Keine Lust auf Flughafen, Anhänger oder Wetterfrust: Wie wir aus einer Woche Resturlaub das Beste rausgeholt und dem Regen ein Schnippchen geschlagen haben.
Inhaltsverzeichnis
- Prolog
- Auf in den Vogelsberg! [Freitag, 05.09.2025]
- Elvis lebt und hoch hinaus in der Rhön [Samstag, 06.09.2025]
- Vom Vogelsberg durch den Hunsrück zur Mosel [Sonntag, 07.09.2025]
- Luxemburg-Tour [Montag, 08.09.2025]
- Brubbel-Tour [Dienstag, 09.09.2025]
- Saarland-Tour [Mittwoch, 10.09.2025]
- Regenreich von der Mosel zum Edersee [Donnerstag, 11.09.2025]
- Vom Ederbergland zurück ins Münsterland [Freitag, 12.09.2025]
- Tour-Fazit
- Motorradkarten etc.
- About me
Prolog
Tolle Ideen hatten wir viele, Zeit leider nicht. Eine Woche Resturlaub, kühn festgelegt für Anfang September, mehr war nicht drin.
Wegfliegen? – Keine Lust auf Security-Schlangen und Flughafen-Stress.
Oder vielleicht mit Pkw und Anhänger in den Motorradurlaub Richtung Süden? – Nö, Moppeds gehören auf die Straße!
Wie so oft sah der Wetterbericht zwei Wochen vorher noch traumhaft aus. Doch je näher der Termin rückte, desto mehr wurde aus “Spätsommer-Traum mit Sonnenbrand-Garantie” eine Mischung aus “vielleicht trocken” bis “kleiner Weltuntergang zu erwarten”.
Egal. Eine Woche vorher wird’s definitiv Zeit, aus den arg zusammengeschrumpften Möglichkeiten eine Wahl zu treffen.
Aber warum nur EINEN Basisort wählen, wenn man auch drei haben kann?
Auf in den Vogelsberg! [Freitag, 05.09.2025]
Leider können wir erst am späten Mittag los, drum geht’s das erste Stück über die gehasste Autobahn, um die zweite Hälfte über die Landstraßen zu cruisen.
Unser Ziel: Alsfeld im Vogelsberg

Das Hotel “Zum Schwalbennest” ist immer wieder eine gute Idee:
leckeres Essen, entspannte Atmosphäre, gute Parkmöglichkeiten und ein äußerst sehenswerter Biergarten.
Elvis lebt und hoch hinaus in der Rhön [Samstag, 06.09.2025]
Bei bestem Wetter starten wir unseren ersten echten Tourtag und rollen über kurvige Sträßchen in die Rhön.
Erster Halt: Wildflecken
Was will man in diesem winzigen, verschlafenen Örtchen?
Na, immerhin vergnügte sich Elvis Presley 1959 auf dem dortigen Truppenübungsplatz und ihm zu Ehren hat man sich etwas Besonderes ausgedacht:
Am Ortsausgang findet sich ein Trafohäuschen mit seinem Konterfei und auf Knopfdruck singt er exklusiv nur für euch!

Was Elvis dort trällert wird nicht verraten.
Fahrt halt selbst hin! (Aber Knöpfchendrücken nicht vergessen…) 😀
[Google-Plus-Code: 9V8W+XG Wildflecken]
Zweiter Halt: Hoherodskopf
Nach weiterem Kurvengeschlängel geht’s zurück in den Vogelsberg und hoch zum Hoherodskopf.
Dort oben steppt der Bär und es gibt großzügige Parkmöglichkeiten.

Leider sind selbst die Motorradparkplätze kostenpflichtig.
Sehen wir ja GAR nicht ein!
Grobe Tour-Route
Alsfeld – Hünfeld – Abtsroda – Wildflecken – Bad Brückenau – Speicherz – Hutten – Rückers – Reinhards – Nieder-Moos – Ilbeshausen – Hoherodskopf – Engelrod – Rainrod – Erfa – Alsfeld
Vom Vogelsberg durch den Hunsrück zur Mosel [Sonntag, 07.09.2025]
Zeit für einen Standortwechsel, denn just ab heute ist diese schon lang ausgeguckte Ferienwohnung an der Mosel frei.
Auch diesmal geht’s das erste Stück über die Autobahn, aber ab Ingelheim wird’s endlich spannend und wir kommen kaum drüber weg:
Wie konnten wir DIESEN kurvenreichen Teil des Hunsrücks bislang nur verpassen?
Grobe Tour-Route (ab Ingelheim)
Bingen – Stromberg – Gehweiler – Schlierschied – Bruschied – Breitenthal – Schauren – Sensweiler – Allenbach – Deuselbach – Immert – L150 und schließlich knackig über die K85 in schönen Kurven runter nach Mehring.

