Motorradurlaub Drôme Provençale 2024

Nachdem wir 2019 den flacheren, westlichen und 2023 den alpineren, östlichen Teil der Provence unter die Räder genommen hatten, war es 2024 Zeit, die nördliche Region (Baronnies Drôme Provençale) zu erkunden.

Inhaltsverzeichnis

Anfahrtsdrama [Freitag, 7. Juni 2024]

So gut vorbereitet waren wir noch nie: Überpünktlich ziehen wir um fünf in der Früh die Haustür ins Schloss, checken nochmal fix die Gurte der auf dem Anhänger verzurrten Moppeds und klettern ins Vehikel, um müde, aber voller Vorfreude durchzustarten.


Fertig gepackt – Es kann losgehen!

Zündschlüssel rum und los geht’s…? – Nö – nix – nada. Kurzes Stottern und das Vehikel verstummt.

Was nun?

Panik – Hektik – Stress

Überbrücken? – Klappt nicht. Ein lieber, zur Hilfe eilender Nachbar kommt nach Durchmessen der Batterie zu dem Schluss, dass jene offenbar fratze ist.
Der angefunkte örtliche Notdienst kann zwar eine neue Batterie ordern, hat sie aber frühestens gegen Mittag da.
Was nun?


Mittlerweile ist’s hell und wir stehen hier immer noch dumm rum…

Ob der ADAC wohl kommt, wenn einem ein Fahrzeug vor der eigenen Haustür verreckt? – Tut er!

Wir lernen, dass es schlau ist, die ADAC-Pannen-App zu installieren und sich spätestens sechzig Minuten nach Aufgabe des Tickets ein “gelber Engel” meldet.
Letztgenannter überbrückt das Auto erfolgreich, empfiehlt aber dringend, noch in Deutschland eine neue Batterie zu besorgen.

Als wir endlich los kommen, ist’s schon nach acht. Dennoch ein Grund zu frohlocken, denn immerhin ist’s uns gegönnt, Ruhrpott und Kölner Ring staufrei zu passieren.

Bloß nicht anhalten!

Kaum unterwegs, geht die Googelei los: Wer könnte unterwegs eine Batterie für uns haben?
Parallel telefoniert sich uns Junior netterweis die Finger wund und ordert eine solche welche erfolgreich nach Frechen.
Einbauen kann man sie dort leider nicht, aber eine Werkstatt ums Eck erklärt sich spontan bereit, unseren Urlaub zu retten.
Danke – danke – danke! 😀

Zwischenübernachtung: Hotel Carline, Beaune

Erfreulicherweis lässt sich’s derart flüssig fahren, dass wir unser Zwischenübernachtungshotel in Beaune gegen 20 Uhr 30 erreichen.

Hotel Carline, Beaune

Die Unterkunft liegt in einer Art Industriegebiet, umgeben von diversen anderen Hotels. In fußläufiger Entfernung gibt’s einen Bäcker, eine Pizzeria, einen Buffalo Grill, ein chinesisches Restaurant und einen Club.


Hoteleinfahrt

Der gut gelaunte Rezeptionist spricht fließend Englisch und zum Glück ist die Unterkunft nicht voll besetzt.


So finden wir in der hintersten Ecke des Parkplatzes ein geeignetes Plätzchen für unser Gespann.
(In der Hauptsaison könnte dies allerdings schwierig werden.)

Der Empfang ist äußerst freundlich und der gute Mann spricht fließend englisch.

Von außen wirkt das zweigeschossige Hotel etwas abgerockt, aber unser geräumiges Zimmer im Erdgeschoss ist sauber und wie’s ausschaut, wird in und um das Hotel herum gerade fleißig renoviert. Im Außenbereich findet sich ein kleiner Sitzbereich und hinter dem Gebäude ein (momentan noch geschlossenes) Schwimmbad.

Das im Preis inklusive Frühstück ist für französische Verhältnisse sehr gut und wer mag, kann auch abends eine Kleinigkeit zu essen ordern.


Entspannter Ausklang eines nervenaufreibenden Tages

Hurra, endlich da! [Samstag, 8. Juni 2024]

Da wir die längste Etappe längst hinter uns haben, erreichen wir unseren Urlaubsort, Nyons, wesentlich eher, als gedacht. Aber dank Whats-App-Kontakt mit der Vermieterin kein Problem.

Unser Ferienhaus

… erweist sich als echter Glücksgriff:

Es bietet dreieinhalb Schlafzimmer auf zwei Etagen, eine Küche, eine “Sommerküche”, zwei Bäder, zwei große Balkons, eine überdachte Terrasse und einen weitläufigen, olivenbaumbestückten Garten zum Relaxen. Obendrein sind’s nur wenige hundert Meter bis zur Innenstadt.

 
Das verschlossene Grundstück bietet ausreichend Platz für Auto, Anhänger und Motorräder.

Einziges Manko sind die überdimensionalen Kieselsteine, die beim Drüberrollen völlig unkontrolliert, aber mit Schmackes in alle Richtungen springen.

Als wir gegen acht in die City laufen, ist’s nach wie vor wohltuend warm und wir finden ein lauschiges Terrassenplätzchen in der “Brasserie de la Place” am Place de la Libération.


Trüber Abendhimmel, aber warm

Dass es spätestens morgen stürmen und regnen soll, finden wir gar nicht sooo schlimm: Was kann einen zu Beginn eines zweiwöchigen Urlaubs schon erschüttern?
Vorsichtshalber parken wir unsere Moppeds aber noch kurz um, bevor wir müde, aber glücklich in die Falle fallen.


Geschütztes Plätzchen für unsere Motorräder

Erkundungstag [Sonntag, 9. Juni 2024]

Entgegen der Vorhersage startet der Tag zunächst freundlich und so schlendern wir über den großen provenzalischen Markt in der Innenstadt, an dem man sich in den Sommermonanten nicht nur donnerstags, sondern auch sonntags erfreuen darf.

Tatsächlich gibt es Regen, allerdings nur wenige Tropfen und obendrein erst am Nachmittag. Bis dahin machen wir uns ein Bild von dem zauberhaften Städtchen.

  
Links: Alte Ölmühle (Vieux Moulin) – Mitte: Quartier des Forts – Rechts: Steinbogenbrücke (Pont Roman) von 1409

Das ist Nyons…

Nyons (dessen “s” am Ende übrigens gesprochen wird), liegt im Département Drôme (Region Auvergne-Rhône-Alpes) und gehört zum Gemeindeverband Baronnies en Drôme Provençale. Die hügelige Landschaft ist geprägt von Lavendelfeldern, Weinbergen und Olivenhainen und dank des mediterranen Klimas wird der Ort auch “Petit Nice” genannt.

Das knapp siebentausend Einwohner zählende Örtchen ist auch bei Touris sehr beliebt. Nicht nur wegen seines historischen Zentrums und den verwinkelten Gassen, sondern vor allem auch wegen der dort angebauten schwarzen Tanche-Oliven. Diese werden erst nach dem ersten Raureif überreif geerntet, sind äußerst aromatisch und werden unter anderem zu Olivenöl und Tapenade verarbeitet.

  
Altstadt mit historische Hausfassaden und einer Kirche aus dem 17. Jahrhundert.

 
Die für die Landschaft typischen Felsklippen finden sich sogar inmitten des Ortes.

 
Durch das idyllisches Städtchen Nyons plätschert der liebliche Fluss Eygues,
der bei Orange in die Rhone mündet.

