt, die unter Strom stehen!

 

PÄSSE SPANIEN

Die Gebirgspässe auf spanischer Seite überzeugen beinahe durchweg mit einem ordentlichen Straßenbelag und bieten eine Menge Fahrspaß.

Col de Creu de Perves

(1.350m – N260)
West: El Pont de Suert
Süd-Ost: La Pobla de Segur

Coll de Jou

(1.480m)
Ost: Berga
West: Coll de Nargo
Der Weg führt über die LV-4241 über Sant Llorenc de Morunys und Cambrils und über die L-401 nach Coll de Nargo.
Wer mag, macht einen Abstecher über die LV-4011, runter nach Solsona im Südwesten. Hier hat man einen tollen Fernblick auf die Sierra Seca und die Montserrat-Ebene.

Achtung, Verwechslungsgefahr!
Coll de Jou = Spanien
Col de Jou
Col de Jau (Frankreich)

Port (Puerto) de la Bonaigua

(2.072m – SG 2 – C28)
Nord-West: Vielha
Süd-Ost: Esterri d’Aneu bzw. Llavorsi
Der Pass bietet viele übersichtliche Kehren, gilt aber auch als Wetterscheide:
Das Val d’Aran liegt auf der westlichen Atlantik-Seite und schlechtes Wetter ist keine Seltenheit. Tipp: In Llavorsi hat man einen sehr schönen Rundumblick auf die umliegenden Berge.

Collada de Toses

(1.800m – N152)
Nord: Puigcerda
Süd: Ribes de Freser oder Toses
Die Straße bietet 40 Kilometer nicht enden wollenden Kurvenspaß!

Puerto de Cotefablo

(1.423m)
Ost: Broto
West: Biescas

Coll de bzw. Puerto de Foradada

Ost: Campo bzw. Las Colladas
West: Ainsa

Coll de Fadas

(1.470m)
Nordwest: Castejon de Sos
Südost: Laspaules

Coll de Boixols und Coll de Faidella

(Coll de Boixols: 1.386m – SG 2 // Coll de Faidella: 1.236m – SG 1 – insgesamt 60km)
Ost: Coll de Nargo
West: Tremp

Coll de Canto

(N260 – knapp 50km)
Südost: La Seu d’Urgell bzw. Adrall
NordWest: Sort bzw. Rialp
Außergewöhnliche Landschaft und viele Haltepunkte machen den Pass besonders reizvoll.

Coll de la Creueta

(1.920m – BV-4031)
Nordwest: La Molina
Südost: Castellar de ’n Hug bzw. La Pobla de Lillet
Einspurige Straße mit schottischem Hochland-Feeling.

Coll de Merolla

(1.090m)
Ost: Campdevanol
West: La Pobla de Lillet

Pässe Andorra

Port d’Envalira

(2.408m – SG 1)
West: El Tarter (Andorra)
Ost: Pas de la Casa (Andorra)
Achtung: Rechtzeitig im Kreisverkehr (Richtung „Pas de la Casa“) abfahren, um nicht im Tunnel zu landen.

Col d’Ordino (Andorra)

(1.987m – 21km – CS-240)
Ost: Canillo (Andorra)
West: Ordino (Andorra)

Die höchsten asphaltierten Pässe der Pyrenäen

Passname Land, Region Passhöhe Höhenmeter
Port d’Envalira *) Andorra 2.408
Col du Tourmalet Frankreich 2.115
Port de la Bonaigua Spanien, Katalonien, Val d’Aran 2.072
Puerto de Sahun Spanien, Aragonien 2.005

*) Mangels Wintersperre gilt er als höchstgelegener, ganzjährig befahrbarer Pass Europas.

 

Sehenswertes

 

// WASSERSPASS IN DEN BERGEN

Thermalbäder

Man glaubt es kaum, aber in den Hochpyrenäen gibt’s massig Wasser: So plätschern dort nicht nur zahlreiche Gebirgsbäche, sondern die Region verfügt über 300 Seen und tosende Wasserfälle. Obendrein ist sie bekannt für seine Thermalbäder („Les Eaux Bonnes“) und Thermalquellen in der freien Natur („sources chaudes“).

Thermalbäder in Frankreich

Kleine Auswahl:

Les Bains de Saint-Thomas in Fontpédrouse
Das Thermal-Erlebnisbad im Amphi-Theater-Style liegt auf 1.150 Metern Höhe zwischen Fontpédrouse und Sauto. Die Quellen von Saint-Thomas zählen zu den wärmsten Wassern der Pyrenäen, aber keine Sorge: In den Badebecken wird das Quellwasser auf 36 bis 38 Grad Celsius runtergekühlt.
>> www.bains-saint-thomas.fr

Bains de Llo:
Im besonders schwefel- und mineralienreiche Bad in Llo kann man ebenfalls unter freiem Himmel plantschen.
www.bains-de-llo.com

Les Thermes de Bareges/Cieleo:
Das am höchsten gelegene Thermalbad findet sich in der Nähe des Dorfes Bareges, am westlichen Fuß des Col du Tourmalet auf stolzen 1.250 Höhenmetern.
>> www.cieleo-bareges.com

Les Bains de Dorres
In den schwefelhaltigen, heißen Quellen von Dorres badet man outdoor bei angenehmen 37 bis 40 Grad Celsius und lindert gleichzeitig Arthrose-Wehwechen, Haut- und Atemwegserkrankungen.
>> www.bains-de-dorres.com

Kostenlose Thermalquellen

Les Bains de Canaveilles
Die heißen Quellen von Canaveilles spucken das Wasser mit 60 Grad Celsius aus der Erde. Der Fluss Tet kühlt es allerdings auf eine muckelige Bade-Temperatur ab.

