Motorradtransport in den Urlaub

Motorrad-Transport

Seitdem der DB-Autoreisezug nicht mehr verkehrt, stehen viele dickschifflose Tourenfahrer vor einem ausgebufften Problem: Wie vermeidet man die öde, reifenfressende Anfahrt zum Zielort?

// >> Autoreisezug-Alternativen // >> Motorrad-Transporte // >> Organisierte Touren inklusive Motorradtransport/-vermietung // >> Selbstfahrer (Bikertransit/Anhänger/Transporterverleih) // >> Achtung: Wer haftet bei Beschädigungen? // >> Weitere Infos //

 

Autoreisezug-Alternativen

Ende 2015 wurde auch die letzte Autozug-Verbindung der Deutschen Bundesbahn von Hamburg nach Lörrach an der Schweizer Grenze eingestellt. 2017 gab es mehrere Alternativen. Aber wie schaut es für das Jahr 2018 aus?

Euro-Express Sonderzüge

Seit Sommer 2016 bot „Euro-Express Autozüge“ Zugverbindungen von Düsseldorf nach Verona (Italien) an. Kein Schnäppchen, aber das sind Motorrad-Transporte ja generell nicht. Für 2018 waren eigentlich weitere Ziele (Villach in Kärnten und Koper an der slowenischen Adriaküste) geplant.
Dass Letztere nicht zustande kommen würden, hatte der Veranstalter bereits vor längerer Zeit kundgetan.

Glaubt man den Aussagen auf der Webseite des Anbieters, wird es 2018 selbst nach Verona keine Fahrten mehr geben, wenngleich dies zunächst angekündigt wurde. – Schade!

O-Ton Webseite:
„Seit 2015 sind wir den EE-Autozug nach Verona gefahren. Dieser wurde von Beginn an zusammen mit unserem niederländischen Partner vermarktet. Für die Saison 2018 gab es für uns überraschend keine Einigung mit unserem niederländischen Partner, so dass uns eine große Anzahl an Buchungen für die Saison 2018 fehlen wird.
Diese neue Situation hat uns in die undankbare und schwierige Lage gebracht entscheiden zu müssen, ob wir den EE-Autozug 2018 anbieten können oder nicht. Wir haben uns dazu entschlossen keinen Autozug anzubieten.
Auch wenn Sie von unserer Entscheidung enttäuscht sein werden und Sie sich auf die Anreise mit dem Autozug nach Verona gefreut haben, hoffen wir auf Ihr Verständnis. “

>> www.ee-autozug.com

ÖBB Nightjet

Der „Nightjet“ der „Österreichischen Bundesbahnen“ (ÖBB) fährt regelmäßig von Düsseldorf und Hamburg nach Wien und Innsbruck. Ab Wien könnt Ihr weiterfahren nach Livorno oder Verona.

Die Fahrten lassen sich unter anderem im Reisezentrum der Deutschen Bahn buchen.

>> www.oebb.at

BTE Bahn-Touristik Express

Ab 15. Dezember 2017 fährt der BTE-Autoreisezug regelmäßig von Hamburg-Altona nach Lörrach (im Südwesten Baden-Württembergs nahe der Schweizer Grenze) und zurück. Von Ende März bis Ende Oktober sogar zwei- bis dreimal wöchentlich. Buchungen sind ab sofort möglich.

>> bahntouristikexpress.de/autoreisezug-de.html

Train4you

Das kölsche Unternehmen „Train4you“ bietet 2018 erneut Autozugverbindungen von Hamburg nach Lörrach, Villach, Verona und München an.
Buchungen für die Sommersaison (Mai bis Oktober) sind ab dem 1. Dezember 2017 möglich.

