Motorradtransport in den Urlaub

Motorrad-Transport

Der Motorrad-Urlaub steht an und Du hast keine Lust auf die öde, reifenfressende Anfahrt zum Zielort? Dann lass Dein Mopped doch einfach transportieren!

MOTORRADTRANSPORT PER BAHN:
// >> Autoreisezüge //
MOTORRADTRANSPORT PER LKW:
// …innerhalb Europas // … in die restliche Welt // Fallstricke
REISEVERANSTALTER:
// >> Organisierte Touren inklusive Motorradtransport/-vermietung //
AUF EIGENE FAUST:
// >> Anhänger-/Transporterverleih //
UND SONST?
// >> Hilfreiche Links zum Thema //

[Letzte Aktualisierung: 09.05.2020]

 

Motorradtransport per Bahn

Autoreisezüge

Ende 2015 wurde auch die letzte Autozug-Verbindung der Deutschen Bundesbahn von Hamburg nach Lörrach eingestellt, aber immerhin gab es bislang Alternativen.
Wie schaut es für das Jahr 2020 aus?

>> ÖBB Nightjet

Der „Nightjet“ der „Österreichischen Bundesbahnen“ (ÖBB) fährt regelmäßig von Düsseldorf nach Innsbruck und von Hamburg nach Wien. Natürlich auch in umgekehrte Richtung.
(Ab Wien gibt’s dann übrigens Verbindungen nach Livorno und Verona.)
>> www.oebb.at
Wer mag, kann die Fahrt auch über das Reisezentrum der Deutschen Bahn buchen:
>> www.bahn.de/p/view/angebot/nachtzug/oebb.shtml

>> BTE Bahn-Touristik Express

Von Anfang April bis Oktober 2020 verkehrt der BTE-Autoreisezug laufend zwischen Hamburg-Altona und Lörrach, nahe der Schweizer Grenze.
>> bahntouristikexpress.de/autoreisezug-de.html

>> Train4you (Urlaubs-Express)

Das kölsche Unternehmen „Train4you“ hat sein Angebot 2020 ausgebaut:
Der „Urlaubs-Express“ fährt sowohl von Hamburg als auch von Düsseldorf nach Verona und Villach.
Zusätzlich geht’s von Hamburg nach Innsbruck, München und Lörrach.

>> www.urlaubs-express.de
>> urlaubs-express.de/der-uex-sommer-2020

>> Euro-Express Sonderzüge

Einst pendelten die „Euro-Express Autozüge“ von Düsseldorf nach Verona in Italien und man plante sogar weitere Ziele (Villach in Kärnten und Koper an der slowenischen Adriaküste). Leider wurde nix daraus und obendrein fielen auch die Fahrten nach Verona flach.
Seit 2018 bietet die Firma keine Autozug-Fahrten mehr an. Schade, wenn die Auswahl schrumpft!
>> www.ee-autozug.com

Tipp:

Umfassende Infos zum Thema „Autoreisezug“ und alle aktuellen Verbindungen findet Ihr auf den gut gepflegten Webseiten von Jürgen aus Hannover:
>> www.autoreisezug-planer.de

 

Motorradtransport per Lkw

Für uns ein Dauer-Thema, denn wir wohnen in einer der ungünstigen Ecke Deutschlands: Bis zum nächsten Motorradparadies sind mindestens tausend Kilometer abzuspulen.
Was mit Norbys Reiseenduro ein Klacks ist, wird mit meinem Naked Bike zur echten Tortur!

Genau deshalb sind wir ständig auf der Suche nach geeigneten Transport-Möglichkeiten. Bei unseren Nachforschungen mussten wir allerdings feststellen, dass sich nicht jede unbedingt für uns eignet.

 

Motorradtransporte innerhalb Europas

Moppettkutsche

Während der Saison (Anfang Mai bis Anfang Juli und Ende August bis Mitte Oktober) bringt Kalle, Inhaber der „Moppettkutsche“ Eure Schätzken wöchentlich nach Sardinien. Bis zu Eurer Ankunft übernachten Eure Motorräder in einer verschlossenen Firmenhalle und sind dort voll versichert. So könnt Ihr Eure Flüge ganz flexibel buchen.

