Connectivity-Modul: Multimedia-Display für die Street Triple R

Neuere Triumph-Motorräder haben es oft schon von Haus aus verbaut: das Connectivity-Modul. Was ist das, taugt es und lohnt sich das Nachrüsten?

>> Was kann das Connectivity-Modul? // >> Braucht man soviel Technik-Schnick-Schnack? // >> Erster Test // >> Die Sache mit der GoPro //
>> GoPro-Connectivity-Überlistungs-Trick // >> Ende gut, alles gut? // >> Lohnt sich das Nachrüsten? // >> Gesamt-Eindruck

 

Nach zwei Jahren unerfüllter Ankündigungen gab Triumph das Connectivity-Modul Anfang 2021 endlich auch für meine Street Triple R frei.
Umso gespannter wartete ich auf die Rückkehr meines Moppeds aus der Jahresinspektion, bei der das Modul installiert werden sollte.

Was KANN das Connectivity-Modul?

„Konnektivitäts-Modul“ – soso…
Was iss’n DAS?

Kurz gesagt verwandelt die Software das Motorrad-Display in eine Art Multimedia-Zentrale.
Einmal installiert, lassen sich bluetoothfähige Geräte mit den Motorrad-Instrumenten koppeln:
Insgesamt können bis zu zehn Geräte mit dem Modul verbunden werden, zur selben Zeit jedoch maximal ein Telefon, eine GoPro und zwei Headsets.

Damit wird’s möglich, auf die Telefon-Funktionen des Smartphones zuzugreifen, Musik abzuspielen und SMS zu empfangen. Obendrein kann das Motorrad-Display als Navi oder GoPro-Steuerungs-Zentrale fungieren. Verbindet man zwei Headsets mit dem Modul, kommt man zudem in den Genuss einer Gegensprechanlage.

Soweit die Theorie…

 

Braucht man soviel Technik-Schnick-Schnack?

Kennste das?
Da kurvst Du mit Deiner Action-Cam durch die Gegend, hast aber keinen blassen Schimmer, ob sie gerade filmt oder nicht? Kommst Du dann in eine spannende Gegend, in der Du unbedingt Aufnahmen machen möchtest, ist entweder der Akku leer oder die Speicherkarte voll. Passiert mir irgendwie ständig!

Obendrein stehe ich mit der Schnell-Funktions-Taste der GoPro (Quik-Capture) auf Kriegsfuß: Die Tatsache, dass sie nach langem Tastendruck „Zeitraffer“-Bilder macht und nach Kurzem Videos filmt, brachte mich schon oft zur Verzweiflung. Da stand ich dann abends im Tourhotel vor einem Berg Videos, die eigentlich hätten Serienfotos werden sollen.

  • Alle Videos zum Sichten aufs Smartphone laden? – Ätschi, kein Platz!
  • Vorab fix durchgucken und vorab zu löschen, was Müll ist? – Geh mir weg, auf Tour haben wir Besseres vor!
  • Den Rotz mal eben per WLAN in die Cloud laden? – Vergiss es!

Somit war die GoPro-Steuerungs-Funktion DAS elementare Feature, das mich zur Anschaffung des Connectivity-Moduls bewegte.

Naja, obendrein könnte die Navi-Funktion ganz praktisch sein für den Fall, dass man urplötzlich das Schilderlesen verlernt hat.

Alle anderen heiß beworbenen Funktionen sind in meinen Augen überflüssiger Schnick-Schnack. Wenn ich Mopped fahre, fahre ich Mopped. Musikhören oder Quatschen – mit wem auch immer – kommt absolut gar nicht in Frage.

 

Erster Test

Als der Werkstatt-Mensch meine Streety vor der Haustür ablädt, kann ichs kaum erwarten, das neue Dingens zu testen.
„Du weißt ja, dass sie jetzt ein anderes Display hat? Wenne Probleme mit dem Connecten hast, komm vorbei!“ raunt er mir noch zu und rollt mit dem Triumph-Transporter vondannen.

Also Smartphone und GoPro rangeholt und los geht’s:

Die My-Triumph-App habe ich natürlich längst auf dem Smartphone installiert und tatsächlich verbindet es sich auf Anhieb mit der Streety. Yeeeah!
Die GoPro leider nicht, aber egal, erstmal fahren.

Eben noch fix per My-Triumph-App eine Route eintippern und los.
Häää? Wieso seh ich denn nix?

Naja, immerhin spricht das Navi mit mir und gibt mir dolle Anweisungen, wie: „Fahren Sie größer-kleiner…“.
Wie jetzt?