Weitere Attraktionen sind beispielsweise der >> Aquapark Nyonsoleïado (www.nyons.com), das >> Olivenmuseum (www.vignolis.fr) und die >> Scourtinerie (scourtinerie.com), in der man noch heute ganz traditionell Kokosmatten (scourtins) herstellt (die man früher zum Filtern von Öl nutzte).

Im kompletten Stadtgebiet pendeln übrigens Elektrobusse, die jederman kostenlos nutzen darf.

Dramaqueen-Tour [Montag, 10. Juni 2024]

Geplant ist eine nette Einschwing-Tour:
Zunächst soll es über die kurvige D94 durch die Gorges de St. May bis Serres gehen, um sodann durch die Gorges de la Meouge zurück nach Nyons zu fahren.

Die Temperaturen sind sehr angenehm und es ist gerade warm genug, um in meiner luftdurchlässigen Sommerjacke nicht zu frösteln.

“Wir müssen tanken!” ruft Norby mir vorm Losfahren zu, denn leider haben wir’s in Luxemburg verpennt, die Moppeds mit Sprit zu versorgen.
In den ersten beiden durchfahrenen Nestern finden sich zwar Tankstellen, jedoch fehlt uns an Nummer eins die nötige Anhaltelust und Nummer zwo wirkt geschlossen.


Kurzer Fotostopp:
WOW – Wie gigantisch diese Gorges de St. May doch sind?

Nächster Halt: Supermarkt “SuperU” mit angeschlossener SB-Tankstelle am Ortseingang von Verclause.

Ich bin satt, ich mag kein Blatt…

Aber was ist das? – Frisch mit Benzin beglückt, gibt die Speedy plötzlich keinen Mucks mehr von sich.
Prima, zumal wir hier gerade mutterseelenallein herumstehen.

Hilfe naht in Form eines französischen, auf ihrer BMW heranrollenden Pärchens, aber Anschieben funktioniert nicht. Wir brauchen jemanden, der überbrücken kann.

Die nächste Werkstatt findet sich laut Auskunft der Biker in Remuzat und mit einem Mopped zurück nach Nyons fahren, um Ladegerät und Überbrückungskabel aus dem Ferienhaus zu holen, ist keine Option. Also rufe ich ein weiteres Mal den ADAC.

Dauert nicht lang und ich erhalte einen Rückruf.
Und wieder einmal bin ich im ersten Moment überrascht, nichts zu hören. Gut, wenn manFrau mal wieder verdrängt hat, dass der Ton dank Bluetooth-Verbindung nur IM Motorradhelm, statt auf dem Smartphohne zu hören ist… *Augen-roll*

Parallel hat Norby bereits Hilfe besorgt: Die beiden eingetroffenen Deutschen haben in ihrem antiken Bulli tatsächlich ein Überbrückungskabel an Bord. Tatsächlich springt die Speedy an, also fix den ADAC-Auftrag storniert und vorsichtshalber zurück Richtung Heimat, eine Werkstatt suchen.
(Zwar gibt’s in Nyons einen Motorradladen, nützt aber nix, denn der hat montags geschlossen.)

Werkstatt- statt Motorradtour

Laut Google liegt die nächste heute geöffnete Schrauberbude zwischen Valreas und Visan, angeblich mit einem Motorradzubehör-Laden gleich nebenan.
Doch Pustekuchen, “FERT RECYCLAGE Visan Moto” ist kein Stöber-Laden im klassischen Sinn und Motorradbatterien verkauft man hier schonmal gar nicht.

Immerhin ist ein Mitarbeiter so freundlich, die Batterie durchzumessen und hat eine gute Nachricht: Das Teil ist in Ordnung.
Seeehr merkwürdig! Zumal es nicht das erste Mal war: Bereits im letzten Jahr hatte die Speedy ein ähnliches Problem. Kurze Strecke gefahren, Maschine abgestellt und beim Startversuch plötzlich TOT. (War zum Glück gleich ums Eck, so dass wir sie fix mit dem Anhänger einfangen konnten.)

Der Kaffeedurst führt uns nach Vaison-la-Romaine, wo wir uns gegenüber des großen Parkplatzes in die Bar L’Oustal hocken.

Vaison-la-Romaine: Motorradparkplatz-Tipp

Mitten in Vaison-La-Romaine gibt es einen riesigen Parkplatz, an dessen vorderem Ende mehrere kostenlose Motorradparkplätze eingerichtet wurden.

Wo?
Der “Parking Place du 11 Novembre” befindet sich in der Avenue General de Gaulle, schräg gegenüber der Touri-Info:
>> Google-Maps-Link

Es soll heute wohl nicht sein!

Mit frisch gefüttertem Navi wollen wir anschließend zumindest noch eine kleine Runde drehen.
Die Polizei ist allerdings anderer Meinung und hat die Straße kurzerhand in Fahrtrichtung gesperrt.

Ok, das ist wohl ein Zeichen. Also geht’s stattdessen kehrt Marsch zurück nach Nyons.

Schluchtenfieber-Tour [Dienstag, 11. Juni 2024]

Neues Spiel, neues Glück?
Versuchen wir’s halt mal mit der für gestern geplanten Route, allerdings in entgegengesetzter Richtung.

Hinter Mirabel-aux-Baronnies geht’s auf die D46/D4 über Puymeras nach Mollans-sur-Ouvèze. Dort wechseln wir auf die D5/D40/D72, fahren über Montbrun-les-Bains und die D542 nach Sèderon und sodann durch die Gorges de la Meouge.

Anders als bei unserer Provence-Tour 2019 steppt in der Meouge-Schlucht heute der Bär.
Leider halten wir einen Aussichtspunkt zu früh, werden aber dafür immerhin mit Einsamkeit belohnt.

  
Faszinierende Gorges de la Meouge

Serres

Über Laragne-Montéglin geht’s weiter nach Serres.

Hier herrscht definitiv Anhaltepflicht, denn in der Brasserie l’Estaminet direkt am Kreisel serviert man sehr leckeres Eis. Ein Platz für die Moppeds ist auch fix gefunden, denn direkt gegenüber gibt’s ein großes Parking-Areal.
Sieben Euro fuffzig für einen “Café liégeois” ist schon ein stolzer Preis – Wenn’s aber doch glücklich macht?

Schließlich machen wir uns auf zur letzten Etappe, über die sehenswerte Gute-Laune-Rennstrecke D994 (Col de la Saulce) zurück nach Nyons.

Abends speisen wir dort in der Pizzeria Don Pepe ums Eck. Die kann zwar nur mit wenigen Plätzen im Innenbereich dienen, aber der Pizzabäcker ist offenbar Italiener und die Pizza dementsprechend gut.

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Rumpelpass-Tour [Mittwoch, 12. Juni 2024]

Erneut ist es warm, aber windig, windig, windig und direkt beim Start ein dünnes Jäcksken untergezogen zu haben, war angesichts der luftigen Sommerjacke nicht die schlechteste Idee.

Mini-Cols

// Col de Ey

Über Curnier geht’s auf die D64 nach Sainte-Jalle und sodann über den Col de Ey (D108) Richtung Buis-les-Baronnies.
So einsam und schön der Mini-Pass landschaftlich auch sein mag, fahrtechnisch zeigt er sich nach wie vor rüpelhaft.

