Motorradtouren im Ruhrpott

Motorradtouren im Pott sind ausschließlich geprägt von kratergleichen Schlaglöchern, Ampel-Orgien und jeder Menge Stillstand. – Oder?

// >> Tour 1: Lost-Places-Tour // >> Tour 2: Burgen-Tour // >> Tour 3: Alpenfeeling-Tour // >> GPX-Daten zum Nachfahren //
// >> Übernachten im Pott // >> Lecker essen im Revier // >> Und sonst? //

 

Stehst Du mitten im Ruhrpott und startest Deine Tour in die „falsche“ Richtung, dümpelst Du schlimmstenfalls schier endlos von einer Stadt in die nächste.
Stünde da nicht das ein oder andere Ortseingangsschild, würdest Du es nicht einmal bemerken.

Wen wundert’s?

Das Ruhrgebiet

Am südlichen Rand der Region plätschert ein Flüsschen namens Ruhr lustig vor sich hin und ist an der Namensgebung nicht ganz unbeteiligt.

Das jahrzehntelange Buddeln nach Steinkohle prägte die Landschaft und führte zu schmucken Spitznamen wie „Ruhrpott“, „Kohlenpott“ oder kurz „Pott“.

Die Region besteht aus mehreren Großstädten, die größtenteils völlig nahtlos zusammengewachsen sind:
Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim und Oberhausen. Obendrein gehören die Kreise Recklinghausen, Unna, Wesel und der Ennepe-Ruhr-Kreis dazu.

Heute ist der Untertageabbau von Steinkohle Geschichte: Schon in den Siebzigern schloss die erste Zeche und der Strukturwandel begann. Doch nach wie vor verbinden Auswärtige den Landstrich weiterhin mit Pütts (Zechen oder Steinkohlebergwerke), Kumpels (Bergmänner oder Pütterologen) und jeder Menge Russ.

Lust auf Hintergrundinfos zum Ruhrpott? Die „Zeit“ hat einen aufschlussreichen Beitrag zum Thema Bergbau veröffentlicht.
>> www.zeit.de/zeit-geschichte/2018/03/bergbau-steinkohle-zeche-ruhrgebiet-industrialisierung.

Aus schäbbich mach schick?

Einst leiteten die Bergwerke schonungslos das Ab- beziehungsweise Grubenwasser in die kanalisierte Emscher. Folglich mutierte das Flüsschen zu einer stinkenden Kloake.

Mit dem Ende der Montanindustrie meldete sich offenbar das schlechte Gewissen und man versuchte, den Raubbau an der geschundenen Natur wiedergutzumachen. Also spendierte man der zerstörten Landschaft des nördlichen Reviers viele neue Grünflächen, errichtete diverse Landschaftsparks, begrünte die ein oder andere Halde, renaturierte die Emscher und baute rund um den Fluss Rad- und Wanderwege.

Noch ist die Aufhübscherei in vollem Gange, aber an vielen Stellen erspäht man schon heute neben dem Flussbett sattgrüne Ufer statt glitschiger Betonschrägen.

Motorradtouren im Pott?

Schlechter Scherz, oder? – Ok-ok: Fahrtechnisch kratzt das Revier sicher nur vage am Kurvenspaß der Alpen.
Ob sich das Motorradfahren im Pott trotzdem lohnt, erahnst Du vielleicht nach Durchstöbern der folgenden drei Tour-Vorschläge.

 

Tour 1: Industriekultur-/Lost-Places-Tour

[Länge: ca. 130 km]

Was macht man mit all den monströsen Montan-Bauwerken, wenn sie stillgelegt sind? – Ganz einfach:
Man verwandelt sie in Industriedenkmäler und haucht den imposanten Gebäuden als Museum oder Aussichtsplattform neues Leben ein.

Tipp: Haltet Eure Kamera bereit, denn die stillgelegten Zechen, Gasometer, Kokereien, Hochöfen und Stahlwerke haben ihren ganz eigenen Charme.

Tour-Start: Hochofen 5

Wir starten unsere Tour im Südosten Dortmunds an der „Warsteiner Music Hall“, in unmittelbarer Nachbarschaft des ehemaligen >> Hochofen 5 auf Phoenix-West in Hörde.
[#Adresse: Phoenixplatz 4, 44263 Dortmund]

Spätschicht auf Phoenix West

Für Schwindelfreie empfiehlt sich ein Spaziergang über den Skywalk.
Belohnt werdet Ihr mit einer tollen Aussicht über das ehemalige Hüttenwerk.

Noch genialer ist das Spätschicht-Event, bei dem Ihr ganz ramontisch über den Skywalk in den Sonnenuntergang schlendert. Danach heißt es „Licht an“ und Ihr dürft Euch an der exklusiv für die Tour beleuchteten Hochofenanlage ergötzen.
>> www.skywalk-dortmund.de

Stopp 1: Zeche Zollern

Keine fünfzehn Kilometer weiter stehen wir vor der >> Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen.
Wer mag, hüpft in das LWL-Industriemuseum für Industriekultur oder mach sich auf zur Zollern-Rallye über das weitläufige Gelände.
Alle anderen stürmen die Außengastronomie oder genießen einfach die grandiose Kulisse, bevor es weitergeht.
[>> zeche-zollern.lwl.org/de #Adresse: Grubenweg 5, 44388 Dortmund]

Stopp 2: Zeche Hannover

Auf zum nächsten Industriemuseum:
Die Zeche Hannover liegt nett im Grünen und glänzt mit einem dieser burgengleichen Malakowtürmen.
Habt Ihr Kids dabei, besucht doch mal das einzigartige Kindermuseum, die „Zeche Knirps“?
[>> zeche-hannover.lwl.org/de #Adresse: Günnigfelder Str. 251, 44793 Bochum]

