How-to: So wird der Motorradhelm blitzeblank [Anzeige]

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So hart Motorradhelme auch im Nehmen sind: im Grunde sind sie kleine Sensibelchen und empfindlicher, als man denkt.
Spätestens am Ende der Motorradsaison hat ein Motorradhelm etwas Zuwendung verdient, damit sein Besitzer lange Freude daran hat.
Immerhin muss er im Laufe des Jahres einiges aushalten: Spritzwasser, Schlamm oder Insektenschwärme, die sich kollektiv vor oder auf ihm zu Tode stürzen. Zudem versüffen Make-up und Cremes, Haargel und –spray ihn zuverlässig auch von innen.

Höchste Zeit, sich der Helmpflege zu widmen!

Kleine Helferlein: Was brauche ich zur Helm-Reinigung?

Erstes Gebot: Sammle alle Utensilien zusammen und lege sie passend zurecht, um die lästige Arbeit ohne Unterbrechung erledigen zu können.

  • ein Mikrofasertuch (dass es sauber sein sollte, versteht sich von selbst, oder?)
  • eine Zahnbürste mit weichen Borsten
  • ein paar Tropfen mildes (Baby-)Shampoo oder Naturseife
  • ein fusselfreies Tuch (zum Beispiel aus Baumwolle)
  • warmes Wasser
  • und eventuell einen kleinen Luftkompressor

Alternativ kannst Du natürlich auch Geld für Spezial-Reinigungsmittel ausgeben, aber ob’s besser wirkt?

No-Go: Was nimmt Dir Dein Helm garantiert übel?

Tabu sind Lösungsmittel jeglicher Art, da sie die Helmschale angreifen könnten. Auch wenn das vorrangig Helme aus Thermoplast betrifft, würden wir es auch bei Duroplast-Varianten nicht unbedingt ausprobieren wollen.

Verzichte auf Glasreiniger und Ammoniak, Waschpulver und Weichspüler, scharfe Seifen oder gar Spülmittel.
Auch grobe Lappen, harte Bürsten oder Scheuerschwämme sind kontraproduktiv!

How-to: So wird der Motorradhelm blitzeblank

Visier

Das Visier gilt als Prinzesschen des Motorradhelms, besonders, wenn es auch noch verspiegelt ist. Daher verlangt es ein besonders zartes Händchen und eine schonende Behandlung. Ist es erstmal verkratzt, werden Fahrten bei grellem Sonnenschein oder in der Dunkelheit gefährlich.

Schritt 1:
Baue das Visier vor der Reinigung vorsichtig aus. Ist eine Pinlock-Scheibe verbaut, löse sie behutsam vom Visier.
Falls Du Dich fragst, wie das geht, lies es am besten in der Gebrauchsanweisung Deines Helmes nach.

Integrierte Sonnenblenden lassen sich zwar ebenfalls auseinandernehmen, jedoch ist das Wiedereinsetzen meist sehr fummelig, also lass sie besser an Ort und Stelle. Ohnehin sind jene selten schmutzig, da das Visier ihnen ausreichend Schutz gibt.

Schritt 2:

Reinige das Visier und die Pinklockscheibe vorsichtig mit einem weichen, fusselfreien Tuch und tupfe beide anschließend trocken.
Moderne Visiere haben meist eine empfindliche Schutzbeschichtung gegen UV-Strahlen und/oder Beschlagen, daher sollte zur Reinigung ausschließlich warmes Wasser verwendet werden. (Ohne Schutzbeschichtung verträgt zumindest das Visier auch eine milde Seifenlauge).

Ist das Visier stark verschmutzt, lege ein feuchtes Tuch auf’s Visier, um den Dreck gründlich einzuweichen. Achte aber darauf, dass es nicht antrocknet. Anschließend lässt sich der Dreck mühelos (und sanft) wegwischen.

Wische anschließend mit einem feuchten Tuch über das Sonnenvisier. Da jene vom Visier geschützt ist, sollte dies ausreichen, um die angesammelten Staubkörnchen zu entfernen.