Schwindlig gefahren erreichen wir unsere Traum-Ferienwohnung in Mehring
mit überdachtem Balkon und Moselblick
Und wir wissen sofort: Hier könnten wir ewig bleiben!
Luxemburg-Tour [Montag, 08.09.2025]
Über Schweich und Erang geht’s nach Kordel und über Newel zum Tanken ins luxemburgische Rosport.
Fahrspaß im Müllerthal, der “kleinen, luxemburgischen Schweiz”
Lang ist’s her, dass wir das Müllerthal ausgiebig unter die Räder nahmen. Umso mehr freuen wir uns, dass es endlich einmal wieder klappt.
Dank seiner engen Schluchten, bizarren Felsen und Wasserfällen ist es nicht nur landschaftlich der Hit, sondern auch fahrtechnisch der reinste Kurvengaudi.
Nachdem wir einige Straßen gleich doppelt befahren haben, geht’s über Waldbillig nach Befort, etwas Burgromantik tanken.

Burg Beaufort in Befort:
alte Mauern mit Charme und einer Menge Geschichte.
Als wir die GR364 Richtung Berdorf erreichen, müssen wir wider Erwarten wenden, denn die Strecke ist wegen eines schlimmen Unfalls gesperrt.
Eine alternative Route wollen wir nicht, drum geht’s kehrtmarsch zurück nach Befort, um die Wartezeit bei ‘nem Kaffee zu überbrücken.
Bei der anschließenden Fahrt über die Bilderbuchstraße (GR364) lacht das Herz: nicht nur angesichts der moppedfreundlichen Straßenführung, sondern auch dank dieser magisch anmutenden Felslandschaft.

Anhalte-Tipp:
Unmittelbar hinter dem überhängenden Felsen (dem “Predigtstuhl”) gibt’s einen Parkplatz.
Anhalten lohnt sich unbedingt, denn u.a.
könnt ihr direkt gegenüber den “Binzeltschlüff” (eine enge Felsspalte) bestaunen.
Kleines Angeber-Wissen zum Müllerthal
Geologische Highlights
Im Müllerthal erwarten euch diverse Kuriositäten, beispielsweise ein “versteinerter Dino” oder der “verkehrte Fuß”.
Mehr Infos findet ihr hier: >> www.mullerthal.lu/de/die-region-muellerthal-erleben/natur/geologische-highlights
Was ist denn eigentlich ein “Schlüff”?
Als Schlüff bezeichnet man im Müllerthal die typischen engen Felsspalten und Schluchten in der Sandsteinlandschaft.
>> www.mullerthal.lu/de/attraktion/geolandschaft-wanterbaach-siweschleff
Ausführliche Infos zum Müllerthal findet ihr hier: >> mullerthal.lu
Südeifel rocks!
Über Bollendorf geht’s ein Stückchen an der Sauer entlang, bevor wir Richtung Ferschweiler und Prümzurlay die Hügelwelt erklimmen.
Zwar verfransen wir uns rigoros, landen aber ab Holsthum auf einer nicht weniger spannenden Nebenroute nach Wolfsfeld, bevor es zurück nach Mehring geht.
Grobe Tour-Route
Mehring – Schweich – Kordel – Olk – Rosport – Hinkel – Herborn – Consdorf – Breidweiler – GR121 – GR 118 hin und zurück – Waldbillig – Befort – GR364 – Bollendorf – Ferschweiler – Prümzurlay – Holsthum – Wolfsfeld – Auw an der Kyll – L46 nach Schweich – Mehring
Brubbel-Tour [Dienstag, 09.09.2025]
Das Wetter schwächelt, aber immerhin wird’s nach dem Mittag trocken. So machen wir uns auf in die Vulkaneifel, um ein Ziel anzufahren, das auf unserer Must-have-seen-Liste längst hätte abgehakt sein sollen.
“Wallender Born” in Wallenborn
Wallenborn ist ein Minidorf in der Vulkaneifel und zählt gerade mal um die 400 Einwohner.
Warum es das Örtchen dennoch zu einem gewissen Bekanntheitsgrad geschafft hat, liegt vermutlich an dem Kaltwasser-Geysir, im Volksmund auch “Brubbel” genannt, der alle 35 Minuten spuckt.
Bei Einfahrt ins Dorf herrscht zunächst etwas Ratlosigkeit, denn auf sichtbare Wegweiser muss man nicht hoffen.
Dank etwas Beharrlichkeit werden wir fündig, zahlen brav das minimale Eintrittsgeld und müssen nicht allzu lang warten, bis die Fontäne gedenkt, gen Himmel zu schießen.