Seit diesem Jahr fährt Kalle zusätzlich von April bis Oktober jeweils zum Monatsbeginn Ziele in Spanien an: Girona, Barcelona, Malaga und Bilbao.
In der übrigen Zeit könnt Ihr Eure Motorräder unter anderem nach Portugal, Marokko und Andalusien transportieren lassen.

Tipp:
Für alle anderen Transportwünsche hat Kalle ein offenes Ohr!
Wenn Ihr wissen wollt, was wann, wie, wo – auch kurzfristig – geht, schwingt Euch am besten ans Telefon und funkt sein rollendes Büro an.
>> www.moppettkutsche.de/
>> Direkt zum Moppettkutsche-Tourenkalender 2020

Wir haben unsere Moppeds im Herbst 2018 vom „Moppetkutscher“ nach Sardinien transportieren lassen und waren von der kompletten Organisation restlos begeistert.
Daher ein dickes LIKE und eine glasklare Empfehlung unsererseits!

>> Hier geht’s zum Tour-Bericht unseres Sardinien-Urlaubs 2018


Hier sind Eure Moppeds in den allerbesten Händen!

 

Daneben sind wir im Laufe unserer Sucherei über folgende Anbieter gestolpert:
(Die Reihenfolge ist willkürlich gewählt und wertungsfrei.)

Ridersprojekt

Die Firma fährt von Ende April bis Anfang Oktober wöchentlich nach Sardinien (Olbia). Die Moppeds werden vor Ort in einer Garage (Airpark-Garage in Padru) untergestellt, so dass Ihr Euren Flug flexibel buchen könnt. Weitere Transportziele sind die Pyrenäen, Andalusien und Marokko.
Verladeort ist Obergriesbach in der Nähe von Augsburg, aber gegen Aufpreis werden Eure Maschinen auch von zu Hause abgeholt.
>> www.ridersprojekt.de

4motorbiker und Motorbiker-Zentrale

Offenbar gab es bei Vitos „4motorbiker“ eine Umstrukturierung und die Firma gehört nun zur Motorbiker-Zentrale mit Sitz in Hanau. Dabei handelt es sich um den Zusammenschluss diverser Einzelunternehmen zu einem Motorradtransport- und -Reise-Netzwerk.
Dazu gehört unter anderem auch die Motorrad-Vermietung >> Siggis Bikes (www.siggis-bikes.com) in Andalusien.
Von Anfang Mai bis Ende September wird regelmäßig die Route Köln/Olpe – Lenggries (Bayern) bedient.
Weitere Transportziele sind Italien, Spanien, Kroatien, Rumänien und die Isle of Man.
Sowohl in Deutschland, als auch in Italien, Spanien und Kroatien gibt es übrigens Stützpunkt-Partner, bei denen Eure Maschinen zwischengelagert werden können.
>> www.4motorbiker.de (alt)
>> „Motorbiker-Zentrale“ (www.motorbiker-zentrale.de)

SKS-Bikeshuttle

Die Firma sitzt in Mogendorf im Westerwald. Feste Termine scheint es nicht zu geben, fragt also am besten einfach mal nach.
>> www.sks-bikeshuttle.de

M.T.L. Bike-Shuttle

Entweder wählt Ihr einen Transport aus dem Tourenkalender oder fragt Euren besonderen Transport-Wunsch einfach an.
2020 geht’s unter anderem nach Sardinien und Andalusien.
Los geht’s ab Firmen-Standort Lemgo. Gegen Aufpreis könnt Ihr Eure Moppeds aber auch zu Hause abholen lassen.
>> www.bike-shuttle.com

Bike on Board

Dahinter verbirgt sich die Spedition Engemann aus Hilden bei Düsseldorf. Sie fährt wöchentlich nach Griechenland, Italien, Spanien und Portugal. Die Firma arbeitet mit festen Partnerbetrieben an den jeweiligen Zielorten zusammen, wo Ihr Eure Motorräder dann während der Öffnungszeiten abholen/abgeben könnt. Hier sind übrigens auch kurzfristige Buchungen möglich.
>> www.bike-on-board.de