In Ax-les-Thermes könnt Ihr kostenos im zentralen Bassin des Ladres baden. Naja, baden ist eigentlich zuviel gesagt, denn das Becken aus dem 13. Jahrhundert misst gerade mal zwölfeinhalb mal zehn Meter. Dank der umlaufenden Granitstufen könnt Ihr aber zumindest Eure Füße eintauchen.
>> www.monumentum.fr

Thermes de Prat-Balaguer
Inmitten der Berge, an der D28 von Fontpedrouse Richtung Prats-Balaguer stoßt Ihr nach einem zirka fünfzehn-minütigen Fußmarsch auf neun kleine, natürliche Thermalbecken. Testet sie aber lieber vorsichtig an, denn je höher gelegen, desto heißer und man kann sich leicht verbrühen. Immerhin pumpt die Quelle das Wasser mit krassen 70 Grad Celsius aus den Bergen.

Fontaine de Crastes:
Die magnesium- und eisenreiche Quelle von Crastas liegt im Wald, ganz in der Nähe von Asté. Vom Parkplatz aus müsst Ihr einen zirka anderthalb Kilometer langen Fußmarsch zurücklegen.
Google-Plus-Code: 25PQ+PV Asté, Frankreich

Sonstiger Wasser-Spaß

Der Rafting-Parc Segre in La Seu d’Urgell ist das reinste Wasserratten-Paradies. Hier könnt Ihr Rafting-Touren buchen, mit einem Elektroboot herumschippern, Euch im Stand-Up-Paddling versuchen, ein Kajak oder Kanu mieten oder mit dem Wasserschlitten (HydroSpeed) durch die Stromschnellen gleiten.
>> raftingparc.cat

Am Etang de Bages, einem Lagunensee beim gleichnamigen französischen Fischerdörfchen lassen sich mit etwas Glück rosafarbene Flamingos bewundern.

Unweit der Burg Peyrepertuse, in Duilhac-sous-peyrepertuse, findet sich eine idyllische Badestelle: Neben einem kleinen See gibt es einen Canyon mit natürlichen Wasserbecken und kleinen Wasserfällen, die Gorges du Verdouble. Baden ist allerdings nur erlaubt, wenn ein Bademeister vor Ort ist.
Der Eintritt ist frei, das Parken aber kostenpflichtig (5 Euro pro Tag oder 2 Euro nach 17 Uhr)
[#Google-Plus-Code: VH7P+5X Duilhac-sous-Peyrepertuse, Frankreich]
>> www.tourisme-corbieres-minervois.com/de/explorer-nos-incontournables/rivieres-lac-et-baignade/les-gorges-du-verdouble

In der Schlucht Gorges de Galamus werden selbst Canyoning-Rookies glücklich, denn bei der Tour muss man sich weder abseilen, noch springen oder rutschen. Buchen könnt Ihr die Trips bei „Oxygen Aventure“:
>> www.oxygen-aventure.com

Stauseen

Spanien strotzt nur so vor Stauseen (spanisch: embalses), die das Wasser umliegender Flüsse speichern. So manches Dorf musste dafür weichen und wurde kurzerhand geflutet. Badestrände sucht man an den Seen übrigens meist vergeblich, denn der Hauptzweck liegt nunmal nicht in der Volksbelustigung.

Es gibt allerdings Ausnahmen. So könnt Ihr beispielsweise am Panta de Sau in Katalonien Kajaks oder Aquaslider (leichte Tretboote) mieten. Oder wie wäre es mal mit einer Runde „Water-Bike“?
>> www.aquaterraclub.es

Sehenswert sind die Staueen allemale, denn meist entzücken sie durch ihre leuchtend türkise Farbe. Einige Beispiele:

  • Embalse de Barasona bei Graus
  • Embalse de Baserca an der N-230 zwischen Vielha und Aneto
  • Stausee Escales bei El Pont de Suert, nördlich von Sopeira
  • Yesa-Talsperre (Embalse de Yesa), an der Grenze zwischen den autonomen Gemeinschaften Navarra und Aragonien
  • Embalse de Mediano, südlich von Ainsa (Aragonien)
 

// BURGEN, KLÖSTER & CO

Carcassonne:

Über der Neustadt („ville basse“) von Carcassonne thront der Urtyp aller Ritterburgen: La Cité„, eine mittelalterliche Festung mit 52 Türmen und einem über drei Kilometer langen Mauerring.