Später erfahre ich, dass man wohl erst ins entsprechende Menü wechseln muss, um die ach-so-tolle Pfeilnavigation sehen zu können. Obendrein bestimmt die native Text-to-Speech-Engine des Smartphones, wieviel Müll bei den Ansagen herauskommt. *AHA*

How-to: Smartphone mit dem Modul verbinden

Schritt 1: Aktiviert Bluetooth auf Eurem Smartphone und wechselt in den Erkennungsmodus

Schritt 2: Wechselt per HOME-Taste am Motorrad ins Hauptmenü.
Wählt in den Einstellungen Bluetooth -> Geräte -> Koppeln aus, um alle Geräte in der Umgebung zu suchen.

Schritt 3: Wählt aus der angezeigten Liste aller in der Nähe befindlichen Bluetooth-Geräte das zu verbindende Gerät aus.

Schritt 4: Verlasst das Menü.

 

Die Sache mit der GoPro

Einige Tage später dann ein neuer Versuch, die GoPro mit dem Connectivity-Modul zu verbinden, aber DAS denkt ja gar nicht dran! *GRUMBEL*

Nachdem ich zirka zehn Minuten erfolglos herumprobiert habe, verabschiedet sich plötzlich das Display und versinkt in einem tiefen satten Schwarz. Zack – finito – Feierabend: Die Batterie ist leer!

Ein Anruf bei Triumph bringt mir außer der Erkenntnis, dass die Batterie möglicherweise fratze ist, erstmal nix.
Aber zumindest scheint „Mann“ es nicht ganz normal zu finden…

Na dann: Erstmal kurz Frust schieben, die Batterie laden und einen neuen Versuch starten.
Aber egal, was ich auch anstelle: Mit dem „Connecten“ wird das nix!

Gut, dann mal auf zu Triumph, die Batterie durchmessen lassen:
Scheinbar ist alles in Ordnung, aber genau kann man’s erst sagen, nachdem die Streety dort übernachtet hat.
Was die GoPro-Verbindung betrifft, ist man ratlos, denn der einzige Mitarbeiter, der sich mit dem Krams auskannte, ist beruflich weitergezogen und im Betrieb gibt’s keinerlei Testgeräte.

Sicherheitshalber starte ich den nächsten Verbindungs-Versuch direkt vor der Werkstatt:
Diesmal reichen schlappe fünf Minuten bis zum völligen Blackout.
Netterweise überbrückt der Mechniker mein Maschinchen, rät, die Gerätesuche künftig nur noch bei laufendem Motorrad zu starten und meinereiner rollt frustriert vom Gelände.

How-to: GoPro mit dem Modul verbinden

Vorweg: Die Verbindung wird seitens Triumph ausschließlich für die „GoPro Hero 7 Black“ garantiert.

Schritt 1: Schaltet Eure GoPro ein und wechselt in den Erkennungs-Modus:
Verbindungen -> Gerät verbinden -> GoProApp

Schritt 2: Wechselt über die HOME-Taste am Motorrad ins Menü und wählt dort
Einstellungen -> Bluetooth-Geräte – Gerät koppeln – Suche aus.

Schritt 3: Wartet und hofft, dass das Modul die GoPro erkennt und wählt sie aus.

Laut Triumph-FAQ kann es bis zu 15 Sekunden dauern, bis „GoPro verbunden“ auf dem Display erscheint.

 

GoPro-Connectivity-Überlistungs-Trick #Trick17

Nach hartnäckiger Suche im Internet finde ich im englischsprachigen Forum einen Hinweis:
Dort munkelt man, dass das Connectivity-Modul nicht gut auf umbenannte Kameras zu sprechen ist. AHA!
Umbenannt hatte ich die Kamera tatsächlich, denn wer will schon ein Gerät, dessen Name mit den Buchstaben „GP“ beginnt, dem nix anderes als neun blöde Ziffern folgen?

Kaum habe ich die GoPro auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, geschieht das Wunder:
das Pairing funktioniert!
HURRA! 🙂

Gut zu wissen

Einmal gekoppelte Geräte verbinden sich selbständig mit dem Motorrad, wenn sie sich in Reichweite befinden und Bluetooth eingeschaltet ist. Bis es soweit ist, kann es allerdings bis zu 30 Sekunden dauern.

Damit die Bluetooth-Verbindung funktioniert, muss der Name des zu verbindenden Geräts zwischen 6 und 20 Zeichen lang sein.

Nach dem erfolgreichen Koppeln sind alle Geräte unter „Fahrergeräte“ sichtbar und man sieht hinter jedem aktuell verbundenen Gerät einen Haken.

Fehlt ein Gerät, müsst Ihr die Schritte zum Koppeln erneut durchführen.

Ist lediglich der Haken hinter dem Gerät verschwunden, wählt mit dem Joystick das betroffene Gerät aus, damit es sich erneut verbindet.

Nette Theorie!

 

Ende gut, alles gut?

Nö.