BST-Bike-Shuttle

Das Bike-Shuttle-Team aus Emmerzhausen im Westerwald kann mit ihrem großen Reisebus 18 Personen und 14 Motorräder gleichzeitig transportieren.
Eure Motorradbekleidung, Helme und Motorradkoffer reisen selbstverständlich mit.
Daneben könnt Ihr den „Daily“ buchen, der Platz für acht Personen bzw. Motorräder bietet. Das Reiseziel bestimmt Ihr.
Gewöhnlich fährt die Firma in die Alpen, die Pyrenäen, nach Sardinien, Sizilien und Skandinavien.
Wer lieber zum Zielort fliegt, kann auch einen reinen Motorradtransport (maximal zwölf Maschinen) buchen.
Für 2020 sind übrigens feste Transporte nach Sardinien, Sizilien und Korsika geplant.
>> www.bst-shuttle.de

SARDA-MOTO-TOURS

Die Firma aus Nürnberg transportiert Eure Motorräder in speziellen Käfiggestellen zeitwertversichert auf 40-Tonnern zu verschiedenen Zielorten.
Abgabestationen: Nürnberg, Rüsselsheim, Karlsfeld/Dachau, Filderstadt/Stuttgart, Etzbach im Westerwald, Hagen, Döbeln, Augustfehn, Bremen, Hamburg oder Berlin.
Alternativ könnt Ihr sie auch direkt von zu Hause abholen lassen.

Die Ziele: Sardinien (wöchentlich), Spanien oder Portugal (täglich!)
(Auf Sardinien erfolgt die Motorradübergabe in der firmeneigenen Halle direkt am Flughafen in Olbia.)
>> Sardinien: sarda-moto-tours.de/touren/bike-transport
>> Spanien und Portugal: sarda-moto-tours.de/touren/bike-transport-spanien-portugal

MZD-Motorradreisen

Ab sechs Motorrädern könnt Ihr den Shuttle-Service von Susanne und Dieter nutzen. Sie bringen Euch mitsamt Eurer Moppeds zum vereinbarten Ziel innerhalb Europas. Stützpunkte sind Moosinning bei München und Dinslaken, Nähe Düsseldorf.
Obendrein könnt Ihr auch All-inclusive-Touren buchen.
http://www.mzd-motorradreisen.de/shuttle-service/

Roadroom

Wer aus der Gegend rund um Berlin kommt und ins Erzgebirge, den Bayerischen Wald, in die Alpen, Seealpen, Dolomiten oder Pyrenäen reisen möchte, hat mit dem Biker-Shuttle aus Eberswalde einen Partner gleich um die Ecke. Die Firma transportiert nicht nur Eure Moppeds, sondern nimmt Euch auf Wunsch direkt mit (maximal 8 Personen/Moppeds).
Wohnt Ihr weiter weg? – Auch kein Problem:
André holt Eure Motorräder auch vor Eurer Haustür ab und kümmert sich auf Wunsch nicht nur um Eure Flüge, sondern bucht auch das Zwischenübernachtungshotel.
>> roadroom.de

Beinahe hätten wir Euch einen Erfahrungsbericht liefern können, aber leider fällt dieser – genau wie unser Tourlaub in die Pyrenäen – dem ollen Corona-Drama zum Opfer.
Daher nur soviel: Die E-Mail-Kommunikation mit dem Firmeninhaber war sehr angenehm und funktionierte schnell und reibungslos!

Mallorca-Transporte

Die Firma organisiert nicht nur Umzüge nach Malle, sondern transportiert auch Eure Motorräder auf die Insel und deponiert sie auf dem Flughafenparkplatz in Palma.
>> www.mallorca-transporte.de

Griechenland-Transporte

„Road Solution“ aus Österreich hat sich auf den (Motorrad-)Transport nach Griechenland (inklusive Inseln) und Zypern spezialisiert. Dank zahlreicher Partner kann das Motorrad in vielen deutschen, größeren Städten abgegeben werden. Auch in Griechenland gibt es diverse Abholstationen, beispielsweise in Thessaloniki und Athen. Selbstredend wird auch hier eine Zusatzversicherung angeboten, so dass die Bikes während des Transports zum Zeitwert abgesichert sind.
>> www.road-solution.com/de/griechenland-transport/motorradtransport-griechenland.html

 