Der Haupteingang, die „Porte Narbonnaise“ liegt auf nordöstlicher Seite.
Wer keine Lust hat, per pedes durch die Cité zu latschen, kann sie während einer zwanzigminütigen Fahrt mit der Pferdekutsche erkunden.
Letztgenannte warten vom 1. Juli bis zum 31. August direkt hinter der Zugbrücke auf Fahrgäste.
>> www.carcassonne-caleches.com

Genug von den alten Gemäuern?
Dann lasst Euch doch auf dem Wasser den Wind um die Nase wehen?

Das Städtchen liegt am rechten Ufer der Aude und im Hafen – direkt neben dem SNCF-Bahnhof – ankern gleich zwei Panoramaschiffe: Hélios und Lou Gabaret. Ihr habt die Wahl zwischen fünf verschiedenen Routen mit grandiosem Blick auf die mittelalterliche Stadt.
Die Trips dauern zwischen anderthalb und zweidreiviertel Stunden und können mit oder ohne Schleusenpassage gebucht werden.
>> www.carcassonne-navigationcroisiere.com/

Detaillierte Carcassonne-Infos gibt’s hier:
>> www.remparts-carcassonne.fr

Katharerburgen

Die Festungs-Ruine Peyrepertus wacht auf einem 800 Meter hohen Felsen bei Duilhac-sous-Peyrepertus. Der Fußweg vom Parkplatz hoch zur Katharerburg ist steil und steinig und nimmt zirka 15 bis 20 Minuten Eurer Zeit in Anspruch.
>> www.peyrepertuse.com

Auch vom Chateau de Queribus in Cucugnan hat man einen tollen Rundumblick.
>> www.cucugnan.fr

Die einst wohl bekannteste Katharerburg, das Château de Montségur überragte die Gegend einst auf dem gleichnamigen Gipfel. Heute erinnert nur noch eine Ruine an sie.
>> www.montsegur.fr

Burg Foix (Château de Foix)

Über der Stadt Foix im Ariège erhebt sich die Burg Foix, die gut erhaltene Ruine einer mittelalterlichen Felsenburganlage.
>> www.sites-touristiques-ariege.fr/chateau-de-foix

San Juan de la Pena

Bei Jaca liegt das Benedektinerkloster San Juan de la Pena, das Ihr über eine steile, kurvige Straße anfahren könnt.
>> www.turismodearagon.com/ficha/real-monasterio-de-san-juan-de-la-pena

Montserrat

Mitten im Montserrat-Gebirge, vierzig Kilometer nördlich von Barcelona, wurde die Benediktinerabtei Santa Maria de Montserrat errichtet. In der Eremitage Basilika Santa Maria lässt sich „La Morenata“, die Schwarze Madonna bestaunen, die als Schutzheilige Kataloniens verehrt wird.
(Jene wird auch „Mare de Deu de Montserrat“ („Unsere liebe Frau von Montserrat“) genannt. )

Vor dem Kloster gibt es einen kostenpflichtigen, bewachten Parkplatz, auf dem man dreißig Minuten lang frei parken darf. Danach zahlt man als Motorradfahrer 3.50 Euro. Alternativ lässt sich der Hügel ab Monistrol de Montserrat mit einer Zahnradbahn erklimmen.

Alles Wissenswerte über Montserrat, inklusive Kartenvorverkauf:
>> www.montserratvisita.com

Castillo de Loarre

Dreißig Kilometer nordwestlich von Huesca erhebt sich dreihundert Meter über dem winzigen Örtchen Loarre das Castillo de Loarre. Die Burg wird als Schönste ganz Spaniens gehandelt und der Weg hinauf ist nett kurvenreich.
(Ganz in der Nähe liegen übrigens die „Mallos de Riglos“, siehe unten.)
www.castillodeloarre.es

 

// NATIONALPARKS UND SIERRAS

Keine Ahnung, warum mir beim Wort „sierra“ (katalanisch: serra) bislang „Wüste“ in den Sinn kam. Fakt ist, dass das Wort übersetzt „Säge“ heißt, eine Bergkette meint und meist in einem der zahlreichen spanischen Nationalparks zu finden sind.

Hier eine kleine Auswahl:

Ordesa-Nationalpark

Das Tor zum Ordesa-Nationalpark mit dem beeindruckenden „Monte Pordido“ befindet sich im Dreihundert-Seelen-Dorf Torla in der Provinz Aragonien. Die motorisierte Fahrt endet endgültig acht Kilometer weiter, am großen Schotterparkplatz neben dem Restaurant „La Pradera de Ordesa und Lourdes“.
>> www.turismodearagon.com/de/ficha/ordesa-und-monte-perdido-nationalpark

Naturpark Cadi-Moixero

Der Park mit dem Sierra del Cadi liegt zwischen Bellver de Cerdanya im Norden und Sant Llorenc de Morunys im Süden.