Kurz vor Buis-les-Baronnies wechseln wir auf die D546, die durch die Gorges d’Ubrieux nach St. Auban-sur-Ouveze und weiter nach Séderon führt.


Gorges d’Ubrieux

// Col du Homme Mort

Im Anschluss geht’s über den holprigen Col du Homme Mort (D63) nach Ferrassières und von dort über die D189 nach Montbrun-les-Bains.


“Adlerhorst” Montbrun-les-Bains:
Von unten betrachtet ein wahres Schmuckstück!

// Col de Macuegne + Col du Negron

Wir folgen der kurvenreichen Route über den Col de Macuegne (D542) und fahren weiter auf die D546, um nach wenigen Kilometern in die D18 einzubieten. Auch der Col du Negron (D18) erweist sich auf den ersten Kilometern als abtörnender Rumpelpass, aber immerhin wird die Piste im späteren Verlauf wesentlich besser.

Schließlich geht’s über Revest-du-Bion und die D950 nach Sault.
Aber was issn HIER los? – So voll kennen wir das Örtchen gar nicht?

Selbst mit den Moppeds bleibt nichts anderes, als zunächst eine Ehrenrunde zu drehen, um dann mit etwas Glück direkt am Hauptplatz eine Parklücke zu finden.

Immerhin ergattern wir ein freies Plätzchen auf der aussichtsreichen Terrasse der “Brasserie La Promenade” und gönnen uns unsere Standard-Eisbecher (“Café Ligeoise” + “Madame Blanche”). Die lässt man sich hier tatsächlich mit stolzen 9.80 Euro pro Becher bezahlen, aber dafür hat man von der Bar-Terrasse einen wundervollen Ausblick.


Weiter Blick bis hin zum Mont Ventoux

Sodann nehmen wir die D542 über Aurel und die D72/D40 zurück nach Nyons.

In der Boulangerie “Marie Blachere” shoppen wir für’s Abendessen richtig leckeres Brot, lassen den Abend gemütlich zu Haus ausklingen und sichten tatsächlich eine Sternschnuppe. Selbstredend haben wir uns dolle was gewünscht! 😀

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Ardèche-Tour [Donnerstag, 13. Juni 2024]

Eigentlich wäre heute ideales Wetter, um den Mont Ventoux zu befahren, allerdings gehört der Berg heute den “ALS-Kranken”.
>> Tour du ALS (www.tourduals.nl)

Musste ich zugegebenermaßen selbst erst einmal googeln:
Amyotrophe Lateralsklerose” ist eine schwere, bislang noch unheilbare Erkrankung des motorischen Nervensystems, bei der die für die Steuerung der Muskulator verantwortlichen Nervenzellen fortschreitend ihre Funktion verlieren. (Somit definitiv eine echte Ar…loch-Krankheit!)

So machen wir uns auf Richtung Ardèche.

Einziges Highlight der ersten Etappe bis zur Rhone ist das reizende Städtchen Suze-La-Rousse mit seinem imposanten Schloss.


Mittelalterliche Schloss in Suze-la-Rousse
>> www.chateaux-ladrome.fr

Hinter Pierrelatte nehmen wir D4 Richtung Vallon Pont d’Arc und sind zunächst enttäuscht, denn jene zeigt sich kurvenarm. Obendrein überrascht uns eine Baustelle inklusive soeben frisch geteerter Straße. Teerflecken auf weißen Mopped sind NICHT lustig! *KREISCH*

Haute Corniche

Die restliche Wegstrecke bis Vallon Pont d’Arc macht trotz breiter Straße schon wesentlich mehr Laune und als wir hinter dem Ort die Haute Corniche (D290) entern, erwartet uns neben (zunächst) grandiosen Ausblicken ein erstklassiger Zick-Zack-Kurs.

 

 
Haute Corniche (D290): knapp 40 Kilometer Kurvengaudi!

Von der Straße aus hat man einen fantastischen Blick auf die berühmte Steinbrücke “Pont d’Arc“. Angesichts einer riesigen Horde unkontrolliert herumwuselnder Radfahrern am Aussichtspunkt, vergeht uns allerdings die Anhaltelust und wir versuchen es an einem (der zahlreichen) nächsten.


Die “Belvederes” reichen von “spektakulär” bis “na ja”

Fazit:

  • Aussichtsreich ist die Haute Corniche nur im oberen Teil, Nähe Vallon Pont d’Arc und dem “Pont d’Arc”. Im weiteren Verlauf entfernt sich die Straße vom Fluss, so dass man so gut wie keinen Blick mehr erhascht und sich stattdessen ablenkungsfrei an den zahlreichen Kurven ergötzen kann.
  • Auf der gesamten Route finden sich Hinweisschilder, die vor zu schnellem Fahren warnen und mit Radar-Überwachung drohen.
    Gesehen haben wir keine einzige “Radarfalle”, aber möglicherweise hat man sie einfach gut versteckt?

Vallon Pont d’Arc: Parkplatz-Tipps

  • Auf dem Parkplatz “Pont d’Arc Méandre” (P2) wurden spezielle Motorradparklätze eingerichtet.
  • Auf halber Strecke zwischen P2 und dem Aussichtspunkt liegt der “Belvedere du Pont d’Arc”.
  • Vom Parkplatz P3 hinter Pont d’Arc sind’s gerade mal 450 Meter Fußweg bis zum Aussichtspunkt.

Am unteren Ende der Haut-Corniche machen wir Halt in St. Martin d’Ardèche.

St. Martin d’Ardeche

Das zauberhaften Örtchen liegt direkt an der Ardeche, glänzt mit einem relativ großen Strand, einem Wehr inmitten des Flusses und mehreren Kanu-Verleih-Stationen.

 

 
St. Martin d’Ardeche

Hier hat man ein Herz für Motorradfahrer und unmittelbar vor den Bars am Ardeche-Ufer (Quaie des Pescadoux) Motorradparkplätze eingerichtet.


Motorradparkplätze am Ufer der Ardeche

Auf der Terrasse des >> Bistro Trempe Q (bistrotletrempeq.wixsite.com) ergötzen wir uns an köstlichen Eisbechern.
(Das Eis ist glatt 20 Cent günstiger als in Sault)


Bistro Le Tremp Q

Tipp: Fatbike-Verleih

In der Bar sind eine ganze Reihe Fatbikes ausgestellt, die man anmieten kann.

Dabei handelt es sich nicht um x-beliebige Räder mit überdimensional breiten Reifen, sondern diese urcoolen “Michael-Blast-Lifestyle-Vintage-Bikes”.


Michael-Blast-Lifestyle-Vintage-Bikes

Weitere Infos gibt’s hier: >> Les Bikes de Papa 07 (lesbikesdepapa07.wixsite.com)

Michael Blast #Lifestyle

Die E-Bikes im Mopped-Retro-Look wurden ursprünglich für die staubigen Ebenen des australischen Outbacks entwickelt und eignen sich dank der dicken Reifen hervorragend für unebenes Gelände oder das Fahren im Sand.

>> www.michaelblast.com
>> www.michael-blast.eu

Einigen Modellen, wie beispielsweise dem “Max E Coffeecruiser”, hat man ein riesiges Retro-LED-Motorradlicht verpasst.

Bike-Retailer finden sich in Frankreich, Belgien und der Schweiz, aber auch im deutschen Schweinfurt >> www.mc-ebike.com, als auch in Münster (münsterbikes.de), Ramsdorf (eagle-motors.de) oder Büsum (cruiserking-bike).