>> www.urlaubs-express.de
www.urlaubs-express.de/sommer-saison/

Echt schade: Da kommen sie schon aus der Umgebung und bedienen die Strecke ausnahmslos aus Hamburg…

 

Motorrad-Transporte

… für uns ein Dauer-Thema, denn wir wohnen in einer der denkbar ungünstigsten Ecken Deutschlands. Bis ins nächste Motorradparadies sind jeweils an die tausend Kilometer abzuspulen: Ein Klacks mit Norbys Reiseenduro – ein Grauen mit meinem Naked Bike.

(Entfernungen: Dolomiten: knapp 1.000 km – Seealpen: 1.160 km – Pyrenäen (Narbonne): 1.235 km – Kroatien: 1.280 km)

So checken wir laufend Transportmöglichkeiten. Gar nicht so einfach:

  • Viele Anbieter tummeln sich fernab von uns. Wenn sie überhaupt „ab-Haustür“ transportieren, dann meist nur gegen saftigen Auspreis
  • Problem sind Oneway-Fahrten: Die Preise stehen in keinem Verhältnis zum kombinierten Hin- und Rücktransport.
  • Viele Transporteure haben einen festen Transport-Kalender und man ist an die Termine gebunden. Häufig bieten sie ausschließlich Wochenaufenthalte an. Verlängerungen sind meist möglich.
  • Einige Transporteure bieten keine spezielle Transportversicherung an, so dass Ihr im Fall eines Crashs nicht einmal den Zeitwert für Eure Maschine erstattet bekommt. gaaanz böse! Fragt also besser mall vorher nach!
  • Zudem gibt’s Firmen, die sich von Kratzern völlig freisprechen! ebenfalls böse…
  • Fährt man vor Ort nicht mindestens an sechs Tagen, lohnt sich es sich eher, ein Motorrad zu mieten. Für viele sicher eine Option, für Leute, die auf Moppeds mit niedriger Sitzbank angewiesen sind, allerdings problematisch.
  • Nachfragen solltet Ihr vorab auch unbedingt, ob Euer Gepäck kostenlos transportiert wird. Einige Veranstalter beschränken den Transport auf eine Gepäckrolle und lassen sich die Mitnahme von Motorradkoffern extra bezahlen.

Im Folgenden findet Ihr eine Liste von Anbietern, über die wir im Laufe unserer Sucherei gestolpert sind:
(Die Reihenfolge ist willkürlich und wertungsfrei.)

Ridersprojekt
Die Firma fährt von Ende April bis Ende Oktober wöchentlich nach Sardinien (Olbia). Die Moppeds werden vor Ort in einer Garage untergestellt, so dass Ihr Euren Flug flexibel buchen könnt.
Weitere Transportziele sind die Pyrenäen, Andalusien und Marokko. Verladeort ist Obergriesbach, Nähe Augsburg. Gegen Aufpreis werden Eure Moppeds von zu Hause abgeholt.
>> www.ridersprojekt.de

4motorbiker
Die Firma sitzt in Olpe und holt Motorräder gegen Aufpreis auch von zu Hause ab.
Inhaber Vito transportiert regelmäßig Motorräder nach Sardinien. Möglich sind aber auch Kroatien, die Pyrenäen, Andalusien, Korsika und Kalabrien/Sizilien. Dabei seid Ihr zeitlich flexibel, da die Motorräder sowohl in Deutschland als auch am Ziel vorübergehend gelagert werden können.
>> www.4motorbiker.de

SKS-Bikeshuttle
Feste Termine scheint es nicht zu geben, also einfach mal anfragen…
Standort: 56424 Mogendorf im Westerwald
>> www.sks-bikeshuttle.de

M.T.L. Bike-Shuttle
Die Firma sitzt in Lemgo und hat einen festen Reisekalender. 2018 geht es beispielsweise nach Sardinien, Andalusien, Irland, Dänemark, ins Salzburger Land und in die Dolomiten. Verladeort ist 32657 Lemgo. Gegen Aufpreis wird Euer Mopped aber auch zu Hause abgeholt. Ab 15 Personen sind Sondertouren möglich.
>> www.bike-shuttle.com
>> Zum Bike-Shuttle-Terminkalender

