Cleveres Motorradtouren-Gadget bei Altersweitsichtigkeit

Gestern konntest Du noch nach Tourkarte fahren, doch plötzlich sind “die Arme zu kurz”: Die Straßenkarte ist verschwommen und ohne Lesebrille geht nix mehr. – Was nun?

Scharfe Kurven, unscharfe Karten: Das Ärgernis mit der Alters(weit)sichtigkeit

Mit zunehmendem Alter trifft sie fast jeden Biker: die Alters(weit)sichtigkeit, auch Presbyopie genannt.
Will zunächst natürlich niemand wahr haben…

Adleraugen ade

Mit 40 bist Du (eigentlich) noch nicht alt, aber völlig unverhofft fängt es an:

Zunächst scheint die Fernsehzeitung irgendwie “unscharf” gedruckt, im Restaurants ist’s Dir irgendwie zu “dunkel”, um die Speisekarte entziffern zu können oder
Dein Lieblingsbuch lässt sich zwar bei Sonnenlicht, nicht aber im spärlich beleuchteten Zimmer lesen.

Weiter geht’s mit der viel zu klein gedruckten Tourkarten im Tankrucksack und schließlich geht’s – ganz schleichend – weiter, bis Du nicht einmal mehr in der Lage bist, das Haltbarkeitsdatum auf einem Joghurtbecher zu erkennen.

Die gute Nachricht:

Deine – zunächst vermutete – heimtückische Krankheit “heilt” sich von selbst, als Dir ein guter Bekannter seine Lesebrille leiht.

Ok, besorgst Du Dir halt eine Lesebrille mit geringer Sehstärke und alles ist gut. – Denkst Du.
Leider nur vorübergehend, denn kurze Zeit später geht das Drama von vorne los!

Hintergrund

Die berühmt-berüchtigte Altersweitsichtigkeit trifft beinahe jede Person, die das 40. Lebensjahr erreicht hat.
Ganz gleich, mit welch grandiosen Adleraugen Du Dich in der Vergangenheit auch rühmen konntest:
Nach und nach verschlechtert sich das Sehen im Nahbereich und zwar unwiderruflich.

Ist dieser Prozess erst einmal im Gange, nimmt Deine Sehkraft zirka alle fünf Jahre um 0.5 bis 1 Dioptrien und das über Jahre hinweg, bis sie sich zirka ab dem 60. Lebensjahr auf ein festes Level einpendelt.

Das Drama mit der Lesebrille

Während Du bis vor kurzem jede noch so klein gedruckte Straßenkarte entziffern konntest, scheiterst Du früher oder später sogar an Karten in Blindenschrift-Größe.
Ist die Alterssichtigkeit fortgeschritten, kannst Du übliche Straßenkarten nicht mehr ohne Sehhilfe entziffern.

Kratzt nicht nur verdammt am Ego, sondern nervt sondergleichen!


Während des Fahrens die Karte lesen? – Vergiss es!

Was nun?

  1. Mit Lesebrille kannst Du nicht Motorrad fahren. Folglich schaffst Du Dir ein Motorrad-Navi an oder nutzt entsprechende Routenplanungssoftware auf Deinem Smartphone, wie beispielsweise >> Calimoto.
    Der Blick auf die Straßenkarte muss dann halt bis zur nächsten Pause warten.

  2. Du besorgst Dir eine Gleitsichtbrille, wohl wissend, dass sich Deine Augen vermutlich weiterhin verschlechtern und sich die teure Anschaffung nur vorübergehend bewährt. Neben einer Portion Geduld von wegen Eingewöhnungsphase benötigst Du aber mitunter auch einen neuen Motorradhelm, denn nicht jeder bietet ausreichend Platz für die zartbesaiteten Brillenbügel.

  3. Alternativ versuch es doch mal mit einer Lese-Lupe für den Motorradhelm?

Die Lese-Lupe für den Motorradhelm

Harald Bude aus Waigoldshausen vertreibt aus Kunststoff gefertigte Lesebrillengläser von 1.0 bis 3.0 Dioptrien.

Jene klebt man einfach von innen in den unteren Bereich des Pinlock-Visiers und schon ist das Kartenlesen wieder möglich!

Detaillierte Infos und Bilder findet Ihr auf seiner Webseite:
>> BikerAdd – Die Lesebrille fürs Visier (www.bikeradd.com)

Und Ihr?

Habt Ihr Erfahrungen mit der Leselupe?
Oder anderweitige Best-practice-Tipps zum Umgang mit dieser blöden Altersweitsichtigkeit?

Wir freuen uns über Eure Kommentare!

Hinweise:
Nein, keine Schleichwerbung: Wir stehen weder in geschäftlichen Beziehungen zum Anbieter noch profitieren wir von der Nennung.
Die Leselupe klingt für uns nach einer sinnvollen Problemlösung.

[Die Bilder dieses Beitrags sind KI-generiert.]

 

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