Eigentlich hatten wir gehofft, auf dem Rückweg die imposante, auf den Fotos oben sichtbaren Brücke zu überqueren, aber irgendwie hat unser Navi andere Pläne.
Wem es gelingt, der landet übrigens in “La Blanchisserie” im Département Gard (Okzitanien).
Genau dort endet auch die “Freiheit”, mit neunzig Stundenkilometern über die Landstraßen brettern zu dürfen.

Paradies für Naschkatzen

Auf dem Rückweg werfen wir am nördlichen Ortsrand von Tulette an der Schokoladenmanufaktur “Le comptoir de Mathilde” den Anker, in der nicht nur Schoko-Schlecker-Mäulchen auf ihre Kosten kommen.
>> www.lecomptoirdemathilde.com/de
By the way, gibt es auch einen Online-Shop!

  
Paradies für Schokoladen-Fans

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Kultur-Tag [Freitag, 14. Juni 2024]

Irgendwie weiß das Wetter heute nicht, was es will. Drum ötteln wir zur Abwechslung mal mit der Dose nach Vaison-la-Romaine.
Klar, dass es wider Erwarten trocken bleibt und wir uns fragen müssen, warum wir nicht auf dem Bock sitzen…?

Vaison la Romaine

Nachdem wir einen kostenlosen Parkplatz Nähe der Kathedrale ergattert haben, geht’s zunächst in die Altstadt, der “Cité Médiévale” und wir erklimmen den Hügel zur gut erhaltenen Burgruine.
Übrigens nicht empfehlenswert für Leute, die schlecht zu Fuß sind, denn auf den letzten Metern zur Burg geht’s im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und (viiiel) Stein.


In der Altstadt geht’s über Kopfsteinpflaster stetig bergauf.


Kathedrale “Eglise Cathédrale Sainte-Marie-de-l’Assomption”
www.provenceromaine.com

  
Über der Altstadt thront die Grafenburg (“Chateau comtal”).


Von hier oben genießt man einen ultimativen Weitblick.

Genug mit Kultur!

Nach so viel Latscherei haben wir uns definitiv ein Eis verdient.

Der Rückweg aus dem mittelalterlichen Ortsteil führt über die alte römische Brücke in die neuere Altstadt, vorbei an diversen Eiscafés. Leider ohne Außenbereich, drum zieht’s uns weiter zur Eisdiele am Hauptplatz. Die ist jedoch bis auf den letzten Platz belegt.

Schließlich versuchen wir’s bei der Konditorei “Peyrerol-Gilles”, um es wenige Minuten später direkt zu bereuen:
Dank lahmer Bedienung schmilzt das Eis beinah schon während der Zubereitung und obendrein zahlt man pro Nase einen Euro extra, um es auf der gegenüber liegenden Terrasse verköstigen zu dürfen. Naja, zumindest mundet das Eis vorzüglich.

Altrömische Ruinen

Auf dem Rückweg zum Parkplatz passieren wir das Areal mit seinen römischen Ruinen und sind tatsächlich geneigt, diesen kleinen Schlenker in Kauf zu nehmen.
Dank des (nicht unerheblichen) Eintrittsgelds verabschieden wir uns jedoch von der Idee.


Ausgrabungsstätte in Vaison-la-Romaine

Wir-latschen-durch-Nyons-Tour [Samstag, 15. Juni 2024]

Neuer Tag, neue besch… Wettervorhersage und da rund um uns rum bereits eine hartnäckige Regen- und Gewitterfront tobt, macht selbst eine Auto-Tour wenig Sinn.
So beschließen wir, vor Ort ein wenig zu wandern.

Ein verschlungener Weg führt uns durch enge Gassen hoch zum Tour Randonne, den die Baronin von Montabaun um 1280 als Wachturm und Militärgefängnis erbauen ließ. 1863 kaufte der Abt Francon den Turm, verwandelte ihn in eine Kapelle und gab ihm den klingenden Namen Notre-Dame de Bon-Secours.

  
Der Tour Randonne in Nyons:
vierseitige Arkaden, eine dreistöckige Pyramide und eine überdimensionalen Marienstatue auf der Spitze


Gewitterregen in Sicht!

Tatsächlich ereicht die Unwetter-Front erst abends den Ort. Dabei schüttet es aber derart heftig, dass uns nix anderes übrig bleibt, als auf der überdachten Restaurant-Außenterrasse auszuharren. Erst als der Regen nach einer gefühlten Ewigkeit in normal übliches Geplätscher übergeht, wagen wir’s, nach Haus zu spurten, um uns dort gepflegt trocken zu legen.

Claps-Tour [Sonntag, 16. Juni 2024]

War was???

Bei bestem Wetter starten wir die “Claps-Tour” und es geht zunächst über die D94 Richtung Rémuzat.
Dort wechseln wir allerdings auf die D61 und passieren das Kaff Cornillon-sur-l’Oule, als wir plötzlich linkerhand ein türkisfarbenes Gewässer entdecken.

Plan d’Eau du Pas des Ondes

Keine Frage, da müssen wir halten!

 
Lac de Pas des Ondes

Sodann folgen wir der Straße über La Charce und Establet nach Luc-en-Diois.

Claps de Luc et Saut de la Drôme

Südlich des Ortes führt uns die D93 zu den Claps de Luc et Saut de la Drôme, kurz vor Rozières.

 
WOW, was für eine spektakuläre Landschaft!
Hinter dem oberen (kleinen) Parkplatz findet sich ein Fast-Food-Snack-Restaurant und obendrein…

 

  
… ein spektakulärer Felssturz in den Fluss Drôme, ein Wasserrückhaltebecken und ein Klettergebiet mit mehr als 120 Routen.

 

  
Obendrein darf man sich flussabwärts an einem kleinen und flussaufwärts an einem großen See erfreuen.

Baden in der Drôme

Die Drôme fließt zwischen La Batie des Fonts und Pontaix und bietet nicht nur eine Top-Wasserqualität, sondern auch weiße XXL-Kieselsteinstrände.

Alternativ lässt sich’s im Fluss Roanne in den Gorges de l’Echaris (zwischen Saint-Nazaire-le-Desert und Saint-Benoit-en-Diois) plantschen.

// Col de Cabre

Über den Col de Cabre geht’s weiter nach La Beaume und über Asprement nach Serres.

 
Col de Cabre

Serres

Serres ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt:
Die Straße gen Norden führt nach Grenoble, südlich geht’s nach Marseille, östlich nach Briancon und westlich nach Valence, Orange oder Avignon.

Das mittelalterliche Städtchen wurde unmittelbar vor den steilen Felswänden Pignolette errichtet und erinnert ein wenig Sisteron. Allerdings fehlt die über der Stadt wachende Zitadelle, denn jene wurde im 17. Jahrhundert zerstört.

  
Großer Parkplatz inmitten des Ortes.

 
Durch Serres schlängelt sich der Fluss “Buëch”

Klar, dass wir uns in der Café-Bar erneut ein Eis gönnen, bevor wir uns auf dem Rückweg ein weiteres Mal an den Gorges de Saint May ergötzen.


Gorges de St. May: kann man nicht oft genug bestaunen!

Zum Abschluss des Tages speisen wir in der – heute endlich auch mal abends geöffneten – Bar “Le Spot de Baronnies”.


Kleine Speisekarte, gilt aber offenbar nicht für alle?