Motorrad-Topguide
Die Firma aus Seligenstadt transportiert Motorräder zum Gardasee, Sardinien, Sizilien, Korsika, nach Mallorca, Barcelona, nach Kärnten und in die Schweiz. YAMAHA-Fahrer sind im Vorteil: Sie können ihr Mopped ohne zusätzliche Kosten bei ihrem YAMAHA-Händlern abgeben (vorausgesetzt, er nimmt an der Aktion teil) und es dort nach der Tour wieder abholen.
>> Zum Transport-Kalender 2018 (www.motorrad-topguide.de)

Siggis Bikes / BMWBiking
Siggi vermietet in Andalusien BMWs und Ducatis und bietet Roadbook-Touren an. Daneben führt er in Kooperation mit BMW-Biking monatlich Transporte von Deutschland (Lenggries, Solms oder Obergriesbach) nach Südspanien (Alhaurin de la Torre bei Malaga) durch. Gegen Aufpreis werden Eure Moppeds auch direkt vor Eurer Haustür abgeholt. Anfragen/buchen könnt Ihr diese direkt über seine Seiten:
>> www.siggis-bikes.com

Bike on Board
Die Spedition Engemann aus Hilden (bei Düsseldorf) führt regelmäßig Motorradtransporte nach Griechenland, Italien, Spanien und Irland durch. Abfahrten sind wöchentlich. Kurzfristige Buchungen sind möglich. Eure Bikes werden am Zielort an feste Partnerbetriebe geliefert, wo Ihr diese dann abholen könnt.
>> www.bike-on-board.de

BST-Bike-Shuttle
BST-Bike-Shuttle aus Emmerzhausen (im Westerwald) verfügt über einen großen Reisebus, mit dem 18 Personen und 14 Motorräder gleichzeitig transportiert werden können. Daneben gibt es den „Daily“, der Platz für 8 Personen und 8 Motorräder bietet. Das Reiseziel bestimmt Ihr. Gewöhnlich fährt die Firma in die Alpen oder Pyrenäen, nach Sardinien, Sizilien oder Skandinavien. Wer lieber zum Zielort fliegt, kann auch einen reinen Motorradtransport (bis zu 12 Motorrädern) buchen. Motorradbekleidung, Helm und Motorradkoffer werden ebenfalls transportiert.
>> www.bst-shuttle.de

Sarda-Tours
Auch hier könnt Ihr einen All-in-Service genießen. Motorradtransport, Buchung von Mietmotorrädern, On- und Offroad-Touren, Selfguided-Touren
>> www.sarda-tours.de
>> Transport-Infos von Sarda-Tours

Moto-Cargo
Die Firma aus Bamberg transportiert deutschlandweit zu Einheitspreisen gestaffelt nach Kubik. Außerdem bringen sie Fahrzeuge nach Österreich, Dänemark, England, Beneluxländer, Südfrankreich, Nord- und Südspanien, Portugal, Norditalien und Griechenland.
>> www.moto-cargo.de

MZD-Motorradreisen
Susanne und Dieter aus Moosinning bieten einen Shuttle-Service ab vier Motorrädern an und bringen Euch – mitsamt Eurer Moppeds – ab einem vorab vereinbarten Treffpunkt zu Eurem Ziel in Europa.
http://www.mzd-motorradreisen.de/shuttle-service/

Moppettkutsche
Kalle, Inhaber der „Moppettkutsche“ transportiert Eure Moppeds nach Sardinien und Resteuropa, noch dazu versichert (Zeitwert). Sein Truck bietet Platz für 31 Motorräder. Tipp: Lasst Euch von den veralteten Infos auf seinen Webseiten nicht beeindrucken, sondern telefoniert einfach mal mit ihm!
www.moppettkutsche.de/

