Motorradtransport in den Urlaub

Motorrad-Transport

Seitdem der DB-Autoreisezug nicht mehr verkehrt, stehen viele dickschifflose Tourenfahrer vor einem ausgebufften Problem: Wie vermeidet man die öde, reifenfressende Anfahrt zum Zielort?

Autoreisezug-Alternativen

Ende 2015 wurde auch die letzte Verbindung von Hamburg nach Lörrach (Schweizer Grenze) eingestellt.

Euro-Express Sonderzüge

Seit Sommer 2016 bietet „Euro-Express Autozüge“ Zugverbindungen von Düsseldorf nach Verona (Italien) an. Kein Schnäppchen, aber das sind Transporte ja generell nicht.
Bei Hinreise am 29. September 2017 profitiert Ihr von einem Sonderangebot: Ihr zahlt dann nur die Bahnfahrt, die Motorräder sind frei.

Bei der Buchung habt Ihr die Wahl zwischen Liegewagen (bis 5 Personen pro Abteil) oder Schlafwagen mit eigener Waschgelegenheit (bis 3 Personen pro Abteil).

Ab dem 19. Mai 2017 bis Ende September bedienen die Autozüge wöchentlich die Strecke Düsseldorf – Verona. Ab Anfang Juli bis Ende August kommen dann Verbindungen nach Livorno (Toskana) hinzu.

Für 2018 sind weitere Ziele (Villach/Kärnten) und Koper (Adriaküste Slowenien) geplant.

>> www.ee-autozug.com

ÖBB Nightjet

Der „Nightjet“ der „Österreichischen Bundesbahnen“ (ÖBB) fährt regelmäßig von Düsseldorf und Hamburg nach Wien und Innsbruck. Ab Wien könnt Ihr weiterfahren nach Livorno oder Verona.

Die Fahrten lassen sich unter anderem im Reisezentrum der Deutschen Bahn buchen.

>> www.oebb.at

BTE Bahn-Touristik Express

Ab 16. Dezember 2016 fährt der BTE-Autoreisezug regelmäßig von Hamburg-Altona nach Lörrach (im Südwesten Baden-Württembergs nahe der Schweizer Grenze) und zurück.
Buchungen sind ab der 2. November-Woche 2016 möglich. Ihr könnt jedoch vorab reservieren.

>> bahntouristikexpress.de

Train4you

Ab Mai 2017 bietet das kölsche Unternehmen „Train4you“ Autozugverbindungen von Hamburg nach Lörrach, Villach und Verona an.
>> www.urlaubs-express.de
Echt schade: Da kommen sie schon aus der Umgebung und bedienen die Strecke ausnahmslos aus Hamburg…

Motorrad-Transporte

… für uns ein Dauer-Thema, denn wir wohnen in einer der denkbar ungünstigsten Ecken Deutschlands. Bis ins nächste Motorradparadies sind jeweils an die tausend Kilometer abzuspulen: Ein Klacks mit Norbys Reiseenduro – ein Grauen mit meinem Naked Bike.

(Entfernungen: Dolomiten: knapp 1.000 km – Seealpen: 1.160 km – Pyrenäen (Narbonne): 1.235 km – Kroatien: 1.280 km)

So checken wir laufend Transportmöglichkeiten. Gar nicht so einfach:

  • Viele Anbieter tummeln sich fernab von uns. Wenn sie überhaupt „ab-Haustür“ transportieren, dann meist nur gegen saftigen Auspreis
  • Problem sind Oneway-Fahrten: Die Preise stehen in keinem Verhältnis zum kombinierten Hin- und Rücktransport
  • Viele Transporteure haben einen festen Transport-Kalender und man ist an die Termine gebunden. Häufig bieten sie ausschließlich Wochenaufenthalte an. Verlängerungen sind meist möglich
  • Einige Transporteure bieten keine spezielle Transportversicherung an.
  • Fährt man vor Ort nicht mindestens an sechs Tagen, lohnt sich es sich eher, ein Motorrad zu mieten. Für viele sicher eine Option, für Leute, die auf Moppeds mit niedriger Sitzbank angewiesen sind, allerdings problematisch.
  • Nachfragen solltet Ihr vorab auch unbedingt, ob Euer Gepäck kostenlos transportiert wird. Einige Veranstalter beschränken den Transport auf eine Gepäckrolle und lassen sich die Mitnahme von Motorradkoffern extra bezahlen.