Kaum hat sich der Brubbel wieder beruhigt, wünscht man sich,
“tausend Nasen zu haben”, denn überall duftet’s lieblich nach Schwefel.
*Ironie-Modus-OFF”
Burgruinen Manderscheid
Anders als der “Brubbel” sind uns die Ober- und Niederburg in Manderscheid längst bekannt, aber längst kein Grund, sie nicht erneut anzupeilen.

Aber sag mal: Scheint dort irgendwann auch mal die Sonne?
Nach kurzem Abweichen von der geplanten Route fahren wir frei Schnauze über Kinderbeuren (äußerst) kurvenreich runter nach Ürzig und von dort rüber nach Bernkastel-Kues.

Parken kann man direkt an der Mosel, am “Gestade”
Gern hätten wir einen Kaffee im “Alten Moselbahnhof” geschlürft, aber der hat leider geschlossen.
So geht’s über Zeltingen-Rachtig, Osann, Klausen und Schleich zurück nach Mehring.
WOW, welche Glücksfee war uns denn wohl heute hold?
Trotz trüben Wetters, ein-zwei kleinen Regentröpfchen und mehrfachem Zusteuern auf schwarzen Unwetter-Wolken bleiben unsere Klamotten tatsächlich trocken.
Grobe Tour-Route
Mehring – Bekond – Dierscheid – Spangdahlem – Schwarzenborn – Deudesfeld – Wallenborn – Manderscheid – Kinderbeuren – kurvenreich runter nach Ürzig – Bernkastel-Kues – Zeltingen-Rachtig – Osann – Klausen – Schleich – Mehring
Saarland-Tour [Mittwoch, 10.09.2025]
Das Wetter hat sich beruhigt. Die Mosel nicht.

Braune Mosel-Brühe,
hier und da gespickt mit dem ein oder anderen kleinen Baumstamm…
Erst billig Tanken in Luxemburg, dann locker-flockig durchs Saarland zappeln

Zunächst auf nach Luxemburg:
Da, wo Tanken noch Spaß macht!
Zurück in Deutschland geht’s über Fisch und Saarburg nach Losheim am See.
Huch… Wie steil die Straßen im Saarland doch sind…?
Aber: WO sind eigentlich all die roten Gesteinsfelsen hin, die wir anno pief bei unserer Tour von Trier nach Saarburg sichteten?
Erstes Ziel: der Bostalsee
Über Rappweiler finden wir eine Umleitung später zum Bostalsee.
Dort erwartet uns allerdings eine herbe Enttäuschung:
- Warum kann man den See nicht direkt anfahren?
- Wieso erklingt selbst auf dem Parkplatz abtörnendes und nerviges Pressluftgehämmer?
- Und warum haben wir vorhin nicht einfach am Losheimer See gehalten?
Schnell weg hier!
Nächstes Ziel: Keltischer Ringwall in Nonnweiler-Otzenhausen
Östlich des Stausees soll es einen “Keltischen Ringwall” geben.
Klingt interessant, sehen wir aber nicht: Vermutlich versteckt sich jener mitten im Wald?
Ok, dann weiter über Thomm und Fell, Fastrau und extrem kurvenreich runter nach Longuich.
Abends beglückt uns ausgiebiger Regen. Aber egal, besser jetzt, als tagsüber!

