Jahresrückblick 2014

Wenn wir so zurückblicken, können wir nur sagen:
Das 2014 war ein ganz fantastisches Motorradjahr!

Dank des grundsätzlich gnädig gestimmten Wetterfrosches bekamen wir wesentlich mehr Asphalt unter die Reifen, als alle Jahre zuvor: So brachte es die Großkatze auf sensationelle 11.538 Fahrkilometer, die GSR immerhin auf knapp 10.000, die kleine DR schaffte in ihren viereinhalb Monaten Laufzeit 5.500 und die XT brachte es immerhin noch auf 602 zurückgelegte Kilometer.

März

Alljährlich findet Anfang März die Motorradmesse in Dortmund statt. Spätestens jetzt juckt uns extrem die Gashand. Diesmal blieben auf der Messe allerdings sämtliche „Aha-Erlebnisse“ aus. Der Gashand konnte allerdings geholfen werden. Noch am selben Wochenende war das Wetter so genial, dass wir die Saison mit einer spontanen „Angasen-Tour“ einläuteten.

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April

Es folgten weitere kleine Touren in der Umgebung…

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Erfreulicherweise war das Wetter Ostersamstag bereits so erträglich, dass wir unsere alljährliche Angrillen-Tour in Angriff nehmen konnten.

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Mai

Das erste lange Mai-Wochenende war uns leider nicht gegönnt. Pünktlich zum 1. Mai zeigte sich das Wetter megatrüb, kalt und regnerisch. Immerhin schafften wir noch eine verkürzte Mosel-Tour und gönnten uns ein zünftiges Spitzkehren-Training bei Peter Doerr. Am Rückfahrts-Montag kamen wir in den Genuss, den an den Wochenenden gesperrten „Schladernring“ im Westerwald unter die Reifen zu nehmen. Gerade noch rechtzeitig, denn seit Oktober 2014 wird dort kräftig gebuddelt.

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Juni/Juli

Wie gewohnt, blieb das Wetter leider unbeständig, so dass wir für das lange Pfingst-Wochenende (6. – 9. Juni) nichts vorbuchen wollten.

Stattdessen telefonierten wir freitags nach Feierabend diverse Hotels ab und landeten schließlich in Bad Driburg. Das Moppedfahren erwies sich an jenem langen Wochenende allerdings als schweißtreibende Angelegenheit und sonntags war es derart tropisch-heiß, dass wir bereuten, nicht einfach schwimmen gefahren zu sein. Auch der Pfingstmontag glänzte mit ätzender Schwüle.

Irgendwie schafften wir es, den aufziehenden Regen auf der Rückfahrt großräumig zu umfahren und hatten mehr Glück als Verstand: Kaum hatten wir unsere Moppeds zu Hause untergestellt, tobte das „Sturmtief Ela“ los und fegte alles um, was nicht niet- und nagelfest war. (Hier ein Bericht aus der „Welt“).

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Von Ende Juni bis Anfang Juli vergnügten wir uns mit „unserem Trupp“ in Südtirol. Das Wetter war leider ein wenig durchwachsen und so machten wir gleich mehrfach Bekanntschaft mit einer zünftigen Dusche. Schön war’s aber doch:

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Ende Juli ging es zu zweit in die Normandie; komplett auf zwei Rädern. Lange Anfahrten über die Autobahnen dieser Erde können Spaß machen. Irgendwem. Vielleicht. – Für uns ist es jedenfalls definitv nichts!

August/September

Seit dem 1. August haben wir fahrtechnisch Verstärkung bekommen: Yeah!
Die „Jungen“ kennen da ja irgendwie nix: Kaum die A1-Fleppe in der Hand, ging es noch am selben Tag allein mit Minimal-Gepäck auf Wochenend-Tour.

Zehn Tage später dann direkt „mit den Alten“ in die Berge nach Tirol. Schon erstaunlich: „Diese Jungen“ rocken die Alpen mit einer spielerischen Leichtigkeit, von der Spät-Wiedereinsteiger wahrscheinlich nur träumen können. 🙂

Für Hin- und Rückfahrt testeten wir erstmals den „Bikertransit“ aus Leverkusen an und machten Bekanntschaft mit dem High-Bike-Testcenter in Ischgl, wo ich das Glück hatte, die BMW F 800 R probefahren zu dürfen.

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Anfang September ging Norbert auf Männertour ins Weserbergland. Auch hier herrschte eher Wetterfrust statt Wetterlust, allerdings blieben die Jungs letztendlich trocken.

Oktober bis Dezember

Den 3. Oktober nutzten wir, um uns auf der Intermot in Köln Geschmack auf die kommende Saison zu holen.

Mitte Oktober ging es dann auf „Großkatzen-Inspektions-Tour“ nach Bissendorf und im November zeigten wir den Bruchstrich-Fahrern bei drei kleineren „Ätsch-Saisonfahrer-Touren“ die lange Nase.

Dass wir irgendwie alt werden, spürten wir allerdings merklich, als „die Jugend“ im Dezember bei Temperaturen kaum über 0 Grad immer noch lustig durch die Gegend cruiste, als unsereiner es längst vorzog, fröstelnd vor’m Kamin zu chillen…

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Und sonst?

Je oller, je doller: Kaum sind sie über 40 packt viele wieder das Motorrad-Fieber.
Prima! Im vergangenen Jahr durften wir uns direkt über einen ehemaligen Biker freuen, der sich seinen Jugendtraum – eine SR 500 – erfüllte und ein „Ex-Mädel“, die sich nach längerer Kinderpause eine MT-07 gegönnt hat.