Im Folgenden findet Ihr eine Liste von Anbietern, über die wir im Laufe unserer Sucherei gestolpert sind:

Ridersprojekt
Die Firma fährt von Ende April bis Ende Oktober wöchentlich nach Sardinien (Olbia). die Moppeds werden vor Ort in einer Garage untergestellt, so dass Ihr Euren Flug flexibel buchen könnt.
Weitere Transportziele sind die Pyrenäen, Andalusien, Mallorca, Marokko und Schottland. Verladeort ist Obergriesbach (Nähe Augsburg). Gegen Aufpreis werden Eure Moppeds von zu Hause abgeholt.
>> www.ridersprojekt.de

4motorbikes
Die Firma sitzt in Olpe und holt Motorräder gegen Aufpreis auch von zu Hause ab.
Inhaber Vito transportiert regelmäßig Motorräder nach Sardinien. Dabei ist man sehr flexibel, da man Vor- und Rücktransport selbst bestimmen kann. Da die Motorräder sowohl in Sardinien als auch in Olpe gelagert werden, ist man zeitlich flexibel.
>> www.4motorbikes.de

SKS-Bikeshuttle
Standort: 56424 Mogendorf im Westerwald
>> www.sks-bikeshuttle.de

M.T.L. Bike-Shuttle
Die Firma sitzt in Lemgo und hat einen festen Reisekalender, der leider meist erst später im neuen Jahr veröffentlicht wird. In der Regel bieten sie nur Wochentouren an. Reiseziele sind: Sardinien, Irland, Kroatien (nur Hinfahrt) und Korsika. Zudem werden die Strecken Hamburg – München und Hamburg – Lörrach bedient. Verladeorte sind meist Hamburg, Hannover, Düsseldorf und Köln. Ab 15 Personen sind Sondertouren möglich.
>> www.bike-shuttle.com

Motorrad-Topguide
Die Firma aus Seligenstadt transportiert Motorräder zum Gardasee, Sardinien, Sizilien, Korsika, nach Mallorca, Barcelona, nach Kärnten und in die Schweiz.
>> Zum Transport-Kalender 2017/2018 (www.motorrad-topguide.de)

Siggis Bikes / BMWBiking
Siggi vermietet in Andalusien BMWs und Ducatis und bietet Roadbook-Touren an. Daneben führt er in Kooperation mit BMW-Biking monatlich Transporte von Deutschland (Lenggries) nach Südspanien (Alhaurin de la Torre bei Malaga) durch. Gegen Aufpreis werden Eure Moppeds auch direkt von Eurer Haustür abgeholt. Anfragen/buchen könnt Ihr diese direkt über seine Seiten:
>> www.siggis-bikes.com

Bike on Board
Die Spedition Engemann aus Hilden (bei Düsseldorf) führt regelmäßig Motorradtransporte nach Griechenland, Italien, Spanien und Irland durch. Abfahrten sind wöchentlich. Kurzfristige Buchungen sind möglich. Eure Bikes werden am Zielort an feste Partnerbetriebe geliefert, wo Ihr diese dann abholen könnt.
>> www.bike-on-board.de

BST-Bike-Shuttle
BST-Bike-Shuttle aus Emmerzhausen (im Westerwald) verfügt über einen großen Reisebus, mit dem 18 Personen und 14 Motorräder gleichzeitig transportiert werden können. Daneben gibt es den „Daily“, der Platz für 8 Personen und 8 Motorräder bietet. Das Reiseziel bestimmt Ihr. Gewöhnlich fährt die Firma in die Alpen oder Pyrenäen, nach Sardinien, Sizilien oder Skandinavien. Wer lieber zum Zielort fliegt, kann auch einen reinen Motorradtransport (bis zu 12 Motorrädern) buchen. Motorradbekleidung, Helm und Motorradkoffer werden ebenfalls transportiert.
>> www.bst-shuttle.de