Roadroom
Wer aus der Gegend rund um Berlin ins Erzgebirge, den Bayerischen Wald, in die Alpen, Seealpen, Dolomiten oder Pyrenäen reisen möchte, kann den Bikershuttle „Roadroom“ aus Eberswalde (nordöstlich von Berlin) buchen. Die Firma transportiert nicht nur Eure Moppeds, sondern nimmt Euch direkt mit (maximal acht Personen und acht Moppeds). Dabei reist Ihr auf bequemen Einzelsitzen und habt Zugriff auf DVD Player und Kühlbox.
>> roadroom.de

Mallorca-Transporte
Neben Umzügen nach Mallorca transportiert die Firma auch Motorräder dorthin und stellt sie am Flughafenparkplatz in Palma ab.
>> www.mallorca-transporte.de

Oder darf’s ein wenig weiter weg sein?

Bikeworld-Travel bietet nicht nur Motorradreisen mit Mietmotorrädern an, sondern schickt Eure Motorräder auch weltweit per See- oder Luftfracht auf die Reise.
>> www.bikeworld-travel.de

Mit GS-Sportreisen könnt Ihr Euer Mopped nicht nur in die USA, nach Mexiko, Kuba oder in die Dominikanische Republik schicken, sondern auch auf die Kanaren (Lanzarote, Fuerteventura, Teneriffa und Las Palmas) oder die Balearen (Mallorca und Ibiza). Transportiert wird per Luftfracht auf Palette.

http://www.gs-sportreisen.de/luftfracht/fly_ride.htm

 

Organisierte Touren inklusive Motorradtransport oder -vermietung

Diverse Firmen bieten Kombi-Pakete an, die beispielsweise aus geführten Touren, Motorrad-Transport und Unterkunft, teilweise sogar inklusive Flüge, enthalten.

123 Motorradreisen
Die Firma bietet diverse (Wochen-)Touren an, wahlweise mit oder ohne Tourguide. Zu ausgewählten Terminen geht es nach Sardinien, Korsika, Andalusien, Kroatien, Frankreich, Schottland oder nach Malle.
2015 buchten wir bei ihnen ein Rundum-Sorglos-Paket nach Sardinien. Enthalten waren der Flug, der Motorradtransport, die Hotelübernachtungen und der Gepäcktransport von/zum Flughafen. Verladen wird normalerweise in Wolfshagen (bei Kassel). Den Transport übernimmt >> Gütrans. Wir hatten das Glück, dass eine größere Gruppe aus dem Ruhrpott dabei war. So konnten wir unsere Moppeds gegen einen geringen Aufpreis in Unna verladen/abholen. Insgesamt waren wir begeistert von der professionellen Organisation und können nicht anders, als die Firma ohne wenn und aber weiterzuempfehlen!
>> www.123motorradreisen.de

Motorrad-Topguide
Die Firma aus Seligenstadt transportiert nicht nur Motorräder, sondern bietet auf Wunsch auch geführte Touren und Yamaha-Leihmaschinen an. Im Winter geht’s beispielsweise in die Algarve (Portugal), im Frühjahr nach Mallorca und Andalusien und ab Mai nach Sardinien und Korsika.
>> Zum kompletten Reisekalender (www.motorrad-topguide.de)

Hispania-Tours
Neben Selfguided Touren bietet das Unternehmen vorrangig geführte Touren in Andalusien, Portugal und Marokko an. Gefahren wird auf BMW-Mietmotorrädern.
>> www.hispania-tours.de

Agentur Grenzbereich
Basisstation der „Agentur Grenzbereich“ ist Pizarra in Malaga (Andalusien). Die Firma bietet unter anderem geführte On- und Offroadtouren an. Vorrangig in Andalusien, Portugal und Marokko. Buchen könnt Ihr allerdings auch diverse Trainings.
>> www.agentur-grenzbereich.de

Free-Bike
Die Firma bietet Motorradreisen (u.a. Sardinien, Andalusien, USA) zu festen Terminen an. Teilweise erfolgt die Anfahrt mit den eigenen Moppeds, teilweise werden sie transportiert. Treffpunkt bzw. Verladeort ist das Landgasthaus Zur Quelle in Nistertal (Westerwald).
>> www.free-bike.de

