Motorradtour ins Dreiländereck A – I – CH (2013)

Noch nie zuvor haben wir vor einer Motorradtour so gezittert: Ende Mai lag die Schneefallgrenze in Tirol noch immer bei 1500 Meter und die Woche darauf wurde erneut eine Kaltfront erwartet. Kein Grund zur Panik? – Doch! Zumindest wenn man Anfang/Mitte Juni eine Tour ins Dreiländereck Österreich – Italien – Schweiz geplant hat.

Freitag, 14. Juni 2013 – Anreisetag

 

Gegen 21.30 Uhr geht’s endlich los:

Zu siebt hocken wir in einem gemieteten Kleintransporter der „Sprinterklasse“ und verrenken uns auf den ersten Metern den Nacken, um den Anhänger-Koloss mit Argus-Augen durch die Heckscheibe zu beobachten. Nach den ersten Kurven dann Entwarnung: Alle sechs Moppeds thronen offenbar fest in ihren Wippen und auch die beiden weiteren Moppedvernarrten (im Pkw mit Zweier-Anhänger) sind uns dicht auf den Fersen.

Tourteilnehmer Nummer zehn weilt derweil bereits in München, wo er mit eigenem Pkw und Anhänger seine „GS“ aufsammeln und reparieren lassen will, die er dort bei seiner letzten Tour zurücklassen musste.

Moppeds auf dem Hänger

Unser Ziel:
Die Bikerpension Landpension Engadin in Nauders, einem kleinen Örtchen im Bundesland Tirol.

Die knapp 1.600-Seelen-Gemeinde Nauders im Bezirk Landeck liegt in einem Hochtal, 1.394 Metern oberhalb des Inntals. Das Örtchen erreicht man über den Finstermünzpass im Norden (Österreich), den Reschenpass im Süden (Italien) oder die Norbertshöhe im Westen (Schweiz). Im Südwesten treffen die Grenzen Österreichs, Italiens und der Schweiz auf 2.160 Metern am Dreiländer-Grenzstein aufeinander.Oberhalb von Nauders liegt der „Schwarze See“ auf dem „kleinen Mutzkopf“ (1.712 HM). Erreichbar ist er über Riatsch (1 Stunde Weg) oder den Sessellift (an der Straße Richtung Engadin).

Kühe

 

Samstag, 15. Juni 2013 – Ankunftstag

 

Nach einer durchfahrenen Nacht schlagen wir morgens gegen kurz nach neun in Nauders auf. Eigentlich können wir unsere Zimmer erst um 14 Uhr beziehen. Unsere Pensionswirte Sonja und René zerreißen sich jedoch förmlich, damit wir frühestmöglich einchecken können. Netterweise legen sie am Frühstücksbuffet gleich noch etwas Futter nach, damit wir alle hungrigen Mäuler stopfen können.

Mautpflicht in Österreich:

Eigentlich haben wir nicht geplant, in Österreich Autobahnen zu benutzen. Sonja und René warnen uns allerdings vor der Fahrt Richtung Landeck: Aufgrund der Straßenführung landet man dort offenbar ratzfatz im plakettenpflichtigen Tunnel und die örtliche Rennleitung weiß diese Tatsache auszunutzen. So besorgen wir uns an der Tankstelle nebenan vorsichtshalber direkt eine 10-Tages-Vignette für 4,90 Euro.

CBF und GSR mit Pickerl

Kaum ist das Gepäck in unseren Zimmern verstaut und die Moppeds von den Hängern abgeladen, sind unsere „Freaks“ nicht mehr zu halten: Rauf auf den Bock und auf zu ersten kleinen 150-Kilometer-Tour. Keine Ahnung, wie die das machen(?) Norby und meinereiner sind jedenfalls todmüde, ziehen es daher vor, die örtlichen Hügel per pedes zu erkunden und fangen uns direkt ’nen kleinen Sonnenbrand ein.

Nauders

Abends wird in unserer Pension gegrillt: Für 19,50 Euro kann man soviel essen wie man möchte. Mögen tun einige von uns, kapitulieren aber letztendlich am größtenteils leider nicht durchgegarten Fleisch. Da zum Grillbuffet diverse Salate und Pommes gereicht werden, muss zum Glück niemand hungern.

Nach einigen Fuhren „Fohrenburg“ (So schimpft sich das einheimische Bier aus dem Vorarlberg) fallen wir alle erledigt in die Falle.

Fohrenburger

   

 

Sonntag, 16. Juni 2013 – Einschaukel-Tour

 

Unsere Pension liegt direkt an der örtlichen Bundesstraße. In den rückwärtigen Zimmern bekommt man davon jedoch nichts mit. Direkt nebenan liegt eine Tankstelle. Praktischer kann eine Unterkunft kaum liegen!

Spritpreise in Österreich
Tanken in Österreich macht Laune!