Sarda-Tours
Auch hier könnt Ihr einen All-in-Service genießen. Motorradtransport, Buchung von Mietmotorrädern, On- und Offroad-Touren, Selfguided-Touren
>> www.sarda-tours.de

Moto-Cargo
Die Firma aus Bamberg transportiert deutschlandweit zu Einheitspreisen gestaffelt nach Kubik. Außerdem bringen sie Fahrzeuge nach Österreich, Dänemark, England, Beneluxländer, Südfrankreich, Nord- und Südspanien, Portugal, Norditalien und Griechenland.
>> www.moto-cargo.de

Roadroom
Wer aus der Gegend rund um Berlin ins Erzgebirge, den Bayerischen Wald, in die Alpen, Seealpen, Dolomiten oder Pyrenäen reisen möchte, kann den Bikershuttle „Roadroom“ aus Eberswalde buchen. Transportiert können bis zu acht Personen mitsamt ihrer Moppeds.
>> roadroom.de

Mallorca-Transporte
Neben Umzügen nach Mallorca transportiert die Firma auch Motorräder dorthin und stellt sie am Flughafenparkplatz in Palma ab.
>> www.mallorca-transporte.de

Oder darf’s ein wenig weiter weg sein?
Bikeworld-Travel bietet nicht nur Motorradreisen mit Mietmotorrädern an, sondern schickt Eure Motorräder auch weltweit per See- oder Luftfracht auf die Reise.
>> www.bikeworld-travel.de

Organisierte Touren inklusive Motorradtransport oder -vermietung

Diverse Firmen bieten Kombi-Pakete an, die beispielsweise aus geführten Touren, Motorrad-Transport und Unterkunft, teilweise sogar inklusive Flüge, enthalten.

123 Motorradreisen
Die Firma bietet diverse (Wochen-)Touren an, wahlweise mit oder ohne Tourguide.
2015 buchten wir bei ihnen ein Rundum-Sorglos-Paket nach Sardinien. Enthalten waren der Flug, der Motorradtransport, die Hotelübernachtungen und der Gepäcktransport von/zum Flughafen. Verladen wird normalerweise in Wolfshagen (bei Kassel). Den Transport übernimmt >> Gütrans. Wir hatten das Glück, dass eine größere Gruppe aus dem Ruhrpott dabei war. So konnten wir unsere Moppeds gegen einen geringen Aufpreis in Unna verladen/abholen. Insgesamt waren wir begeistert von der professionellen Organisation und empfehlen 123Motorradreisen gern uneingeschränkt weiter.
>> www.123motorradreisen.de

Motorrad-Topguide
Die Firma aus Seligenstadt transportiert nicht nur Motorräder, sondern bietet auf Wunsch auch geführte Touren und Yamaha-Leihmaschinen an. Im Winter geht’s beispielsweise in die Algarve (Portugal), im Frühjahr nach Mallorca und Andalusien und ab Mai nach Sardinien und Korsika.
>> Zum kompletten Reisekalender (www.motorrad-topguide.de)

Hispania-Tours
Neben Selfguided Touren bietet das Unternehmen vorrangig geführte Touren in Andalusien, Portugal und Marokko an. Gefahren wird auf BMW-Mietmotorrädern.
>> www.hispania-tours.de

GS Sportreisen
Die Firma bietet Straßen-, Enduro und „Selfguided“ Touren“ auf der ganzen Welt mit Miet-Motorrädern an. Die Hotels werden für Euch vorgebucht. Wenn Ihr möchtet, kümmert sich die Firma auch um die Flugbuchung.
>> www.gs-sportreisen.de

Agentur Grenzbereich
Basisstation der „Agentur Grenzbereich“ ist Pizarra in Malaga (Andalusien). Die Firma bietet unter anderem geführte On- und Offroadtouren an. Vorrangig in Andalusien, Portugal und Marokko. Buchen könnt Ihr allerdings auch diverse Trainings.
>> www.agentur-grenzbereich.de