Stopp 3: Zeche Zollverein

Einst war die Zeche Zollverein in Essen die größte und leistungsstärkste Steinkohlenzeche der Welt und die Zentralkokerei zählte zur Größten Europas.
Heute beherbergt sie unter anderem ein Museum und betitelt sich selbst als „schönste Zeche der Welt“.
Schaut doch selbst nach, ob es stimmt? 😉
[>> www.zollverein.de #Adresse: Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen]

Zeche Zollverein

Wer Zeit mitbringt, kann sich auf und rund um die Zeche stundenlang belustigen.
Hier einige Beispiele:

Schwimmen und Eislaufen
Während der NRW-Sommerferien darf man in der Zeit von 12 bis 20 Uhr kostenlos im Werksschwimmbad plantschen; immer hübsch mit Blick auf die imposante Koksofenbatterie.
>> www.zollverein.de/kalender/das-werksschwimmbad-auf-der-kokerei-zollverein

Im Winter könnt Ihr an gleicher Stelle auf Kufen übers Eis flitzen.
>> www.zollverein.de/kalender/zollverein-eisbahn

Veranstaltung: Schwarzes Gold und kühles Blondes
Nach einer Führung durch die Übertage-Anlagen der Zeche Zollverein Schacht XII geht’s weiter zur Privatbrauerei Stauder, wo Ihr erfahrt, wie man lecker Pilsken braut.
>> www.zollverein.de/erleben/denkmalpfad/schwarzes-gold-und-kuehles-blondes

Digitale Schnitzeljagd
Bei der digitalen Schnitzeljagd mit dem Smartphone entdeckt Ihr spannende Orte, löst knifflige Aufgaben und findet ganz nebenbei nette Fotomotive.
>> www.zollverein.de/erleben/digitale-schnitzeljagd-uebers-welterbe

Stopp 4: Nordsternturm

Wir fahren Richtung Norden zur Zeche Nordstern in Gelsenkirchen-Horst.
Auf dem Dach des Zechenturms prangt eine riesige Plastik, der „Herkules“.
Kann man hübsch finden, muss man aber nicht 😉
[>> www.nordsternturm.de #Adresse: Am Bugapark 16, 45899 Gelsenkirchen]

Neben dem Turm könnt Ihr gepflegt im Restaurant „Heiners“ speisen oder Euch im Biergarten einen Snack gönnen. Vorher, nachher oder stattdessen empfiehlt sich eine Runde per pedes durch den weitläufigen Nordsternpark südlich des Turms.
[#Adresse: Nordsternstraße 1, 45899 Gelsenkirchen]

Stopp 5: Karl am Kanal

Auch wenn der legendäre Karl Rebuschat schon lange tot ist, lebt der Motorradteilemarkt Karl am Kanal jeden zweiten Sonntag im Monat weiter. Er liegt übrigens gleich ums Eck.
>>Karls Motorradmuseum ist dahingegen leider geschlossen.
[>> herber-nrw.eu // >> Facebook-Seite #Adresse: Wallstraße 52, 45899 Gelsenkirchen]

Stopp 6: Singender Fels

Die Reifen sind kaum warmgefahren, da winkt auch schon der nächste Halt:
Zwischen Rhein-Herne-Kanal und Emscher, auf Höhe der Schleuse in Gelsenkirchen-Horst ragt auf einem schmalen Damm ein Zwölf-Meter-Hügel in die Höhe, die Wilde Insel.
Auf ihr thront die Felsskulptur „Monument for a Forgotten Future“, die originalgetreue Nachbildung einer Steinformation aus dem südkalifornischen Joshua-Tree-Nationalpark. Im Innern des „singenden Fels“ erklingt von Mai bis September eine Symphonie der schottischen Postrock-Band Mogwai in Endlosschleife.

Wie kommt man dorthin?
Die Wilde Insel ist über die Schleuse frei zugänglich. Um zur Felsskulptur zu gelangen, besteigt auf der anderen Kanalseite die Freitreppe und haltet Euch am Ende links.
Von der Treppe habt Ihr übrigens einen guten Blick auf die Halde Rungenberg mit ihren zwei Pyramidengipfeln.
[#Adresse: An den Schleusen 1 – 29 bzw. Gelsenbergstraße, Gelsenkirchen]

Stopp 6: Zeche Ewald

Lange keine Zeche mehr gesehen, oder?
Um das zu ändern, dirigieren wir unsere Moppeds nach Herten zur Zeche Ewald.
Auf dem weitläufigen Zechengelände ist übrigens auch die Motorworld beheimatet: >> motorworld.de/zeche-ewald-ruhr/
[#Adresse: Werner-Heisenberg-Straße 3, 45699 Herten]

Tipp 1: Wollt Ihr Euch ein wenig die Füße vertreten, erklimmt doch mal die Halde Hoheward?
Dort erwarten Euch gleich mehrere Attraktionen, unter anderem das Horizont-Observatorium, eine Sonnenuhr und die Drachenbrücke.

Tipp 2: Keine Lust mit Mopped-Stiefeln durch die Gegend zu schlurfen? – Dann lasst Euch halt mit ’nem Velotaxi durch den weitläufigen Haldenpark kutschieren.
Weitere Infos unter: >> https://velotaxiherten.de

[>> www.hoheward.rvr.ruhr Herner Str. 198, 45699 Herten]

Stopp 7: Zeche Erin

Weiter geht’s nach Castrop-Rauxel zur >> Zeche Erin.
Entweder ergötzt Ihr Euch am alten Förderturm am Schacht 7 oder bewundert den Hammerkopfturm an Schacht 3.
[#Adresse: Erinstraße 9, 44575 Castrop-Rauxel bzw. Bodelschwingher Str. 1, 44577 Castrop-Rauxel]