Nach dem Frühstück starten wir zu zweit zu unserer kleine „Einschaukeltour“ durch die Schweiz.

Verlässt man Nauders in südlicher Richtung, zweigt kurz vor dem Ortsausgang eine Straße zur >>Norbertshöhe ab. Oben ist man nach wenigen Kurven. Bergab geht’s in elf netten Kehren. Unten angekommen, steht man bereits mit einem Bein in Martina (in der Schweiz).

Eine teilweise sehr schön geschwungene Straße (B27) führt Richtung St. Moritz und reizt zum Gasgeben. Dumm nur, wenn man in den Kriechmodus verfallen muss, weil die Schweiz ihre Straßenverkehrsgesetze just zum Jahresstart erneut verschärft hat und die Bußgelder empfindlich gestiegen sind. Gar nicht so einfach, die 80 erlaubten Stundenkilometer außerorts (und 50 innerorts) penibelst einzuhalten!

Nachdem wir diverse Baustellen passiert haben, erreichen wir über Susch und Zernez das Örtchen La Punt. Hier findet man den Einstieg zum >> Albulapass.

Die Auffahrt gestaltet sich zunächst etwas knifflig – zumindest für noch nicht ganz „alpenfeste“ Fahrer wie meinereiner: Die Straße ist zunächst recht schmal und hat einige engere Kehren zu bieten. Unnötigerweise machen sich hier und heute zahlreiche Nordic Skater breit.

Nachdem wir eine weite, kurvenarme und noch schneebedeckte Hochebene passiert haben, landen wir auf der recht unspektakulären Passhöhe. Hier oben – auf 2.315 Metern Höhe – ist es recht frisch.

Die Einkehr- und Parkmöglichkeit (auf einem Schotterparkplatz) sparen wir uns, begnügen uns damit, ein paar Fotos zu knipsen und machen uns direkt an die Abfahrt.

Der erste Teilstrecke ist relativ steil und und holprig. Im weiteren Verlauf (von Naz über Bergün bzw. Filisur) folgt ein unglaubliches Schlängelkurvenparadies und eine traumhafte Landschaft! Somit fällt es immens schwer, nicht alle paar Meter anzuhalten, um Fotos zu machen. Aber: Irgendwie muss man halt Prioritäten setzen! 😉

Auch der weitere Weg Richtung Davos reizt mit zahlreichen, flüssig zu fahrenden Kurven. Nach unzähligen Hüftschwüngen kehren wir in der Pizzeria „La Carretta“ ein und kippen nach Sichten der Eiskarte fast hintenüber: Drei Kugeln Eis mit Sahne kosten utopische 9.50 SFr!

Da wir blöderweise kein Geld getauscht haben, müssen wir in Euro zahlen. Zum Glück wird nicht eins-zu-eins umgerechnet. Dennoch kommen wir für Eis und Kaffee auf stolze 20 Euro!

Nachdem wir den Schock verdaut haben, nehmen wir Kurs auf den 26 Kilometer langen Flüelapass.

Kurz vor der Passauffahrt am Ortsende warnen uns entgegenkommende Biker und so halten wir die Augen offen. Und tatsächlich: Hinter dem Ortsausgangsschild hockt ein Schweizer Polizist und spielt mit seiner Laserpistole Paparazzi! *grrr*

Vor der Passauffahrt ab Davos müssen sich auch Fahranfänger nicht fürchten: Der Asphalt ist perfekt und die Kurven flüssig zu fahren!

Auf der Passhöhe erwartet uns eine geröllartige Gebirgslandschaft. Der kleine See ist nur zu erahnen, da alles noch komplett schneebedeckt ist. Glücklicherweise gibt es hier einen asphaltierten Parkplatz. (Die Einkehrmöglichkeit – ein 1869 erbautes, ehemaliges Hospiz – haben wir nicht angetestet.)

Bei der Abfahrt nach Susch gibt’s endlich wieder Kehrenspaß!


Flüelapass

Weiter geht’s Richtung Zernez im Inntal und „erklimmen“ den >> Ofenpass.

Die 22 km lange Auffahrt enttäuscht: Die Straße ist streckenweise nicht die Beste und nebenbei sorgen gleich zwei Baustellen für unliebsame Wartezeiten.

Oben angekommen wird’s Zeit für eine kleine Pause. Erneut Gelegenheit, sich an die Schweizer Preise zu gewöhnen: Für zwei 0,3-Liter-Flaschen Apfelschorle berappen wir stolze 8,40 Euro!

ofenpass-getraenkekarte


Toilettenpreise auf dem Ofenpass

Tipp: Fahrt den Ofenpass nicht unbedingt mit volle Blase an!

Ansonsten ist die Passhöhe ganz nett: Neben dem Restaurant und dem Kiosk gibt’s einen großen asphaltierten Parkplatz und könnt Euch die Füße auf dem >> Bärenthemenweg vertreten.