Almoto
Die Firma bietet ein umfangreiches Reiseprogramm an. Macht Euch am besten selbst ein Bild auf ihrer Webseite:
>> www.almoto.de

Nicebike
Die Firma aus Norderstedt bietet geführte Motorradtouren mit dem eigenen Mopped und Motorradreisen inklusive Miet-Motorrädern an. Ziele sind unter anderem Malle, Kreta und die USA.
> www.nicebike.de

Andalusien-erleben
Rolf „Rolfito“ Hoerr bietet geführte Touren durch Andalusien an. Wahlweise mit dem eigenen Mopped (Transport kann mitgebucht werden) oder mit einem Mietmotorrad (BMW oder Ducati).
>> www.andalusien-erleben.com

MZD-Motorradreisen
Die Firma bietet ein Rundherum-Wohlfühlpaket inklusive Motorradtransport nach Sardinien, Andalusien, Kroatien und Sizilien an. Stützpunkte – und somit Abhholstationen – sind Moosinning (15 Kilometer nördlich von München) und Dinslaken (30 Kilometer westlich von Düsseldorf).
www.mzd-motorradreisen.de/motorradtouren/

Reisebüro Cramer
Das Reisebüro Cramer in Sundern war einst dafür bekannt Urlaubs-Pakete inklusive Motorradtransporten anzubieten. 2015 hatten sie leider keine Transportmöglichkeiten mehr. Ob dies jetzt anders ist, könnt Ihr gern nochmal erfragen:
>> www.reisebuero-cramer.de

 

Selbstfahrer

Bikertransit

Wer selbst fahren möchte, aber weder ein Transportfahrzeug noch einen eigenen Motorradanhänger hat, ist mit der Firma „Bikertransit“ aus Oberhausen gut bedient. Dort kann man sich eine Doppelkabine ausleihen, auf deren Ladefläche man vier bis fünf Motorräder unterbringen kann. Auffahrrampen sind am Fahrzeug befestigt. Verzurrmaterial ist inklusive. Im Fahrzeug selbst finden bis zu 6 Personen Platz.

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit der Firma gemacht. Die Dieselfahrzeuge fahren sich sehr angenehm, da die Motorräder fest auf der Ladefläche stehen, kann nichts pendeln und so muss man nicht mit 80 oder 100 Stundenkilometern auf der Autobahn herumschleichen. Beim Be- und Entladen muss man aufgrund der Höhe allerdings schon ziemlich aufpassen und benötigt im Idealfall mindestens vier starke Hände.

In der Vorsaison oder den Sommerferien könnt Ihr die Wagen häufig zum Schnäppchenpreis anmieten.

>> www.bikertransit.de

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Europcar: Lkw und Kleintransporter mit Motorradtransport-Equipment

Die Autoverleih-Firma „Europcar“ vermietet Lkw oder Kleintransporter mit Motorradtransport-Ausstattung. Zur Ausstattung gehören Auffahrrampen und „Wippen“ (Motorradständer zur Fixierung des Vorderrads). Zurrgurte und Ratschen müssen allerdings mitgebracht werden. Alternativ könnt Ihr sie vor Ort kaufen.

Beachtet bitte, dass es das Angebot nicht an jedem Europcar-Standort gibt. Die Anmietung ist an elf deutschen Vermietstationen (u.a. in Düsseldorf, Osnabrück, Hamburg und Rosenheim) möglich. Einwegstrecken sind möglich.

>> www.europcar.de/lkw-motorrad-transport

Anhänger- und Kleintransporter-Verleih

Bei Gruppentouren mieten wir in der Regel einen Kleintransporter (9-Sitzer) und einen Anhänger für 6 Motorräder an. Der Rest unseres Trupps reist mit eigenem Pkw und 2er-Anhänger.