Stopp 8: Kokerei Hansa

Zur Abwechslung besuchen wir mal keine Zeche, sondern die stillgelegte >> Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde. Das Gelände ist frei begehbar und über den Erlebnispfad gelangt Ihr zur Kompressorenhalle mit ihren riesigen Maschinen. Oder kraxelt doch mal auf den Kohlenturm und genießt den faszinierenden Panoramablick?
[>> www.industriedenkmal-stiftung.de/denkmale/kokerei-hansa #Adresse: Emscherallee 11, 44369 Dortmund]

Stopp 9: Colani-Ufo

Auf dem Gelände der ehemaligen Steinkohlenzeche „Minister Achenbach“ im Lüner Ortsteil Brambauer haben sich ein Künstler an einem Fördergerüst ausgetobt.
Heraus kam dabei das >> Colani-Ufo . Oben auf dem „Lüntec-Tower“, wie das Teil offiziell heißt, wurde in 35 Metern Höhe eine Business-Lounge mit Panorama-Blick eingerichtet, die sich anmieten lässt.
[#Adresse: Am Brambusch, 44536 Lünen]


Colani-Ufo in Brambauer

Stopp 10: Zeche Waltrop

Neben dem Gelände der ehemaligen Zeche Waltrop wartet der zwanzig Meter hohe>> Spurwerkturm auf der Bergehalde darauf, bestiegen zu werden.

Tipp: Wer die Kraxelei nicht mag, geht halt shoppen: Das >> Warenhaus Manufactum liegt gleich nebenan. Parkplatzprobleme gibt’s hier übrigens nur selten.


Spurwerk-Turm Waltrop

[>> www.route-industriekultur.ruhr/themenrouten/07-industriekultur-an-der-lippe/zeche-waltrop.html #Adresse: Hiberniastraße 5, 45731 Waltrop]

Stopp 11: Altes Schiffshebewerk

Wenn man schonmal in der Gegend ist, sollte man sich das >> Alte Schiffshebewerk in Henrichenburg nicht entgehen lassen.
Besucht das Museum, klettert über 77 Stufen auf den Oberturm oder bucht eine kleine Schiffstour durch den Hafen?
Ansonsten kommen Schiff-Fans im Vorhafen, dem „Museumshafen“, auf ihre Kosten:
Dort ankern ein altes Polizei- und Feuerlöschboot von 1930, ein Dampftankschiff von 1903 und das Pariser Ausflugsschiff EXPRESS von 1884.
[#Adresse: Am Hebewerk 26, 45731 Waltrop]

Tipp: Habt Ihr Kids im Schlepptau? – Dann schickt sie doch zum Toben auf den Wasserspielplatz, während Ihr im Café Hafenklang relaxt?
[>> www.lwl.org/industriemuseum/standorte/schiffshebewerk-henrichenburg #Adresse: Provinzialstraße 3, 45731 Waltrop]

Stopp 12: Brückenkunst

Die letzte Etappe führt uns an den Rand des Ruhrgebiets, nach Olfen im südlichen Münsterland.

Hier gibt’s gleich zwei sehenswerte Objekte: die „Schiefe Brücke“ und die „Dreibogenbrücke“.
Während Ihr direkt vor oder hinter der Erstgenannten halten könnt, lässt sich Letztere nicht motorisiert anfahren. Dafür ist sie umso interessanter:
Die Brücke überspannt die Stever, während obendrauf die „Alte Fahrt“ des Dortmund-Ems-Kanals verläuft. (Nachts ist das Teil übrigens beleuchtet!)
[#Adresse: Schiefe Brücke: Selmer Str. 95, 59399 Olfen // Die Dreibogenbrücke erreicht Ihr nach einem 300-Meter-Fußmarsch ausgehend vom >> Hotel-Gasthof „Zum Steverstrand“ in Olfen, Lüdinghauser Straße 31 ]

 
Links: Schiefe Brücke – rechts: Dreibogenbrücke

Route der Industriekultur

Viele der vorgenannten Stopps gehören zur „Route der Industriekultur“.

Der Begriff ist auf dem Mist des Regionalverbands Ruhr gewachsen und bezeichnet eine touristische Themenstraße mit 26 Aussichtspunkten, die zu den attraktivsten Industriedenkmäler des Ruhrgebiets führt.

Weitere Infos unter: >> www.route-industriekultur.ruhr/route-industriekultur.html

 

Tour 2: Burgen-Tour #MittelalterStuff

[Länge: ca. 190 km]
#MittelalterStuffPur! 😉

Burgen und Schlösser gibt’s nicht nur an Rhein, Mosel und im Münsterland, sondern, man staune, auch im Pott!

Tour-Start: Schloss Heessen in Hamm

Wir starten unsere Tour in Hamm-Heessen. Dort liegt – inmitten des Naturschutzgebiets „Lippeauen“- das außergewöhnliche Baudenkmal, in dem seit Ende der 50er Jahre ein privates Internat untergebracht ist.
[>> schloss-heessen.de #Adresse: Schloßstraße 1, 59073 Hamm]

Stopp 1: Schloss Oberwerries in Hamm

Wer mag, macht zusätzlich einen Abstecher zum Wasserschloss Oberwerries, das ganz in der Nähe liegt.
[>> www.hamm.de/schloss-oberwerries.html #Adresse: Zum Schloss Oberwerries 1, 59073 Hamm]

Stopp 2: Hindu-Tempel, Hamm

Weiter geht’s nach Hamm-Uentrop. Dort steht zwar keine Burg, aber der kunterbunte „Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel“. Es handelt sich übrigens um den zweitgrößten hinduistischen Tempel Europas und er kann täglich in der Zeit von 8 bis 13 und 17 bis 19 Uhr besichtigt werden.
[>> www.hinduistische-gemeinde-deutschland.de #Adresse: Siegenbeckstraße 4, Hamm-Uentrop]

Tipp: Wer die Augen aufhält, entdeckt in der gesamten Stadt den ein oder anderen Elefanten. Die zierlichen Tierchen haben sich zum Stadt-Maskottchen gemausert und seit 2004 gesellen sich laufend neue Exemplare zur „Elefantenparade“.