Bärenthemenweg auf dem Ofenpass

Wer mag, kann hier sogar übernachten, im >> Hotel Süsom-Givè auf dem Ofenpass

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Die Passabfahrt nach Santa Maria im Val Müstair macht Laune und lockt mit einigen netten, „runden“ Kehren.

Nach unserer Einreise in Italien nehmen wir Kurs auf den >> Reschenpass.

Da ich diesen „Pass“ erstmalig befahre, warte ich irgendwie darauf, dass er endlich beginnt… Tut er aber nicht! – Zwar gibt’s hier einige unspektakuläre Kurven, aber nicht EINE merkliche Steigung. Ehe wir uns versehen, sind wir bereits „oben“ am Reschensee.

Kurz hinter Reschen passieren wir – unbehelligt – die Grenze zu Österreich. Die „Pass-Abfahrt“ ist genauso „spannend“ wie die Auffahrt. Wenige Minuten später landen wir bereits in der „Heimat“: Nauders.

Da es noch nicht einmal 18 Uhr ist, nehmen wir noch einmal Kurs auf den Finstermünzpass Richtung Pfunds, durchkurven dort den Ort und fahren wieder zurück.

Auch letztgenannter „Pass“ hat seinen Namen kaum verdient und bis auf wenige Kurven nicht viel zu bieten.

Abends treffen wir uns mit den anderen und genießen unser Abendmahl im „Café Niklas“. Kann man mal hin… muss man aber nicht…

Gefahrene Tageskilometer: 287 km

(Der Rest unseres Trupps ergötzte sich an einer 450 Kilometer langen Tunnel-Sightseeing-Tour und klapperte dabei halb Österreich bis hin zur deutschen Grenze ab.)

>> Touraufzeichnung GPSies – Nauders 2013: Tour 1 (16.06.2013)

 

Montag, 17. Juni 2013 – Schweiz-Tour

 

Heute starten wir zunächst gemeinsam. Erste Station: Der örtliche Supermarkt, um uns mit Getränken einzudecken.

Uns‘ „Tourguide“ Blomy führt uns über den Finstermünzpass runter nach Pfunds und von dort aus Richtung St. Moritz. In Susch geht’s hoch auf den uns bereits bekannten Flüelapass.

Nach einem kurzen Halt geht’s weiter nach Tiefencastel. Mittlerweile ist es Mittag und wir werfen den Anker, um dort einen Kaffee zu trinken.

Anschließend trennen sich unsere Wege und unsere Baggage macht sich auf Richtung >> Splügenpass.
Irgendwie nix für „Noch-Alpen-Anfänger“ wie meinereiner!

Wir auf Tour   Wir auf Tour

Norby und meinereiner nehmen hingegen die Abkürzung über den >> Julierpass.
Prompt erkläre ich jenen welchen zu einem meiner Lieblingspässe: Tolle Landschaft, nette Kurven und superflüssig zu fahrende Kehren!

 

Nach einer längeren Fotosession geht’s von dort runter nach Silvaplana und anschließend rauf zum >> Malojapass, wo wir uns mit den anderen treffen wollen.

Die Auffahrt ab Silvaplana ist eigentlich keine und nicht nur kurz, sondern auch kehrenfrei. Die andere Seite hingegen ist knackig-schön:

Irgendwie haben wir uns dann dort verpasst…
So lassen wir uns – zunächst noch wartend – zunächst in einem Cafe-Restaurant am ersten See, dem „Lej da Segl“ nieder und genießen Banana-Split, Kaffee und Latte Macciato zu horrenden Preisen.

Als weiterhin nichts von unseren Mitfahrern zu sehen ist, setzen wir unsere Fahrt fort. Die eintönige, geschwindigeitsbeschränkte Fahrt von St. Moritz nach Zernez erweist sich als extrem ermüdend. Die Hitze tut sein Übriges. Selbst auf dem Ofenpass sind es noch 26 Grad.

Vom Klima geplättet, werfen wir in einem Örtchen namens „Glurns“ den Anker und kehren dort im Historischen Gasthof Grüner Baum ein. Nachdem wir die Speisekarte gesichtet haben, beschließen wir, zur Abwechslung mal unterwegs zu dinieren und bestellen Nudeln bzw. Salat. Beides ist zwar nicht unbedingt weltklasse, aber immerhin ganz lecker.

Auf dem Rückweg werfen wir kurz noch den Anker in Graun, um das obgligatorische Foto „Versunkene-Kirche-im-Reschensee“ zu schießen.

Wer mag, kann auf diesem Parkplatz tagsüber ein Vermögen loswerden. Zumindest bis 18:00 Uhr.
Bis dahin lässt sich auch der „Fotopoint“ nutzen, um sich vor der Kirche ablichten zu lassen.
Die Fotos erscheinen sodann automatisch auf den Reschensee-Fotopoint-Seiten.
Zum Glück sind wir spät genug dran, um kostenfrei parken zu können.