Nachdem das Pairing-Problem mit der GoPro gelöst ist, geht’s auf zu einer kleinen Pudding-Tour:
Navi aufgesteckt, GoPro montiert und los.

Zirka siebzig Kilometer weiter fahren wir eine Tanke an, da es unseren Moppeds dürstet.
Nach dem Tanken eben fix rein, bezahlen, raus und weiter.
– Weiter?
Als ich die Streety starten will, quittiert sie dies mit einem schwachen Hüsteln. Immerhin springt sie aber noch an…
Wassn da los gezz? Sollte das Navi gar plötzlich Strom ziehen oder wie?

Vorsichtshalber nehme ich das Navi fortan selbst bei kurzen Stopps aus der Halterung und prompt scheint das Problem gebannt. – Zufall?

Klar, dass die nächste Tour ein weiteres Mal zur Werkstatt führt, um endlich die Batterie durchmessen zu lassen.
Das Ergebnis: „Nö, alles gut, die Batterie ist ok.“
Leuuude!

Nach der Werkstattübernachtung trat der Fehler übrigens nie wieder auf.
Vielleicht deshalb, weil ich seitdem eine neue Batterie zu Hause lagere?
Verhält sich vermutlich ähnlich, wie mit dem Regen und dem Regenschirm… 😉

Allerdings habe ich mich seitdem auch nie wieder getraut, mit eingeschalteter Zündung länger als zwei Minuten im Menü herumzuspielen.

 

Lohnt sich das Nachrüsten?

Wer seine Triumph mit dem Connectivity-Modul nachrüsten lassen möchte, lässt dort mehrere hundert Euro. Aber lohnt sich das?

Schöner navigieren

Keine Ahnung, WAS genau ich mir von der Turn-by-Turn-Navigation versprochen habe. Dass tatsächlich nur kleine Pfeile sichtbar werden, ließ meinen anfänglichen Enthusiasmus jedenfalls auf der Stelle schwinden und ich beließ es beim einmaligen Test dieser „ach so dollen Navi-Funktion“.

Beim Navigieren greift die My-Triumph-App auf die Google-Navigation zurück.
Generell keine schlechte Idee, aber leider gibt’s in der App nur folgende Einstell-Möglichkeiten:
– Autobahn vermeiden
– Maustraßen vermeiden und
– Fähren vermeiden.

Auch sonst gestaltet sich die Routenplanung per App rudimentär:
Ok, es lassen sich Zwischenziele eingeben und hat man einen Wegpunkt verpasst, versucht die App maximal dreimal, einen zurückzuschicken. Beim vierten Mal wird die Route schließlich bis zum nächsten Wegpunkt berechnet.

Angeblich funktioniert die Navigation nur bei aktiver Datenverbindung. Letztgenannte wird aber wohl nur benötigt, wenn eine Route neu berechnet werden muss.

Schlaue Adress-Suche mit What3Words?

Übrigens lässt sich in der My-Triumph-App bei der Eingabe von Start und Ziel What3Words nutzen.

Wass’n das?
Irgendwann beschlossen die Anwendungs-Entwickler, dass Straßenadressen nicht mehr zeitgemäß sind. Obendrein fanden sie sie zu ungenau, gerade wenn es um Orte geht, zu denen keine Adresse existiert, wie beispielsweise der Park ums Eck.

Folglich teilten sie die Welt in drei mal drei Meter große Quadrate auf und wiesen jedem eine einmalige Kombination von drei Wörtern zu. Damit lässt sich angeblich jeder Ort der Welt punktgenau finden.

Beispiel:
Die Dreiwort-Adresse der Messehalle Dortmund (Eingang Nord) lautet beispielsweise: bewerbung.einbauen.durst

Na? Iss das toll oder ISS das toll? Und obendrein gaaanz leicht zu merken, oder?
*Ironie-Modus-off*

Schaut Euch einfach mal auf der zugehörigen Webseite um:
Dort findet Ihr unter anderem die Links zur Android- und iOS-App:
>> what3words.com

GoPro-Steuerung Deluxe

Während unserer Urlaube waren selbstredend intensive Tests mit der GoPro geplant.
Allerdings ärgerte die Tatsache, das die GoPro bei JEDEM Start des Motorrads neu verbunden werden möchte.
Das nervt unendlich, zumal es mal klappt, mal aber auch nicht.

WENN die Kamera aber erst einmal mit dem Motorrad verbunden ist, ist die Funktion echt Gold wert:
Du hast nicht nur im Blick, ob die Kamera gerade läuft, sondern kannst die Aufnahme jederzeit per Joystick steuern.
Dank des neuen Display-Layouts ist die Anzeige allerdings so winzig, das Leute mit nachlassenden Adler-Augen Probleme haben, die relevanten Infos zu erkennen.