Heimann Fahrzeugbau

Hier haben wir bislang sehr gute Erfahrungen gemacht und der Mietpreis für den 6er-Anhänger inklusive Auffahrrampe blieb über Jahre erfreulich konstant: Für zehn Tage zahlten wir jeweils 240 Euro (zuletzt 2014 – der Preis ist heute möglicherweise höher).
>> heimann-fahrzeugbau.de/motorradanhaengervermietung

Das Finden eines technisch einwandfreien, aber dennoch bezahlbaren Kleintransporters gestaltete sich von Jahr zu Jahr schwieriger.

 

Achtung: Wer haftet bei Beschädigungen?

Was passiert eigentlich, wenn das Transportfahrzeug einen Unfall hat und Euer transportiertes Motorrad beschädigt wird?

Transportiert Ihr Euer Mopped privat auf einem Anhänger oder in einem Sprinter, ist es im Falle eines Unfalls angeblich NICHT versichert und Ihr bleibt auf dem Schaden hängen. Es sei denn, Ihr habt Euer gutes Stück vollkaskoversichert. Aber wer macht schon sowas?

Beauftragt Ihr einen Spediteur, tritt dessen Transportversicherung für den Schaden ein. Diese zahlt allerdings regelmäßig gerade mal 10 Euro pro Kilogramm. Angenommen, Eure Maschine wiegt 250 Kilogramm und der Spediteur setzt die Fracht in den Graben: In dem Fall bekommt Ihr gerade mal 2.500 Euro! – Bitter, oder?

Glücklicherweise bieten viele Transporteure eine Extra-Versicherung an, die im Falle eines Falles 40 Euro pro Kilogramm blecht. Daneben ist es angeblich möglich, die Maschinen mit ihrem Zeitwert versichert zu bekommen.

Lest also unbedingt das Kleingedruckte! Einige Anbieter haften beispielsweise nicht für „kleinere Beschädigungen“, wie Kratzer oder Schrammen am Lack!

 

Weitere Infos

„Louis“ bietet auf seinen Webseiten nicht nur Motorradbekleidung, Ersatzteile und Zubehör, sondern auch hilfreiche Tipps. Unter anderem zum Thema >> Motorrad-Transport (zu Lande, zu Wasser, auf Schienen und in der Luft).

Die Zeitschrift „Motorrad“ (www.motorradonline.de) hat sich bereits öfter mit dem Thema „Transport“ beschäftigt:
>> „Ratgeber Motorradtransport“
>> „So geht’s: Das Motorrad transportieren“

Auch der ADAC gibt Tipps: >> „Motorradtransporte“ (www.adac.de)

>> Motorradblogger Martin (www.motorradblogger.de) hat gleich zwei hilfreiche Beiträge zum Thema Transport verfasst:
>> „Motorradtransport mit dem Transporter – so wird es gemacht“
>> „So funktioniert der Transport des Motorrades mit der Spedition“

Und Ihr?

Wie geht Ihr auf Reisen: Fahrt Ihr Eure Reiseziele auf zwei Rädern an? Oder nutzt Ihr gar die Pkw-Anhänger-Variante?
Habt Ihr Euer Mopped schon einmal transportieren lassen? Welche Speditionen könnt Ihr empfehlen?
Mit welchen Reiseanbietern habt Ihr gute oder schlechte Erfahrungen gemacht?

 

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Susy
Susy
Geboren "Anno Pief" (im letzten Jahrhundert). Im zarten Alter von vierzehn - keine Ahnung wieso - mit dem Mopped-Fieber infiziert und eine gefühlte Ewigkeit um den Moppedschein gekämpft. Mit sechzehn zunächst an der "unendlichen Macht" ihrer "Ernährer" gescheitert, mit achtzehn dann aber endlich erfolgreich. *YEAH!* Danach - trotz Schein - erst einmal nie aktiv gefahren und den "Virus" eine halbe Ewigkeit erfolgreich verdrängt. Vor etwa zehn Jahren brach er allerdings - umso heftiger - wieder aus... Seitdem einfach "unheilbar krank" dem Moppedwahn verfallen. :D
http://www.motorrado.de