  Reschensee-Kirchturm   Parkticket

Anschließend geht’s zurück nach Nauders, wo die anderen fast zeitgleich eintrudeln.

Gefahrene Tageskilometer: ca. 308 km

(Die Jungs bringen es erneut an die 450 km, da sie nach ihrem kleinen Umweg über Splügen- und Majolapass unbedingt noch den Albulapass schrubben mussten, von denen wir ihnen am Tag zuvor die Ohren vollgeschwärmt hatten.)


>> Touraufzeichnung GPSies – Nauders 2013: Tour 2 (17.06.2013)

 

Dienstag, 18. Juni 2013 – Liechtenstein-Gewitter-Tour

 

Eigentlich hatten wir für heute die >> Silvretta-Hochalpenstraße eingeplant.

Leider erfahren wir von unseren holländischen Mitbewohnern, dass die Straße am Wochenende zuvor aufgrund eines Felssturzes nicht planmäßig geöffnet werden konnte und damit frühestens am Freitag zu rechnen ist.

In der Hoffnung, es handele sich lediglich um ein Gerücht, nehmen wir dennoch Kurs auf’s Paznaun(tal). Schon in See weist ein Schild auf die Sperrung hin. Dennoch setzen wir unseren Weg fort bis Ischgl, damit „uns Helmi“ seine Fotos bekommt. *Kleiner „Insider“… ;-)*

Anschließend geht’s weiter Richtung >> Arlbergpass.

Dank verwirrender Verkehrsführung finden wir den „Einstieg“ zur Panoramastraße nicht und landen blöderweise auf der Tunnel-Schnellstraße. Bereits nach kurzer Zeit nutzen wir jeodch die Chance, abzufahren.

Über Sankt Anton geht’s hoch auf den Arlbergpass. Die Straße ist nett geschwungen und relativ leer. Spektakulär geht allerdings anders. Die Passhöhe ist sehr touristisch geprägt und vergräzt durch einen Andenkenladen und Wagenladungen an Touris, die man hier gleich mit großen Bussen herankarrt. Der „Pass-Abstieg“ ist – abgesehen von einer Kehre mit dem Prädikat „ganz nett“ nicht nicht sonderlich ergötzend.

Die weitere Fahrt gestaltet sich zunehmend mühsam: Mit jedem gefahrenen Kilometer wird es zunehmend schwüler! So hangeln wir uns – irgendwie gerädert – von einem Kaff zum nächsten. Genervt von gefühlt mindestens tausend 50-km/h-Schildern erklimmen wir in Bludenz die Autobahn, um zumindest das kurze Stück bis Feldkirch ein wenig Geschwindigkeit aufnehmen und so etwas Abkühlung tanken zu können.

Kaum haben wir Feldkirch verlassen, staunen wir Bauklötze, als uns klar wird, dass wir uns urplötzlich im Fürstentum Liechtenstein befinden. Bei 36 Grad Celsius quälen wir uns durch Vaduz und Triesen, bis uns eine gut asphaltierte Straße endlich wieder etwas höher – über Maienfeld nach Landquart – führt.

Ursprünglich war geplant, über den >> Wolfgangpass nach Davos und von dort über den Flüelapass zurück nach Nauders zu fahren.

Auf der B28 kommen wir allerdings genau bis Jenaz, als wir Blitze über den Bergen entdecken und zunächst in einer Gaststätte einkehren. Während wir unseren Kaff auf den Bänken der Außenterrasse genießen, zieht es sich leider zunehmend zu. Unsere Tassen sind noch nicht ganz leer, als plötzlich der Regen kommt. Zu allem Überfluss wird es stürmisch. Nachdem wir gezahlt haben, werfen wir Regenklamotten über, verlassen fluchtartig das Lokal und beschließen zurück zu fahren.

Irgendwie schaffen wir es, uns unterwegs zu verlieren. So schlagen wir uns getrennt durch den urplötzlich aufkommenden sintflutartigen Sturm und Regen.

So schnell wie das Unwetter gekommen ist, so schnell verzieht es sich wieder. Allerdings sind die Straßen mit allerhand Gestrüpp übersät. Zurück in Österreich fahren wir – getrennt – über die öde Autobahn (gääähn) und „gönnen“ uns – sowohl aus Zeit- als auch aus Wettergründen – die Fahrt durch Österreichs längsten Straßentunnel. Dass dieser ultrabescheuerte, 13.972-Meter-„Spass“ zu allem Überfluss 9 Euro(!) kostet, erfahren wir leider erst am Tunnel-Ende…

Zum Glück finden wir uns am Parkplatz hinter dem Tunnel wieder und steuern auf dem Rückweg das Tiroler Örtchen >> Pfunds an. Zumindest ist es ab sofort wieder trocken.

Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit kehren wir im hübschen Dorfkern in einer Dönerbude ein und bestellen uns einen Hamburger bzw. Cheeseburger mit Pommes. Beide sind sehr lecker und werden außergewöhnlicherweis im Fladenbrot serviert. Die Portionen sind jedoch ultramächtig. Die Burger allein hätten allemale gereicht…

Unsere Pension erreichen wir erst gegen 21:45 Uhr. Da diese heute Ruhetag hat, haben wir unterwegs an der Tanke ein Sixpack Pilsbier geshoppt und machen es uns nach einer erfrischenden Dusche auf dem Balkon gemütlich.

Gefahrene Tageskilometer: 469 km

(Die anderen fuhren die Stilfser-Joch-Livigno-Albulapass-Tour, haben diesmal weniger Kilometer geschafft als wir und waren bei unserer Rückkehr natürlich längst daheim.)


>> Touraufzeichnung GPSies – Nauders 2013: Tour 3 (18.06.2013)

Mittwoch, 19. Juni 2013 – Livigno-Tour

 

Mitfahrer Lutz ist heute nach einem Pausentag. Glück für den armen Christoph – der seine GS seit Tourstart tagtäglich auf dem Anhänger durch die Gegend kutschiert, in der verzweifelten Hoffnung, bei irgendeinem BMW-Händler das benötigte Ersatzteil zu bekommen.

Während die zwei beiden sich Mountainbikes leihen und durch die Gegend radeln, machen sich die anderen auf Richtung Deutschland zu einer gemeinschaftlichen „Mopped-Reparatur-Tour“.

Unterwegs trennen sich dann ihre Wege:
Während sich Andreas (in Begleitung von Natze und Richard) in Garmisch-Partenkirchen ein neues Vorderrad aufziehen lässt, muss Blomy (mit Anja und Helmi) weiter zu Triumph nach München. Seine Hoffnung, dort einen neuen Hinterreifen und Bremsklötze zu erhalten, erfüllt sich leider nur teilweise. Bremsklötze gibt es. Eingebaut allerdings nicht. Den neuen Reifen muss er sich ebenfalls abschminken.

Währenddessen fahren Norby und meinereiner über den Reschenpass nach Val Müstair und gönnen uns den Ofenpass einmal von der anderen Seite.

Im Anschluss geht’s Richtung St. Moritz, da der „Berninapass“ auf dem Plan steht.
Vorab wollen wir allerdings noch einen Kaff schlürfen. Da wir in Silvaplana keine geeignete Einkehr finden und es zudem empfindlich kühl wird, machen wir kehrt und nehmen Kurs auf den Ortskern von Celerina-Schlarigna, wo wir in einem Cafe-Restaurant in Bahnhofsnähe einkehren.

Nach einer kurzen Pause geht’s endlich hoch auf den >> Berninapass.

Leider zieht sich der Himmel immer weiter zu und es sieht nach Regen aus. So klemmen wir uns die Abfahrt nach Tirano (Italien) und schwenken kurz nach der Passhöhe ab zur Forcola di Livigno.


Auf der Passhöhe befindet sich die Grenze zu Italien.

Die Straße nach Livigno ist recht schmal und etwas holprig, recht gut zu befahren, aber alles in allem wenig spektakulär.

Livigno befindet sich auf einer Höhe von 1.816 Metern. Da der Ort im Winter nur sehr schwer bzw. gar nicht zu erreichen ist, wurde er zur zollfreien Zone erklärt.

In Livigno landen wir zunächst in einem Minidorf mit Campingplatz, einer Kaffeebude, einem Shop und einer Tankstelle. Im Glauben, dass das ALLES ist, decken wir uns bereits dort mit Zigaretten ein.

Für die Stange „Camel Orange“ zahlen wir schlappe 31 Euro. Die spanische „Fortuna“ wäre hingegen für 26 Euro zu haben gewesen. Leider ist lediglich die zollfreie Mitnahme von einer Stange pro Person erlaubt. – Schade eigentlich!

Bei unserer Weiterfahrt nehmen wir erstaunt zur Kenntnis, dass es tatsächlich noch einen RICHTIGEN Ort gibt, in dem es vor Ladengeschäften nur so wimmelt. Irgendwie blöde jetzt:
Da wir jedoch vorab bereits einen Halt eingelegt haben, bringen mich keine zehn Pferde dazu, hier erneut den Anker zu werfen!

Als wir eine Tanke erspähen, entschließen wir uns allerdings doch noch zu einem Zwangs-Stopp: Bei 1,12 Euro pro Liter Super-Benzin und beinahe leerem Tank wäre auch alles andere fahrlässig…

Zusätzlich nutzen wir die Gelegenheit, nach dem Weg zum >> Munt-La-Schera-Tunnel zu fragen, denn leider ist die Beschilderung an dieser Stelle nicht eindeutig.