Angesichts der übersichtlichen Speisekarte wählen wir “Steak-Frites” und schauen recht blöd aus der Wäsche, als man uns ein kleines Hacksteak mit Pommes serviert.
Wie die Zauberworte lauten, um – wie die später eintrudelnden Einheimischen – einen optisch endgeilen Burger serviert zu bekommen, ist uns bis heute ein Rätsel…

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Alternative Tour-Tipps

(ungetestet)

Routen-Tipp 1: Lac de Serre Ponçon

Statt Richtung Süden nach Asprement zu fahren, folgt hinter dem Col de Cabre der D993 nach Aspres-sur-Buëch.
Weiterer grober Tourverlauf:
N75 Richtung Norden über den Col de la Croix Haute.
Bei Lalley auf die D66 Richtung Mens und dann über den Col St. Sébastien Richtung Corps.
N85 über den Col Bayard nach Gap.
(Alternativ vor Corps: Schleife über D937 nach St.-Disdier, kurz vor der Passhöhe des Col du Festre abbiegen auf die D17 und über den Col de Rioupes bei Les Poligny zurück zur N85.)
Ab Gap weiter zum Lac de Serre Ponçon und nach dessen Umrundung (D954/900B) nach Tallard.
Bei Monétier-Allement und Ventavon über den Col de Faye nach Chabestan und anschließend zurück nach Serres.

Routen-Tipp 2: Cols

Grober Tourverlauf ab Luc-en-Diois:
D93 Artamare – D306 Valdrome – D106 – Col de la RossasCol du Fays – Establet – D61 nach La Charce – La-Motte-Chalancon – Remuzat.

Routen-Tipp 3: Gorges de Gats

Grober Tourverlauf ab Luc-en-Diois:
D93 bis Reconbeau – D140 bis Charoussieux – D539 Chatillon-en-Diois – Gorges de Gats – D120 Glandage – Col de Grimone – D1095 Aspres-sur-Bueches – Serres.

Crest-Tour [Montag, 17. Juni 2024]

Angeblich kratzt das Thermometer heute an der 30-Grad-Grenze. – Ideale Bedingungen, um in den höhergelegenen Norden zu starten!

Nach einem kurzen Stück in östliche Richtung (D94), biegen wir in “Les Pilles” in die D70 Richtung Condorcet ein.

Gorges de Trente Pas

Hinter Saint-Ferreol-Trente-Pas erwartet uns ein weiteres Naturschauspiel der Extraklasse:
Wir durchfahren die grandiosen Gorges de Trente Pas!

  

  
Gorges de Trente Pas:
Und wieder mal eine Route, auf der man sich entscheiden muss: fahren oder staunen!

// Col de la Sousse

Anschließend geht’s über den Col de la Sousse nach Bourdeaux:
30 Kilometer Kurvenspaß auf einsamer Straßen zaubert uns unweigerlich ein fettes Grinsen unter den Helm!

Nach derart viel Kurvengaudi verdient die restliche Wegstrecke bis Crest maximal das Label “ganz nett”.


Immerhin wissen bereits jetzt, Mitte Juni, diverse Lavendelfelder rund um Crest das Auge zu beglücken.

Crest

Nach Überqueren der Brücke in Crest, dümpeln wir eher gelangweilt über Aouste-sur-Sye und Mirabel-et-Blacons nach Saillans.
KANN man machen, MUSS man aber nicht…

Weder finden wir dort auf Anhieb eine nette Bar, noch diese besagte Kanu-Station.
Also retour und zurück nach Crest, um in der “Bar du Pont” einen Kaffee zu schlürfen.

 

 
Charmantes Städtchen Crest, durchflossen vom Fluss Drôme

Was uns Frankreich verkehrstechnisch voraus hat…

… sieht man unter anderem in Crest.

Dort hat man überdimensional große, reflektierende Fußgängerüberwegs-Männchen installiert, um Fußgänger bei Tag und Nacht besser zu schützen.


>> www.pieto.eu

Mangels Lust, das Navi neu zu füttern, nehmen wir zunächst denselben, öden Weg zurück nach Bourdeaux.

Sodann geht’s über die D538 nach Dieulefit und schließlich Venterol zurück nach Nyons.
Schade, denn die Strecke ist irgendwie spaßbefreit und die Route über den Col de la Chaudière von Saillans nach Bourdeaux die spannendere Wahl.

Geplante Motorradtour-Route (Teiletappe bis Crest)

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Bade-Tag 1 [Dienstag, 18. Juni 2024]

Auch heute hat man uns 30 Grad versprochen und somit ideale Bedingungen, um ein wenig auf dem Wasser herumzupaddeln?
Aber WO lässt sich das ohne lange, öde Anfahrt realisieren?

Plan d’eau du Pas des Ondes

Unsere Wahl fällt auf Plan d’eau du Pas des Ondes mit seinen zwei künstlich angelegten Seen:
Während man im Großen plantschen darf, kann man im Kleinen angeln oder darauf herumpaddeln, während Sonnenanbieter wahlweise ein Plätzchen am kleineren Sand- oder dem großen, umlaufenden Grasstrand finden.

Aber: Je später der Tag, desto verhangener der Himmel und obendrein hat der Bootsverleih geschlossen.

  
Links: Angelteich/Rudersee
Mitte: Tretbootverleih
Rechts: Badesee

Folglich latschen wir zunächst um die Seen herum und lassen uns anschließend auf der Bar-Terrasse nieder, um gechillt der coolen Rockmusik zu lauschen.


Heimelige Bar “S’ackingg” am Lac de Pas-des-Ondes
Wir staunen nicht schlecht, als man dort trotz der exponierten Lage für zwei Kugeln Eis gerade mal 5.50 Euro verlangt.

Flusswandern (Randonées fluviales)

Irgendwann wird uns langweilig und so beschließen wir, es mal mit Flusswandern in den Gorges de Saint May zu probieren.
Blöderweis finden wir keine geeignete Stelle, um das Vehikel zu parken und hinunter zum Fluss zu kommen.

So landen wir schließlich in Curniers, wo beides problemlos möglich ist.

Übrigens: Wenngleich zum Flusswandern Turnschuhe empfohlen werden, funktioniert es tatsächlich auch mit diesen geschlossenen Gummischlappen à la Crocs bzw. handelsüblichen Wasserschuhen. Aber gar nicht mal so leicht, über die fetten Kiesel zu waten, ohne das Gleichgewicht zu verlieren und in die erstaunlich erfrischenden Fluten zu plumpsen, denn die Strömung ist trotz des niedrigen Wasserstands beachtlich!


Und wir sind allein – allein-allein-allein-allein…!
(Möge Euch an dieser Stelle der gleichnamige Ohrwurm von “Polarkreis 18” begleiten! 😀 )

Bade-Tag 2 [Mittwoch, 19. Juni 2024]

Nö, weder ist’s heute “irgendwie warm”, noch heiß, sondern stattdessen einfach nur ätzend schwül.

Folglich hätten wir nicht übel Lust auf eine Paddel-Tour. Ist vor Ort aber leider nicht möglich und da uns die Lust für weite Anfahrten fehlt, geht’s stattdessenn nach St. Martin d’Ardeche.

Plage du Grain de Sel, St. Martin d’Ardeche

Ein Parkplatz ist fix gefunden, denn unten am Ufer der Ardèche gibt’s ausreichend Platz.
Leider kostenpflichtig. Gezahlt wird an einem der Parkautomaten, an dem man einfach sein Autokennzeichen eintippt.

