Blogparade: Tagestour-Gepäck

X_FISH von www.600ccm.info rief auf zur lustigen Blogparade mit der Frage: „Was habt ihr im Tagestour-Gepäck?“ –
Hier meine schonungslosen Enthüllungen…

Frauleuts können absolut gar nicht ohne ihr Handtäschchen…?

Einige ganz sicher nicht.

Für diejenigen gibt’s sogar die passenden Moppeds:


Honda NC mit praktischem Tank-Attrappen-Fach

Andere hingegen sehr wohl.

Also… Wenn’s irgendwie geht, stopfe ich das, was ich unterwegs so brauche, in die Taschen meiner Moppedjacke:
Papiere, Patte, Smartphone, Haustürschlüssel, Kippen und Feuer, Tempos, Labello, fertig.

Leider neigen die Klamotten-Designer dazu, Motorradjacken für Motorradfahrerinnen krampfhaft stylish designen zu wollen, statt einfach praktisch. Infolgedessen gönnen sie den Jacken immer weniger, dafür jedoch umso winzigere Taschen.

Meine membranlose Sommerjacke ist genau so ein Fall und ich fühle mich genötigt, einen Tankrucksack aufzuschnallen. Letztendlich aber auch kein großer Akt.

Tankrucksack

Da ich mit meiner noch recht jungen Streety ziemlich pingelig bin, habe ich ihr einen dieser Quick-Lock-Tankrucksäcke spendiert, um hässliche Kratzer auf dem Tank zu vermeiden.

Eigentlich fand ich diese Dinger immer scheußlich, weil vorab grauselige Halterungen auf dem Tank montiert werden müssen. Zudem finde ich’s abtörnend, wenn ein Tankrucksack ufomäßig über dem Tank zu schweben scheint.

Zum Glück gab’s für mein Mopped eine Lösung, mit der ich gut leben kann: Statt Tankring oder Spinne mussten nur zwei Stäbchen angeschraubt werden, die auch dann kaum auffallen, wenn man „solo“ fährt.

Auch das Handling ist ’ne feine Sache: Der Tankrucksack ist ratz-fatz draufgeklickt und genauso fix wieder abgenommen, wackelt nicht, stört nicht und fasst immerhin acht Liter.

Streety mit Tankrucksack „Street Tourer M“ von Hepco Becker

Da kann man schonmal ein wenig mehr mitnehmen… 😉

Was landet letztendlich im Tagestour-Gepäck?

Was letztendlich im Tankrucksack landet, hängt von der Jahreszeit ab und davon, ob es sich um eine normale Rund-um-den-Pudding-Tour handelt oder um eine Tagestour im Rahmen eines mehrtägigen Motorradurlaubs.

Dauergäste

Immer mit dabei: eine Warnweste. Parkt schön flach auf dem Boden des Tankrucksacks und nimmt dort keinen Platz weg. (Was drin ist ist drin und kann auch im Ausland nicht vergessen werden!)

Weitere Dauergäste: ein Kulli und ein Textmarker, um beispielsweise die Karten (s.u.) bunt malen zu können, eine Packung Tempos und ein Ersatzfeuerzeug.

Natürlich darf auch die Lesebrille nicht fehlen, damit ich mir nicht vorkomm wie ein Legastheniker, weil ich mir Speisekarten vorlesen lassen muss.
Jene werden aber auch von Jahr zu Jahr kleiner gedruckt…?

Im Frühjahr oder Herbst gesellen sich ein dünner Fleece-Pulli oder eine Merinojacke dazu. Genau wie ein Paar Unterziehhandschuhe.
(Jaha, muss eigentlich nicht, ist aber ein Relikt aus früheren Zeiten, als ich noch keine Griffheizung verbaut hatte. Und immerhin könnte das Teil ja auch mal ausfallen…?)

Tagestouren in der Fremde

Bei Nicht-mal-eben-um-den-Block-Touren steckt zudem eine Tourenkarte im Klarsichtfach obenauf und ein Notizbuch im Bauch des Tankrucksacks. Außerdem eine Tüte Bonbons (als Durstlöscher für unterwegs) und – so ich denn dran denke – eine Minipackung mit feuchten Tüchern und/oder ein kleines Fläschchen mit Desinfektionsgel. Außerdem: mein Zweithandy und ’ne Powerbank, um die Smartphones unterwegs zur Not laden zu können. Letzteres allerdings nur, wenn’s draußen nicht zu heiß ist.
(Hab’s nicht so gern, wenn mir sojet um die Ohren fliegt…)

Ist das Wetter wechselhaft, muss natürlich auch Regenzeugs mit, aber dann wird’s schon ein wenig eng…

Zwar ließe sich der Tankrucksack per Reißverschluss auf 13 Liter erweitern, aber dann ist’s mir da vorn dann doch zuviel Geschlabber. Sollte es platztechnisch wirklich mal zu knapp werden, setze ich eher auf meine alte Hecktasche. Passt selbst bei der Streety hervorragend auf’s Mini-Sozius-Brötchen.


Vollbeladene Street Triple mit Tankrucksack und Hecktasche (Held Iconic)

Tja, sorry liebe Leute – Wie Ihr seht, birgt mein Tagesgepäck keinerlei spannende Überraschungen! 😀

Und was habt Ihr so dabei?

Macht doch einfach mit? Die Blogparade läuft noch bis Ende Oktober und zwar genau hier:
>> Zur Blogparade (www.600ccm.info)

 

Susy
Susy
Geboren "Anno Pief" (im letzten Jahrhundert). Im zarten Alter von vierzehn mit dem Mopped-Fieber infiziert (keine Ahnung wieso!) und eine gefühlte Ewigkeit um den Moppedschein gekämpft. Mit sechzehn zunächst an der "unendlichen Macht" der "Ernährer" gescheitert, mit achtzehn aber endlich erfolgreich. *YEAH!* Danach - trotz Schein - nie aktiv gefahren und den "Virus" eine halbe Ewigkeit erfolgreich verdrängt. Bis er dann, 2004, umso heftiger wieder ausbrach... Seitdem einfach unheilbar krank dem Moppedwahn verfallen... :D
http://www.motorrado.de

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