Abendlicher Besuch der nettesten Urlaubsbekanntschaft unseres Motorradurlaubs.
Regenreich von der Mosel zum Edersee [Donnerstag, 11.09.2025]
Leider heißt es heute Abschied nehmen:
Den winzigen Ort (mit schlechter Verkehrsanbindung) werden wir kaum vermissen, die Ferienwohnung umso mehr!
Angesichts des regnerischen Wetters und der wenig optimistischen Aussichten klemmen wir uns zunächst auf die Autobahn.
Sehr sehr schade, aber angesichts der Situation die wohl klügste Entscheidung…
Eigentlich wollten wir dort maximal bis Koblenz verweilen, aber spätestens bei Höhr-Grenzhausen sind unsere Klamotten “durch” und irgendwie ist keine Besserung in Sicht. Drum verlassen wir die verhasste Bahn erst bei Limburg.
Die autobahnähnliche Bundesstraße bis Marburg macht’s aber auch nicht besser.
Die Großkatze zeigt ihre Zähne!
Erst in Marburg lässt der Himmel das Dauer-Getröpfel und so steuern wir angenervt und durchgefroren den nächstbesten Parkplatz an.
Wie gut, dass Norby dort zu allem Überfluss feststellt, dass seine Tiger Explorer irgendwie Öl verliert?
Ist sie möglicherweise nachtragend, weil sie in diesem Jahr bislang so gut wie nicht bewegt wurde?
Nicht mit zu spaßen, also erstmal zur nächsten Tanke, auf dessen Rat zu A.T.U. und weiter zu einem Autoteile-Service, die das benötigte Tüchs endlich vorrätig haben.
Zum Glück gibt’s just in der Nähe einen “Mc D” und einen riesigen Parkplatz:
Perfekt, um nicht nur das fehlende Öl nachzufüllen, sondern auch, um sich um den mittlerweile gefährlich gesunkenen Koffein-Spiegel zu kümmern.
Westernstadt Zündstoff-City am Edersee
Immerhin bleibt’s trotz böser, dunkelblauer Wolken trocken und es fängt erst beim Check-in in der Westernstadt Zündstoff-City (in Hemfurth-Edersee) an zu meimeln.
Der Empfang an der Rezeption ist überraschend locker und freundlich.
Wer sich DA nicht gleich wohl fühlt, dem ist vermutlich eh nicht zu helfen.

Motel-Feeling: In der Westernstadt dürfen Motorräder direkt vor dem Zimmer parken

Komplettes Terrain im Western-Look.
Das Essen im zugehörigen Restaurant Zündstoff erweist sich erstaunlich preiswert und auch nach dem “Zapfenstreich” muss niemand verdursten:
In der zimmereigenen Minibar finden sich ein-zwei-drei Getränke zu fairen Preisen und wem das nicht reicht, kann sich gegen cash am Rezeptions-Getränkeautomaten bedienen.
Vom Ederbergland zurück ins Münsterland [Freitag, 12.09.2025]
Nach einem ausgiebigen Regenschauer am Abend zeigt sich der Morgen, als wäre nix gewesen:

Morgendliches Erwachen in der Zündstoff-City
Unser vorab bestelltes Frühstück steht vor unserer Zimmertür und die Kaffee-Pad-Maschine läuft auf Hochtouren…
Leider ließ sich unser Zimmer in der Westernstadt nur für eine Nacht buchen. Folglich müssen wir heute zurück Richtung Heimat.
Doof, dass uns im Laufe des Tages April-Wetter erwartet, aber dennoch kein Grund, nicht das ein oder andere Highlight anzufahren.
Das Tolle Haus am Edersee
Das “tolle Haus” ist komplett auf dem Kopf gebaut: Besucher betreten das Haus im Dachgeschoss und steigen sodann ins Erdgeschoss hinauf.
Obendrein sind alle Einrichtungsgegenstände an der Zimmerdecke befestigt…

>> https://das-tolle-haus-am-edersee.de
[Adresse: Hemfurther Straße 14, Edertal-Affoldern]

Leider haben wir’s nicht geschafft, “vorschriftsmäßig” zu parken…
Tipp: Draisine fahren am Edersee
Direkt gegenüber des “tollen Hauses” kann man eine Draisine mieten.
Die Route führt über 2.2 Kilometer vom Affolderner See bis nach Hemfurth.
>> eder-draisine.de
Alte Aseler Brücke
Als die Edertalsperre 1914 gebaut wurde, wurden mehrere Orte geflutet, unter anderem der Ort “Asel”.

