Gepäckrollen für die große Tour

Soll ein zweiwöchiger Haupturlaub ein gelungener Mix aus Motorrad- und Strandspass werden, wird es gepäcktechnisch ziemlich spannend: Während man für ein gewöhnliches Motorrad-Wochenende oder einen Wochenurlaub praktisch packt, darf es für einen Jahresurlaub gern mal ein bisschen mehr sein. Wie aber bringt man all den Kram in einer einzigen Gepäckrolle unter?

Gepäckrollen für’s Motorrad kommen meist mit 30 bis 50 Litern Volumen daher. Für eine gewöhnliche Motorradtour über’s Wochenende mehr als ausreichend.

RackPack

Plant man hingegen einen zweiwöchigen, kombinierten Motorrad+Strand-Urlaub, wird es volumenmäßig schon ein wenig eng. Abhilfe schafft hier das RackPack von Ortlieb.

Witzigerweise wurden die Packtaschen ursprünglich für den Transport auf Fahrrädern konstruiert. Da fragen wir uns doch, wie das mit den großen Varianten überhaupt funktionieren soll? – Aber egal.

Erhältlich ist die Gepäckrolle in vier Größen:
Größe S fasst 24 Liter, Größe M 31 Liter, Größe L 49 Liter und die XL-Variante verspricht tatsächlich 89 Liter Packvolumen. Letztere ist 40 cm hoch, 71 cm breit und 40 cm tief.

Die RackPack-Taschen sind hochwertig verarbeitet, staubdicht und spritzwassergeschützt. Zumindest, sofern man es schafft, den Rollverschluss mit Versteifungsleiste drei- bis viermal einzurollen.

Ob sie tatsächlich wasserdicht sind, konnten wir bislang (zum Glück noch) nicht austesten: Einen kurzen Regenschauer übersteht die Tasche jedenfalls locker.

Die Gepäckrolle verfügt über Steckschnallen mit D-Ringen, hat einen (abnehmbaren) Schultergurt und gepolsterte Tragegriffe. Dank eines Gurtsbands lässt sich die Tasche komprimieren.

rackpack1

Anfang 2016 übernahm die Firma „Touratech“ den Vertrieb der Ortlieb-Motorradprodukte. Seitdem werden die Taschen unter der Bezeichnung „Touratech Waterproof made by Orlieb“ vertrieben und – angeblich – ständig weiterentwickelt.

Mag alles sein. Nach einem Internet-Preisvergleich orderten wir die Tasche beim Fahrrad-Zubehör-Versender >> „Nanobike“ und zahlten für die XL-Variante gerade mal versandkostenfreie 62,90 Euro. Was die teureren Produkte von >> Touratech mehr können, entzieht sich unserer Kenntnis.

 

Groß, größer, riesig: Ortlieb Duffle RS

Wer es lieber eine Nummer größer mag und/oder gern mit dem Flieger verreist, findet möglicherweise Geschmack an der Gepäcktasche „Ortlieb Duffle RS“.

Den wasserdichten Packsack gibt’s in schwarz oder gelb-schwarz und wahlweise in drei verschiedenen Größen: 85 Liter – 110 Liter und 140 Liter.
(Wer mag Letztere noch auf dem Mopped transportieren???)

Flugreise-geeignet:
Die Taschen der Serie glänzen mit einer versteiften Alu-Bodenplatte, zwei kugelgelagerten, auswechselbaren Outdoor-Rollen und einen längenverstellbaren Griff. So lassen sie sich problemlos auch über unebene Flächen ziehen. Verschließbar ist die Gepäcktasche mit einem Drahtbügel. Damit sich das Teil vernünftig tragen lässt, hat man ihm abnehmbare, gepolsterte Schultergurte verpasst.

Geizkragen sollten einen großen Bogen um die Packsäcke machen, denn günstig sind sie nicht.

Die kleinste Variante (85 Liter) ist 29 Zentimeter hoch, 73 Zentimeter breit, 45 Zentimeter tief und wiegt 2.790 Gramm. UVP: 239,95 Euro

Für die 110-Liter-Variante werden zwanzig Euro mehr fällig.
(Höhe: 33 Zentimeter – Breite: 86 Zentimeter – Tiefe: 45 Zentimeter – 2.990 Gramm)
UVP: 259,95 Euro

Der große 140-Liter-Sack wiegt 3.190 Gramm und ist regulär für 279,95 Euro zu haben.
(36 Zentimeter hoch – 98 Zentimeter breit – 45 Zentimeter tief – 3.190 Gramm)

Bitte beachten: Für den „Duffle“ benötigt man Platz! Ortlieb empfiehlt, die Taschen so zu lagern „wie sie sind“ und warnt davor, sie zwecks Aufbewahrung zu rollen oder zu falten!

 

Klein, aber fein…

Formschöne Taschen gibt’s auch eine Nummer kleiner:

Gepäck-Tasche „Carry-bag“ von „Held“

Die 30- bzw. 60-Liter-Tasche ist in den schwarz, gelb oder rot zu bekommen.

Erhältlich ist sie beispielsweise bei
>> FC-Moto

Gepäckrolle „Roll-Bag“ von „Held“

Die formschöne Gepäckrolle gibt’s in drei Größen (40, 60 oder 90 Liter) und Farben (schwarz, gelb oder rot). Praktisch: Im äußeren Netzfach lassen sich weitere Dinge unterbringen. Einziges Manko: Die Tasche lässt sich nur von der schmalen Seite her bepacken…

Erhältlich ist die Tasche beispielsweise bei
>> FC-Moto

Amphibious-Reisetaschen

Richtig cool ist auch das Reisegepäck-Angebot von „Amphibious“:
Für’s Moppedfahren eignen sich hier beispielsweise folgende Taschen:


>> Amphibious Reisetasche „Voyager“

(45- oder 60-Liter-Variante)

>> Reisetasche Cargo

(80- oder 120-Liter-Variante)

 

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Susy
Susy

Geboren „Anno Pief“ (im letzten Jahrhundert). Im zarten Alter von vierzehn – keine Ahnung wieso – mit dem Mopped-Fieber infiziert und eine gefühlte Ewigkeit um den Moppedschein gekämpft. Mit sechzehn zunächst an der „unendlichen Macht“ ihrer „Ernährer“ gescheitert, mit achtzehn dann aber endlich erfolgreich. *YEAH!*
Danach – trotz Schein – erst einmal nie aktiv gefahren und den „Virus“ eine halbe Ewigkeit erfolgreich verdrängt. Vor etwa zehn Jahren brach er allerdings – umso heftiger – wieder aus… Seitdem einfach „unheilbar krank“ dem Moppedwahn verfallen. :D

http://www.motorrado.de

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