By the way: Solltet Ihr eine im Stand laufende Streety am Straßenrand erspähen, dessen Besitzerin es offenbar vorzieht, ihr Motorrad-Display zu hypnotisieren, statt Kurven zu suchen, winkt ihr doch einfach mal nett zu?

 

Gesamt-Eindruck

Insgesamt erkläre ich das Nachrüsten des Connectivity-Moduls an meiner Street Triple R (Baujahr 2018) zum FEHLKAUF DES JAHRES 2021!

Abgesehen von den bereits geschilderten Problemchen nervt folgendes kolossal:

  • Vom Umdrehen des Schlüssels bis zum Hochfahren des Displays dauert es neuerdings zirka drei-vier Sekunden, und somit eine gefühlte Ewigkeit. – Mal eben fix durchstarten iss also nicht mehr!

  • Seit der Umrüstung lassen sich Kilometerstand und Wartungsintervall offenbar nicht mehr am Motorrad, sondern nur noch über die App ablesen.

  • Zu allem Überfluss ist das neue Diplay grottenhässlich, einfach nur dumm-bunt und das Anzeige sooo winzig, dass es vermutlich Menschen kreiert haben, die fest daran glauben, dass jugendliche Seh-Kraft für die Ewigkeit ist.
    Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, aber in meinen Augen gehört der zuständige Designer gehasst, gechasst und ausgesetzt!

  • Obendrein ist das installierte Modul irgendwie buggy: So lange sich einmal gekoppelte Geräte nicht automatisch neu verbinden, ist das Gedöhnse für mich absolut unbrauchbar!


Ich will das alte Layout zurück!!!

Ein Hoffnungsschimmer?

Wie ich hörte, steht bei der kommenden Jahresinspektion ein Modul-Update an.
Ich hoffe sehr, dass es wesentliche Verbesserungen bringt. Ansonsten hätte ich nicht übel Lust, dem Hersteller das Teil um die Ohren zu hauen!

My-Triumph-App-Download

>> Android-Version (play.google.com)
>> iOS-Version (apps.apple.com)

Triumph-Hilfe zum Connectivity-Modul

Benutzer-Handbuch zum Connectivity-Modul:
>> Download-Dokument im pdf-Format

Allgemeine Infos zum Konnektivitäts-Modul:
>> www.triumphmotorcycles.de/motorraeder/my-triumph-connectivity-system

Häufig gestellte Fragen mit Kurz-Videos:
>> www.triumphmotorcycles.de/motorraeder/my-triumph-connectivity-system/frequently-asked-questions

 

4 thoughts on “Connectivity-Modul: Multimedia-Display für die Street Triple R

  1. Hallo Susy,
    ich habe eine Tiger 900 GT Pro, wo dieses Connectivity-Modul schon serienmäßig verbaut ist. Außer mit der GoPro, weil ich keine habe, kann ich alle Punkte von dir bestätigen. Es ist ein Trauerspiel, was Triumph da seinen Kunden für teures Geld verkauft. Das ist Stand von vor 10 Jahren. Eine Navigationsapp, die auf GoogleMaps basiert, aber nicht mit dem GM-Account verknüft werden kann, um zu gespeicherten Zielen zu navigieren, keine Möglichkeit eine Route zu speichern und abzufahren und selbst, wenn man eine Tour trackt und teilen will, teilt man nur das Bild, aber keine nachfahrbare GPX-Datei.
    Das langsame Hochfahren des Bildschirmes habe ich auch, aber wenn man nicht irgend etwas koppeln will, kann man auch sofort starten. Leider ist die Anzeige des Gesamtkilometerstandes nur für einen Bruchteil einer Sekunde zu sehen. Man kann auch erst Zündung anmachen und dann Helm und Handschuhe anziehen. Dann ist der Monitor hochgefahren.
    Ich habe vier Anzeige-Modi und in dreien kann man den Gesamtkilometerstand ablesen. Aber sehr versteckt. Der Drehzahlmesser ist auch Mist. Diese komische V-Anzeige, die die Tiger hat, kann man total vergessen. Allerdings fahre ich kaum nach Drehzahlmesser, sondern eher nach Gehör.
    Grüße aus dem Münsterland

    Thom

    1. Hi Thom,
      beruhigend zu hören, dass es mir nicht allein so geht, aber erschreckend, dass es offenbar „normal“ ist. Noch hab ich ja die Hoffnung, dass das Update was bringt…
      LG
      Susy

  2. Größter Schrott ever. Auf meiner 900er RP würde ich das Gedöns am liebsten ausbauen. irgendein Technik-Junkie kauft das bestimmt. Ich bin nach diversen Gesprächen mit Sena und Triumph am Ende mit dem connectivity-System, Was daran wohl Connectivity ist. Von der schrottigen Navi-Funktion ganz zu schweigen.

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