10 thoughts on “Motorradtransport in den Urlaub

  1. Sehr ausführlich und informativ, danke.

    Als Berliner hat man es ja nicht so leicht schnell wegzukommen und ich habe vor unseren ausgiebigen Urlaubsreisen immer mal wieder nach Optionen geschaut, aber irgendwie war das nie einfach oder in meinem Augen preiswert. Daher sind wir bisher immer auf eigener Achse gefahren und haben die An- und Abfahrt entsprechend in die Gesamttour eingeplant und ein paar interessante Zwischenstationen dazugenommen.
    Da wir immer Rundreisen planen, ist das mit der Anfahrt auch nicht mehr ganz so schlimm.
    Fürs nächste Jahr haben wir auch schon über die Möglichkeit ‚Anhänger‘ nachgedacht, aber uns ist auch klar, dass uns das in der Bewegungsfreiheit einschränkt und man sich vor Ort um einen entsprechenden Platz für Auto und Anhänger kümmern muss. Die Zeitersparnis ist natürlich auch nicht unerheblich. Es bleibt schwierig. 😉




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    1. Beruhigend zu hören, dass wir nicht die einzigen Gelackmeierten sind 😉
      Stimmt: Wenn man auf Tour nicht nur auf einen bestimmten Radius beschränkt sein möchte, wird es auch mit Anhänger schwierig.
      So die Gegend jedoch stimmt, wie beispielsweise die Dolos, lässt es sich locker eine Woche lang nett touren, ohne eine Route wiederholen zu müssen. Was die Abstellmöglichkeit für Anhänger betrifft, so haben wir dies bislang stets vorab bei unserer Unterkunft abgefragt. In Südtirol und im Schwarzwald gab es bislang kein Problem damit.
      Mit der Rundreise-Option haben wir auch schon lange geliebäugelt. Es scheiterte jedoch bislang an der Unlust, das Gepäck ständig aus- und wiedereinzupacken und der zunehmenden Sorge um’s Wetter: Gefühlt, gibt es von Jahr zu Jahr mehr unplanbare Unwetter mit Starkregen und Gewitter. Mal schauen, was sich im nächsten Jahr ergibt.




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      1. Als Kofferfahrer ist das mit dem Gepäck nur minderschlimm. In der Regel packe ich die immer so, dass ich an das benötigte ohne Probleme rankomme. Auch die Mitfahrer haben da ihre entsprechende Packtaktik, so dass das keine Umstände macht.

        Ansonsten habe ich, mal abgesehen von Technik, eh nie viel dabei, was es sich lohnt auszupacken. Habe schon als kleines Kind in den Ferien gelernt aus dem Koffer zu leben. 😉

        Aber bei unseren Rundtouren war es bisher so, dass wir zwischen 1-3 Nächte irgendwo waren, entsprechend konnte man auspacken oder nicht.
        Was das Wetter angeht, klar, wenn man Stationen geplant hat, ist man da auch ein wenig dran gebunden.
        In Norwegen [1] haben wir spontan umgeplant, wobei die ausgelassene Station auch nicht wirklich wichtig war.
        In Schottlland [2] haben wir uns auf dem Weg nach John O’Groats aufgeteilt, weil ich unbedingt hin wollte, kommt man ja schließlich nicht jeden Tag vorbei.