Stopp 4: Hohensyburg

Wir nehmen Kurs auf Nord-West und steuern auf den Hengsteysee zu, über dem sich der Syberg erhebt. Während man südlich des Sees auf Hagener Terrain weilt, erreicht man nach Überqueren der Brücke das Hoheitsgebiet von Dortmund.

Nach kurzem Serpentinenspaß biegen wir ab Richtung Spielcasino an den Ruhrsteilhängen (Sackgasse!)

Achtung: Die Strecke ist auf 50 km/h begrenzt; in den Kurven sogar auf läppische 30. Zwar ist die L704 in Fahrtrichtung Dortmund größtenteils zweispurig, jedoch darf die linke Fahrspur von Motorradfahrern nicht genutzt werden! *GRRR*
Entweder dümpelt ihr brav hinter all den Ausflüglern her, die angesichts der scharfen Kurven gnadenlos überfordert sind oder genießt das grandiose Foto-Shooting, das die örtliche Polizei dort regelmäßig anbietet.

Aussichts-Tipp:
Biegt Ihr rechts ab, gelangt Ihr zum Spielcasino. Der große Parkplatz ist kostenpflichtig!
Unweit des Casinos befinden sich sowohl die Ruine Hohensyburg als auch der Aussichtspunkt „Todesfelsen Syburg“. Von dort habt Ihr bei klarem Wetter eine fantastische Aussicht bis rüber ins Sauerland!
[#Adresse: Hohensyburgstraße 100, Dortmund]

Tipp: Biker-Treffs

  • Einst war der Treff inmitten der Syburger-Serpentinen in Dortmund angesiedelt. Anfang der 90iger wurde er umgesiedelt. Seitdem befindet er sich wenige hundert Meter weiter südlich, am See-Südufer in Hagen.
    [#Adresse: Dortmunder Straße 98, Hagen]

  • Zweieinhalb Kilometer nördlich liegt linkerhand das kultige Ami-Restaurant Road-Stop.
    Hier könnt Ihr nicht nur speisen, sondern auch übernachten. (>> siehe unten).
    [#Adresse: Hohensyburgstraße 169, Dortmund]

Stopp 5: Burg Hardenstein

Über Herdecke und Voßkuhle geht’s immer hübsch an der Ruhr entlang, nach Witten, zur Mittelalterburg Hardenstein beziehungsweise dessen Ruine.

[>> www.burgfreunde-hardenstein.de #Adresse: Hardensteiner Weg, 58456 Witten]

Tipp: Alternativ fahrt einfach die Herbeder Schleuse an.
[#Adresse: Insel 1, 58456 Witten]
Von hier hat man nicht nur einen netten Blick auf die Burgruine, sondern kann auch mit der Fähre übersetzen. Darüber hinaus lockt ein netter Biergarten, das >> „Königliche Schleusenwärterhäuschen“.
Einziges Manko: Da das Objekt nicht motorisiert angefahren werden darf, müsst Ihr vom Parkplatz einen 500 Meter langen Fußweg einplanen.

Stopp 6: Haus Kemnade, Hattingen

Das historische Wasserschloss liegt unweit des Kemnader Sees und gilt als eine der besterhaltenen Burgen des Ruhrtals.
[>> www.bochum-tourismus.de/bochum-entdecken/kunst-und-museen/haus-kemnade.html #Adresse: An der Kemnade 10, 45527 Hattingen]

Stopp 7: Burg Blankenstein

Weiter geht’s nach Hattingen zur Burg Blankenstein.
Hungrigen Mäulern wird dort ab 18 Uhr geholfen. Alternativ könnt Ihr Euch in der Gruppe – nach Voranmeldung – an einem zünftigen Ritteressen oder sonntags an einem zünftigen Brunch ergötzen.
[www.burgblankenstein.de/index.php/ritteressen #Adresse: Burgstraße 16, 45527 Hattingen]

Tipp: Wenn Ihr schonmal in der Ecke seid, besucht doch mal die nette Hattinger Altstadt mit seinen urigen Fachwerkhäusern in stylischer Schwarz-Weiß-Optik?

Stopp 8: Haus Scheppen in Essen

Im ehemaligen, adligen Lehnshof, am Südufer des Baldeneysees befindet sich heute ein Restaurant. Kurz vor dem Anleger der „Weißen Flotte“ befindet sich ein Parkplatz, der auch als Bikertreff bekannt ist.
[>> www.baldeneysee.de/sehenswert-baldeneysee/haus-scheppen.html #Adresse: Hardenbergufer 389, 45239 Essen bzw. Biker-Treff: Pörtingsiepen, 45239 Essen]

Tipp: Freunde gepflegter Fachwerkkunst werden übrigens in der Altstadt von Essen-Werden oder Essen-Kettwig glücklich.

Stopp 9: Schloss Styrum

Zirka vier Kilometer nördlich gibt’s den nächsten Halt am Schloss Styrum in Mülheim.
[#Adresse: Moritzstraße 102, 45476 Mülheim an der Ruhr]

Tipp: Im Wasserturm hinter dem Schloss liegt das Aquarius-Wassermuseum. Darin versteckt sich die größte begehbare Lochkamera der Welt, die „Camera Obscura“.
[>> www.aquarius-wassermuseum.de // >> www.camera-obscura-muelheim.de
#Adresse: Burgstraße 70, Mülheim an der Ruhr]

Stopp 10: Schloss Oberhausen

Knapp sieben Kilometer nördlich steht das Schloss Oberhausen mit seinem Kaisergarten. Das Schloss selbst ist bauwerktechnisch nicht so der Hit, hier aber ein Tipp: Lauft von dort aus zur Rehberger Brücke, zwischen dem Kaisergarten und der Emscherinsel. Jene wird auch „Slinky Springs to Fame“ genannt, da sie an das Spiralfeder-Spielzeug „Slinky“ erinnert, das sogar Treppenstufen herunterhüpfen kann.
(Bin ich eigentlich die Einzige, die den Namen noch nie zuvor gehört hat?)
[>> www.emscherkunst.de/kunstwerk/slinky-springs-to-fame #Adresse: Konrad-Adenauer-Allee 46, 46047 Oberhausen]

Stopp 11: Burg Vondern

Nächste Etappe des Burgen-Hoppings ist das Wasserschloss Burg Vondern in Oberhausen.
[>> www.burg-vondern.de #Adresse: Arminstraße 65, 46117 Oberhausen]

Stopp 12: Crange is Kirmes?