Mallos de Riglos

45 Kilometer nordwestlich von Huesca liegt das kleine Dörfchen Las Penas de Riglos. Über den Ort erhebt sich die imposante Felsformation Mallos de Riglos, in denen sich zahlreiche Geier und Adler tummeln.
Unter folgendem Link erfahrt Ihr, von wo aus sie sich am besten beobachten lassen: >> turismo.hoyadehuesca.es/de/la-hoya-de-huesca/natural/aves-rapaces/riglos
Übrigens: Wer mag, erreicht das Örtchen auch mit der Eisenbahn (Haltestelle: Peligro)

Val de Boi

Von El Pont de Suert führt die nordwestlich gelegene L500 in schnellen Kurven bis zur Nationalparkgrenze und den Kurort Caldes de Boi.
>> katalonien-tourismus.de/katalonien-nach-regionen/pirineus/boi-ein-tal-voller-schaetze

Halbwüste Bardenas Reales

In der größten Wüste Europas erwartet Euch ockerfarbener Lehm statt Sand und eine schluchtenreiche Mondlandschaft.
Mittendrin wurde ein Truppenübungsplatz verortet und rund ums Sperrgebiet führen Schotterwege.
Den Hauptzugang findet Ihr zwischen Olite und Tudela, an der NA-134 bei Arguedas, nordöstlich von Tudela.


Unendlich viel Spaß verspricht eine geführte Buggy- oder Quad-Tour, die ab den „RuralSuite Hote-Apartamentos“ angeboten werden. Ist allerdings nicht ganz billig.
Buchbar ist das Event bei >> activaexperience.com
Weitere Wüsteninfos findet Ihr hier: >> Bardenasrealesnavarra.com

 

// NATURWUNDER: SCHLUCHTEN, HÖHLEN UND ERDPYRAMIDEN

Schluchten

Hier eine kleine Auswahl sehenswerter Canyons:

Desfiladero de Collegats

Fährt man auf der N-260 von Sort nach La Pobla de Segur, passiert man die fünf Kilometer lange Schlucht. Sie verläuft parallel zum Fluss „Noguera Pallaresa“ und führt durch mehrere Tunnel.

Congosto de Ventamillo

Auf der Route von Campo nach El Pont de Suert durchquert man die fünf Kilometer lange Schlucht mit ihren fast senkrechten Felswänden.

Congosto de las Devotas und Valle de Anisclou

Die Route südlich des Bielsa-Tunnels (A-138) verspricht jede Menge Kurvenspaß, aber auch hier wird für’s Auge viel geboten: Auf dem Weg von Lafortunada nordwärts nach Bielsa durchquert man die beeindruckende enge Schlucht Congosto de las Devotas.

Wer es RICHTIG spannend mag, wechselt bei Escalona auf die kleine HU-631, die ins Valle de Anisclou führt. Dabei durchquert Ihr auf dem letzten Abschnitt auf zwölf Kilometern die spektakuläre Desfiladero de Vellos, um schließlich in Sarvisé auf der N-260 zu landen.
Von Mitte Juni bis August ist dies dank Einbahn-Regelung übrigens die einzig mögliche Fahrtrichtung. Wer vom Osten her kommt, biegt hingegen nach Buerba ab und folgt der Straße oberhalb des Rio Yesa.

Foz de Arbayun und Foz de Lumbier

Nördlich von Yesa liegt die größte Schlucht Navarras, die Arbayun-Schlucht. Auf den Felsvorsprüngen lebt eine Kolonie Gänsegeier, die man besonders gut vom Mirador de Iso aus beobachten kann.

Hat Euch das Vogelfieber gepackt?
Dann gibt’s eine gute Nachricht, denn in der nordwestlich von Yesa gelegenen
Ganz in der Nähe Foz de Lumbier lassen sich nicht nur Gänse-, sondern auch Schmutzgeier beobachten.
>> www.focesdenavarra.es

Frankreichs Schluchten

Natürlich ist auch Frankreich nicht gerade arm an Schluchten.

Die Engste der Welt ist die „Höllenschlucht“, Gorges de la Fou, die sich unterhalb des Mont Canigou, bei Arles-sur-Tech versteckt.

Einen besonderen Aha-Effekt bieten auch die Cirque de Gavarnie und die Cirque de Troumouse, die bereits unter „Pässe“ aufgeführt wurden.

Aude-Schluchten

Route des Corniches

Die Bergstraße D20 verbindet Tarascon und Ax-les-Thermes und verläuft parallel zur N20.

Angeberwissen: Unter einer „Corniche“ versteht man in Frankreich eine aussichtsreiche Straße durch eine besonders hübsche Landschaft.

Gorges de Galamus

Zwischen Cubières sur Cinoble im Norden (Region Aude) und Saint Paul de Fenouillet im Süden (Region Pyrenées-Orientales) hat sih die Galamus-Schlucht gequetscht.
Die Route führt über die D10 beziehungsweise D7 und da die Piste sehr eng ist, darf sie mit maximal dreißig Stundenkilometern durchfahren werden. Darüber hinaus gilt ein absolutes Halteverbot und in der Hauptsaison (7. Juli bis 31. August) eine Einbahn-Regelung.

Tipp: Lauft doch mal durch die Schlucht?