Free-Bike
Die Firma bietet Motorradreisen (u.a. Sardinien, Andalusien, USA) zu festen Terminen an. Teilweise erfolgt die Anfahrt mit den eigenen Moppeds, teilweise werden sie transportiert. Treffpunkt bzw. Verladeort ist das Landgasthaus Zur Quelle in Nistertal (Westerwald).
>> www.free-bike.de

Almoto
Die Firma bietet ein umfangreiches Reiseprogramm an. Macht Euch am besten selbst ein Bild auf ihrer Webseite:
>> www.almoto.de

Nicebike
Die Firma aus Norderstedt bietet geführte Motorradtouren mit dem eigenen Mopped und Motorradreisen inklusive Miet-Motorrädern an. Ziele sind unter anderem Malle, Kreta und die USA.
> www.nicebike.de

Andalusien-erleben
Rolf „Rolfito“ Hoerr bietet geführte Touren durch Andalusien an. Wahlweise mit dem eigenen Mopped (Transport kann mitgebucht werden) oder mit einem Mietmotorrad (BMW oder Ducati).
>> www.andalusien-erleben.com

Reisebüro Cramer
Das Reisebüro Cramer in Sundern war einst dafür bekannt Urlaubs-Pakete inklusive Motorradtransporten anzubieten. 2015 hatten sie leider keine Transportmöglichkeiten mehr. Ob dies jetzt anders ist, könnt Ihr gern nochmal erfragen:
>> www.reisebuero-cramer.de

Selbstfahrer

Bikertransit

Wer selbst fahren möchte, aber weder ein Transportfahrzeug noch einen eigenen Motorradanhänger hat, ist mit der Firma „Bikertransit“ aus Oberhausen gut bedient. Dort kann man sich eine Doppelkabine ausleihen, auf deren Ladefläche man vier bis fünf Motorräder unterbringen kann. Auffahrrampen sind am Fahrzeug befestigt. Verzurrmaterial ist inklusive. Im Fahrzeug selbst finden bis zu 6 Personen Platz.

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit der Firma gemacht. Die Dieselfahrzeuge fahren sich sehr angenehm, da die Motorräder fest auf der Ladefläche stehen, kann nichts pendeln und so muss man nicht mit 80 oder 100 Stundenkilometern auf der Autobahn herumschleichen.
Beim Be- und Entladen muss man aufgrund der Höhe allerdings schon ziemlich aufpassen und benötigt im Idealfall mindestens vier starke Hände.

In der Vorsaison oder den Sommerferien könnt Ihr die Wagen häufig zum Schnäppchenpreis anmieten.

>> www.bikertransit.de

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Europcar: Lkw und Kleintransporter mit Motorradtransport-Equipment

Die Autoverleih-Firma „Europcar“ vermietet Lkw oder Kleintransporter mit Motorradtransport-Ausstattung. Zur Ausstattung gehören Auffahrrampen und „Wippen“ (Motorradständer zur Fixierung des Vorderrads). Zurrgurte und Ratschen müssen allerdings mitgebracht werden. Alternativ könnt Ihr sie vor Ort kaufen.

Beachtet bitte, dass es das Angebot nicht an jedem Europcar-Standort gibt. Die Anmietung ist an elf deutschen Vermietstationen (u.a. in Düsseldorf, Osnabrück, Hamburg und Rosenheim) möglich. Einwegstrecken sind möglich.

>> www.europcar.de/lkw-motorrad-transport

Anhänger-Verleih

Bei Gruppentouren mieten wir in der Regel einen Kleintransporter (9-Sitzer) und einen Anhänger für 6 Motorräder an. Der Rest unseres Trupps reist mit eigenem Pkw und 2er-Anhänger.

Heimann Fahrzeugbau

Die Miete für den 6er-Anhänger inklusive Auffahrrampe blieben in den letzten Jahren erfreulich konstant: Für zehn Tage zahlten wir jeweils 240 Euro.