Nee, nicht nur, denn der Herner Stadtteil gilt dank Fachwerkhäusern, Kanalschleuse, Berghalde und altem Malakowturm der ehemaligen Zeche „Unser Fritz“ als sehenswert.
[#Adresse: Am Malakowturm, 44653 Herne]

Stopp 13: Schloss Bladenhorst in Castrop

Von dort aus cruisen wir weiter nach Castrop, wo wir uns am Wasserschloss Bladenhorst ergötzen.
[>> www.schlossbladenhorst.de #Adresse: Westring 346, 44579 Castrop-Rauxel]

Stopp 14: Hörder Burg am Phoenix-See, Dortmund

Unsere Tour endet am Phoenix-See in Dortmund, der im Herbst 2010 künstlich geflutet wurde. Hier, auf der Westseite des Sees findet Ihr zahlreiche Restaurants, in denen Ihr die Tour ausklingen lassen könnt!
[>> de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6rder_Burg #Adresse: Schloßstraße 95a, 44357 Dortmund]

 

Tour 3: Alpenfeeling-Tour

[Länge: ca. 224 km]

Wie jetzt: Berge im Ruhrpott? – Aber klar das!

Halden-Spaß

Die Alpen des Reviers schimpfen sich Halden.
Bis auf eine Ausnahme lassen sich die Dinger allerdings nur zu Fuß oder mit dem Drahtesel erklimmen.

Wer seinen inneren Schweinehund überlistet und dort hochkraxelt, wird staunen: Einst tobten sich diverse Künstler mächtig aus und erschufen einzigartige Landmarken. Zum anderen lohnt sich die Anstrengung allein schon wegen des Ausblicks und der traumhaften Sonnenuntergänge.

Wie entstanden die Berge im Ruhrpott?

Einst schüttete man das Bergematerial (Nee, da ist kein „e“ zuviel!) zu riesigen (Abräum-)Halden auf. Dazu zählt all der überflüssige Gesteinskrams, der bei der Gewinnung von Bodenschätzen anfällt, zum Beispiel Schlacke, Trümmer und Bauschutt.

Ruhrtal: Ade Häuser-Meer!

Willst Du dem Getümmel des Ballungszentrums entfliehen, ist es keine so blöde Idee, schnellstmöglich Richtung Süden zu navigieren. Der dritte und letzte Tourvorschlag entführt Euch in die freie Pleene.

Tour-Start: Hombrucher Alpen

Wir starten unsere Tour in Dortmund-Hombruch beziehungsweise in Kleinholthausen, wo die „Hombrucher Alpen“ verortet sind.
Die begehbare Halde entstand 1925 durch den Abraum der Zeche „Glückauf“ und bietet einen tollen Ausblick über die Stadt!
[#Adresse: Karl-Schwarz-Straße 6, Dortmund]

Das Ruhrtal

… liegt zwischen Witten-Heven und Mühlheim an der Ruhr im Rheinischen Schiefergebirge.

Vorsicht: Natur pur!
Kommt Ihr direkt aus dem Pott erwartet Euch DER Kulturschock schlechthin: freie Flächen, Wiesen, Felder und jede Menge Platz!

Südlich des Tals beginnt die Elfringhäuser Schweiz.
Die Hügelkette erstreckt sich zwischen Hattingen, Wuppertal, Sprockhövel und Velbert und gehört – streng genommen – zum Bergischen Land.
Genießt die Idylle: Hier und da ein Kotten und rundherum Wälder, Wiesen, plätschernde Bäche, Auen und Täler. Obendrein glänzt die Region mit netten Kurven und schmalen Sträßchen.

Stopp 1: Elfringhäuser Schweiz

Auf dem Weg Richtung Süden durchqueren wir die Elfringhäuser Schweiz, deren Hügel unmittelbar hinter der Skyline der Hattinger Altstadt beginnen. Anschließend schlängeln wir uns nett durchs Felderbachtal Richtung Norden und folgen dem Wodantal Richtung Baldeneysee.

Stopp 2: Bikertreff Haus Scheppen

Südlich des Baldeneysees liegt der Bikertreff Haus Scheppen.
[#Adresse: Hardenbergufer 389 45239 Essen // Bikertreff: Pörtingsiepen, 45239 Essen]

Stopp 3: Biker-Treff Mintarder Brücke

Wer den obigen Treff ignoriert, muss nicht lange auf den Nächsten warten:
Über Essen-Werden und Essen-Kettwig geht’s zum Bikertreff „Mintarder Brücke“.
[#Adresse: August-Thyssen-Straße, 45481 Mülheim an der Ruhr]

Stopp 4: Halde Rheinpreußen

Nächste Statiom ist die >> Halde Rheinpreußen in Moers-Meerbeck.
Jene lässt sich übrigens bis auf halbe Höhe motorisiert befahren.
Vom Parkplatz aus erreicht Ihr den Haldengipfel nach einem zirka anderthalb Kilometer langen Fußmarsch.