Bevor wir den Tunnel erreichen, passieren wir eine elendig lange, nach Kuhmist müffelnde Galerie, die am Livigno-See vorbeiführt. Zu unserem Schreck erwartet uns am Ende der Piste eine Mautstation, an der man uns für die Tunnelpassage glatt 9 Euro (pro Mopped!) abnimmt!

Zu allem Überluss ist der Tunnel nur einseitig befahrbar. Da momentan die Gegenseite an der Reihe ist, heißt: Anstellen und warten…

Nach gefühlten zehn Minuten hören wir endlich ein Rauschen. Wenige Sekunden später spuckt der Tunnel gerade mal vier Vehikel aus seinem Schlund. Kaum ist das Letzte herausgefahren, springt unsere Ampel aus grün. – Auf geht’s!

 

Der einspurige Tunnel ist 2 Meter 50 breit und damit sicher nicht die allererste Wahl für breite Pkw oder Busse. Zum Glück ist er nicht stockduster, sondern – heimelig – beleuchtet. Als wir das Tunnelende (Nordportal) erreichen, passieren wir den – heute nicht besetzten – Grenzübergang Livigno – Schweiz.

Der 3.385 Meter lange Munt La Scherra-Tunnel verbindet die Ofenpassstraße im schweizerischen Nationalpark mit dem Nordufer des Livigno-Stausees. Der Tunnel ist alle 15 Minuten einspurig befahrbar. Die Zahlstelle befindet sich am Südportal, im zollfreien Livigno.

Statt den Ofenpass zu überqueren, halten wir uns links und fahren runter Richtung Zernez, dort weiter Richtung Martina und genießen die netten Kehren rauf zu der uns mittlerweile bekannten Norbertshöhe, um schließlich wieder in Nauders zu landen.

Norbertshöhe

Fazit: 283 km


Tourenaufzeichnung GPSies – Nauders 2013: Tour 4 (19.06.2013)“>/a>

Donnerstag, 20. Juni 2013 – Wir rocken das Timmelsjoch!

 

Erneut starten wir im „Alleingang“ zu zweit.
Die erste Wegstrecke bis Landeck ist gewohnt abschreckend: Ziemlich gerade und verdammt öde!

Glücklicherweise schaffen wir es diesmal, dem sieben Kilometer langen Tunnelwahnsinn bei Landeck zu entfliehen. Hat man die Abfahrt Richtung Landeck gefunden, findet man dort eine nett schlängelige Straße. Spaß kommt allerdings nur dann auf, wenn man nicht alle Nase lang einen schleichenden Dosenfahrer vor sich hat.

In Landeck selbst herrscht leider ätzend viel Verkehr. Nach einer unendlich-anmutenden Stop&Go-Fahrt sind wir nach einer gefühlten Ewigkeit endlich aus der Stadt heraus und es geht weiter auf der Bundesstraße Richtung Imst.

Kurz noch tanken und dann geht’s weiter durch das Ötztal Richtung Timmelsjoch!

Timmesjoch

Zunächst durchqueren wir diverse Dörfer. Shopping-Freudige finden in Sölden übrigens ein Outlet-Center…

Wir investieren in Obergurgl lieber 12 Euro Maut, um unsere Moppeds über die Timmelsjoch Hochalpenstraße hinauf zur Passhöhe (auf 2.509 Meter) zu treiben.

Die Straße selbst ist schneefrei. Daneben türmen sich – trotz der hohen Temperaturen im Tal – erstaunlicherweise noch meterhohe Schneewände.

 Timmelsjoch

Auf der Passhöhe sieht es ähnlich aus. Nach dem Kauf einer (dort sicherlich überteuerten) Murmeltiersalbe und Genuss von Kaffee und Leberknödelsuppe geht’s auf zur supergeilen, extrem kurvenreichen Abfahrt, die – nach dem Passieren des blöd-ätzenden Eistunnels – in einen wahren Genuss ausartet: Knallharte Kehren und eine wahrlich beeindruckende Landschaft!

Im unteren Passdrittel stoßen wir leider auf eins dieser rollenden Hindernisse, die eigentlich verboten gehören: ein Wohnmobil! *grrrrr*

Unten in St. Leonhard in Passeier angekommen, lockt die Schleife über den Jaufenpass und das Penser Joch. Wir entsagen jedoch dieser Verlockung und entscheiden uns für den direkten Weg Richtung Nauders.

Zu unserem Glück ist es heute erneut extrem warm. So lässt der Großteil der Südtirol-Touris offenbar seine Zehen in den Schwimmbädern baumeln und wir haben freie Fahrt. Selbst in Meran bleiben wir von größeren Staus verschont und nehmen sodann Kurs auf Schlanders und den Reschenpass.