Parkplätze findet Ihr auf beiden Seiten:

  • Nord: Parking P4 (Aude),
    Google-Plus-Code: RFWF+QJ Saint-Paul-de-Fenouillet, Frankreich

  • Süd: Parking P2 (Belvedere),
    Google-Plus-Code: RFPJ+74 Saint-Paul-de-Fenouillet, Frankreich

Von Parkplatz zu Parkplatz sind es gerade mal anderthalb Kilometer.
Keine Sorge: Falls – trotz der Ministrecke – die Patschefüße schmerzen, lässt sich der Rückweg immer noch mit dem Pendelbus zurücklegen, der mit einem Euro pro Wegstrecke mehr als erschwinglich ist. (Der elektrische Pendelbus „Diablines“ verkehrt an sieben Tagen der Woche von 13 bis 19 Uhr.)

// Höhlen

Le Mas d’Azil

Die 400 Meter lange, durchfahrbare Höhle erreicht man ab St. Girons: Nach zehn Kilometern auf der D117 Richtung Foix wechselt man bei Lesare auf die kleinere D119 und ist vierzehn Kilometer am Ziel.

Grotte von Niaux („Niaux cave“)

In der Grotte nahe Tarascon-sur-Ariege könnt Ihr Euch an eiszeitlichen Höhlenmalereien erfreuen.

Grotte de Massabielle

Pflichtprogramm für Lourdes-Besucher ist ein Besuch der Grotte von Massabielle, die sich unterhalb der zweiten Basilika am nordwestlichen Stadtrand versteckt. Die Wunderheil-Quelle ist durch eine Scheibe von den Besuchern getrennt und über ihr thront die Statue der Jungfrau Maria.
Keine Sorge: Ihr müsste das „heilige“ Lourdes-Wasser nicht teuer einkaufen: Rund um die Quelle stehen Flaschen bereit, aus denen Ihr es kostenlos (bzw. gegen eine kleine Spende) abzapfen könnt.

Ein weiteres „Must-have-seen“ ist die einstündige Kerzen- und Licherprozession, die von Mai bis Oktober täglich um 21 Uhr an der Grotte startet.

Was es mit dem Lourdes-Kult auf sich hat und alles weitere Wichtige erfahrt Ihr auf den offiziellen Touri-Seiten: >> de.lourdes-infotourisme.com/wallfahrtsstaette-notre-dame-de-lourdes

La Cuevona de Cuevas del Agua (Nähe Picos de Europa

Die Einwohner der befahren Tropfsteinhöhle müssen durch die Naturhöhle hindurch, um ihren Ort verlassen zu können. Klingt spannend? – Ist es, definitiv!
>> www.lacuevona.com/
>> blog.ratux.de/?p=77

Erdpyramiden

Les Orgues d’Ille-sur-Tet

Die Erdpyramiden in Ille-sur-Tet sind nur im östlichen Bereich zugänglich und erfordern ab dem Parkplatz einen zwei Kilometer langen Fußmarsch.
Parkplatz-Adresse: Chemin de Regleiles, Ille-sur-Tet
Öffnungszeiten: 15.06. bis 14.09.: 9:15 – 20 Uhr
Eintrittspreis: 5 Euro pro Person
Weitere Infos: >> orgues.netinfo.pro

Wer „einfach nur mal gucken“ möchte und keine Lust hat, durch die Wallachei zu latschen, findet im westlichen Bereich an der D21 einen Aussichtspunkt (Belvedere Orgues d’Ille), von dem sich die Felsen aus der Ferne betrachten lassen.
(Google-Maps-Plus-Code: MJM8+J6 Ille-sur-Têt, Frankreich)

 

// TOURI-ZÜGE

Le Train Jaune de Cerdagne, der „gelbe Zug“ ist auch unter dem Begriff „Le Canari“ (= der Kanarienvogel) bekannt und verkehrt zwischen Villefranche-de-Conflent und Latour-de-Carol.
>> letrainjaune.fr

Ab St. Paul de Fenouillet könnt Ihr den Train du Pays Cathare et du Fenouilledes nehmen und von Rivesaltes aus fährt Le Train Rouge über mehrere Viadukte nach Axat.
>> www.letrainrouge.fr

Obendrein fährt zwischen Nurla, Ribes de Freser und Queralbs eine Zahnradbahn.

Mit der Draisine durch die Pyrenäen

Um das fünf Personen fassende Gefährt bewegen zu können, braucht es mindestens zwei ambitioniert trampelnde Personen. Die Betreiber empfehlen, die Draisine maximal mit vier Erwachsenen zu besetzen, da die Bergauf-Strampelei mitunter sehr anstrengend sein kann. Schlaffis können jedoch eine elektrische Unterstützung dazubuchen.

Buchen könnt Ihr unterschiedliche Routen:

  • Le parcours de Radeliers:
    Die 2.2 Kilometer lange Strecke startet am Bahnhof von Axat und führt bis zum alten Bahnhof Saint-Martin Lys. Man fährt flussabwärts durch Galerien und Tunnel und über Brücken entlang des Flusses, auf dem früher einmal Holz transportiert wurde.

  • Le parcours des Bûcherons (4,4 km)
    Die Route startet am Bahnhof Axat und führt bis zum Col Campérié. Es geht durch den Staatswald oberhalb des Ortes von Axat und belohnt Euch am Viadukt mit einer atemberaubende Aussicht über Aude.