Wichtig: Haltet das Visier NIEMALS unter fließendes Wasser oder taucht es gar ins Wasserbad!

Helm-Außenschale

Auch hier ist Chemie völlig fehl am Platz.

Wische den Schmutz mit einem feuchten Mikrofasertuch ab. Achtung: Dabei solltest Du keinesfalls über die Außenschale schrubben!
Sollte der Dreck zu grob sein und/oder sich nicht durch sanftes Abwischen lösen, kannst Du den Lappen vorab in eine milde Seifenlauge tunken.
Funktioniert es immer noch nicht, lege das feuchte Tuch auf den Helm, damit der Schmodder gründlich einweicht. Spätestens dann lässt sich der Schmutz ganz einfach abwischen.

Innenpolster

Bei neueren Helmen lässt sich das Innenfutter heraustrennen.

Lasst Wasser ins Waschbecken ein und fügt eine milde Seifenlauge (oder Haarshampoo) hinzu. Legt das Innenpolster hinein. Anschließend gründlich auswaschen nicht vergessen!

Es soll sogar Leute geben, die das Innenleben im Schonwaschgang bei 30 Grad in der Waschmaschine reinigen (dann aber bitte ohne Waschmittel und keinesfalls schleudern!) Falls Du nicht sicher bist, ob das Innenfutter den Waschgang verträgt, wirf vorab einen Blick in die Gebrauchsanweisung oder erkundige Dich auf den Internetseiten des Herstellers.

Alternativ (oder auch dann, wenn es sich nicht heraustrennen lässt), kann man Spezialreiniger verwenden. Eine milde Seifenlauge oder Shampoo tut’s aber genauso.

Belüftungsschlitze

Säubert die Lüftungsschlitze mit einer weichen Zahnbürste (oder einem weichen Tuch).
Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann es helfen, sie mit einem kleinen Kompressor auszupusten.

Zusammenbauen!

Achte darauf, dass alle gesäuberten Teile komplett trocken sind, bevor Du den Helm wieder zusammenbaut.
Wichtig: Den Helm zum Trocknen auf die Heizung zu legen, ist eine saublöde Idee!

So bewahrst Du Deinen Helm richtig auf

Motorradhelme fühlen sich am wohlsten in einem einem trockenen Raum bei Zimmertemperatur, ohne große Temperaturschwankungen.
Experten empfehlen, die Sonnenblende herunterzufahren und das Visier halb offen zu lassen, damit eventuelle Restfeuchtigkeit entfleuchen kann.

Ist „Winterschlaf“ angesagt, kann man den Motorradhelm auch in einen Helmbeutel packen.

Hilft alles nix?

Thermoplast-Helme reagieren auf Temperaturschwankungen. Auch wenn der Helm nie heruntergefallen ist, lässt die Widerstandsfähigkeit nach zirka drei Jahren nach und er wird porös. Spätestens dann wird es Zeit, ihn auszutauschen!
Duroplast-Helme haben zwar – mit bis zu zehn Jahren – eine deutlich längere Lebensdauer, dennoch wird empfohlen, ihn ebenfalls nach fünf Jahren zu ersetzen, da er sich mit der Zeit weitet und nicht mehr stramm genug sitzt.

Und wenn es dann doch mal Zeit für einen neuen Helm wird: Hier findet ihr ECE geprüfte Motorradhelme zu günstigen Preisen: >> www.helmonline.de
Aktuell gibt’s dort übrigens satte Rabatte auf >> Schuberth-Helme!

 

Susy
Susy
Geboren "Anno Pief", im zarten Alter von vierzehn mit dem Mopped-Fieber infiziert und eine gefühlte Ewigkeit um den Moppedschein gekämpft. Mit sechzehn zunächst an der unendlichen Macht ihrer Ernährer gescheitert, mit achtzehn endlich erfolgreich. *YEAH!* Danach nie aktiv gefahren und den "Virus" eine halbe Ewigkeit erfolgreich verdrängt, bis er 2004 umso heftiger wieder ausbrach... Seitdem einfach unheilbar krank dem Moppedwahn verfallen... :D
http://www.motorrado.de

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