Trotz Vorsaison ist’s sowohl am Sand- als auch am Grasstrand recht voll, aber immerhin finden wir noch ein freies Plätzchen.


Mini-Rocker am Strand

Da hocken wir nun friedlich chillend am Ufer der Ardèche, der Örnie knallt und Norby ist nach einer zünftigen Erfrischung.
Warum es maximal für ein Fußbad reichte? – Hängt definitiv mit der Tatsache zusammen, dass er plötzlich eine RIESIGE Wasserschlange sichtet!

Tierwelt der Ardèche

Angeblich gibt’s in der Ardèche nicht nur verwilderte Ziegen, Wildschweine, Dachse, Siebenschläfer und Ginsterkatzen, sondern auch Schlangen (“serpents”).

Aber – mitten im Fluss? Jahaaa, isso!

Vermutlich handelte es sich bei dem gesichteten Exemplar um eine harmlose Schlingnatter (couleuvre vipérine), die gern mal den ein oder anderen Fisch verspeist.

Mehr Tierwelt-Infos findet Ihr hier: >> www.gorgesdelardeche.fr

Je später der Tag, desto mehr trübt dieser olle Wüstensand den Himmel.
Unerwarteterweis beschert uns jener sogar zwischendurch ein-zwei Tröpfchen Regen, aber egal.

  
Plage du Grain de Sel mit Blick auf die mittelalterliche Burg von Aiguèze

Auch Chillen macht hungrig und so wählen wir im Fast-Food-Restaurant La Riviera das Tagesmenü “Lasagne”.
Unser Fazit: Preiswert, schmackhaft und eine zuvorkommende Bedienung, daher eine klare Empfehlung.

 
Auf dem Rückweg kurz noch ein-zwei Lavendelfelder geknipst…

Schäbbig-Wetter-Tag [Donnerstag, 20. Juni 2024]

Dieser Sahara-Staub hat echt übel gewütet und macht sich folglich nicht nur auf unseren Moppeds, sondern auch auf unserem Zugfahrzeug breit.

 
Ätzender Wüstenstaub *AAAArgh!*

Auf Sonne darf heute offenbar niemand hoffen, also werfen wir fix die Regenjacken über und machen uns auf zur Shopping-Tour.

 

 
Geschenke-Shopping für die Lieben daheim


Erst gegen Abend lukt das Himmelsgestirn schüchtern durch den diesigen Himmel.

Sommersonnenwende: “Fête de la Musique” [Freitag, 21. Juni 2024]

An unserem letzten, “richtigen” Urlaubstag zeigt sich der Wettergott gnädig, aber irgendwie ist die Luft ein wenig raus.

So verbringen wir den Tag mit leidlichem Packen, Motorrad-Aufladen und machen uns auf in die Innenstadt, zur Fête de la Musique.

Fête de la Musique

Alljährlich am 21. Juni ist der Tag der Sommersonnenwende.

Anlässlich dieses Ereignisses feierte man 1982 in Paris erstmals das Musikfest, bei dem Musiker jeglicher Art – vom Straßenmusiker bis zum Chor – honorarfrei auftraten.

Seitdem verbreitet sich das Musik-Spektakel nicht nur in Frankreich, sondern hat mittlerweile auch Deutschland erreicht.


Fête de la Musique bei herrlichstem Sonnenschein in Nyons


Abfahrbereit!

Heimfahrt – Teil 1 [Samstag, 22. Juni 2024]


LKW-Lackier-Kunst: Was man unterwegs alles so entdeckt…?

Dank staufreier Fahrt erreichen wir unser Zwischenübernachtungshotel so zeitig, dass wir dort noch speisen können.

Zwischenübernachtungshotel in Allain

Dank guter Erfahrungen in der Vergangenheit übernachten wir erneut im Hotel “Haie des Vignes” in Allain.

  
Das idyllisches Quartier liegt unmittelbar hinter der Autobahn-Abfahrt, aber dennoch mitten in der Pampa.

  
Regen! – Aber nur in der Ferne…
#OhneFilter


Unser Zimmer liegt diesmal vorne, direkt neben dem Hotel-Eingang.


Action darf man hier nicht erwarten, aber Wolkenkino gibt’s gratis! 😀

 

Heimfahrt – Teil 2 [Sonntag, 23. Juni 2024]

Als wir uns so gelangweilt über die Autobahn quälen, kullern urplötzlich bei Metz (und später auch in Luxemburg) überdimensionale, graue Bälle über die Straße.
Ok-ok, im Grunde waren es gerade mal zwei, im Abstand von zwanzig Kilometern…

Vermisst die wer?
(Oder haben sich gar diese chinesischen Spionage-Ballons nach Europa verirrt?)


Brückenkunst in Luxemburg

Anders als gewohnt, empfiehlt uns das Navi heute dringend eine alternative Route über Echternach.

Leider geizt der hübsche Ort mit ausreichend großen Parkplätzen für unser Gespann.
Folglich bleibt uns nix anderes, als die längst fällige Kaffeepause in einem sonntags geöffnenten Bäckerei-Café im deutschen Echternachterbrück zu verbringen.

 

Tour-Fazit

1. Basisort Nyons

Nyons ist ein hervorragender Basisort für kurvenreiche Motorradtouren. Schließlich grenzt das Département Drôme

  • im Norden an das Département Isère
  • im Westen an die Ardèche
  • im Südosten an die Alpes-de-Haute-Provence
  • im Südwesten an das Vaucluse und
  • im Südwesten an das Département Gard.

Von daher erreicht Ihr von hier aus nicht nur gängige Ziele in der Provence oder im Vercors, sondern – mit dem nötigen Sitzfleisch – sowohl das Mittelmeer, als auch Teiletappen der Route-des-Grandes-Alpes:
>> www.moppedhotel.de/routedesgrandesalpes
>> www.paesse.info/motorradtouren-paesse-alpenraum-fuer-gps/route-des-grandes-alpes


Ständiges “Département-Hopping” ist inklusive. 😉

2. Schluchten-Fieber

Der riesige Naturpark Baronnies provençales ist geprägt von Obst- und Olivenbäumen, Lavendelfeldern und gigantischen Kalkeinfelsen, über den diverse Geier kreisen.

Gorges de Saint May

An den beeindruckenden, steilen Felswänden der zwölf Kilometer langen Schlucht kann man sich einfach nicht satt sehen!

(Nicht angetesteter) Tipp:

Folgt man dem schmalen Weg über die D546 nach St. May und sodann der C5 Richtung “Rocher du Caire” gelangt man unweigerlich zum “Parking Les Vautours”. (“Vautour” heißt übersetzt “Geier”)

 
Abzweig nach St. May

Auf dem Plateau “Rochers du Caire” lassen sich angeblich hervorragend Geier beobachten, die in ihren Nestern in den Klippen hocken oder lustig über den Felsen kreisen.

Wie jetzt – Klippen…? – Kennt man doch eigentlich nur vom Meer?
Fakt ist, dass sich solche auch im Binnenland tummeln, denn so schimpft man die Gebilde, die in den Bergen aus steil herausragenden Felsformationen herausluken.


Challenge: Entdeckst Du die Geier auf dem Bild?

3. Essen in Nyons

In folgenden Bars/Restaurants haben wir gespeist:

  • Brasserie de la Place am Place de la Libération:
    Leckeres Essen, (teilweise) aufmerksame Bedienung, mit Außenterrasse, unmittelbar neben dem neuen Marktplatz im Ort

  • Café des Palmiers:
    Zentral gelegen, aber nicht der Hit (Das Eis mundete uns absolut GAR nicht.)