Zu einfach? – Kein Problem: Wer mag, kann die Strecken einfach verbinden.
>> www.veloraildutrainrouge.fr

 

// SEHENSWERTE ORTE #NICE2SEE

Solsona

In Solsona hat man einen tollen Fernblick auf die Sierra Seca und die Montserrat-Ebene.

Collioure

Das Städtchen am Mittelmeer gilt als „Perle der Cote Vermeille“.

Cervera

Die Hauptstadt des Landkreises La Segarra ist die Heimat der >> Motorrad-WM-Fahrer (de.wikipedia.org/wiki/Motorrad-Weltmeisterschaft) Marc und Alex Marquez. Zu Ehren des achtmaligen Weltmeisters Marc Marquez wurde im Stadtzentrum ein Museum errichtet.

Toulouse

Die Stadt trägt den Beinamen „La Ville rosé“, da viele Häuser aus rotem Backstein bestehen.

La Pobla de Segur

Das kleine Städtchen in der Provinz Lleida gilt als ehemalige Hochburg der Flößer. Hier fließen der Rio Noguera Pallovesa und des Rio Flamicell zusammen.

Cerdanya

Die Cerdanya (französisch Cerdagne, spanisch Cerdaña) ist ein weites, sonniges Hochtal in den östlichen Pyrenäen, in dem unter anderem der „Sonnenofen von Odeillo“ angesiedelt ist.

Sort

Die katalonischen Kleinstadt lockt zahlreiche Besucher an. Möglicherweise, weil „Sort“ auf Katalanisch „Glück“ bedeutet? Oder weil sich bislang tatsächlich ungewöhnlich viele Menschen über einen Hauptgewinn freuen konnten, die im Ort „Goldene Lose“ für die jährlich stattfindende Weihnachts-Lotterie kauften?

Motorradmuseum „Moto Bassella“

Das in einem historischen Gebäude beheimatete Motorradmuseum südlich von Bassella beherbergt 200 Motorräder auf einer Fläche von 1.000 Quadratmetern.
>> www.museumoto.com

 

Und sonst?

 

Motorrad-Shopping

Motorrad-Shopping in Andorra

Andorra ist nicht nur ein Shopping-Paradies für Motorradfahrer, sondern auch für sonstige Konsum-Junkies. Die über eintausend Läden haben – bis auf vier Tage im Jahr – täglich geöffnet.
Pech habt Ihr lediglich am Neujahrstag, am Tag der Andorranischen Verfassung (14. März), Tag der heiligen Meritxell (Schutzpatronin Andorras) am 8. September und am ersten Weihnachtstag (25. Dezember), denn dann steht Ihr vor verschlossenen Türen.

Wer den Zwergstaat aus östlicher Richtung anfährt, findet einen Kilometer hinter der französischen Grenze die Einkaufsstadt Pas de la Casa mit gleich zwanzig Motorradläden; unter anderem >> Daytona 2000 (www.daytona2000sl.com)

Interessanter ist die Shoppingmeile, die man über den Südwesten (Spanien) oder besser gesagt die alte Zufahrtsstraße nach Andorra la Vella, Ortsteil Santa Coloma, erreicht. Dort finden sich unter anderem die Motorradläden „Martimotos“, „AMR Teamaxe“ und „Tourand Adventure“.

Zwischen La Margineda und Santa Coloma liegen folgende Läden:
>> Motocard (www.motocard.com)
>> Motosprint (www.motosprint.com)
>> Martimotos (www.martimotos.com)

Tipp: Fehlt Euch auf dem Mopped Platz für all die geshoppten Klamotten? – Lauft doch einfach fix zur Post und schickt den Krams heim? 😉

Motorrad-Shopping in Südfrankreich und Spanien

Kleine Auswahl:

 

Kurioses

Geisterdörfer

Im Aragon könnt Ihr entlang der Straße von Fiscal nach Broto diverse Geisterdörfer entdecken.

Le Perthus

…ist eine geteilte Stadt.
Die gerade mal 600 Einwohnern wohnen allesamt im französischen Teil der Stadt. Dahingegen besteht der spanische Teil Els Limits fast ausschließlich aus Geschäften mit superlangen Öffnungszeiten, in denen man steuerbegünstigt einkaufen kann.

Öffnungszeiten:
Geschäfte: 9.00h bis 21.00h // Restaurants: 8.00h bis 24.00h // Supermarkt: 7.30 Uhr bis 23.00 Uhr

>> www.granjonquera.com
#Adresse: Avinguda de Galícia, 22, 28, 17700 Els Límits, Girona, Spanien

Die Pyramide von Le Perthus

Wer schonmal über die Autobahn von Frankreich nach Spanien gefahren ist, kennt die grandiose Pyramide von Le Perthus, ein Werk von Ricardo Bofill. Nach wie vor symbolisiert die großartige Aussichtsplattform die Einigkeit der „beiden Kataloniens“.
Google-Plus-Code: FVG6+38 Le Perthus, Frankreich

Angeblich kann man die Pyramide auch abseits der Autobahn bestaunen. Allerdings müsste man sich dazu hoch zur Festung, dem Fort de Bellegarde, begeben, die auf einem 420 Meter hohem Felsen thront. Von der dortigen Terrasse erspäht man nicht nur die Pyramide, sondern ergötzt sich auch an einem netten Rundumblick über die Landschaft des Canigou.
(#Adresse: Fort de Bellegard, 26 Av. de France, 66480 Le Perthus, Frankreich)

„Beide“ Kataloniens? – Wie jetzt?
Klar gehört das heutige Katalonien zu Spanien.
Inoffiziell gibt es aber weiterhin „Nordkatalonien“, womit der nördliche Teil des historischen Fürstentums gemeint ist, das sich über das komplette französische Departement „Pyrenées Orientales“ erstreckt.