Oder darf’s ein wenig weiter weg sein? (Transport in die restliche Welt)

„In Time“ aus Hamburg bringt Eure Motorräder in die große weite Welt, in der Regel per Luftfracht oder Schiff. Den genauen Ablauf, Dauer und den Preis erfahrt Ihr auf der Webseite. Wählt dazu einfach unter „Motorradtransporte“ das gewünschte Zielland aus und erfahrt prompt, alles, was Ihr wissen müsst.
>> www.intime-ham.com

Bikeworld-Travel bietet nicht nur Motorradreisen mit Mietmotorrädern an, sondern schickt Eure Motorräder auch weltweit per See- oder Luftfracht auf die Reise.
>> www.bikeworld-travel.de

Mit GS-Sportreisen könnt Ihr Euer Mopped nicht nur in die USA, nach Mexiko, Kuba oder in die Dominikanische Republik schicken, sondern auch auf die Kanaren (Lanzarote, Fuerteventura, Teneriffa und Las Palmas). Transportiert wird per Luftfracht auf Palette.
http://www.gs-sportreisen.de/luftfracht/fly_ride.htm

 

Fallstricke beim Motorradtransport

Hier unsere gesammelten Erfahrungen:

  • Viele Anbieter tummeln sich im Süden der Republik, fernab von NRW.
    Falls sie überhaupt „ab-Haustür“ transportieren, dann meist nur gegen einen saftigen Aufpreis.

  • Bei One-Way-Fahrten stehen die Preise häufig in keinem Verhältnis zum kombinierten Hin- und Rücktransport.

  • Viele Spediteure haben einen festen Transport-Kalender, so dass mehr als eine Wochentour meist nicht drin sitzt.

  • Vorsicht: Die Transportversicherung einiger Anbieter ist so gering, dass Euch im Falle eines Transporter-Crashs nicht einmal der Zeitwert Eurer Maschine erstattet wird! Klärt das besser ab, bevor Ihr eine böse Überraschung erlebt…
    Weitere Infos dazu haben wir hier verbloggt: >> Beitrag „Motorradtransport: Wer haftet bei Schäden?“ [KLICK!]

  • Manche Firmen nehmen’s offenbar mit der Sorgfalt nicht so genau. Oder warum sonst schließen sie eine Haftung für Kratzer aus?

  • Sein Motorrad transportieren zu lassen ist kein Schnäppchen: Wer vor Ort mehr als einen Tag „Auszeit“ plant, fährt meist günstiger, ein Motorrad zu mieten. (Klappt übrigens selten, wenn Ihr – wie meinereiner – auf eine Maschine mit niedriger Sitzbank angewiesen seid.)

  • Große Unterschiede gibt’s auch in Sachen Gepäck: Wird es komplett kostenlos transportiert? Oder beschränkt sich die Leistung gar auf EINE Gepäckrolle?
    (Hey, darin findet gerade mal die Moppedkleidung Platz!)

    Darüber hinaus lassen sich einige Anbieter auch die Mitnahme von Motorradkoffern extra bezahlen.

  • Hat der Spediteur am Zielort ein Zwischenlager? Falls nicht, kann’s knifflig werden.
    So warteten wir während unseres >> Spanien-Urlaubs eine gefühlte Ewigkeit auf die Ankunft unserer Motorräder. Auch auf dem Rückweg verspätete sich der Spediteur derart, dass wir schon befürchteten, unseren Flieger zu verpassen.

  • Auch kann es nicht schaden nachzuhören, WIE die Motorräder transportiert werden. Allein um sicherzugehen, dass sie nicht auf einem offenen Anhänger ohne schützende Plane stundenlang an der Küste entlang kutschiert werden. (Alles schon passiert!)

  • Letztendlich auch wichtig zu wissen, wie lange man sein Mopped insgesamt entbehren muss:
    So mussten wir unsere Maschinen zwar erst vier Tage vor dem Abflug nach Spanien abgeben, warteten aber nach Urlaubsende geschlagene zweieinhalb Wochen(!) auf ihre Rückkehr, und das mitten in der schönsten Motorradsaison!
    (Keine Sorge, DEN besagten Anbieter haben wir hier NICHT gelistet!)