Kurz vor dem Pass erspähen wir beeindruckende Wolkenwände. Auch der Wind legt eine bedrohliche Schippe zu. Irgendwie ist uns allerdings das Glück hold und so bleibt uns eine unfreiwillige Dusche erspart.

Kurz vor der österreichischen Grenze hinter Reschen werfen wir den Anker und halten an der >>Pizzeria Hans. Dort serviert man uns zwar nicht die beste Pizza aller Zeiten, jedoch auch nicht die Schlechteste…

Kaum zurück in Nauders, kehrt auch „uns“ Anja zurück, die ihren „Tour-Austag“ im Freibad von Pfunds genossen hat und dort glattweg über Christoph gestolpert ist, dessen GS ihr Dasein offenbar bis zum Tourende auf dem Anhänger fristen muss, da das benötigte Ersatzteil auf die Schnelle nirgends zu bekommen ist. Spätestens seit diesem Tag passen alle beide nicht mehr in unser Bild: Sie braungebrannt – Wir leichenblass!

Kurz darauf trudeln auch die anderen ein. Jene konnten es nicht lassen, auf dem südtiroler „Jaufenpass“ und dem „Penser Joch“ nach dem Rechten zu sehen. Im Anschluss landeten sie erneut am „Stilfser Joch“, überquerten bei regnerischem Geblitze und Gedonner den baustellen-behafteten Umbrail-Pass und zickten sich nach ihrer Rückkehr von wegen „Nicht-Warten“ gegenseitig an…

Abends kühlt es sich nach einem Regenschauer leider auch in Nauders ab und wir sehen uns erstmals genötigt, zum abendlichen Essenfassen unsere Jacken überzuwerfen.

Gefahrene Tageskilometer: 269 km


>> Touraufzeichnung GPSies – Nauders 2013: Tour 5 (20.06.2013)“>/a>

Freitag, 21. Juni 2013 – Gletscher-Tour

 

Als wir morgens aus unseren süßen Träumen erwachen, sieht es GAR nicht gut aus!

Etwas irrtiert und planlos starten wir unsere letzte Tour:
Da es etwas kühler ist, als die Tage zuvor, werfen wir erstmals unsere Softshelljacken über die Shirts. Für Sommerhandschuhe reichen die Temperaturen allerdings allemale…

Nachdem wir die Norbertshöhe und Martina passiert haben, nehmen wir Kurs auf Landeck und finden tatsächlich den tunnelfreien Weg zum Arlbergpass.

Eigentlich wollen wir über den >> Flexenpass nach Warth (Ende des Hochtannbergpasses) und dann weiter durch’s Lechtal zum >> Hahntennjoch und den >> Namlospass.

Leider stoppt eine Sperr-Beschilderung unseren Plan. So fahren wir weiter und hoffen insgeheim, HEUTE auf der >> Silvretta Hochalpenstraße Glück zu haben. In einem Supermarkt in Dalaas zieht man uns leider den Zahn. Schade eigentlich!

So drehen wir abrupt um, denn die öde Fahrt über die nachfolgenden Käffer wollen wir uns nicht antun. Auf dem Rückweg fahren wir über Landeck und biegen links ab Richtung „Kaunertal“. Die erste Wegstrecke ist kurvenreich, leer und macht richtig Laune!

Als wir die Maustelle zur >> Kaunertaler Gletscherstraße erreichen, sind wir hin- und hergerissen: Sollen wir tatsächlich 12 Euro für 29 Kehren auf 26 Kilometer berappen, nur um auf den Gletscher zu fahren? – Norby meint: „Ja! Sollten wir!“ und lädt mich spontan ein.

Die ersten Meter bedeuten „Enttäuschung pur“: Die Straße ist megahuckelig und entsprechend mies zu fahren. Anschließend folgt ein kurzes Stück über Schotter und einen Weiderost.

Kurz darauf verspricht das erste Schild Spaß: „Kehre 29“!

Gleich in der zweiten Kehre sehen wir Kühe am Straßenrand. In der Dritten steht eine Kuh: Direkt mitten auf der Fahrbahn! 😉

Spätestens ab hier macht’s mächtig Spaß: Irgendwie weiß man weiß, was einen hinter der nächsten Kehre erwartet: Ziegen, die sich mitten auf der Fahrbahn sonnen? Kühe? Oder gar der hier regelmäßig verkehrende Postbus?

Nach wenigen Kehren befinden wir uns bereits am Gepatschstausee, um den sich die enge kurvenreiche Straße schlängelt. Hinter dem Stausee folgt sodann die wahre Kurvenorgie – geil – geil – geil!!!

Geschafft! Nach Kehre 1 hat man den Gletscher erreicht:

Einen besseren Abschluss hätten wir gar nicht finden können.