>> heimann-fahrzeugbau.de/motorradanhaengervermietung

Das Finden eines technisch einwandfreien, aber dennoch bezahlbaren Kleintransporters gestaltete sich allerdings immer schwieriger.

TS-Rent

Bei TS-rent in Hamm-Schmehausen lassen sich Anhänger für 6, 8 oder 10 Motorräder und geeignete Zugfahrzeuge (Sprinter) mieten.

>> www.ts-rent.info

Achtung: Wer haftet bei Beschädigungen?

Was passiert eigentlich, wenn das Transportfahrzeug einen Unfall hat Euer transportiertes Motorrad beschädigt wird?

Transportiert Ihr Euer Mopped privat auf einem Anhänger oder in einem Sprinter, ist es im Falle eines Unfalls angeblich NICHT versichert und Ihr bleibt auf dem Schaden hängen.

Beauftragt Ihr einen Spediteur, tritt dessen Transportversicherung für den Schaden ein. Diese zahlt allerdings regelmäßig gerade mal 10 Euro pro Kilogramm. Für eine 250 Kilogramm schwere Maschine gäbe es damit gerade mal 2.500 Euro. Bitter, oder?

Glücklicherweise bieten viele Transporteure eine Extra-Versicherung an, die im Falle eines Falles 40 Euro pro Kilogramm blecht.

Lest also unbedingt das Kleingedruckte! Einige Anbieter schließen dort beispielsweise die Haftung für kleinere Beschädigungen wie Kratzer aus.

Weitere Infos

Die Zeitschrift „Motorrad“ (www.motorradonline.de) hat sich bereits öfter mit dem Thema „Transport“ beschäftigt:
>> „Ratgeber Motorradtransport“
>> „So geht’s: Das Motorrad transportieren“

Auch der ADAC gibt Tipps: >> „Motorradtransporte“ (www.adac.de)

>> Motorradblogger Martin (www.motorradblogger.de) hat gleich zwei hilfreiche Beiträge zum Thema Transport verfasst:
>> „Motorradtransport mit dem Transporter – so wird es gemacht“
>> „So funktioniert der Transport des Motorrades mit der Spedition“

Und Ihr?

Wie geht Ihr auf Reisen: Fahrt Ihr Eure Reiseziele auf zwei Rädern an? Oder nutzt Ihr gar die Pkw-Anhänger-Variante?
Habt Ihr Euer Mopped schon einmal transportieren lassen? Welche Speditionen könnt Ihr empfehlen?
Mit welchen Reiseanbietern habt Ihr gute oder schlechte Erfahrungen gemacht?

 

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Susy
Susy
Geboren "Anno Pief" (im letzten Jahrhundert). Im zarten Alter von vierzehn - keine Ahnung wieso - mit dem Mopped-Fieber infiziert und anschließend eine gefühlte Ewigkeit um den Moppedschein gekämpft. Mit sechzehn zunächst an der "unendlichen Macht" ihrer "Ernährer" gescheitert, mit achtzehn dann aber endlich erfolgreich. *YEAH!* Im Anschluss - trotz Schein - leider nie aktiv gefahren und den "Virus" eine halbe Ewigkeit erfolgreich verdrängt. Vor etwa zehn Jahren brach er allerdings - umso heftiger - wieder aus... Seitdem "isse" - moppedtechnisch gesehen - mindestens "unheilbar krank"! :D
http://www.motorrado.de

4 thoughts on “Motorradtransport in den Urlaub

  1. Sehr ausführlich und informativ, danke.

    Als Berliner hat man es ja nicht so leicht schnell wegzukommen und ich habe vor unseren ausgiebigen Urlaubsreisen immer mal wieder nach Optionen geschaut, aber irgendwie war das nie einfach oder in meinem Augen preiswert. Daher sind wir bisher immer auf eigener Achse gefahren und haben die An- und Abfahrt entsprechend in die Gesamttour eingeplant und ein paar interessante Zwischenstationen dazugenommen.
    Da wir immer Rundreisen planen, ist das mit der Anfahrt auch nicht mehr ganz so schlimm.
    Fürs nächste Jahr haben wir auch schon über die Möglichkeit ‚Anhänger‘ nachgedacht, aber uns ist auch klar, dass uns das in der Bewegungsfreiheit einschränkt und man sich vor Ort um einen entsprechenden Platz für Auto und Anhänger kümmern muss. Die Zeitersparnis ist natürlich auch nicht unerheblich. Es bleibt schwierig. 😉