 

Organisierte Touren inklusive Motorradtransport oder -vermietung

Diverse Firmen bieten Kombi-Pakete an, die aus geführten Touren, Motorradtransport und Unterkunft bestehen. Teilweise sind sogar die Flüge inklusive.

123 Motorradreisen
Zu ausgewählten Terminen geht es beispielsweise nach Sardinien, Korsika, Andalusien, Kroatien, Spanien, Schottland, Sizilien, Malle oder ans Nordkap, teilweise mit Tourguide, teilweise auf eigene Faust. Verladen wird normalerweise in Grebenstein-Udenhausen bei Kassel.
>> www.123motorradreisen.de

2015 buchten wir dort ein >> Rundum-Sorglos-Paket nach Sardinien.
Enthalten waren neben dem Flug der Motorradtransport, die Unterkunft mit Halbpension und der Gepäcktransport von beziehungsweise zum Flughafen. Da eine größere Gruppe aus dem Ruhrpott dabei war, hatten wir Glück und konnten unsere Moppeds gegen einen geringen Aufpreis in Unna verladen/abholen. Insgesamt waren wir begeistert von der professionellen Organisation und können nicht anders, als die Firma ohne wenn und aber weiterzuempfehlen!

 

Weitere Anbieter

… in lockerer, unvollständiger, unsortierter Reihenfolge:

Hispania-Tours
Neben „Selfguided Touren“ lassen sich hier geführte Touren in Andalusien, Portugal und Marokko buchen. Gefahren wird auf BMW-Mietmotorrädern.
Einen Motorradtransport gibt es nicht, dafür aber eine andere reizvolle Lösung:
Für 70 Euro pro Monat könnt Ihr einen Garagenplatz in Malaga oder Barcelona mieten. Motorradkleidung und Helm dürfen dort ebenfalls parken. (Mindestmietzeit: 1 Monat). Die Garage in Malaga liegt in Flughafennähe, die in Barcelona am olympischen Hafen im Stadtzentrum. Beide sind alarmgesichert, videoüberwacht und es gibt einen 24-Stunden-Wachdienst.
>> www.hispania-tours.de
bzw.
>> www.hispania-tours.de/info/die-motorradgarage
ALMOTO Motorradreisen
Die Firma aus Dresden glänzt mit einem umfangreichen Motorradreise-Programm, das in alle relevanten Traumreviere für Moppedfahrer führt. Je nach Reiseziel erfolgt die Anreise in eigener Regie oder Ihr könnt vor Ort ein Motorrad mieten/Euer Mopped transportieren lassen. Was wie geht, erfahrt Ihr nach Auswahl des gewünschten Reiseziels.
>> www.almoto.de
Nicebike
Die Firma aus Norderstedt bietet geführte Motorradtouren mit dem eigenen Mopped oder Miet-Motorrädern an.
Ziele sind unter anderem die Pyrenäen, Malle, Kreta und das Nordkap. Bei einigen Reisen lässt sich optional die Anfahrt per Autoreisezug hinzubuchen.
> www.nicebike.de

MZD-Motorradreisen
Zu festen Terminen könnt Ihr bei der Firma selfguided Motorradreisen nach Sardinien, Andalusien oder Sizilien buchen.
Dabei sind die Unterkünfte, Flüge, der Motorrad- und Gepäcktransport vor Ort inklusive.
Stützpunkte – und somit Motorrad-Abholstationen – sind Moosinning (15 Kilometer nördlich von München) und Dinslaken (30 Kilometer westlich von Düsseldorf).
www.mzd-motorradreisen.de/motorradtouren/
SARDA-MOTO-TOURS
Neben dem reinen Motorradtransport (siehe oben) könnt Ihr bei der Firma komplette All-in-Motorradreisen auf Sardinien buchen:
Von Guide-geführte Rundtouren oder Roadmap-Touren in Eigenregie, wahlweise mit wechselnden Unterkünften bis hin zur Stern-Tour mit Basis-Unterkunft. Zudem könnt Ihr wählen, ob Ihr Eure Maschine nach Sardinien transportieren lasst oder eine vor Ort mietet.
Darüber hinaus lockt 2020 eine „Italien-Neapel-Amalfi-Matera-Sizilien-Sardinien-“ und eine „Pyrenäen-„Tour.
>> www.sarda-moto-tours.de/touren