Spanier, Franzosen, Katalanen und die Esel

Warum kleben eigentlich an auffallend vielen französischen Autos diese Esel-Aufkleber?

Was es mit Esel und Stier auf sich hat
Der Katalanische Esel (el burro catalan) ist eine spanische Hausesel-Rasse, die es in Katalonien zum inoffiziellen Nationalsymbol geschafft hat.

Warum ein Esel?
Die Tierchen gelten als arbeitsam, aber auch eigenwillig und störrisch.
Genau so sehen sich auch die Katalanen, die besonderen Wert auf ihre Eigenständigkeit legen, sich gern von „den Spaniern“ abgrenzen und unter anderem die brutalen Stierkämpfe ablehnen. (Stichwort: Autonomie).

(Ganz ähnlich ergeht es übrigens den autonomen Basken und den Galiciern, die sich als Nationalsymbole das Schaf beziehungsweise die Kuh ausgewählt haben).

Das Nationalsymbol Spaniens ist hingegen der Stier, der schlichtweg auf eine Werbefigur, dem „Osborne“-Stier zurückgeht.
(Wer in den Achtzigern mal über die Autobahn Richtung Spanien gefahren ist, erinnert sich sicher noch an die riesige Stier-Silhouette, die in Nähe der französisch-spanischen Grenze prominent auf einem Hügel prankte.)

Mehr Infos gefällig? – Dann klickt mal hier:

Katalanische Sommersonnenwende: die Johannisnacht „San Juan“

Als Schutzheiligen erkoren die Katalanen Johannes, den Täufer (San Juan). Der feiert am 24. Juni seinen Geburtstag und die Bevölkerung gleich mit:
So treffen sich die Einheimischen am Vorabend, um gemeinssam mit Freunden, Bekannten und Verwandten zu essen, tanzen und abzufeiern. Spätestens ab 22 Uhr wird das Fest in zahlreichen Orten durch Feuerwerks-Geböller begleitet.

Rein zufällig(?) geht dieser Tag mit der kürzesten Nacht des Jahres einher, die man – vor allem im Süden Deutschlands – mit zünftigen Sonnenwendfeiern huldigt.

Auch auf dem schon von weitem sichtbaren, stolze 2.785 Meter hohen Pic de Canigou, dem „heiligen Berg der Katalanen“ wird in der Johannisnacht ein Feuer entflammt, das freiwillige Staffelläufer durch alle angrenzenden Ortschaften tragen.

Infos über das Johannisfeuer („Les Feux de la Saint-Jean“) am Pic de Canigou gibt’s hier:
>> www.tourismus-mittelmeerpyrenaen.de/les-feux-de-la-saint-jean

Surf-Tipps & Apps

 

Allgemeines

 

Tourplanung

Vor allem in Frankreich hilfreich:

Tourplanungs-Tipp: Moturisme!

Moturisme (Pirineu/Terres de Lleida) ist ein staatlich gefördetes Touristik-Projekt der Provinz Lleida, das Einrichtungen listet, die auf die besonderen Bedürfnisse von Motorradfahrern eingehen.

Auf den Webseiten findet Ihr

  • 10 Routenvorschläge,
  • 50 touristische Unterkünfte und
  • 34 ergänzende Dienstleister-Tipps (Restaurant, Cafés und Bars)

Das Siegel erhält nur, wer folgende Voraussetzungen bietet:

  • Abschließbarer Parkplatz im Trockenen
  • Werkstatt
  • Wäscherei
  • Lagerungsmöglichkeiten von Motorradhelmen
  • Routen- und Wetter- und Infos zu besonderen Touri-Attraktionen.

>> moturisme.aralleida.com/de

 

Unterkunfts-Suche

Tipp:
Wer eine Unterkunft mit sicherer Abstellmöglichkeit für sein Mopped sucht, kann es auch mit dem Suchbegriff „Relais Motards“ oder „Motel“ auf >> Google-Maps (maps.google.de) versuchen.

 

Reisen trotz Corona

Frankreich

>> TousAntiCovid (bonjour.tousanticovid.gouv.fr)

„Informationen in deutscher Sprache über die geltenden Regelungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus“: >> allemagneenfrance.diplo.de/fr-de/-/2319258

Impfnachweis: pass sanitaire

Spanien

Corona-Infos findet man hier: travelsafe.spain.info

Selbstredend gibt es auch eine kostenlose App: SpTH-App (Spain Travel Health)

Tourkarten & Co

 

Pyrenäen-Bücher


„Die schönsten Motorradtouren Pyrenäen: Traumtouren zwischen Atlantik und Mittelmeer“
von Markus Golletz (Bruckmann-Verlag)

Sehr empfehlenswert, aber etwas sehr enduro-lastig.