  • Pizzeria don Panino:
    Keine Außenplätze, wenige Sitzplätze im Lokalinneren, aber sehr leckere Pizza.

  • Bäckerei Marie Blachère Boulangerie:
    Toller Bäcker mit klasse Brot.

  • Cafe-Restaurant La Bourse am Place du Marché:
    Eher extravagante, schmackhafte Speisen, aber ohne Gewähr, satt zu werden.

  • Le Spot des Baronnies Bar (an der Hauptstraße in Curnier):
    Hatte die Woche über nur bis 15 Uhr geöffnet, abends nur an den Wochenenden. Leider gab es nur eine winzige Speisekarte.

  • Un coin de Provence:
    Von der einzigen “echten” Eisdiele der Stadt hatten wir eigentlich mehr erwartet.
Nicht ausprobiert
  • Im Bistrot du Pontias konnte man in der Vorsaison nur an Wochenenden speisen: Getränke und Eis wurden hingegen hingegen täglich serviert.

  • Die Brasserie La Restanque direkt am Spaßbad hatte nicht täglich und wenn, maximal bis 19 Uhr geöffnet.

  • Im Restaurant “La Crepe au Sud” hätten wir gern die bretonischen Buchweizenpfannkuchen (“Galettes de Sarrasin”) gekostet, allerdings öffnete der Laden nur mittags und samstags von 19 bis 21 Uhr.

  • Auf der aushängenden Karte des “Le Tex” sahen wir leider nur Burger und verzichteten auf eine Einkehr.
    Was wir nicht ahnten war, dass man dort angeblich auch Chili con Carne oder Fajitas serviert.

  • Auch an Les Terrasses du Pont huschten wir – mangels öffentlich sichtbarer Speisekarte – vorbei.
    Waren wir doch im – offenbar irrigen – Glauben, dort gäbe es lediglich Getränke. Laut Google kann man dort jedoch auch gut essen.

Urlaub ohne Wasser ist wie Sommer ohne Sonne!

Was gehört zu einem perfekten (To)urlaub zwingend dazu?
Neben einem traumhaften Kurvenparadies auf jeden Fall die Möglichkeit, in kristallklarem oder türkisfarbenen Wasser zu plantschen, sich beim Paddeln auszupowern oder eine entspannte Bootstour zu genießen.

Klar gab es in Nyons einen Fluss und theoretisch hätte man dort auch schwimmen können. Aber Kanufahren? – Fehlanzeige.
Somit war der Basisort zwar fahrtechnisch top, aber ansonsten nicht ganz ideal.

Aber wer weiß: Vielleicht finden wir irgendwann noch DEN für uns perfekten Urlaubsort! 😉

7 Gründe für eine erneute Frankreich-Reise

Das Leben in Frankreich ist teuer, mit den ach so tollen französischen Leckereien können wir uns nicht anfreunden und das heimische Bier hat diese Bezeichnung kaum verdient. Warum es uns trotz alledem erneut nach Frankreich zieht?

Na, die Landschaft ist absolut traumhaft und es gibt Kurven en masse!

Davon ab hatten wir uns wieder einmal mehr vorgenommen, als realistischerweis zu schaffen war.
Naja, zwei Wochen Urlaub sind nunmal viel zu schnell vorüber!

Somit bleiben noch massig Attraktionen, die wir unbedingt noch (einmal) erleben wollen:

1. Mont Ventoux + Gorges des la Nesque

Mit einer erneuten Befahrung des legendären Mont Ventoux mit Schleife durch die grandiosen Gorges de la Nesque wollte es in diesem Jahr leider nicht klappen:
Entweder war es bereits im Tal so stürmisch, dass man sich den “Berg der Winde” nicht unbedingt antun muss oder er war aufrund diverser Veranstaltungen “gesperrt”. (Sonntag, 09.06.: Lapierre GP Mont Ventoux – Donnerstag, 13.06.: Tour du ALS – Samstag, 15.06.: XTrace-Adventure – Samstag, 22.06.: Sparta mon Vaucluse)

Infos über geplante Veranstaltungen auf dem Ventoux findet Ihr unter anderem hier:
>> www.provence-tourismus.de

2. Palais Idéale in Hautrives

Zu gern hätten wir diesen legendären Palais Idéale in Hautrives bewundert.

Was es mit dem Traumpalast auf sich hat?

1879 stolperte ein Postbote namens Cheval über einen merkwürdigen Stein und fühlte sich plötzlich berufen, einen einzigartigen Traumpalast für seine kleine Tochter zu bauen.

Inspiriert durch zahlreiche Ansichtskarten aus aller Welt, vollendete er dreißig Jahre später sein Werk:
Ein uriger Palast mit Baustilen aus sämtlichen Kontinenten, verziert mit seltsam anmutenden Steinen und Muscheln.

[Adresse:Palais Idéal du Facteur Cheval, 8, rue du Palais, 26390 Hauterives]
>> www.facteurcheval.com

Die unglaubliche Geschichte wurde 2017 übrigens verfilmt: “L’Incroyable destin du Facteur Cheval”

(Quelle: https://frankreich-webazine.de/le-palais-ideal-sehenwurdigkeit-drome/)

3. Das Vercors

Trotz massiver Höhenangst hatten wir einen Trip ins Vercors-Massif geplant.
Vorsichtshalber aber gleich in mehreren Varianten, von “das-pack-ich-locker!” bis “ach-nö-lass-menn”.

Tour-Tipps Vercors-Massif

Ausgangspunkt für alle Varianten: Crest

  • D538 bis Chabeuil
  • D68 über den Col des Limouches
  • D70 Leoncel

Danach sollte es wie folgt weitergehen:

Routen-Variante 1:
  • D199 über den Col de la Bataille und den Col de la Chau
  • D76 Vassioux-en-Vercors
  • D199 und sodann über den Col du Rousset
Routen-Variante 2:
  • D54 Saint-Laurent-en-Royans – Saint-Eulalie-en-Royans
  • D518 Les Barraques en Vercors
  • D103 Saint-Agnan-en-Vercors
  • D518 über den Col du Rousset
Routen-Variante 3:
  • D70 Saint-Jean-en-Royans
  • D76 über den Combe Laval nach Bouvante-Jossaud
  • D178 Vassieux-en-Vercors
  • D518 über den Col du Rousset
Höhenschisser-Variante 4:

Weniger Wagemutige nehmen die D54 bis Saint-Laurent-en-Royans und sodann die D2.
(Angeblich kurven- und kehrenreich mit geringer Steigung. Kurz vor dem u.a. Abzweig findet sich rechterhand eine Ausweichbucht, von der man einen tollen Blick auf den Combe Laval hat)

Anschließend geht’s aus südlicher Richtung auf die D76, aber nur bis zum Hotel du Col de la Machine:
Während die Höhenangstgeplagten hier einkehren und gemütlich ‘nen Kaffee schlürfen, stürzen sich die “Helden” ins Combe-Laval-Abenteuer.

Sodann geht’s auf die D199 über den Col de Carri bis Le Cime du Mas.
Es folgt die D178 über den Col de Proncel bis Vassieux-en-Vercors, um schließlich auf der D518 (und dem Col du Rousset zu landen.