    1. Beruhigend zu hören, dass wir nicht die einzigen Gelackmeierten sind 😉
      Stimmt: Wenn man auf Tour nicht nur auf einen bestimmten Radius beschränkt sein möchte, wird es auch mit Anhänger schwierig.
      So die Gegend jedoch stimmt, wie beispielsweise die Dolos, lässt es sich locker eine Woche lang nett touren, ohne eine Route wiederholen zu müssen. Was die Abstellmöglichkeit für Anhänger betrifft, so haben wir dies bislang stets vorab bei unserer Unterkunft abgefragt. In Südtirol und im Schwarzwald gab es bislang kein Problem damit.
      Mit der Rundreise-Option haben wir auch schon lange geliebäugelt. Es scheiterte jedoch bislang an der Unlust, das Gepäck ständig aus- und wiedereinzupacken und der zunehmenden Sorge um’s Wetter: Gefühlt, gibt es von Jahr zu Jahr mehr unplanbare Unwetter mit Starkregen und Gewitter. Mal schauen, was sich im nächsten Jahr ergibt.

      1. Als Kofferfahrer ist das mit dem Gepäck nur minderschlimm. In der Regel packe ich die immer so, dass ich an das benötigte ohne Probleme rankomme. Auch die Mitfahrer haben da ihre entsprechende Packtaktik, so dass das keine Umstände macht.

        Ansonsten habe ich, mal abgesehen von Technik, eh nie viel dabei, was es sich lohnt auszupacken. Habe schon als kleines Kind in den Ferien gelernt aus dem Koffer zu leben. 😉

        Aber bei unseren Rundtouren war es bisher so, dass wir zwischen 1-3 Nächte irgendwo waren, entsprechend konnte man auspacken oder nicht.
        Was das Wetter angeht, klar, wenn man Stationen geplant hat, ist man da auch ein wenig dran gebunden.
        In Norwegen [1] haben wir spontan umgeplant, wobei die ausgelassene Station auch nicht wirklich wichtig war.
        In Schottlland [2] haben wir uns auf dem Weg nach John O’Groats aufgeteilt, weil ich unbedingt hin wollte, kommt man ja schließlich nicht jeden Tag vorbei.

        Dem Wetter getrotzt zu haben ist vor allem hinterher immer ein großes Erlebnis, von dem wir gerne erzählen. Die ‚kleinen‘ Widrigkeiten machen diese einfachen Abenteuer für uns aus.
        Wenn es nur Sonne und 20°C gegeben hätte, wäre es im Nachhinein nicht so spannend. 😉

        [1] https://blog.max-fun.de/beitragsserien/2015-norwegen/
        [2] https://blog.max-fun.de/beitragsserien/2016-schottland/

        1. Tolle Berichte, Max! Konnte mir zuvor gar nicht vorstellen, dass Touren in Schottland und Norwegen Spaß machen könnte…
          Packtechnisch habe ich zwar schon einiges gelernt, muss aber noch weiter daran arbeiten. Koffer sind natürlich urpraktisch. An (m)einem Naked Bike mag ich sie allerdings nicht leiden. Selbst schuld 😉
          An den „Extremsituationen“ ist echt was dran: Wenn wir über Alpentouren reden, kommt meist als Erstes: „Wisst Ihr noch, damals in strömenden Regen über den stockfinsteren Mendelpass…?“
          Vielen Dank für die Erkenntnis! Hilft künftig sicherlich dabei, wieder unbekümmerter an die Tourplanung heranzugehen.

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