Isle of Man – Mekka der Motorradfahrer

Bildquelle: www.mo-tt.de

Wie heißt es so schön? Jeder Motorradfahrer sollte mindestens einmal im Leben hoch oben auf der „Königin der Alpenpässe“ (Stilfserjoch) eine Wurst mit Kraut gekostet, einmal bei Schnee und Eis das Elefantentreffen gerockt haben und irgendwann einmal mit dem eigenen Motorrad auf der „Insel der Glückseligen“, der Isle of Man gewesen sein!

Letzeres ist leichter gesagt als geplant. Immerhin bedeutet die Tour ab Deutschland doppeltes „Inselhopping“: Zunächst muss man es „irgendwie rüber“ nach England schaffen, anschließend immer schön auf der linken Spur quer über die Insel ‚gen Westen cruisen, um dann erneut mit der Fähre zur Isle-of-Man-Inselhauptstadt Douglas überzusetzen.

Spätestens jetzt geht’s los:

  • Welche Fährverbindung ist die Beste?
    Fährt man besser ab Rotterdam oder reist man lieber ins nordfranzösische Calais, um von dort aus rüber zu hoppen?
    … oder vielleicht doch lieber durch den Eurotunnel?
  • Ob man auf den britischen Straßen mit dem Linksverkehr klarkommen wird?
  • Schafft man’s pünktlich auf die Fähre zur Isle of Man oder läuft’s gar auf eine Zwischenübernachtung hinaus? Wenn ja, wo genau und wie lässt sie sich jene vorbuchen?
  • Was, wenn man die Insel-Menschen mein Schul-Englisch nicht verstehen und darüber hinaus nur diesen irisch-schottisch geprägten „Manx-Gaelic“-Slang sprechen, dessen ich absolut nicht mächtig bin?
  • Und überhaupt…
    … ist diese Insel irgendwie auch suspekt? –
    Immerhin ist sie nicht nur als Steuerparadies bekannt, sondern beheimat auch schwanzlose Katzen und hat zudem ihre ganz eigenen Gesetze?

Fragen über Fragen…
Spätestens an dieser Stelle verlässt viele Tourwillige der Mumm. –
Traum geplatzt, oder?

Organisierter Tour-Spass im Biker-Mekka

Allen, die sich die umfangreiche Tourplanungs-Akrobatik schenken wollen, kann geholfen werden. Denn mittlerweile haben sich diverse Motorradreiseveranstalter auf Touren zur legendären Tourist Trophy spezialisiert, dem ältesten und gefährlichsten Straßenrennen der Welt, das alljährlich Anfang Juni sechzig Kilometer über die dünn besiedelte Insel führt. Wer mitfahren möchte, muss sich allerdings früh entscheiden, denn meist sind die Touren bereits ein bis zwei Jahre vorher ausgebucht.

Einer der zahlreichen Organisator ist Alfred Pfänder, Inhaber von „Mo’TT“ („Motorrad-Trainings und Touren“). Er nimmt Euch gern „an die Hand und zeigt Euch das gelobte TT-Land“, das flächentechnisch nur unwesentlich größer als die Karnevalshochburg Köln daher kommt.

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Bildquelle: © www.mo-tt.de

Neben einer Tour zur legendären Tourist-Trophy bietet er eine 10-tägige Motorradtour zum weniger bekannten >> „Isle of Man Festival of Motorcycling“ im August an.
Netter kleiner Nebeneffekt: Als routinierter Fahrsicherheitstrainer der >> Verkehrswacht Augsburg bringt er bei der Gelegenheit sogar noch nicht aktivierte beziehungsweise längst eingestaubte Fahrkünste von Motorradanfängern und Wiedereinsteigern auf Vordermann!

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Bildquelle: © www.mo-tt.de

Das „Isle of Man Festival of Motorcycling“ Veranstaltung wurde 2013 ins Leben gerufen und ist nicht weniger spektakulär als die Tourist-Trophy:
Im Rahmen der Rennwoche wird zum einen der „Manx Grand Prix“ (MGP) ausgetragen, bei dem Ihr Amateurfahrer mit ihren maximal 750 Kubik-Motorrädern bestaunen könnt. Zum anderen könnt Ihr Euch an der „Classic TT“ mit klassischen Rennmotorrädern (Baujahr 1992 und älter) ergötzen.

Tour-Termin: Freitag, 21. August bis Sonntag, 30. August 2015

Was erwartet Euch?

Los geht’s freitags abends im Hafen Europoort/Rotterdamm. Von dort setzt Ihr nach Hull (Großbritannien) über. Nach dem Anlegen der Fähre am Samstag früh, geht’s 250 Kilometer quer durch England bis nach Heysham, wo Ihr dann am frühen Nachmittag die Fähre nach Douglas nehmt.

Auf der Isle-of-Man übernachtet Ihr im 3-Sterne-Hotel Cherry Orchard Apart-Hotel (mit Hallenbad, Whirlpool und Sauna) in Port Erin.

Am Sonntag nach Eurer Ankunft dürft Ihr Euch auf eine geführte Runde auf dem TT-Kurs mit Stopps an markanten Stellen freuen.

Von Montag bis Freitag erwarten Euch geführte Touren (zwischen 100 und 250 Kilometer) über die größtenteils hügelige Insel. Abends ab 18 Uhr habt Ihr jeweils Gegelenheit, Euch die Trainingsläufe der MGP und Classic-TT anzuschauen.

Bildquelle: www.mo-tt.de
Bildquelle: © www.mo-tt.de

Was kostet der Spaß?

Mit 1.099 Euro seid Ihr dabei – Beifahrer zahlen 599 Euro.
Im Preis enthalten sind alle Fährüberfahrten, Hotel-Übernachtungen, die geführten Touren und die Besuche der Classic-TT- und MGP-Trainingsläufe.

Aber: Was nimmt man bloß mit auf eine Insel, auf der sich das Thermometer selbst im Juli und August maximal auf 17 Grad erwärmt…? – Fragt Alfred!
Er hält nicht nur den idealen Ausrüstungs-Tipp parat, sondern gibt Euch auch Antworten auf alle weiteren Fragen!

Ihr erreicht ihn über folgende Seiten:
>> www.mo-tt.de
>> www.facebook.com/mottrainingstouren

Welche Tipps habt Ihr in Sachen Isle-of-Man-Motorrad-Tour?

  • Welche Fährverbindung könnt Ihr empfehlen?
  • Wo habt Ihr gute oder schlecht Erfahrungen in Sachen Übernachtung gemacht?
  • Wo schmeckt das Essen am besten und welches Bier könnt Ihr empfehlen?
  • Was sollte der unbedarfte Isle-of-Man-Touri beachten und was sollte er unbedingt gesehen haben?
  • … und und und…!?

Wir freuen uns auf Eure Hinweise, Anregungen und Kommentare! 🙂

 

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Susy
Susy

Geboren „Anno Pief“ (im letzten Jahrhundert). Im zarten Alter von vierzehn – keine Ahnung wieso – mit dem Mopped-Fieber infiziert und eine gefühlte Ewigkeit um den Moppedschein gekämpft. Mit sechzehn zunächst an der „unendlichen Macht“ ihrer „Ernährer“ gescheitert, mit achtzehn dann aber endlich erfolgreich. *YEAH!*
Danach – trotz Schein – erst einmal nie aktiv gefahren und den „Virus“ eine halbe Ewigkeit erfolgreich verdrängt. Vor etwa zehn Jahren brach er allerdings – umso heftiger – wieder aus… Seitdem einfach „unheilbar krank“ dem Moppedwahn verfallen. :D

http://www.motorrado.de

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