Für die Kaunertaler Gletscherstraße wird eine Maut von 12 Euro fällig (Stand: 2013).
Wer die 26 Kilometer lange Panoramastraße befährt, sollte sich warm anziehen, denn es geht von 1.286 auf 2.750 Meter hinauf. Unterwegs solltet Ihr mit ALLEM rechnen, vorrangig aber mit Kühen und Ziegen, die sich mitten in den Kehren sonnen oder dem Postbus, der Euch urplötzlich entgegenkommen kann.Unterwegs gibt es mehrere markante Punkte:

  • 1.445 Meter: Naturdenkmal Gletschertopf
  • 1.480 Meter: Steinschüttmauer
  • 1.750 Meter: Gepatschstausee
  • 1.910 Meter: Kapelle Maria Schnee am Gepatschhaus

Auf dem Rückweg müssen wir einen kleinen Umweg (über Martina und die Norbertshöhe) fahren, denn der Finstermünzpass ist heute für alle Kleinfahrzeuge gesperrt.

Abends essen wir alle zusammenn in der „Pizzeria Almhof“ in der Nähe des Supermarkts in Nauders. Der Laden wirkt etwas feiner, allerdings hat man kein Problem damit, Teller abzuräumen, während andere noch essen. Zudem hegen unsere beiden „Stets-hungrig-Jungs“ selbst nach dem Essen (und dem Reste-Essen der anderen) noch den Wunsch, „irgendwo einen Döner zu essen“…)

Auf unserem Rückweg steppt in der schotterübersäten „Stadtmitte“ der Bär:
Wie man uns erzählt, tobt hier seit 12:00 Uhr mittags das „Race across the alps“ statt, das „härteste Eintagsrennen der Welt durch drei Länder (Italien, Österreich, Schweiz)“. Ab 19.00 Uhr liefern sich die Fahrer in Nauders einem Nachtrennen auf einem 600-Meter-langen Rundkurs.

Sollen sie mal machen… Immerhin sind wir hier ab sofort nicht mehr unterwegs!

Gefahrene Tageskilometer: 289 km


>> Touraufzeichnung GPSies – Nauders 2013: Tour 6 (21.06.2013)“ />

Samstag, 22. Juni 2013 – Abreisetag

 

Unsere Autos sind bepackt und stehen abreisefertig am Rande der Grundstückspension.

Wie der Zufall es will, treffen wir die „Nettis“ Tanja und Tom mit ihrem Trupp an der nebenliegenden Tanke. Die Glücklichen sind gerade angekommen und haben nun zwei Wochen Urlaub mit hoffentlich genauso schönem Wetter, wie wir es hatten.

 

Tour-Fazit:

 

Tour-Gesamtkilometer: 1.920
(Die Jungs brachten es auf 2.390 km)

Möchte man die Schweiz bereisen, benötigt man ein ultra-dickes Portemonnaie!
Einige Beispiele:

  • 1 Liter Sprit (Super-Benzin) kostet im Schnitt 1,97 Euro
  • Für zwei kleine PET-Flaschen Apfelschorle (à 0,3 l) zahlten wir auf dem Ofenpass 8,40 Euro!
  • Bestellt man einen Eisbecher, muss man mit 9,50 SFr rechnen
  • Auf dem Ofenpass lässt man sich sogar das Pinkeln bezahlen: Pro Toilettenbesuch wird gnadenlos 1 Euro fällig!

In der Schweiz konnten wir allerorts mit Euros bezahlen, allerdings zu einem schlechteren Wechselkurs (1 zu 1!). Allerdings wurden nur Scheine angenommen und das Wechselgeld gab’s in Schweizer Franken zurück.

  • Den Nachbarort „Pfunds“ fanden wir stadttechnisch wesentlich attraktiver als Nauders
  • Zu Beginn der Motorradsaison wird auf den Pässen viel (um)gebaut: Viele Baustellen trübten das Fahrvergnügen

 

Tourentipps:

>>Aussichtsreiche Fahrt vom Timmelsjoch zum Gardasee

Sucht Ihr Übernachtungsmöglichkeiten, Einkehr- oder Tour-Tipps in Tirol, dann werft doch mal einen Blick auf die Kurveneldorado-Seiten:
Kurveneldorado

 

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Susy
Susy
Geboren "Anno Pief" (im letzten Jahrhundert). Im zarten Alter von vierzehn - keine Ahnung wieso - mit dem Mopped-Fieber infiziert und anschließend eine gefühlte Ewigkeit um den Moppedschein gekämpft. Mit sechzehn zunächst an der "unendlichen Macht" ihrer "Ernährer" gescheitert, mit achtzehn dann aber endlich erfolgreich. *YEAH!* Im Anschluss - trotz Schein - leider nie aktiv gefahren und den "Virus" eine halbe Ewigkeit erfolgreich verdrängt. Vor etwa zehn Jahren brach er allerdings - umso heftiger - wieder aus... Seitdem "isse" - moppedtechnisch gesehen - mindestens "unheilbar krank"! :D
http://www.motorrado.de

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