Riding Assist: Nie wieder mit dem Motorrad umkippen!

Bislang hatten lediglich Moppeds mit Beiwagen die Eigenschaft, nicht umfallen zu können. Anfang Januar 2018 präsentierte Honda allerdings ein selbstbalancierendes Motorrad auf der Fachmesse für Unterhaltungselektronik in (CES) in Las Vegas. Geniale Erfindung oder absoluter Blödsinn?

 
>> www.honda.de/motorcycles/experience-honda/news-and-events/2017-01-27-honda-moto-riding-assist.html

Empörung auf weiter Flur

Die Nachricht sorgte in Motorradfahrer-Kreisen für einen derben Aufschrei.
Man hörte empörte Ausrufe à la: „Was soll denn der Technik-Schick-Schnack?“ – „Entweder kann man fahren oder man kann es nicht!“ bis hin zu „Wenn sowas Pflicht, geb ich meinen Lappen ab!“

Jetzt setzt Honda noch einen drauf…

… und präsentiert auf der 45. Tokyo Motorshow (von 27. Oktober bis 5. November 2017) eine Elektro-Variante des selbststehenden Motorrads „Riding Assist“.


>> www.motorradonline.de/motorraeder/honda-riding-assist-e-elektro-motorrad.945474.html

Ja, spinnen die denn???

Grundsätzlich bin ich kein Freund von überflüssigem Elektrogedöhnse an Moppeds, denn wie man weiß, kann es teuer werden, wenn eins dieser Bauteile das Zeitliche segnet. Ob man all diese elektronischen Helferlein wirklich benötigt, um Motorradfahren zu können, sei außerdem dahingestellt.

Warum die Entwicklung dennoch megaschlau ist

Vermutlich werden Motorradfahrer mit Behinderungen frohlocken. Endlich könnten sie wieder ein Motorrad bewegen, ohne es vorab umbauen lassen zu müssen.


Anlaufstelle für den behindertengerechter Motorradumbau: die Firma Költgen aus Krefeld – >> www.koeltgen.de

Aber auch für Menschen mit Körpermaßen abseits der Norm bieten selbststehende Motorräder ganz neue Aussichten:

Motorrad zu schwer oder zu hoch? – EGAL! 🙂

Endlich kann jede(r) seine/ihre Traummaschine fahren, völlig unabhängig von Sitzhöhe oder Gewicht

  • Bye-bye elendige Abquälerei beim Schieben: einfach vorweggehen und das Mopped dackelt brav hinterher!
  • Mal wieder blöde auf abschüssigem Gelände abgeparkt? Macht auch nix!
  • Darüberhinaus: Tschüss Angst, das Gefährt beim Anhalten in irgendeiner steilen Kehre mangels Bodenkontakt abzulegen!

YEEEAH!

Ich für meinen Teil liebe die Idee und würde so ein Teil SOFORT haben wollen!
Einzig und allein am futuristischen Design müssen „WIR“ wohl nochmal feilen…

Nachtrag: Mopped abgelegt? So hebt man’s wieder auf

 

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Susy
Susy

Geboren „Anno Pief“ (im letzten Jahrhundert). Im zarten Alter von vierzehn – keine Ahnung wieso – mit dem Mopped-Fieber infiziert und eine gefühlte Ewigkeit um den Moppedschein gekämpft. Mit sechzehn zunächst an der „unendlichen Macht“ ihrer „Ernährer“ gescheitert, mit achtzehn dann aber endlich erfolgreich. *YEAH!*
Danach – trotz Schein – erst einmal nie aktiv gefahren und den „Virus“ eine halbe Ewigkeit erfolgreich verdrängt. Vor etwa zehn Jahren brach er allerdings – umso heftiger – wieder aus…
Seitdem einfach „unheilbar krank“ dem Moppedwahn verfallen. :D

http://www.motorrado.de

2 thoughts on “Riding Assist: Nie wieder mit dem Motorrad umkippen!

  1. Die Idee hat was und so ganz sinnlos ist es sicher nicht. Für mich stellt sich aber die Frage, ob es wirklich Motorräder sind, so wie sie heute genutzt werden, die so eine Technik brauchen. Könnte mir zB im medizinischen Bereich Einsatzmöglichkeiten vorstellen. Motorrad fahren ist für mich immer noch ein Sport, den man aufheben sollte, wenn die körperlichen Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind.

    1. Hallo Klaus,
      sehe ich anders – vermutlich, weil ich mir selbst nicht vorstellen könnte, mein liebstes Hobby aufzugeben.
      Auf dass wir uns alle noch lange keine Gedanken darum machen müssen!
      LG
      Susy

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