Die Mühe lohnt sich, denn dort oben thront eine überdimensionale Grubenlampe, das >> Geleucht!
Das Teil ist begehbar und wird in den Sommermonaten mit Einbruch der Dämmerung beleuchtet.
[>> www.das-geleucht.de #Adresse: Gutenbergstraße, Moers]

Stopp 5: Bikertreff Grafenmühle

Zeit für eine Pause, oder?
Entweder fahrt Ihr über Lohmühle nach Orsoyerberg und fahrt Huckepack auf der Rheinfähre oder schlagt einen Bogen, um zum Bikertreff Grafenmühle zu gelangen.
[>> bikertreff-grafenmuehle.de #Adresse: Alter Postweg 148, 46244 Bottrop]

Tipp: Ganz in der Nähe liegt das stylische Ami-Restaurant „Woodpeckers Roadhouse“
[>> www.woodpeckers-roadhouse.de #Adresse: Zur Grafenmühle 147, 46244 Bottrop]

Stopp 6: Halde Prosperstraße

Die Halde Prosperstraße ist die einzige Ruhrpott-Halde, die komplette motorisiert befahren werden darf!
Auf der „Freizeit-Spaß-Halde“ findet Ihr nicht nur das Alpincenter, sondern auch eine Sommerrodelbahn, einen Hochseilklettergarten, eine Paintball-Anlage, eine Indoor-Skydiving-Anlage, eine Mountainbike-Strecke und den höchsten Biergarten des Ruhrgebiets.

Wer mag, macht noch einen kurzen Abstecher zur Halde Beckstraße mit dem berühmten Tetraeder.
[>> www.halden.ruhr/tetraeder.html #Adresse: Prosperstraße 299-301, 46238 Bottrop]


Toller Ausblick von der Halde Prosperstraße auf das Tetraeder
(Das Beitrags-Titelfoto stammt übrigens auch von dort…)

Weil’s so schön war, führt uns der Rückweg erneut durch die idyllische Elfringhäuser Schweiz.

Stopp 7:

Zum Schluss nehmen wir die Hohensyburger Serpentinen unter die Räder und beenden die Tour am kultigen „Road-Stop“ in Dortmund.

Noch mehr Alpen gefällig?

Macht doch mal einen Abstecher nach Alpen.
Häää? Wie jetzt? – Heißt das nicht eigentlich „IN DIE“???

Für in NRW heimische Motorradfahrer sind DIE Alpen schon eine Hausnummer weit entfernt. Hast Du keine Chance, dorthin zu gelangen, willst aber ein wenig von wegen „Me-Too-Ich-war-auch-schon-da“ angeben? Dann cruise doch einfach mal in die gleichnamige Gemeinde?
Das knapp über zehntausend Einwohner starke Örtchen am unteren Niederrhein gehört zum Kreis Wesel und ist somit Teil des Potts.

Bei – immerhin – stolzen 25(!) Metern über NHN kann einem schonmal etwas schummerig werden: Wer sich von der Höhe ablenken möchte, vergnüge sich einfach im öffentlichen Strandbad des Freizeitsees Menzelen.

Halden-Tipps

Im Rahmen des Strukturwandels wurden diverse Abräumhalden begrünt und zu Freizeitstätten umgewandelt. Ihre Gipfel schmücken einzigartige, sehenswerte Landmarken. Sehenswert sind auf jeden Fall folgende:

  • Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen, mit Himmelstreppe
    [#Adresse: Virchowstraße 100, Gelsenkirchen]

  • Halde Haniel an der Stadtgrenze Bottrop/Oberhausen, mit Amphie-Theater („Bergarena“) und Totems (bemalte Bahnschwellen).
    [#Adresse: Birkhahnstraße, Oberhausen]

  • Halde Beckstraße in Bottrop, auf der das „Tetraeder“ prangt, eine 50 Meter hohe, begehbare Pyramide aus Stahlrohren.
    [#Adresse: Beckstraße 57a, Bottrop]

  • Im Landschaftspark Duisburg-Nord kann man gut und gerne einen kompletten Tag verbringen. Wenn schon, bleibt bis zum Abend, denn dann erstrahlt er in Neonfarben. Industrie-Romantik pur!
    [#Adresse: Emscherstraße 71, Duisburg]

  • Kaiserberg (= Phoenixsee-Halde)
    Vom Hügel am Phoenixsee in Dortmund habt Ihr einen tollen Ausblick auf den Phoenix-See, den Signal-Iduna-Park und den Florian-Turm im Westfalenpark.
    [#Adresse: Anfahrt/Zugang über eine Treppe an der Meinbergstraße in Dortmund]

 

GPX-Daten zum Nachfahren

Pott-Tour 1: Lost-Places

>> Link zur Tour (MyRouteApp)
>> Tour auf Calimoto (https://calimoto.com/calimotour/pott-tour-lost-places-r-ffKPRJ9hhm)

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.myrouteapp.com zu laden.

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Pott-Tour 2: Burgen

>> Link zur Tour (MyRouteApp)
>> Tour auf Calimoto (https://calimoto.com/calimotour/pott-tour-burgen-r-89ma9Qz4N8)

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.myrouteapp.com zu laden.

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Pott-Tour 3: Alpenfeeling

>> Link zur Tour (MyRouteApp)
>> Tour auf Calimoto (https://calimoto.com/calimotour/pott-tour-alpenfeeling-r-l00vpkRsX2)

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.myrouteapp.com zu laden.