Wolltest Du Deine Reiseenduro schon immer mal abseits der Straße bewegen? – Dann gefällt Dir möglicherweise das „Offroad-Abenteuer“-Angebot:
Buchbar ist das Event auf „mildem Terrain“ jeweils an zwei Terminen pro Jahr:
>> sarda-moto-tours.de/touren/sardinien-reise-enduro-offroad-abenteuer

 

Auf eigene Faust im Trupp unterwegs

Mehrere Male ging es mit unserem Trupp (ca. plus-minus zehn Leute) nach Südtirol beziehungsweise in die Dolomiten.
Da niemand von uns weder Lust noch Zeit hatte, An- und Abfahrt auf zwei Rädern abzuspulen, mieteten wir jeweils einen Kleintransporter mit neun Sitzen und einen Anhänger für sechs Motorräder. (Die Anderen reisten in Eigenregie mit Privat-Pkw und Motorradanhänger an.)

Während die Kleintransporter-Anmietung abwechselnd lokal beziehungsweise durch Beziehungen erfolgte, blieben wir hinsichtlich des Anhängers alle vier aufeinanderfolgende Jahre treu:
Uneingeschränkt empfehlen können wir die Firma Heimann Fahrzeugbau aus Nottuln im Münsterland, mit der wir ausschließlich gute Erfahrungen gemacht haben.
Ganz nebenbei blieb der Mietpreis inklusive Auffahrrampe und Verzurrmaterial über all die Jahre hinweg erfreulich konstant:
Für zehn Tage zahlten wir jeweils 240 Euro. (Zuletzt übrigens 2014 – möglicherweise ist es heute teurer.)
>> heimann-fahrzeugbau.de/motorradanhaengervermietung
Allerdings wurde es von Jahr zu Jahr schwerer, einen technisch einwandfreien, aber dennoch bezahlbaren Kleintransporter zu finden, bei dem man nicht nur eine Vollkaskoversicherung zubuchen, sondern zusätzlich zwei bis drei Fahrer eintragen konnte…

Europcar: Lkw und Kleintransporter mit Motorradtransport-Equipment
Ab 2015 konnte man beim Autoverleiher Europcar auch Lkw und Kleintransporter mit sogenannter „Motorradtransport-Ausstattung“ anmieten, auch für Einweg-Strecken.
Während Zurrgurte und Ratschen selbst mitzubringen waren, ließen sich Auffahrrampen und Wippen (Motorradständer zur Fixierung des Vorderrads) hinzubuchen.
Offenbar wurde das – auf einst elf deutsche Vermietstationen beschränkte – Angebot leider mittlerweile eingestellt.
(Zumindest ist es auf der Webseite nicht mehr zu finden. Aber Nachfragen kostet ja bekanntlich nichts?).
>> www.europcar.de/lkw-motorrad-transport

 

Hilfreiche Links zum Thema

„Louis“ bietet auf seinen Webseiten nicht nur Motorradbekleidung, Ersatzteile und Zubehör an, sondern auch hilfreiche Tipps, unter anderem zum Thema
>> Motorrad-Transport zu Lande, zu Wasser, auf Schienen und in der Luft (www.louis.de).

Wie sollte es anders sein, hat sich natürlich auch die Zeitschrift „Motorrad“ (www.motorradonline.de) mit dem Transport-Thema beschäftigt:

Natürlich gibt’s auch beim ADAC den ein oder anderen Tipp: >> „Motorradtransporte“ (www.adac.de)

Motorradblogger Martin (www.motorradblogger.de) hat gleich zwei erhellende Beiträge zum Thema Transport verfasst:

 

Und Ihr so?

Wie geht Ihr auf Reisen: Fahrt Ihr Eure Reiseziele auf zwei Rädern an oder bevorzugt die Pkw-Anhänger-Variante?
Habt Ihr Euer Mopped schonmal transportieren lassen? Welche Speditionen könnt Ihr empfehlen (oder auch nicht)?
Mit welchen Reiseanbietern habt Ihr gute oder schlechte Erfahrungen gemacht?
Oder habt Ihr gar selbst einen hilfreichen Beitrag zum Thema erstellt, den wir hier unbedingt verlinken sollten?

Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

 

Susy
Susy
Geboren "Anno Pief", im zarten Alter von vierzehn mit dem Mopped-Fieber infiziert und eine gefühlte Ewigkeit um den Moppedschein gekämpft. Mit sechzehn zunächst an der unendlichen Macht ihrer Ernährer gescheitert, mit achtzehn aber (endlich!) erfolgreich. *YEAH!* Danach leider nie aktiv gefahren und den Virus eine halbe Ewigkeit erfolgreich verdrängt - Bis er 2004 umso heftiger wieder ausbrach. Seitdem irgendwie unheilbar krank dem Moppedwahn verfallen... :-)
http://www.motorrado.de

13 thoughts on “Motorradtransport in den Urlaub

  1. Sehr ausführlich und informativ, danke.

    Als Berliner hat man es ja nicht so leicht schnell wegzukommen und ich habe vor unseren ausgiebigen Urlaubsreisen immer mal wieder nach Optionen geschaut, aber irgendwie war das nie einfach oder in meinem Augen preiswert. Daher sind wir bisher immer auf eigener Achse gefahren und haben die An- und Abfahrt entsprechend in die Gesamttour eingeplant und ein paar interessante Zwischenstationen dazugenommen.
    Da wir immer Rundreisen planen, ist das mit der Anfahrt auch nicht mehr ganz so schlimm.
    Fürs nächste Jahr haben wir auch schon über die Möglichkeit ‚Anhänger‘ nachgedacht, aber uns ist auch klar, dass uns das in der Bewegungsfreiheit einschränkt und man sich vor Ort um einen entsprechenden Platz für Auto und Anhänger kümmern muss. Die Zeitersparnis ist natürlich auch nicht unerheblich. Es bleibt schwierig. 😉

    1. Beruhigend zu hören, dass wir nicht die einzigen Gelackmeierten sind 😉
      Stimmt: Wenn man auf Tour nicht nur auf einen bestimmten Radius beschränkt sein möchte, wird es auch mit Anhänger schwierig.
      So die Gegend jedoch stimmt, wie beispielsweise die Dolos, lässt es sich locker eine Woche lang nett touren, ohne eine Route wiederholen zu müssen. Was die Abstellmöglichkeit für Anhänger betrifft, so haben wir dies bislang stets vorab bei unserer Unterkunft abgefragt. In Südtirol und im Schwarzwald gab es bislang kein Problem damit.
      Mit der Rundreise-Option haben wir auch schon lange geliebäugelt. Es scheiterte jedoch bislang an der Unlust, das Gepäck ständig aus- und wiedereinzupacken und der zunehmenden Sorge um’s Wetter: Gefühlt, gibt es von Jahr zu Jahr mehr unplanbare Unwetter mit Starkregen und Gewitter. Mal schauen, was sich im nächsten Jahr ergibt.

      1. Als Kofferfahrer ist das mit dem Gepäck nur minderschlimm. In der Regel packe ich die immer so, dass ich an das benötigte ohne Probleme rankomme. Auch die Mitfahrer haben da ihre entsprechende Packtaktik, so dass das keine Umstände macht.

        Ansonsten habe ich, mal abgesehen von Technik, eh nie viel dabei, was es sich lohnt auszupacken. Habe schon als kleines Kind in den Ferien gelernt aus dem Koffer zu leben. 😉

        Aber bei unseren Rundtouren war es bisher so, dass wir zwischen 1-3 Nächte irgendwo waren, entsprechend konnte man auspacken oder nicht.
        Was das Wetter angeht, klar, wenn man Stationen geplant hat, ist man da auch ein wenig dran gebunden.
        In Norwegen [1] haben wir spontan umgeplant, wobei die ausgelassene Station auch nicht wirklich wichtig war.
        In Schottlland [2] haben wir uns auf dem Weg nach John O’Groats aufgeteilt, weil ich unbedingt hin wollte, kommt man ja schließlich nicht jeden Tag vorbei.