Nachdem der Col du Rousset geschafft ist, kann man entweder über die D93 nach Die und Luc-en-Diois und von dort über die D61 nach Remuzat fahren.

Alternativ folgt man der D93 nur bis Saillans, fährt über den Col de la Chaudiere (D156) und steuert sodann Saint-Ferreol-Trente-Pas an.

4. Lac de Serre-Ponçon

Türkis schimmernde Seen ziehen mich magisch an. Von daher ist ein Trip zu diesem großen Stausee absolut gesetzt.

Beinahe hätte es in diesem Jahr geklappt, aber da gerade dort weilenden Bekannten aufgrund des miesen Wetters ans Mittelmeer flüchteten, hatte sich das Thema ganz fix erledigt.

5. Cevennnen

Darüber hinaus wollen auch die Cevennen irgendwann mal unter die Räder genommen werden.

Grob geplante Motorradtour-Route

D533 Lamastre – Les Croix de Ribes
D120 Taussac – Saint-Laurent-du-Pape

6. Pont du Gard

Nach wie vor steht auch das berühmte, den Fluss Gardon überspannende Aquädukt auf unserer Bucket-List.
Aber einfach nur hinfahren, staunen, zurückfahren? – Irgendwie unspannend, oder?

Reizvoller fänden wir’s, ab Collias ein Kanu oder Kajak zu mieten, um damit zum Pont du Gard zu paddeln.
Die Tour ist anfängergeeignet, in anderthalb bis zwei Stunden zu schaffen und wer mag, hüpft unterwegs kurz ins Wasser.

Verleihstationen finden sich sowohl am linken, als auch am rechten Flussufer. (An Erstgenannter gibt es Privatparkplätze).
[Adresse: 475 Route d’Uzés, 30210 Collias]

Starten lässt sich die Paddeltour während der Saison (Ende März bis Ende Oktober) täglich zwischen 9 und 15 Uhr.
Zurück geht’s sodann (stündlich) per Bus. (Letzte Rückfahrt: 18 Uhr)

>> www.canoe-collias.com/de/Leasing-Kanu-collias-Pont-du-Gard.php

7. Ockerfelsen “Sentier les Ocres” in Roussillon

Auch wenn man nach einem Spaziergang durch die rote Ockerfelslandschaft möglicherweise aussieht wie Sau, reizt es uns ungemein.
(Vielleicht aber besser doch mit alten Freizeit- statt teurer Motorradklamotten?)

Wie dem auch sei: Ein Motorradparkplatz findet sich im Zentrum des kleinen Dorfes, in der Rue des Bourgades (“Parking du Pasquie”)
>> www.luberon-apt.fr

Kurioses

1. Die Sache mit dem Pizza-Öl

Nach wie vor befremdlich finden wir dieses komische scharfe Chili-Öl, das sich die Franzosen mit wachsender Begeisterung auf ihre Pizza träufeln.
Warum macht man SOwas?

Ist es ein verzweifelter Versuch, die oft dominierende Tomatensoße zu übertünchen?
Oder haben wir als Gourmet-Muffel einfach keine Ahnung, was gut ist?

2. Warum stehen so viele Ortsschilder auf dem Kopf?

Während unseres Aufenthalts unübersehbar waren die in diversen Orten umgedrehten Ortsein- und -ausgangsschilder.


Auf dem Kopf stehende Ortsschilder.

Ein Dummer-Jungen-Streich? – Nö!
Sondern stattdessen wieder mal eine Aktion dieser krassen Franzosen, die sich bekanntermaßen nicht alles gefallen lassen und wissen, wie man friedlich protestiert.

Alles begann in Okzitanien, als wütende Bauern aus Protest gegen die Regierung ein Schild mit der Aufschrift “France” auf den Kopf stellten.
Das gefiel offenbar auch anderen Mitgliedern des französischen Bauernverbands und so schraubte sie über Nacht die Ortsschilder ihrer Gemeinden ab und (mit der Unterschrift “On marche sur la tête”) verkehrt herum wieder an.
(Quelle: https://www.lemonde.fr/m-le-mag/article/2023/11/30/on-marche-sur-la-tete-l-operation-retournement-des-agriculteurs-en-colere_6203095_4500055.html)

3. Küsschen hier – Küsschen da

Wer zum ersten Mal nach Frankreich reist, ist angesichts des französischen Begrüßungskuss-Rituals möglicherweise ein wenig irritiert.

Was es damit auf sich hat, könnt Ihr hier nachlesen:
>> www.treffpunkteuropa.de

Und wer wissen möchte, wie viele Küsse man in welcher Region verteilt, werfe einen Blick auf diese Übersichtskarte:
>> combiendebises.free.fr


Selten so einen originellen Briefkasten gesehen!
(Gesichtet in Nyons)

Tourenkarten & Co

Mit auf Tour durften selbstverständlich unsere alten, bewährten, aber leider nicht mehr erhältlichen ADAC-Karten:

  • ADAC Motorrad- und Oldtimertouren Seelapen, Provence
  • ADAC Motorradtouren Rhone-Alpen

Zur Tourplanung nutzten wir darüber hinaus vor allem die genialen Michelin-Karten.

// Werbung

Michelin Regional Nr. 527 (Provence Cote d’Azur)

Straßen- und Tourenkarte 1:200.000

>> www.amazon.de

Michelin Départemental Nr. 331 (Ardèche, Haute-Loire)

Straßen- und Tourenkarte 1:150.000

>> www.amazon.de

Michelin Départemental Nr. 332 (Drome-Vaucluse)

Straßen- und Tourenkarte 1:150.000

>> www.amazon.de

Michelin Départemental Nr. 339 (Gard, Hérault)

Straßen- und Tourenkarte 1:150.000

>> www.amazon.de

FolyMaps Motorradkarten Frankreich Süd

Straßen- und Tourenkarte 1:250.000

(Mitgenommen haben wir nur die Karten “Vercors-Ardèche” und “Drôme-Ardèche”)

>> www.amazon.de

Tipp:
Beim französischen Moppedklamotten- und -zubehörladen “Dafy” gibt es für 4,90 Euro Roadbooks für verschiedene Regionen, unter anderem “Dafy Trip Ardèche, Drôme, Vercors”. Seid Ihr gerad vor Ort, fahrt doch einfach mal vorbei? Ladengeschäfte finden sich u.a. in Montélimar, Sisteron oder Valence.
>> www.dafy-moto.com/dafy-trip-roadbooks.html

Macht Euch die französische Sprache fertig?

Mit der französischen Sprache tun sich erfahrungsgemäß viele Leute schwer.
Hier wird Euch geholfen:


>>Reise Know-How Motorrad-Wörterbuch in 5 Sprachen – Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch
(www.amazon.de)

Kostenlose Übersetzungs-Apps:

Habt Ihr weitere Tipps für die Region?

Wir freuen uns auf Eure Kommentare (gern auch mit informativen Links zu Euren Tourberichten etc.)!

 

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One thought on “Motorradurlaub Drôme Provençale 2024

  1. Ich bin echt immer wieder erstaunt und ehrlich beeindruckt, wieviele Infos Du in Deine Beiträge packst. Sensationell!!

    Und: Erinnerungen an unsere Urlaube im wunderbaren Süden kommen auf. Rund um den Ventoux und in Vaison-la-Romaine haben wir einige zauberhafte Tage verbracht. Also – herzlichen Dank für diesen Beitrag und die Erinnerungen!

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