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Ehrlich gestanden haben wir es bislang noch nicht EINmal geschafft, die geplanten Routen komplett abzufahren:
Haben wir zum Wochenausklang mal Zeit, steigt die Fahrzeugdichte in der Region derart, dass wir spätestens vor den Toren Castrop-Rauxels strandeten.
Aber verlockend ist es irgendwie doch…? – Wir bleiben jedenfalls dran! 😉

 

Stylisch übernachten im Pott

Eine Übernachtung im Ruhrpott lohnt sich allein schon deshalb, weil viele Objekte der Industriekultur pünktlich mit der Dämmerung beleuchtet werden.
#LichtKunstImRevier

Unter anderem auch die Regenbogenbrücke in Dortmund-Dorstfeld.
Sie überspannt den Ruhrschnellweg (die A40) und erstrahlt im Dunkeln in kitschigen Regenbogenfarben.
[#Adresse: Herbert-Frommberger-Weg, Dortmund-Dorstfeld – A40, Abfahrt Barop]

Road-Camp in Marl

Im „American Motel“ zwischen Marl und Dorsten haust Ihr in vollausgestatteten kleinen Holzhäusern mit eigener Holz-Terrasse.
[>> roadcamp.de #Adresse: Neckarstraße 3, 45768 Marl]

 

RoadStop Motel in Dortmund

Im Ami-Style-Motel könnt Ihr nicht nur nett speisen, sondern auch in einem von sechs Themenzimmern übernachten. Ihr habt die Wahl: Las Vegas Suite, Jailhouse Cell, Jim Beam Log Cabin, New York Central Park, L.A. White Room oder doch lieber Harley Campsite?
[>> motel.roadstop.de #Adresse: Hohensyburgstraße 169, 44265 Dortmund]

Ratzen im bunten Bauwagen in Essen

Möglich macht’s >> Ruhrcamping Essen, direkt am Ufer der Ruhr.
Alternativ könnt Ihr über das Camp eins von vier Doppelzimmern in einem historischen Fachwerkhaus in Essen-Steele buchen.
[>> ruhrcamping.com/Bauwagenhotel #Adresse: In der Lake 76, 45279 Essen]

Übernachten auf’m Haustretboot in Mühlheim

Im Mülheimer Hafen lassen sich bei der „Grünen Flotte“ Haustretboote mit dem klingen Namen „Escargots“ (übersetzt: Schnecken) mieten. Diese treibt Ihr mit reiner Muskelkraft an, aber keine Sorge: Wer schlapp macht, kann sich vom Außenbordmotor unterstützen lassen. Ein Führerschein ist für das Radfahren-auf-dem-Wasser-Abenteuer übrigens nicht nötig.
[>> www.gruene-flotte.de #Adresse: Hafenstraße 15, 45478 Mülheim an der Ruhr]

Rittergut Haus Laer in Bochum

Schonmal idyllisch im Grünen auf einem alten Adelssitz geratzt?
Im historischen Gästehaus der Wasserburg habt Ihr die Wahl zwischen Zimmern, Appartments und Suiten.
[>> www.rittergut-haus-laer.de #Adresse: Höfestraße 45, 44803 Bochum]

Schloss Westerholt in Herten

Schloss Westerholt liegt im gleichnamigen Hertener Stadtteil am Rande des Westerholter Waldes.
Wie es sich für ein Wasserschloss gehört, ist es von Gräften umschlossen.
[>> www.schlosshotelwesterholt.de #Adresse: Schloßstraße 1, 45701 Herten]

Burghotel Volmarstein in Wetter

Auf dem Schlossberg, hoch oben über dem Ruhrtal thront das Burghotel Volmarstein.
In der ehemaligen Poststation könnt Ihr nicht nur schlafen, sondern auch „à la Carte“ speisen und Euch auf der Terrasse am Panorama-Ausblick ergötzen.
[>> www.burghotel-volmarstein.de #Adresse: Am Vorberg 12, 58300 Wetter (Ruhr)]

Hotel Alte Lohnhalle in Essen

Schonmal in einer denkmalgeschützten Zeche übernachtet?
In der „Alten Lohnhalle“ in Essen-Krey warten 17 Zimmer darauf, von Euch entdeckt zu werden:
Einzel- oder Doppelzimmer, ein 3-Bett-Zimmer, das „Steiger-Studio“ oder das „Zechenstudio.
[>> www.alte-lohnhalle.eu #Adresse: Rotthauser Straße 10, 45309 Essen]

 

Lecker essen im Revier

Was glaubt Ihr, ist DAS Kultgericht des Ruhrpotts?
Na, spätestens seitdem es der Grönemeyer besungen hat, wissen es wohl alle: Geht doch nix über ’ne Currywurst…? 😉

Gut zu wissen…

2019 wurde die „Currywurst“ 70 Jahre alt. Nach jahrelangem Streit, wer sie erfunden hat, ging das Patent an „Herta“ aus Berlin.
Anders als in der Bundeshauptstadt, wird die weißgebrühte Wurst im Pott übrigens im Darm mit warmer Sauce serviert.

Das Kult-Gericht Pommes-Currywurst rot-weiß bestellt man im Pott wie folgt:

  • Currywurst Pommes Schranke
  • Manta-Platte
  • Bottroper Schlemmerplatte
  • Schimanski-Teller

„Tu mich ma ne Currywurst!“

Wo gibt’s die Beste? – Ehrlich gesagt, keine Ahnung, da mir maximal einmal pro Jahr nach diesem „Kultgericht“ iss…
„Echte“ Gourmets munkeln aber, dass Currywurst-Fans hier ihre Erfüllung finden:

  • >> "Bochumer Bratwursthaus" im Bermuda3Eck in Bochum
    Die Produkte könnt Ihr übrigens auch im Online-Shop erwerben und damit die Rezept-Vorschläge auf der Webseite nachbrutzeln…

  • >> "Die Currywurst" in Wanne-Eickel (Heidstraße 28) wirbt mit der schärfsten Currywurst der Welt.
    Wichtig: Tastet Euch bitte nur langsam an die verschiedenen Schärfegrade heran!

  • Der Imbiss am Schacht liegt direkt gegenüber der alten Zeche „Schlägel und Eisen“ in Herten. Außer Montags könnt Ihr täglich bis 17 Uhr Eure Mantaplatte genießen, mit Blick auf die gegenüber liegenden, stillgelegten Zeche.
    (Ganz nebenbei gibt’s hier auch Suppe und „Ruhrpott-Kohla“ 😉 )
    >> „Imbiss am Schacht“ (Facebook-Link)

  • >> "Eddi’s Durst- und Wurst-Express" in Witten-Annen (Stockumer Straße 35)
    Im typischen Ruhrpott-Rundbau-Büdchen darf bereits seit 1971 offiziell frittiert werden.