        Dem Wetter getrotzt zu haben ist vor allem hinterher immer ein großes Erlebnis, von dem wir gerne erzählen. Die ‚kleinen‘ Widrigkeiten machen diese einfachen Abenteuer für uns aus.
        Wenn es nur Sonne und 20°C gegeben hätte, wäre es im Nachhinein nicht so spannend. 😉

        [1] https://blog.max-fun.de/beitragsserien/2015-norwegen/
        [2] https://blog.max-fun.de/beitragsserien/2016-schottland/

        1. Tolle Berichte, Max! Konnte mir zuvor gar nicht vorstellen, dass Touren in Schottland und Norwegen Spaß machen könnte…
          Packtechnisch habe ich zwar schon einiges gelernt, muss aber noch weiter daran arbeiten. Koffer sind natürlich urpraktisch. An (m)einem Naked Bike mag ich sie allerdings nicht leiden. Selbst schuld 😉
          An den „Extremsituationen“ ist echt was dran: Wenn wir über Alpentouren reden, kommt meist als Erstes: „Wisst Ihr noch, damals in strömenden Regen über den stockfinsteren Mendelpass…?“
          Vielen Dank für die Erkenntnis! Hilft künftig sicherlich dabei, wieder unbekümmerter an die Tourplanung heranzugehen.

  2. Hallo Susy und Norbert,
    ihr berichtet auf der dieser Seite über uns. Vielen Dank dafür. Wir haben uns in 2017 kräftig ins Zeug gelegt und sowohl unsere Webseite als auch unsere Shuttle überarbeitet.
    Nun sind die Transporte schon viel früher auf der Webseite. Wir fahren eure Bikes nach Almunecar, nach Olbia, zur Moto GP nach Barcelona, nach Irland und in die Dolomiten. Auch für unsere schwedischen und dänischen Nachbarn haben wir Shuttle von Skagen (DK) im Angebot.
    Vielleicht können wir euch mit unserer neuen Webseite überzeugen, den alten Artikel über uns zu überarbeiten. 😉
    Bei Rückfragen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung.

    1. Hallo Dieter,
      erstmal vielen Dank für die Info und herzlichen Glückwunsch zur neuen Seite.
      Top, dass es bereits jetzt Termine für das kommende Jahr gibt – Das erleichtert die Tourplanung doch ungemein!

      Ich habe den Beitrag bereits ein wenig angepasst; grundlegend überarbeiten wir ihn voraussichtlich Mitte/Ende Oktober.
      Bei Unklarheiten komme ich dann gerne noch einmal auf Euch zu.

      Viele Grüße
      Susy

  3. Hallo Susy und Norbert,

    zu diesem Beitrag gibt es schon wieder etwas Neues: Der Urlaubs-Express (Train4You) füllt künftig die Lücke, die Euro-Express auf der Strecke Düsseldorf-Verona hinterlassen hat und fährt dort ab Sommer 2018. Buchungen sind ab sofort (und nicht erst ab 1. Dezember) möglich. Der Markt ist also weiterhin sehr dynamisch. Auf meiner Seite http://www.autoreisezug-planer.de gibt es immer den aktuellen Stand.

    Viele Grüße
    Jürgen

  4. Tolle Zusammenfassung.
    Ich wollte mir 2003 für 3 Wochen einen Anhänger leihen, habe für das Geld aber dann gleich einen gekauft. Nun fahre ich Stollenreifen schonend entweder ins Zielgebiet oder bis zum ersten Gebirge. Dann geht es auf die Rundreise. Bei Offroadurlauben ist auch gut zu wissen, das man im Pannenfall in 1-2 Tagen sein Auto hat und die Reste mit nach Hause nehmen kann.
    Auto und Anhänger bleiben bei der ersten Unterkunft oder bei Leuten, die ich über Motorrad-Foren kennen gelernt habe. Autobahnen sehen meine Moppeds kaum noch.

    1. Hallo Björn,
      vielen Dank für die Blumen!
      So planen wir es auch: Diese Transportiererei geht langsam aber sicher ins Geld und die Urlaubstage schmelzen nur so dahin, wenn man aus Hin- und Rückreise eine autobahnlose Tour machen möchte.
      Noch sind wir allerdings am grübeln, ob es ein geeignetes Zugfahrzeug plus Anhänger oder doch eher ein Transporter werden soll.
      LG
      Susy

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