Die 60 Meter lange Alte Aseler Brücke wurde zwischen 1887 und 1890 aus Bruchsteinen errichtet.
Ist der Wasserstand niedrig, wartet ihr auf die Fähre allerdings vergeblich…
Mehr Infos zu “Edersee-Atlantis” findet ihr hier: >> www.edersee.com/entdecke-die-region/edersee-atlantis
Ob Atlantis Edersee sichtbar ist oder nicht könnt ihr vorab hier überprüfen:
>> www.edersee.com/service/wasserstand
>> wasserstand.edersee.me
Grobe Tour-Route
Hemfurth-Edersee – L3086 zum “tollen Haus am Edersee” – “Edersee-Rocking” bis Nieder-Werbe (allerdings mit Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h!) – Vöhl – Asel (Brücke) – Thalitter – Korbach – Planänderung hinter Korbach:
Statt von Calimoto lassen wir uns von unserem TomTom “kurvig führen”.
(Funktioniert zumindest bis Beckum semigut… – Ab dort empfiehlt sich besser “freies Fahren” bzw. mit einem Ortskundigen, da die Navis die besten Routen in dieser Region normalerweise nicht kennen…)
Tour-Fazit
Acht Tage, fünf Länder (NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Luxemburg), 1.901 Fahr-Kilometer, drei Basislager und eine erstaunliche Erkenntnis:
Bei derart unendlichem Kurvenspaß und passendem Wetter braucht es keine große Entfernung für einen abwechslungsreichen Motorradurlaub, der noch lange in positiver Erinnerung bleibt!
Mosel-Eifel-Hunsrück? – Geht immer!
Luxemburg? – Eh!
Sauerland ist ehrlich gestanden nicht so unser Ding, aber das Ederbergland? – Jederzeit gern!
Von uns aus alles selbstredend auch locker als Wochenendtour erreichbar, umso erstaunter waren wir, dass die Kombi auch als Motorradurlaub taugte.
Wiederholungstäter? – Never ever(?)
Nach einem lang zurückliegenden Mega-Urlaubs-Desaster haben wir uns (eigentlich) geschworen, niemals mehr denselben Basisort zu wählen.
Diesmal beschleicht uns allerdings das Gefühl, dass diese ungeschriebene Regel künftig gebrochen werden könnte.
Folglich geben wir unsere Unterkunfts-Tipps nur widerwillig weiter (in der Hoffnung, dass ihr nicht unbedingt zeitgleich versucht, dort unterzukommen…)
Unsere Unterkünfte
1. Hotel “Zum Schwalbennest” in Alsfeld
Alsfeld ist mit um die 15.000 Einwohner relativ groß und beeindruckt mit einer ansehnlichen Alstadt. Dennoch sind die Einkehrmöglichkeiten etwas begrenzt. Von daher war unser Hotel ein doppelter Glücksgriff, da man im dortigen Biergarten nicht nur nett hocken, sondern auch gut speisen konnte.
Hotel “Zum Schwalbennest” in Alsfeld: >> hotel-schwalbennest.de
2. Ferienwohnung in Mehring an der Mosel
Anders als in bekannteren Moselorten, steppt in Mehring nicht gerad der Bär.
Zwar ist Trier so gut wie “gleich ums Eck”, die Verkehrsanbindung (per Bus) aber eher mau.
Obendrein kann es – trotz Vor- bzw. Nachsaison – mitunter zum Glücksfall werden, abends einen Tisch in einem der wenigen Restaurants vor Ort zu ergattern. Im Ort gibt’s einen kleinen Supermarkt, aber besser, ihr hofft nicht auf touri-freundliche Öffnungszeiten.
Seid ihr motorisiert, ist hingegen alles gut:
- bis Luxemburg sind’s knapp 30 Kilometer und auch das Saarland liegt gleich ums Eck.
- In knapp 65 Kilometern erreicht ihr Frankreich (Nähe Schengen) und
- auch Belgien (“Ouren”) ist mit 100 Kilometern gut erreichbar.
Ferienwohnung “Moselbach”: >> www.moselbeach.de
3. Motel “Zündstoff-City” in Hemfurt am Edersee
Das Motel liegt abseits des Geschehens, allerdings fußläufig zur “Eder” und wer nicht gerade zu Fuß unterwegs ist, hat alle Möglichkeiten der Welt!
Zündstoff-City: >> www.zuendstoff-edersee.de
Wanderlust?
Sollte uns in unserem Leben wider Erwarten JEMALS die Wanderlust packen, wird das Müllerthal definitiv unsere erste Wahl!
Verpasst!
Dummerweis gab es während unseres Motorradurlaubs diverse Straßensperrungen entlang der Mosel.
Folglich konnten wir viele Touren nicht – wie eigentlich gedacht – fahren, wie beispielsweise die folgenden (früher mal) gefahrenen Spaß-Routen.
Tou-Tipps Mosel
Mülheim (Mosel) – L158 Monzelfeld – Gonzerath – L157 (vorbei an Gornhausen) – Veldenz – Mülheim – L47 Osann – Monzel – Klausen – L50 Piesport – Minheim – Moselpanoramastraße
Motorradkarten etc.
Neue Karten brauchten wir diesmal keine, denn mit dem noch vorhandenen Kartenmaterial diverser Motorrad-Zeitschriften und -messen waren wir gut bedient.
Davon ab haben wir die Regionen bereits so häufig angefahren, dass es uns an grobem Überblick kaum mangelt.
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