  • Im Dortmunder Norden (Brechten), liegt das >> „Eat – das Beste aus dem Pott
    Neben klassischen Ruhrpott-Gerichten bietet der Imbiss auch einen täglich wechselnden Mittagstisch an.
    [#Adresse: Evinger Straße 587, 44339 Dortmund]

  • An der Westseite des Phoenix-Sees in Dortmund findet Ihr die Frittenküche. Einige lieben den Laden, andere finden ihnen eher „so la-la“.
    Fakt ist, dass er eine breite Bandbreite an Soßen liefert, unter anderem auch solche, die Vegetarier beglücken.
    [>> www.frittenkueche.de #Adresse: Am Kai 14, 44263 Dortmund]

  • Mit seiner Currywurst-Spezial-Soße und Ruhrpott-Schnauze schaffte es Heini Hövers einst bis ins Fernsehen. Kurz nach der Jahrtausendwende übergab Vadda Heini die Bratwurstzange an seinen Sohnemann Ludger. Nach wie vor versprüht der Imbiss angeblich ehrlichen Ruhrpott-Charme.
    [>> www.curry-heini.de #Adresse: Dortmunder Str. 20, 45731 Waltrop]

  • Bei >> "Jupp unner de Böcken" in Haltern am See könnt Ihr nicht nur eine Riesen-Currywurst ordern, sondern auch nett schattig hocken; unter anderem in Holzhütten, Gondeln oder Fässern.
    Seit kurzem stehen allerdings Motorradpark-Verbotsschilder vor der Location.
    Wer sich dennoch erwünscht fühlt, parkt einfach schräg gegenüber auf dem Parkplatz des Seehofs oder auf einem der Großparkplätze, wenige hundert Meter südlich.

Poutine: Pommes mal anders!

Poutine (sprich: „Puhtiiihn“) ist ein Fast-Food-Gericht aus Kanada, das langam aber sicher auch die deutschen Imbiss-Restaurants erobert.
Der Clou: Die Pommes werden mit Käseraspel und Bratensoße serviert!

Kosten könnt Ihr das Gericht beispielsweise hier:

  • >> "Stadtmühle" in Haltern am See (Zu den Mühlen 60)
    Unter anderem könnt Ihr Euch hier an der Variante „Chili-Ceese-Fries“ mit Chili con Carne erfreuen; freitags übrigens zu ermäßigtem Preis.
    [#Adresse: Zu den Mühlen 60, 45721 Haltern am See]

  • >> "Frittenwerk Essen"
    Hier habt Ihr die Wahl zwischen neun verschiedenen Poutine-Varianten.
    [#Adresse: Kettwiger Str. 48, 45127 Essen]

Sonstige Kulinarik im Revier

  • Richtig gute Frikadellen gibt’s am Bikertreff Vogel in Marl. Die Anfahrt lohnt sich auch, denn hier gilt noch: sehen und gesehen werden!
    >> www.bikertreff-vogel.de

     

  • Kennt Ihr aus Eurer Jugend noch das Stockbrot“, das man gechillt über dem Lagerfeuer garte?
    Genau in diese „Damals-war-alles-besser-Sehnsuchts-Wunde“ schlägt das Restaurant >> "Knüppelknifte" in Bochum.
    [#Adresse: Quellenweg 3, 44791 Bochum]

  • Eine gute Adresse ist auch das griechische Restaurant >> "Papachristos" in Nähe des Schiffshebewerks Henrichenburg in Waltrop.
    [#Adresse: Provinzialstr 19, 45731 Waltrop]

  • Lecker und viel bekommt Ihr im >> "(Balkan-)Restaurant Rapen" in Oer-Erkenschwick. (Achtung: unbedingt vorab reservieren!)
    [#Adresse: Ewaldstraße 154, 45739 Oer-Erkenschwick]

  • Steht Ihr auf richtig gute Burger und Steaks? – Dann seid Ihr im >> "Lumberjacks Diner" in Selm bestens aufgehoben.
    [#Adresse: Kreisstraße 66, 59379 Selm]

  • Die Küche des Rock’n-Roll-Landgasthofs >> "Das Greif" in Lünen reicht von Oma’s Klassik- bis hin zu Kult-Gerichten. Einen Biergarten gibt’s ebenfalls.
    [#Adresse: Münsterstraße 249, 44534 Lünen, an der B54 Richtung Werne)]

  • >> "Herr Walter" ist ein umgebautes, im Dortmunder Hafen ankerndes Schüttgüterschiff. Entweder hockt Ihr innen oder am eigens angelegten Strand.
    [#Adresse: Speicherstraße 90, 44147 Dortmund ]

Alternativ…

… kocht doch einfach selbst?


„Ruhrgebietsküche: So kocht der Pott! (www.amazon.de)

 

Und sonst?

Tropen-Feeling im Pott

Zum Schluss daher unser ultimativer Geheim-Tipp: Macht doch mal ’nen Ausflug in die Tropen:
Bottrop – Castrop – Waltrop – Lanstrop – Uentrop!? *Schenkelklopf*

Jetzt Ihr…?

Habt Ihr weitere Revier-Tipps?
Wo im Pott muss man in seinem Leben unbedingt mal gewesen sein, gegessen oder übernachtet haben?

 


„Hömma!
(Sprache im Ruhrgebiet)
(www.amazon.de)


„Die schönsten Motorradtouren in Deutschland“
(www.amazon.de)


„Bennat Beiker: „Hömma Kalle …:
(Motorrad-Geschichten aus dem Ruhrpott)
(www.amazon.de)

 

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