Motorrad-Lederjacken für Frauen

Leder oder Textil? Auf der einen Seite sicherlich eine Glaubensfrage. Im Falle eines Falles sind Lederklamotten angeblich auch heute immer noch sicherer als Motorradbekleidung aus Textil. So zumindest das Fazit der diversen Motorradklamotten-Tester.

Häufig zitierte Nachteile wie „zu warm“ und „nicht wasserdicht“ sind heute nicht mehr so wichtig, denn Lederklamotten haben mächtig aufgeholt. So gibt es mittlerweile Jacken mit Klimamembran, „hydrophobiertes“ (= wasserabweisendes) Leder und „Cool Leather“, das nicht nur Luft durchlässt, sondern auch in der Sonne weniger stark ausbleicht.

Noch gar nicht lange her, schafften es lediglich zwei Sorten Motorrad-Lederjacken in die Frauenliga:

  • Racing-Design à la kunterbunt, ultrakurz und steif oder aber die
  • Chopper- und Cruiser-Variante: etwas länger mit Gürtel und meist auffällig mit einem gewissen Markenemblem bestickt.

Dank der anhaltenden Retro-Welle wird die Auswahl zum Glück immer größer, vor allem für motorradfahrende Frauleuts.
Gefällt mir! Zumal ich schon seit Jahren auf der Suche nach einer vernünftigen Lederjacke bin.

Dummerweise wird „Retro“ häufig so interpretiert, dass man – eigentlich typische – Sicherheitsfeatures (wie Protektoren) offenbar für entbehrlich hält…

Gibt es die perfekte Lederjacke?

Eine perfekte Lederjacke muss – zumindest für meinereiner – gleich mehrere Kriterien erfüllen:

  • Gut ausschauen soll sie
  • und natürlich auch bequem sein. Dazu gehört in meinen Augen, dass das Leder von vorn herein möglichst weich ist und sie nicht erst „eingetragen“ werden will.
  • Darüber hinaus soll sie auch mal zwei-drei Regentropfen aushalten können, ohne sich gleich zu einem Klamottenwechsel genötigt zu fühlen.
  • Außerdem wäre es gar nicht blöde, wenn sie typisch deutschen Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad locker Stand hielte…

Traum-Jacken…?

Folgende Jacken haben es in meine engere Auswahl geschafft:

Die einzige Jacke, die ich bislang nicht nur live sehen, sondern auch fühlen konnte, ist die
Held „Namiko“
Leder, wie ich es mag: Die Jacke aus Soft-Rindsleder fühlt sich traumhaft weich an.
Allerdings hat das Teil auch seinen Preis (UVP: 499,95 Euro).
Neben einem atmungsaktiven Netzfutter ist die Jacke mit Stretch-Einsätzen an den Ärmeln und im Schulterbereich ausgestattet.

Die folgenden Jacken kenne ich bislang leider nur von Bildern. Das wird sich hoffentlich bald ändern.

Die französische Marke „SEGURA“ steht für Vintage-Motorradbekleidung und trifft voll meinen Nerv. >> www.segura-moto.eu

SEGURA „Lady Style“
Grundsätzlich finde ich Motorradjacken, die statt eines blöden Innenfutters über eine einzeln tragbare Jacke verfügen, einfach genial.
Dieses Modell aus Büffelleder hat – neben dem auszippbaren Hoody – ein Mesh-Futter und könnte bequem sein, da sie über Lederstretch-Einsätzen an den Seiten verfügt.
(UVP: 469 Euro)

SEGURA „Retro“ Damenlederjacke
Die Büffellederjacke mit herausnehmbarem Thermo-Innenfutter ist in acht verschiedenen Farben erhältlich.
Besonders gut gefällt mir die rote Variante mit weißen Streifen.
(UVP: 409,90 Euro)

Bering „Lady Gangsta“
Das Modell mit herausnehmbarem Thermo-Innenfutter gibt es in schwarz mit pink oder schwarz mit weiß.
(UVP: 269,90 Euro)

Furygan „Kali“ Lederjacke
Die Lederjacke ist angeblich wasserdicht. Das Innenfutter ist wattiert und lässt sich herausnehmen.
(UVP: 439,90 Euro)

Held „Amber“
Die Jacke aus „Soft-Rindsleder“ scheint ein Auslauf-Modell zu sein. Gefällt trotzdem:
(UVP: 429,95 Euro)

Held „Viana“
Auch dieses Modell besteht aus Soft-Rindsleder und könnte dank diverser Stretch-Einsätze (seitlich, vorne, am Rücken und an den Ärmeln) eigentlich ziemlich bequem sein.
Die Jacke hat diverse Belüfungsreißverschlüsse und kommt mit einem Innenfutter daher.
(UVP: 379,95 Euro)

Held „Roxanne“
Auch in dieser Jacke sollte es sommertags nicht zu warm werden: Die nietenbesetzte Jacke aus Soft-Rindsleder verfügt über diverse Belüftungsreißverschlüsse.
Es scheint aber ebenfalls ein Auslaufmodell zu sein.
(UVP: 449,95 Euro)

Weitere Lederjacken für Frauen:

>> Zur Shop-Auswahl bei www.motoin.de
>> Zur Shop-Auswahl bei www.fc-moto.de

 

Und welche ist Deine Lieblings-Lederjacke?

Freue mich auf jeden Kommentar!

 

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Susy
Susy

Geboren „Anno Pief“ (im letzten Jahrhundert). Im zarten Alter von vierzehn – keine Ahnung wieso – mit dem Mopped-Fieber infiziert und eine gefühlte Ewigkeit um den Moppedschein gekämpft. Mit sechzehn zunächst an der „unendlichen Macht“ ihrer „Ernährer“ gescheitert, mit achtzehn dann aber endlich erfolgreich. *YEAH!*
Danach – trotz Schein – erst einmal nie aktiv gefahren und den „Virus“ eine halbe Ewigkeit erfolgreich verdrängt. Vor etwa zehn Jahren brach er allerdings – umso heftiger – wieder aus…
Seitdem einfach „unheilbar krank“ dem Moppedwahn verfallen. :D

http://www.motorrado.de

2 thoughts on “Motorrad-Lederjacken für Frauen

  1. Meine Traum-Lederjacke ist seit 3 Jahren eine Jacke von Polo:
    http://www.mosbike.blog/bike-wear/16-bike-wear/lederanzug-teil-i.html
    Als Chopper-Fahrerin einfach passend: stylish und mit Protektoren ausgestattet.

    Die oben aufgeführten Jacken haben alle –> für mich <– einen entscheidenden Mangel: zu kurzer Kragen. Ich brauche einen Kragen, den ich hochklappen und schließen kann. Mit den Stehkrägelchen bekomme ich sofort einen steifen Nacken, besonders, wenn man morgens bei 3° C Grad knapp 30 km ins Büro unterwegs ist.

    1. Hi Mo,
      hübsches Teil, steht Dir super! Und endlich mal eine Jacke, die etwas länger ist. Die Exemplare, die ich live anprobiert habe waren leider so kurz, dass sie beim Sitzen unweigerlich hochrutschten und die Nieren freilegten. Weiß nichr, was sich die Designer dabei gedacht haben…
      LG Susy

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