        Dem Wetter getrotzt zu haben ist vor allem hinterher immer ein großes Erlebnis, von dem wir gerne erzählen. Die ‚kleinen‘ Widrigkeiten machen diese einfachen Abenteuer für uns aus.
        Wenn es nur Sonne und 20°C gegeben hätte, wäre es im Nachhinein nicht so spannend. 😉

        [1] https://blog.max-fun.de/beitragsserien/2015-norwegen/
        [2] https://blog.max-fun.de/beitragsserien/2016-schottland/




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        1. Tolle Berichte, Max! Konnte mir zuvor gar nicht vorstellen, dass Touren in Schottland und Norwegen Spaß machen könnte…
          Packtechnisch habe ich zwar schon einiges gelernt, muss aber noch weiter daran arbeiten. Koffer sind natürlich urpraktisch. An (m)einem Naked Bike mag ich sie allerdings nicht leiden. Selbst schuld 😉
          An den „Extremsituationen“ ist echt was dran: Wenn wir über Alpentouren reden, kommt meist als Erstes: „Wisst Ihr noch, damals in strömenden Regen über den stockfinsteren Mendelpass…?“
          Vielen Dank für die Erkenntnis! Hilft künftig sicherlich dabei, wieder unbekümmerter an die Tourplanung heranzugehen.




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  2. Hallo Susy und Norbert,
    ihr berichtet auf der dieser Seite über uns. Vielen Dank dafür. Wir haben uns in 2017 kräftig ins Zeug gelegt und sowohl unsere Webseite als auch unsere Shuttle überarbeitet.
    Nun sind die Transporte schon viel früher auf der Webseite. Wir fahren eure Bikes nach Almunecar, nach Olbia, zur Moto GP nach Barcelona, nach Irland und in die Dolomiten. Auch für unsere schwedischen und dänischen Nachbarn haben wir Shuttle von Skagen (DK) im Angebot.
    Vielleicht können wir euch mit unserer neuen Webseite überzeugen, den alten Artikel über uns zu überarbeiten. 😉
    Bei Rückfragen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung.




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    1. Hallo Dieter,
      erstmal vielen Dank für die Info und herzlichen Glückwunsch zur neuen Seite.
      Top, dass es bereits jetzt Termine für das kommende Jahr gibt – Das erleichtert die Tourplanung doch ungemein!

      Ich habe den Beitrag bereits ein wenig angepasst; grundlegend überarbeiten wir ihn voraussichtlich Mitte/Ende Oktober.
      Bei Unklarheiten komme ich dann gerne noch einmal auf Euch zu.

      Viele Grüße
      Susy




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  3. Hallo Susy und Norbert,

    zu diesem Beitrag gibt es schon wieder etwas Neues: Der Urlaubs-Express (Train4You) füllt künftig die Lücke, die Euro-Express auf der Strecke Düsseldorf-Verona hinterlassen hat und fährt dort ab Sommer 2018. Buchungen sind ab sofort (und nicht erst ab 1. Dezember) möglich. Der Markt ist also weiterhin sehr dynamisch. Auf meiner Seite http://www.autoreisezug-planer.de gibt es immer den aktuellen Stand.

    Viele Grüße
    Jürgen




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  4. Tolle Zusammenfassung.
    Ich wollte mir 2003 für 3 Wochen einen Anhänger leihen, habe für das Geld aber dann gleich einen gekauft. Nun fahre ich Stollenreifen schonend entweder ins Zielgebiet oder bis zum ersten Gebirge. Dann geht es auf die Rundreise. Bei Offroadurlauben ist auch gut zu wissen, das man im Pannenfall in 1-2 Tagen sein Auto hat und die Reste mit nach Hause nehmen kann.
    Auto und Anhänger bleiben bei der ersten Unterkunft oder bei Leuten, die ich über Motorrad-Foren kennen gelernt habe. Autobahnen sehen meine Moppeds kaum noch.




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    1. Hallo Björn,
      vielen Dank für die Blumen!
      So planen wir es auch: Diese Transportiererei geht langsam aber sicher ins Geld und die Urlaubstage schmelzen nur so dahin, wenn man aus Hin- und Rückreise eine autobahnlose Tour machen möchte.
      Noch sind wir allerdings am grübeln, ob es ein geeignetes Zugfahrzeug plus Anhänger oder doch eher ein Transporter werden soll.
      LG
      Susy




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