„Motorrad-Reiseführer: Pyrenäen“
von Dirk Schäfer (Hightlights Verlag)

Aufschlussreich, aber eher für die Pyrenäen-Tour auf französischer Seite geeignet.

„CURVES: Band 4: Pyrenäen“

Über die Retro-Bilder-Darstellung lässt sich streiten. Die fortlaufende Inhaltsstory ist Geschmacksache.
Unser Fazit: Kann man lesen, muss man nicht…

„Winterflucht: eine Motorradreise durch Spanien, Portugal und Marokko“
von den „Kradvagabunden“

Unbedingt LESEN!
Gute-Laune-Lese-Buch mit zahlreichen Tipps, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte.

„Reise Know-How Reiseführer Pyrenäen „
von Michael Schuh (Reise-Know-How-Verlag)

Sehr detailliert und hilfreich!

„Motorrad Reiseführer Pyrenäen mit Costa Brava“
(BikerBetten Motorradreisebuch)

Nett!

 

Tourkarten

Unsere ungekrönte Lieblingskarte bietet zwar nur einen groben Ein-, dafür den bestmöglichen Überblick: die „ADAC-Motorrad- und Oldtimertouren-Karte Pyrenäen„!
Leider scheint es, als wäre sie nicht mehr erhältlich.
Warum aber auf der ADAC-Seite auch der Karten-Download nicht mehr möglich ist, lässt uns in ein verständnisloses Kopfschütteln verfallen. 🙁
Hier der ehemalige Link: >> www.adac.de/_mmm/pdf/TK_14_Pyren%C3%A4en_210812.pdf

„Michelin Zoom: Atlantische Pyrenäen, San Sebastian, Biarritz“ (Maßstab: 1:150.000)

Sehr detailliert und auch für „altersweitsichtige Zeitgenossen“ ohne Lesebrille gut lesbar!

„Michelin Zoom: Hochpyrenäen“ (Maßstab: 1:150.000)

Wie oben: unbedingt empfehlenswert, da sehr übersichtlich und ausreichend groß!

„Michelin Zoom: Pyrenees Orientales, Andorra“ (Maßstab: 1:150.000)

Eine weitere Lieblingskarte…

„Michelin Local Nr. 344: Aude/Pyrenées-Orientales
(Maßstab: 1:150.000)

Gewohnt detaillierte Karte.

„Michelin Regional-Karte Nr. 74: Katalonien, Aragon, Andorra
(Maßstab: 1:400.000)

Wie der Maßstab schon andeutet, ist die Karte etwas grob. Dennoch bietet sie einen guten Überblick.

Folgende Karten haben uns weniger überzeugt…

„Reise Know-How Landkarte Pyrenäen“
Maßstab: 1:250.000 – reiß- und wasserfest

Viel zu grob!

„Motorradkarten Frankreich Süd: Rhônes-Alpes, Provence-Cote d´Azur, Pyrenäen, Zentralmassiv“
(FolyMaps – Maßstab: 1:250.000)
Leider viel zu grob und für unsere Zwecke blöde aufgeteilt…
„Pyrénées Est „
(von Collektif – Maßstab: 1:200.000)

Die Karte ist für unseren Schmack etwas zu bunt und uns – trotz des eigentlich geeigneten Formats – zu unübersichtlich.

 

Sprachführer

„Sprachführer Spanisch: Nie mehr sprachlos! Die wichtigsten Wörter für deinen Spanien-Urlaub“
(von MARCO POLO)


„Alltagstauglich Spanisch: Die wichtigsten Sätze zum Mitreden“
(Buch mit mp3-Download aus dem Hueber-Verlag)

Habt Ihr weitere Pyrenäen-Tipps?

… oder sogar selbst einen Tourbericht erstellt?
(Hilfreiche Verlinkungen in den Kommentaren sind generell erwünscht!)

Achtung:
Der Beitrag entstand in der Vorrecherche-Phase unserer Motorradtour und noch waren wir nicht vor Ort. Vor allem deshalb sind Infos ohne Gewähr. Sobald wir aus unserem ToUrlaub zurück sind und Zeit und Lust gefunden haben, alles Erlebte zu verbloggen, gibt’s – wie gewohnt – verifizierte Infos. STAY TUNED! 🙂

 

Susy
Geboren "Anno Pief", im zarten Alter von vierzehn mit dem Mopped-Fieber infiziert und eine gefühlte Ewigkeit um den Moppedschein gekämpft: Mit 16 zunächst an der unendlichen Macht ihrer Ernährer gescheitert, mit 18 dann endlich erfolgreich durchgesetzt. *YEAH!* Danach leider nie aktiv gefahren und den Virus erfolgreich verdrängt, bis er 2004 umso heftiger wieder ausbrach. Seitdem unheilbar krank dem Moppedwahn verfallen. :-)
http://www.motorrado.de

2 thoughts on “Tour-Tipps Pyrenäen

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