Auch im neuen Jahr wird es weiteren Zuwachs geben: Ein (natürlich älterer) weiblicher Führerschein-Neuling wird uns künftig mit einer ER-6 begleiten, während ihr holder Göttergatte künftig mit seiner F 800 R mitmischt.

Ausblick auf’s neue Jahr 2015

Dafür, dass das neue Jahr bereits begonnen hat, sind wir bislang erstaunlich wenig verplant.

Fest steht bereits eine Wochentour mit „unseren Leuten“, bei der wir das Elsass, die Vogesen und den Schwarzwald rocken werden.

Geplant ist weiterhin irgendein nettes Kurventraining zum „Aufwärmen“. Wo genau steht noch nicht fest. Möglicherweise testen wir mal ein Training direkt in den Alpen an… 🙂

Testen ist ein gutes Stichwort, denn pünktlich zur neuen Saison bringt die Motorrad-Industrie derart viele interessante Motorrad-Modelle auf den Markt, dass man gar nicht weiß, wie um alles in der Welt man sie alle probefahren sollte, um sich letztendlich entscheiden zu können…

Daher freuen wir uns erst einmal umso mehr auf die anstehende Motorradmesse in Dortmund Anfang März, bei der zunächst ein ausgiebiges Probesitzen auf dem Plan steht.

Unser Fuhrpark

Unser Fuhrpark hat sich bereits im Dezember verändert:
Pünktlich zu Weihnachten hat unsere kleine Suzi (125 DR SE) ihren Besitzer gewechselt. Wenige Tage später stand bereits eine Honda (CBR 125), Baujahr 2006 in unserem Stall. An sie gewöhnen müssen wir uns allerdings nicht, da sich bereits jetzt abzeichnet, dass sie Fahrern über 1,75 Größe keinen ultimativen Fahrspaß beschert und sie somit nur kurzfristig „Asyl“ erhält…

Übrigens…

Wir suchen eine KTM 125 Duke!

Falls Ihr ein unverbasteltes und unfallfreies Exemplar mit weniger als 10.000 Kilometern Fahrleistung zu einem vernünftigen Preis verkaufen möchtet, meldet Euch bitte gern bei uns!
(Gleiches gilt übrigens, falls Ihr an der CBR interessiert seid oder Ihr uns alternativ eine 125 anbieten könnt, die mindestens locker 100 km/h läuft und sehr gut „in Schuss“ ist…)
(Hat sich erledigt: Mittlerweile ziert eine 125er „Duke“ unseren Fuhrpark!) 😉

Die Triumph (Tiger Explorer) wird uns auf jeden Fall erhalten bleiben; ebenso die kleine Enduro (Yamaha XT 660 R).

Ob die große Suzi (GSR 750) bleibt oder geht, hängt letztendlich davon ab, ob wir auf der Motorradmesse endgültig „angefixt“ werden:

  • Kann ihr tatsächlich ein anderes Mopped optisch als auch fahrtechnisch annähernd das Wasser reichen?
  • Gibt es tatsächlich eines, das sich „mal eben so von der Stange“ kaufen lässt, ohne zunächst tiefergelegt werden zu müssen?

Geeignete Konkurrenz gibt’s 2015 offenbar genug, zumindest „auf dem Papier“:

  • Möglicherweise die neue GSX-S 1000?
    Noch ist allerdings unklar, wieviel Leistung sie mitbringt, ob auch sie wieder tiefergelegt werden muss und was sie überhaupt kostet…

  • Oder die neue BMW F 800 R?
    Nicht nur mit niedriger Sitzhöhe zu haben, sondern trumpft auch mit ihrem neuen Anti-Glubschaugen-Gesicht. Lässt sie sich aber auch gut fahren?

  • Eventuell aber auch die neue Triumph Tiger 800 XRX?
    Auch sie gibt’s ab 2015 standardmäßig tiefer.

  • Oder wagen wir tatsächlich den (Ab-)Sprung zur leistungsschwächeren, aber coolen Triumph Bonneville Newchurch oder gar der unspektakulär schönen Kawa W 800?

  • Auch die neue Ducati Scrambler gefällt.
    Taugt sie aber tatsächlich zu mehr, als zum reinen „Eisdielen-Mopped“?

Ebenfalls recht hübsch: Die neue BMW R 1200 R. Die bleibt aufgrund ihres Preise aber sehr wahrscheinlich reines Wunschdenken…

Fragen über Fragen…
Die neue Motorrad-Saison 2015 beginnt definitiv spannend! 🙂

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Zuguterletzt sagen wir….

VIELEN LIEBEN DANK!

an alle,

  • … die unsere Webseiten regelmäßig besuchen,
  • … vor allem aber die, die sie mit ihren Kommentaren bereichern
  • … und diejenigen, die uns in den sozialen Netzwerken (Facebook – „TwitterGoogle+Pinterest) folgen und uns dort mit „Likes“, „Shares“, „Retweets“ oder was auch immer bedenken!
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Susy
Susy
Geboren "Anno Pief" (im letzten Jahrhundert). Im zarten Alter von vierzehn - keine Ahnung wieso - mit dem Mopped-Fieber infiziert und eine gefühlte Ewigkeit um den Moppedschein gekämpft. Mit sechzehn zunächst an der "unendlichen Macht" ihrer "Ernährer" gescheitert, mit achtzehn dann aber endlich erfolgreich. *YEAH!* Danach - trotz Schein - erst einmal nie aktiv gefahren und den "Virus" eine halbe Ewigkeit erfolgreich verdrängt. Vor etwa zehn Jahren brach er allerdings - umso heftiger - wieder aus... Seitdem einfach "unheilbar krank" dem Moppedwahn verfallen. :D
http://www.motorrado.de

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